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Unsere neue Webseite befindet sich zur Zeit noch im Aufbau, es kann daher zu einzelnen Fehlern, leeren Seiten etc. kommen. Von 2011 bis Frühjahr 2016 haben wir unsere Webseite mit gleichbleibendem technischen Unterbau betrieben. Nach fünf Jahren ist es nun an der Zeit, unsere Webseite sowohl technisch, als auch graphisch auf einen neueren Stand zu bringen. Wir nutzen nun Mediawiki, um unsere Seiten flexibel gestaltbar, aber auch recht einfach nutzbar zu halten. Sie sehen hier nun den aktuellen Stand, den man am besten als public beta beschreibt, das heißt die Grundfunktionen sind schon alle nutzbar, aber an der einen oder anderen Stelle kann es noch haken oder Inhalte schlichtweg. Bitte haben Sie Geduld, wir erweitern unsere Seite kontinuierlich.

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Veröffentlichung aller Bausteine - 29. Juni - 18 Uhr - H 3007 - TU Berlin

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Bausteine sind das Kernelement des Blue Engineering-Seminars. Diese inhaltlich und didaktisch gut dokumentierte 15- bis 90-minütige Lern-/Lehreinheiten verlagern sowohl den Lern- als auch den Lehrprozess innerhalb eines Seminars weitestgehend auf die Teilnehmenden. Bausteine schaffen die Balance zwischen Faktenvermittlung und Orientierung/Reflexion/Positionierung der Teilnehmenden zum Beispiel durch simulierten Gerichtsverhandlungen, Talkshows, Stationenlernen, aber auch durch multimediale/multisensuale Wissensspeicher, die ein Thema aus unterschiedlichen Perspektiven aufbereiten sowie durch spielerische Formate, wie z.B. ein Kraftwerksquartett, Mülltrennung - ein Kinderspiel! oder ein Bilderbuch zum Thema Zeitwohlstand.

Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck daran, dass wir alle unsere Bausteine endlich auf dieser Webseite veröffentlichen können. Mittlerweile sind alle bereits online und wir müssen nur noch einen letzten Feinschliff anlegen, was aber bei über 140 Bausteinen nicht mal so eben zu machen ist. Für uns wird somit ein großer Traum wahr, da wir schon von Anfang an unseren großen Schatz mit allen anderen teilen wollen.

Die Veröffentlichung aller Bausteine wollen wir daher mit euch feiern:

Donnerstag, 29. Juni 2017 - 18 Uhr - H 3007 - Technische Universität Berlin

In bewährter Blue Engineering Manier, wollen wir hier keine langen und großen Reden schwingen, sondern kurz und knapp euch einen Überblick vermitteln, euch zwei, drei kleine Bausteine direkt ausprobieren lassen, euch eine kleine Ausstellung zur Vielfalt der Bausteine anbieten und nach etwa 45 Minuten wollen wir zusammen mit euch feiern, dass so viele Menschen soviel in den letzten Jahren auf die Beine gestellt haben.

Wer jetzt schonmal sehen möchte, was wir alles für Bausteine haben, der kann mal einen Blick in unseren Baukasten werfen. Besonders empfehlenswert sind die Grundbausteine des Berliner Blue Engineering Seminars, die auch in einer eigenen Baukasten-Broschüre 2016 veröffentlicht wurden:

Einstiegssitzung

Plastiksitzung

Themen- und Gruppenfindung // TING-D

die drei rotierenden Bausteine

Semesterpräsentationstage an der TU Berlin - 27. Juni, 04. und 11. Juni 2017

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Das Sommersemester neigt sich dem Ende zu und wie in den vergangenen Semestern findet die Präsentation der aktuellen Semesterarbeiten im Rahmen des normalen Seminartermins statt. Alle interessierten Menschen sind gerne gesehen und können ohne weiteres teilnehmen. Jeweils am 27. Juni, 04. und 11. Juni 2017 werden in drei verschiedenen Räumen verschiedene Bausteine in der Zeit von 10.15 Uhr bis 14.00 Uhr vorgestellt. Die Semesterpräsentationstage finden im Hauptgebäude der TU Berlin - Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin statt.

Beginn der ersten Semesterarbeit ist jeweils um 10.15 Uhr. Für jede Semesterarbeit stehen etwa 60 Minuten zur Verfügung. Danach gibt es eine kurze Feedbackrunde und eine 15 minütige Pause. Anschließend kommt die nächste Gruppe dran.

27. Juni 2017

H 3006 - Alternative Finanzsysteme // Regenerative Energiessysteme

H 3007 - Automatisierung // Ökobilanzierung

H 3008 - Psychologie im Umweltschutz // CO2-Nutzung


04. Juli 2017

H 3006 - Phoneblocks // Technik als Droge

H 3007 - Automatisierte Gesellschaft // Recycling im Alltag

H 3008 - Palmöl // Wasserverbrauch in der Industrie


11. Juli 2017

H 3006 - Technik und Innovationen in der Gesellschaft // Umweltfreundliche Trinkspiele

H 3007 - Blue Entreprenureship // Autonome Fahrzeuge

H 3008 - Recycling Bewusstsein // Upcycling

Aktualisierung der Zielstellungen von Blue Engineering - Sommersemester 2017

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Einmal pro Semester treffen sich die Gruppen aus Berlin, Düsseldorf und Hamburg, um gemeinsam Blue Engineering weiterzuentwickeln. Im [2017 haben wir uns in der Bergstadt Wildemann im Harz] getroffen, wo wir unter anderem die gemeinsamen Zielstellungen von Blue Engineering aktualisiert haben. Hierzu haben wir die Workshop-Methode Technology of Participation genutzt. Sie zielt darauf ab, die unterschiedlichen Richtungen und Interessen innerhalb einer Gruppe in einen gemeinsamen Konsens zu überführen, der keine Idee außen vor lässt. Durch die Methode haben wir daher nochmal vor Augen geführt bekommen, wie breit Blue Engineering aufgestellt ist und welche Ziele sich alle erreichen lassen, wenn wir uns dran setzen und aus Worten auch Taten folgen lassen. In ungeordneter Reihenfolge haben wir so folgende Themenschwerpunkte identifiziert:

  • Blickwinkel erweitern
  • interne und externe Veranstaltungen ausrichten
  • Gleichgesinnte unterstützen
  • Blue Engineering Themen öffentlich stark machen
  • berufliche Perspektiven schaffen
  • persönliche Weiterentwicklung fördern
  • Blue Engineering "BE-geisterte" unterstützen
  • gutes Lernen ermöglichen
  • mit Spaß experimentieren
  • kritisch hinterfragen

Es ergibt sich also ein breiter Strauß an Vorhaben und Zielstellungen, die jede_r der Anwesenden mit Blue Engineering verbindet. Insgesamt ist Blue Engineering also ein Zusammenschluss von Leuten, die durch Veranstaltungs- und Lernformate ihren Blickwinkel erweitern indem sie kritisch hinterfragen und mit Spaß experimentieren. Hierdurch entwickeln sie sich persönlich weiter und schaffen sich und anderen berufliche Perspektiven. Dies führt dazu, dass Blue Engineering Themen in der Öffentlichkeit stark gemacht werden und so Gleichgesinnte in ihrer Arbeit unterstützt werden.

Blue Engineering Summer University at TU Berlin - 24 July - 17 August 2017

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Sustainability in the curriculum of engineering students is either ignored or solely focuses on technological solutions. As the UN Rio+20 debate and its focus on Green Economy shows, there is a strong demand for technological innovations as a remedy for ecological destruction and as pathway to poverty eradication. Consequently, the predominant belief in technological progress is held up through technicians as well as a society wishing for easy technological solutions for complex ecological and social problems.

Taking this into account, this course promotes socially and ecologically responsible engineering through a variety of alternative teaching methods. Engineering students acquire the competence to unveil the complex interdependency of their social, political, ecological and economic surroundings. This includes the consideration of different values, interests and needs within a global perspective as well as within one class(room). The course design encourages democratic decision-making not only to solve but also to define problems within the course itself and moreover outside of the classroom. This method is applied in order to adequately respond to the specific needs of users and to cooperatively develop technologies which are socially useful, locally adapted, durable, repairable and recyclable.

The course will consist of a few regular lectures and mostly of building blocks which will be conducted by the lectures and the student’s themselves and one excursion per week (e.g. waste/drinking water treatment, recycling, lignite pit and lignite power plant, industrial food production). In addition, the students will create, conduct and finally document their own building block for further use.

For further information and registration please visit the website of the TU Berlin Summer University Program. Unfortunately and contrary to the german system of higher education, this course will cost an attendance fee.

5. Nationaler MINT-Gipfel - 01. Juni 2017 - in Berlin

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Im Nationalen MINT Forum haben sich über 30 Institutionen zusammengeschlossen, die sich für die Förderung der Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik einsetzen (MINT-Bildung). Einmal im Jahr veranstaltet das nationale MINT Forum einen Gipfel, der sich jeweils einem Schwerpunktthema wendet. Der 5. Gipfel hat sich mit dem Thema "Zukunft der Gesellschaft - Herausforderungen der MINT-Bildung" befasst. Insgesamt haben etwa 500 Teilnehmende an dem sehr breiten Programm teilgenommen. Neben der Keynote von Prof. Dr. Andreas Schleicher, dem Direktor des Bereichs Bildung der OECD, der sich für die weltweite PISA-Studie verantwortlich zeichnet, haben eine Reihe von verschiedenen Akteur_innen ihr Engagement auf großer Bühne vorstellen dürfen. Auch Blue Engineering konnte so als "MINT-Botschafter" für die Bildung einer nachhaltigen Entwicklung bei Ingenieur_innen und für mehr soziale und ökologische Verantwortung im Ingenieurberuf und Studium werben. Das Seminar- und das Bausteinkonzept wurden sehr gut aufgenommen und hoffentlich entwickeln sich aus den ersten Gesprächen auch konkrete Taten.

Nebenbei sei noch bemerkt, dass auch die Tarifkampagne der studentischen Beschäftigten in Berlin große Aufmerksamkeit während des MINT Gipfels auf sich ziehen konnte. Während des Grußworts von Prof. Dr. Thomsen, dem Präsidenten der TU Berlin, sind etwa 100 studentische Beschäftigte in das Audimax der TU Berlin gezogen, um für ihre Anliegen öffentlich einzustehen und damit auch ihre Stärke in dem seit längeren währenden Tarifkonflikt zu bezeugen. Die Tutor_innen des Berliner Seminars und der Projektwerkstatt sind seit langem aktiv in der Tarifauseinandersetzung engagiert.

Veröffentlichung aller Bausteine gegen Ende des Sommersemester 2017

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Bausteine sind das Kernelement des Blue Engineering-Seminars. Diese inhaltlich und didaktisch gut dokumentierte 30- bis 90-minütige Lern-/Lehreinheiten verlagern sowohl den Lern- als auch den Lehrprozess innerhalb eines Seminars weitestgehend auf die Teilnehmenden. Bausteine schaffen die Balance zwischen Faktenvermittlung und Orientierung/Reflexion/Positionierung der Teilnehmenden zum Beispiel durch simulierten Gerichtsverhandlungen, Talkshows, Stationenlernen, aber auch durch multimediale/multisensuale Wissensspeicher, die ein Thema aus unterschiedlichen Perspektiven aufbereiten sowie durch spielerische Formate, wie z.B. ein Kraftwerksquartett, Mülltrennung - ein Kinderspiel! oder ein Bilderbuch zum Thema Zeitwohlstand.

Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck daran, dass wir alle unsere Bausteine endlich auf dieser Webseite veröffentlichen können. Mittlerweile sind alle bereits online und wir müssen nur noch einen letzten Feinschliff anlegen, was aber bei über 140 Bausteinen nicht mal so eben zu machen ist. Wir sind guter Dinge, dass wir dies gegen Ende Juni 2017 - allerspätestens zum Ende der Vorlesungszeit Mitte Juli auf die Beine stellen können. Wenn es denn dann endlich soweit ist, wollen wir dies mit einer kleinen "Building Block Release Party" feiern. Hierzu werden wir uns rechtzeitig im Vorfeld nochmal melden.

Wer jetzt schonmal sehen möchte, was wir alles für Bausteine haben, der kann mal einen Blick in unseren Baukasten werfen. Besonders empfehlenswert sind die Grundbausteine des Berliner Blue Engineering Seminar, die auch in einer eigenen Baukasten-Broschüre 2016 veröffentlicht wurden:

Einstiegssitzung

Plastiksitzung

Themen- und Gruppenfindung // TING-D

die drei rotierenden Bausteine

ETALEE 2017 - Exploring Teaching for Active Learning in Engineering Education

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Am 23. und 24. Mai 2017 hat an der South Denmark University eine internationale Konferenz zum Thema "Exploring Teaching for Active Learning in Engineering Education" (ETALEE 2017) stattgefunden. Mit knapp 100 Teilnehmenden war dies eine sehr gut besuchte Konferenz in Odense, Dänemark, die sich vor allem dadurch ausgezeichnet hat, dass sie durch ihr Design auch ein "aktives lernen" der Teilnehmenden ermöglicht hat. So gab es unter anderem ein Spiel, dass Lehrenden unterschiedliche "Lehr-Philosophien" vermittelt und hilft die eigene "Lehr-Philosophie" zu hinterfragen und mit anderen zu reflektieren. In anderen "active sessions" wurde sich mit Nachhaltigkeit in der Lehre, Inter- und Multidisziplinarität, Micro-Learning und noch viel mehr auseinandergesetzt. Auch Blue Engineering war mit einer eigenen "active session" vertreten. Innerhalb von 90 Minuten wurde das Konzept von Blue Engineering vorgestellt sowie der Mosaikstein "Was ist Natur?" und der Baustein "Technik als Problemlöser!?!" durchgeführt. Die Teilnehmenden waren begeistert und in anschließenden Gesprächen wurde von einigen dänischen Kolleg_innen signalisiert, dass man unser Konzept auch gerne übernehmen möchte. Wir bleiben also im Gespräch und sind gespannt, was daraus wird.

...weitere aktuelle Hinweise

Lesenswertes und Sehenswertes von anderen

Crashkurs Rohstoffpolitik 2017 - 16. und 17. Juni in Berlin

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Als wichtige Industrienation zählt Deutschland zu den größten Rohstoffkonsumenten der Welt. Metallrohstoffe, viele Industriemineralien sowie Energierohstoffe werden in großem Umfang aus dem Ausland, oftmals auch aus Entwicklungsländern eingeführt. Auf Druck der Industrie bemühen sich die Bundesregierung und die EU in ihrer Rohstoffpolitik um Rahmenbedingungen für „eine nachhaltige, international wettbewerbsfähige Rohstoffversorgung“, u.a. durch die außenpolitische und außenwirtschaftliche Flankierung des Rohstoffgeschäftes privater Unternehmen. Sie drängt auf offene Märkte und freien Handel mit Rohstoffen. Umwelt-, Sozial- und Entwicklungsanliegen spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Dieser Crashkurs für politische MultiplikatorInnen führt in Themen der Rohstoffpolitik und ihre sozialen und ökologischen Folgen ein. Dabei wird das Vorgehen deutscher und europäischer Akteure ebenso beleuchtet wie die Folgen des Abbaus in den Herkunftsländern und alternative Abbaukonzepte. Schwerpunkt des diesjährigen Kurses liegt auf den Instrumenten der Rohstoffstrategie der Bundesregierung sowie der Lobbyarbeit der Industrie.

Bewerbung und Anmeldung

Der Crashkurs richtet sich gezielt an MitarbeiterInnen, Mitglieder und Aktive aus politischen Parteien, Gewerkschaften und NGOs. Voraussetzung für eine Teilnahme ist eine kurze Bewerbung mit Angaben. Bitte bis zum 14. Mai an Kaspar.Roettgers@power-shift.de senden. Endgültige Teilnahmebestätigungen werden dann möglichst zeitnah zugesandt!

https://power-shift.de/crashkurs-rohstoffpolitik-2017/

Sozial-ökologische Transformationsperspektiven aus internationalistischer Sicht - Workshop 11. bis 13. November 2016

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Der Glaube an die Idee, dass sich durch eine “Revolution”, gedacht als zeitlich begrenztes Ereignis, gesellschaftliche Verhältnisse grundlegend verändern lassen, ist heute selbst in der radikalen Linken in Deutschland und anderswo nicht mehr so weit verbreitet wie vor einigen Jahrzehnten.

In den letzten Jahren hat demgegenüber das Konzept einer Transformation, also eines allmählichen Prozesses weitreichender gesellschaftlicher Veränderung, mehr Aufmerksamkeit erhalten. Aber wie kann eine solche Transformation aus sozial-ökologischer Perspektive und in globalem Maßstab aussehen? Welche verschiedenen Konzepte gibt es dafür in verschiedenen politischen Zusammenhängen und der Wissenschaft? Wer sind die relevanten Akteure? Wie können Transformationsprozesse eingeleitet werden und was können “wir” dazu beitragen?

Dieses Seminar widmet sich Ideen von sozial-ökologischer Transformation in einer globalen, internationalistischen Perspektive. Auf Grundlage von Inputs und gemeinsamer Text-Lektüre wollen wir besser verstehen, wie radikaler gesellschaftlicher Wandel gedacht werden kann und welches mögliche Schritte auf dem Weg dorthin sind.

Weitere Informationen auf der Webseite der BUKO Internationalismus:

http://www.buko.info/aktuelles/artikel/news/transformationsperspektiven-aus-internationalistischer-sicht-1/

Arbeitszeit und Lebenszeit in der digitalen Optimierungsgesellschaft - Es ist Zeit darüber zu reden - donnerstags um 18 Uhr - Ringvorlesung an der TU Berlin

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Technische Universität Berlin veranstalten in diesem Wintersemester eine gemeinsame Ringvorlesung. Experten aus Gewerkschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren in der Reihe unter anderem darüber, welche Rolle Zeit für ein "gutes Leben" spielt, wie Arbeitszeit und soziale Gerechtigkeit zusammenhängen und wie eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen ist. Bei der Vorlesungsreihe an der TU Berlin sprechen neben anderen der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann, der IG-Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann, Bundesarbeitministerin Andrea Nahles, die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Christiane Funken (TUB), der Experte für Nachhaltige Lebensführung Prof. Dr. Ulf Schrader (TUB), der Zeitexperte Prof. Dr. Ulrich Mückenberger (Universität Hamburg) und Studierende der TUB.

Die Ringvorlesung hat die Arbeits- und Lebenszeit zum Thema, drei Entwicklungen sind dabei von besonderer Bedeutung

  • Technische Entwicklungen zur Smart Economy verursachen eine größere Unabhängigkeit von Arbeitsorten, d.h. die Grenzen zwischen Arbeitsplatz und Zuhause verschwimmen zunehmend. Arbeit wird „anytime and anywhere“ möglich. Vieles kann am Computer zuhause ebenso erledigt werden, wie im Büro. Gleichzeitig übernehmen wir als Kunden und Verbraucher immer mehr Tätigkeiten selber (Prosument, Schattenarbeit), die früher von professionellen Dienstleistern erbracht wurden.
  • Die „neoliberale“ Arbeitskultur verlangt den Beschäftigten unter den Bedingungen der Digitalisierung zeitliche Flexibilität ab und setzt sie in der verfügbaren Arbeitszeit unter Druck. Einerseits werden gewöhnliche Arbeitszeitmuster „aus den Angeln“ gehoben, andererseits eröffnet der Einsatz digitaler Technologien neue Wege in selbstbestimmtes Arbeiten und Zeitsouveränität.
  • Aufgrund veränderter Ansprüche insbesondere junger ArbeitnehmerInnen an „Gute Arbeit“, nachhaltige Lebensstile und neue Familienmodelle werden traditionelle Rollenverteilungs-, Konsum- und Freizeitmuster immer mehr in Frage gestellt. Eine dynamische und egalitäre Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird immer relevanter für eine moderne Arbeitszeitpolitik.

Weiter Informationen auf den Webseiten der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt:

http://www.zewk.tu-berlin.de/v_menue/wissenschaft_arbeitswelt_koop/tagungen_und_veranstaltungen/gemeinsame_ringvorlesung_von_dgb_und_tu_berlin_im_ws_201617/

Radvolksentscheid in Berlin - ab Mai werden Unterschriften gesammelt

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Radfahren ist gesund, schont das Klima, braucht wenig Platz und verursacht weder Lärm noch Abgase. Außerdem macht es einfach Spaß, mit dem Fahrrad von A nach B zu kommen. Viel mehr Berlinerinnen und Berliner würden Rad fahren, wenn sie sich sicher fühlten. Dafür brauchen wir eine bessere Radinfrastruktur und eine anständige Verkehrsmoral.

Es passiert schon etwas, doch – gemessen am steigenden Radverkehr – noch viel zu wenig. Bisher vermissen wir den politischen Willen, sich für eine kinder- und seniorengerechte Radinfrastruktur einzusetzen, für mehr Sicherheit im Verkehr, für Klimaschutz und ein lebenswerteres Berlin. Der Volksentscheid hilft, einen Richtungswechsel einzuläuten. Diese zehn Ziele wurden in das Berliner Radverkehrsgesetz (BerRG) geschrieben, für das ab Mai 2016 Unterschriften gesammelt werden, um zur kommenden Bundestagswahl einen Volksentscheid hierüber zu haben.

11 einfache Schritte zu mehr Wirtschaftsdemokratie

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Das großartige Künstlerduo Peter Fischli und David Weiss haben 1979 10 einfache Schritte an einer Hauswand aufgelistet zur Frage How to work better?. Mit diesen 10 kann man gut und gerne übereinstimmen - der anschließend ergänzte 11 Punkt ist aber mindestens genauso zentral, wie die anderen 10.

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