Wechseln zu: Navigation, Suche

Hauptseite

unser Grundgedanke und Ziel

Die interdisziplinär ausgerichtete Blue Engineering-Initiative bietet (angehenden) Ingenieur_innen einen Blick über den Tellerrand und eine (inter-)aktive Auseinandersetzung mit ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung. Sie erhalten so Gelegenheit sich ihrer eigenen Werte bewusst zu werden und diese mit anderen zu reflektieren. Blue Engineering hat zum Ziel die einzelnen Ingenieur_innen innerhalb von Hochschulen und Betrieben zu vernetzten, so dass sie gemeinsam ihre Verantwortung für eine verantwortliche und demokratische Technikgestaltung übernehmen.

Hierzu gestaltet Blue Engineering Lehr-/Lernprozesse, die die Aktivitäten im wesentlichen auf die Teilnehmenden verlagern, so dass diese die Verantwortung für ein gutes Gelingen eines Seminars/Workshops übernehmen. Zugleich bestimmen sie so dessen zukünftige Entwicklung mit. Insgesamt ergänzen die Teilnehmenden ihr Fachwissen durch Orientierungswissen und Gestaltungskompetenzen, die ihnen helfen ihre Rolle in Bezug auf Technik und Gesellschaft zu kennen und mit anderen gemeinsam auszugestalten.

Basic Idea of Blue Engineering

The aim of the Blue Engineering is to provide an appropriate framework to reflect on technical achievements in general and one's own personal responsibility. However, Blue Engineering is not intended as a mere theoretical discussion, but is about discovering one's liberties in university and at work so that (prospective) engineers may act more according to their social and ecological responsibilities.

Vorlage:News Vorlage:News

Vernissage der Blue Engineering Ausstellung - 02. Feb 2015 - Bericht

Ausstellung frontal mit IGM.jpg

Erstmalig in der Geschichte des Blue Engineerings hat die Berliner Gruppe eine öffentliche Ausstellung zu sozialer und ökologischer Verantwortung auf die Beine gestellt. Die Koordination erfolgt gemeinsam mit der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, welche auch die Räumlichtkeiten dafür zur Verfügung stellt. Dabei wird die lange Tradition der Zusammenarbeit zwischen der Gewerkschaft und der Technischen Universität aufrecht erhalten.

Zur Eröffnungsveranstaltung am Montag den 02. Februar 2015 wurden bereits gute 50 Gäste und Interessierte willkommen geheißen, die sich Rund um die Themen Plastik, Mobilität und Beschleunigung, Green Economy, Demokratische Konversion, Zeitwohlstand und Technikbewertung, sowie das Blue Engineering Konzept informieren konnten. Neben umfangreichen Exponaten wurden auch Informationen sowohl auf interaktive Art, als auch im Gespräch mit den Ausstellenden und anderen Besuchern vermittelt und ausgetauscht.

Die Ausstellung mit dem Namen tech.cross_ing.society ist noch bis einschließlich dem 27.02.2015 in den Räumlichkeiten der IG Metall zu besichtigen.

Abschlusspräsentation des Studienreformprojekts Blue Engineering an der TU Berlin - 31. Mai 2016 - 16 Uhr

Blue Engineering Seminar 2015 1.jpg

Im Sommersemester 2016 läuft das letzte Blue Engineering Seminar, das vom Studienreformprojekt verantwortet wird. Wir wollen daher die Gelegenheit nutzen, um auf die letzten Semester zurückzublicken. Zu diesem Anlass möchten wir Sie ganz herzlich einladen und mit der Öffentlichkeit teilen, was wir inhaltlich und didaktisch entwickelt haben.

Seitdem Blue Engineering vor sieben Jahren an der TU Berlin von Studierenden initiiert wurde, hat sich einiges getan. Ziel war es damals, ein interaktives Seminar zu entwickeln, dass die ökologische und soziale Verantwortung des Ingenieurberufs vermittelt. Sie lernen also ein spannendes Seminar-Konzept kennen, das den Lehr-/Lernprozess weitestgehend auf die Teilnehmenden verlagert. Dies geschieht durch die über 100 verschiedenen Bausteine, also Lehr-/Lerneinheiten, die bereits entwickelt wurden.

Mittlerweile nehmen jedes Semester etwa 100 Studierende engagiert teil und werden hierbei ausschließlich von drei Tutor_innen begleitet, die das Seminar eigenständig durchführen. Die bisherige Evaluation zeigt, dass die Studierenden dieses Seminarformat sehr schätzen und sie Kompetenzen für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung erwerben.

Im Rahmen einer Veranstaltung am

31. Mai 2016 um 16.00 Uhr im H 3025

bieten wir Ihnen ein 90-minütiges interaktives Zusammenkommen, das Rückblick und Ausblick sein wird und vor allem zeigt, was unser Seminar in der Hochschullehre so einzigartig macht.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Für eine bessere Planbarkeit würden wir Sie gerne um eine Anmeldung bitten - seminar@blue-engineering.org - aber auch ohne Vorankündigung sind Sie uns herzlich Willkommen!

Hier geht es zur ausführlichen Einladung, einen ersten Rückblick und eine kurze Konzeptbeschreibung.

...weitere aktuelle Hinweise

Lesenswertes und Sehenswertes von anderen

Crashkurs Rohstoffpolitik 2017 - 16. und 17. Juni in Berlin

Powershift-Rohstoffpolitik.jpeg

Als wichtige Industrienation zählt Deutschland zu den größten Rohstoffkonsumenten der Welt. Metallrohstoffe, viele Industriemineralien sowie Energierohstoffe werden in großem Umfang aus dem Ausland, oftmals auch aus Entwicklungsländern eingeführt. Auf Druck der Industrie bemühen sich die Bundesregierung und die EU in ihrer Rohstoffpolitik um Rahmenbedingungen für „eine nachhaltige, international wettbewerbsfähige Rohstoffversorgung“, u.a. durch die außenpolitische und außenwirtschaftliche Flankierung des Rohstoffgeschäftes privater Unternehmen. Sie drängt auf offene Märkte und freien Handel mit Rohstoffen. Umwelt-, Sozial- und Entwicklungsanliegen spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Dieser Crashkurs für politische MultiplikatorInnen führt in Themen der Rohstoffpolitik und ihre sozialen und ökologischen Folgen ein. Dabei wird das Vorgehen deutscher und europäischer Akteure ebenso beleuchtet wie die Folgen des Abbaus in den Herkunftsländern und alternative Abbaukonzepte. Schwerpunkt des diesjährigen Kurses liegt auf den Instrumenten der Rohstoffstrategie der Bundesregierung sowie der Lobbyarbeit der Industrie.

Bewerbung und Anmeldung

Der Crashkurs richtet sich gezielt an MitarbeiterInnen, Mitglieder und Aktive aus politischen Parteien, Gewerkschaften und NGOs. Voraussetzung für eine Teilnahme ist eine kurze Bewerbung mit Angaben. Bitte bis zum 14. Mai an Kaspar.Roettgers@power-shift.de senden. Endgültige Teilnahmebestätigungen werden dann möglichst zeitnah zugesandt!

https://power-shift.de/crashkurs-rohstoffpolitik-2017/

Sozial-ökologische Transformationsperspektiven aus internationalistischer Sicht - Workshop 11. bis 13. November 2016

BUKO Internationalismus.png

Der Glaube an die Idee, dass sich durch eine “Revolution”, gedacht als zeitlich begrenztes Ereignis, gesellschaftliche Verhältnisse grundlegend verändern lassen, ist heute selbst in der radikalen Linken in Deutschland und anderswo nicht mehr so weit verbreitet wie vor einigen Jahrzehnten.

In den letzten Jahren hat demgegenüber das Konzept einer Transformation, also eines allmählichen Prozesses weitreichender gesellschaftlicher Veränderung, mehr Aufmerksamkeit erhalten. Aber wie kann eine solche Transformation aus sozial-ökologischer Perspektive und in globalem Maßstab aussehen? Welche verschiedenen Konzepte gibt es dafür in verschiedenen politischen Zusammenhängen und der Wissenschaft? Wer sind die relevanten Akteure? Wie können Transformationsprozesse eingeleitet werden und was können “wir” dazu beitragen?

Dieses Seminar widmet sich Ideen von sozial-ökologischer Transformation in einer globalen, internationalistischen Perspektive. Auf Grundlage von Inputs und gemeinsamer Text-Lektüre wollen wir besser verstehen, wie radikaler gesellschaftlicher Wandel gedacht werden kann und welches mögliche Schritte auf dem Weg dorthin sind.

Weitere Informationen auf der Webseite der BUKO Internationalismus:

http://www.buko.info/aktuelles/artikel/news/transformationsperspektiven-aus-internationalistischer-sicht-1/

Arbeitszeit und Lebenszeit in der digitalen Optimierungsgesellschaft - Es ist Zeit darüber zu reden - donnerstags um 18 Uhr - Ringvorlesung an der TU Berlin

DGB Ringvorlesung 2016 2.jpg

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Technische Universität Berlin veranstalten in diesem Wintersemester eine gemeinsame Ringvorlesung. Experten aus Gewerkschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren in der Reihe unter anderem darüber, welche Rolle Zeit für ein "gutes Leben" spielt, wie Arbeitszeit und soziale Gerechtigkeit zusammenhängen und wie eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen ist. Bei der Vorlesungsreihe an der TU Berlin sprechen neben anderen der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann, der IG-Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann, Bundesarbeitministerin Andrea Nahles, die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Christiane Funken (TUB), der Experte für Nachhaltige Lebensführung Prof. Dr. Ulf Schrader (TUB), der Zeitexperte Prof. Dr. Ulrich Mückenberger (Universität Hamburg) und Studierende der TUB.

Die Ringvorlesung hat die Arbeits- und Lebenszeit zum Thema, drei Entwicklungen sind dabei von besonderer Bedeutung

  • Technische Entwicklungen zur Smart Economy verursachen eine größere Unabhängigkeit von Arbeitsorten, d.h. die Grenzen zwischen Arbeitsplatz und Zuhause verschwimmen zunehmend. Arbeit wird „anytime and anywhere“ möglich. Vieles kann am Computer zuhause ebenso erledigt werden, wie im Büro. Gleichzeitig übernehmen wir als Kunden und Verbraucher immer mehr Tätigkeiten selber (Prosument, Schattenarbeit), die früher von professionellen Dienstleistern erbracht wurden.
  • Die „neoliberale“ Arbeitskultur verlangt den Beschäftigten unter den Bedingungen der Digitalisierung zeitliche Flexibilität ab und setzt sie in der verfügbaren Arbeitszeit unter Druck. Einerseits werden gewöhnliche Arbeitszeitmuster „aus den Angeln“ gehoben, andererseits eröffnet der Einsatz digitaler Technologien neue Wege in selbstbestimmtes Arbeiten und Zeitsouveränität.
  • Aufgrund veränderter Ansprüche insbesondere junger ArbeitnehmerInnen an „Gute Arbeit“, nachhaltige Lebensstile und neue Familienmodelle werden traditionelle Rollenverteilungs-, Konsum- und Freizeitmuster immer mehr in Frage gestellt. Eine dynamische und egalitäre Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird immer relevanter für eine moderne Arbeitszeitpolitik.

Weiter Informationen auf den Webseiten der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt:

http://www.zewk.tu-berlin.de/v_menue/wissenschaft_arbeitswelt_koop/tagungen_und_veranstaltungen/gemeinsame_ringvorlesung_von_dgb_und_tu_berlin_im_ws_201617/ Vorlage:News Vorlage:News

...noch mehr Lesenswertes und Sehenswertes von anderen