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Tutor_innen für das Berliner Blue Engineering Seminar gesucht

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Das Blue Engineering gehört seit zehn Semestern zum Lehrangebot der TU Berlin. Studierende aller Studiengänge erhalten hier die Möglichkeit gemeinsam über ihren Tellerrand hinaus zuschauen, um Technik und Gesellschaft zu hinterfragen - zu überdenken - anders zu gestalten. In den letzten acht Semestern lief das Seminar im Rahmen eines Studienreformprojekts an der TU Berlin und wurde kontinuierlich weiter entwickelt. Mittlerweile ist es soweit und es kann ohne Überarbeitung jedes Semester von Tutor_innen durchgeführt werden kann.

Ziel von Blue Engineering ist es, soziale und ökologische Aspekte des Ingenieurberufs auf interaktive Art und Weise zu thematisieren und Menschen zu ermutigen Technik und Gesellschaft anders zu gestalten. In interdisziplinären Gruppen befassen wir uns methodisch vielfältig mit Themen wie Verantwortung des Ingenieurberufs, Greenwashing, blindes Technikvertrauen, Energiewende, Gender&Diversity, gute Arbeitsbedingungen und betriebliche Organisierung. Wir reflektieren die gesellschaftliche Rolle und Nutzung von Technik ebenso wie die ökonomischen Bedingungen, die für eine sozial und ökologisch verantwortbare Technikentwicklung erforderlich sind.

Die allgemeine Informationen zum Blue Engingeering Seminar und die Geschichte des Blue Engineering Seminars geben einen guten Überblick über Deinen zukünftigen Arbeitsplatz. Des weiteren sind der Baukasten des Jahres 2011 und der Baukasten des Jahres 2016 als Hintergrundinformation zu empfehlen. Und schließlich vermittelt ein Überblick über das laufende Semester wohl den besten Eindruck.

Zusammen mit mindestens zwei Kolleg_innen bist Du dafür verantwortlich ein Seminar mit etwa 75 Teilnehmenden so zu gestalten, so dass die Teilnehmenden mit Freude teilnehmen und gute Semesterarbeiten gestalten. Neben der Betreuung und Durchführung des Seminars arbeitest Du bei der Dokumentation und Evaluation des Seminarkonzepts mit. Ferner ist deine Mitarbeit bei Öffentlichkeitsarbeit und Publikationen sowie bei Recherche zu Themen wie Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Technikethik, politische Ökologie etc. erwünscht. Das Seminar findet im Wintersemester 2016/2017 nicht zu seiner üblichen Zeit statt, sondern Dienstags von 10 bis 14 Uhr. Darüber hinaus ist die aktive Einbringung in die Arbeit von Blue Engineering gerne gesehen.

Unter Vorbehalt der Mittelbewilligung suchen wir für die Durchführung und Betreuung des Seminars derzeit zwei studentische Beschäftigte. Sowohl Studierende der Technik- und Ingenieurswissenschaften, als auch der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften sind aufgefordert, sich zu bewerben. Wichtig ist ein Interesse an technischen und gesellschaftlichen Fragestellungen, sowie an der sozialen und ökologischen Verantwortung von Technik. Zur Wahrung der Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen sind Bewerbungen von Frauen mit der jeweiligen Qualifikation ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Stellen sind derzeit bis zum 30. April 2016 befristet. In Abhängigkeit der Mittelbewilligung wird eine Beschäftigung darüberhinaus angestrebt.

Hier findet sich die offizielle Ausschreibung.

Die Bewerbungsfrist ist bereits der 25. Juli 2016. Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich am 28. Juli 2016 statt.

Semesterpräsentationstage an der TU Berlin - 04. und 11. Juli - H 3006-8

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Das Sommersemester neigt sich dem Ende zu und wie in den vergangenen Semestern findet die Präsentation der aktuellen Semesterarbeiten im Rahmen des normalen Seminartermins statt. Alle interessierten Menschen sind gerne gesehen und können ohne weiteres teilnehmen. Es gibt drei Mal drei verschiedene Bausteine in der Zeit von 14.15 Uhr bis 18.30 Uhr. Die Semesterpräsentationstage finden im Hauptgebäude der TU Berlin - Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin statt.

04. Juli - Themen

Energiewende, Alternative Atomenergie, Energiewende, Digitalisierung, Smart Grid, Technik als Problemlöser!?-Wissensspeicher, Global Village, Sand, Sharing Economy

11. Juli - Themen

Nachhaltigkeit im Alltag, Recycling von Smartphones, Natürliche Shampoos, Greenwashing, Sustauto - Sustainable Cars, Gummiabrieb auf Straßen, Trends zum Konsumverzicht, Essen ist zum Essen da, Fleischkonsum

Hier geht's zum genauen Ablaufplan.

Exchanging Practices which Integrate Democracy, Ethics, Sustainability, Social Justice and Peace into Teaching - International Workshop - 05-07 October 2016

Industry and Nature - A romantic relationship at first sight
Vom 05. bis 07. Oktober 2016 veranstalten wir einen internationalen Workshop zum Thema "Exchanging Practices which Integrate Democracy, Ethics, Sustainability, Social Justice and Peace into Teaching". Wie von uns gewohnt wird dieser Workshop sehr interaktiv gestaltet, so dass die 30 Teilnehmenden ihre eigenen Ansätze und Ideen mit anderen teilen können. Neben dem Teilen steht die gemeinsame Vernetzung von Interessierten im Vordergrund, die Lehre anders machen oder Lernen anders gestalten - insbesondere dann, wenn Demokratie, Ethik, Nachhaltigkeit, Soziale Gerechtigkeit und Frieden in der Lehre/Lernen der Ingenieurs- und Naturwissenschaften sowie der Architektur thematisiert werden. Der Call for Participation ist zur Zeit offen - Einreichung können bis 30. Juli an uns geschickt werden. Weitere Informationen zum Call.

Blue Engineering-Exkursion der Hochschule Düsseldorf - 15. bis 17. Juni 2016

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Die dreitägige Exkursion „Blue Engineering“ des Fachbereichs Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Hochschule Düsseldorf entpuppte sich in jedem Fall als eine Fahrt ins Blaue: Erster Anlaufpunkt war der Standort Datteln der Firma Uniper im östlichen Ruhrgebiet. Unübersehbar und doch im Einklang mit dem blaugrau des Himmels erhebt sich das Steinkohle-Kraftwerk bis zu 170m hoch über das Ruhrgebiet. Da sich die gewaltige Anlage nach langem Kräftezerren zwischen Politik, Wirtschaft, Justiz und Gesellschaft immer noch im Bau befindet, waren hier interessante Einblicke in die Technik möglich.

An den beiden folgenden Tagen lernten sich die Teilnehmer beim Philosophie-Seminar besser kennen und erlebten ihr blaues Wunder: Mehr Fragen als Antworten, mehr Selbsterfahrung als Fakten-Input, mehr Interaktion als Direktion. „Blue Engineering“ ermöglicht einen spielerisch-selbstverantwortlichen Zugang zu den Spannungsfeldern Natur und Technik / Gesellschaft und Individuum - entwickelt an der TU Berlin, vermittelt von André Baier, im Selbstversuch getestet von 11 Studierenden aus dem 2. und 4. Semester der Studiengänge PP/PEU.

Diskussionsveranstaltung Bier & Verantwortung: Bier und Nachhaltiges Wirtschaften – 16. Juni 2016 – 19 Uhr

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Wirklich nachhaltig Wirtschaften – wie sieht das aus? Gibt es das überhaupt? Wenn ja wie, wie lässt sich das umsetzen auf … sozialer … ökologischer … und ökonomischer Ebene?

Zur Einführung ins Thema hören wir kurze Beiträge aus den verschiedenen Fachbereichen – sozial, ökologisch und ökonomisch. (u.a. von G. May von PREMIUM Cola).

Wir laden zu unserer neuen Diskussionsveranstaltungsreihe Bier und Verantwortung mit dem Thema Nachhaltig Wirtschaften ein.

Am 16. Juni um 19 Uhr im H 3007 an der TU Berlin möchten wir mit euch gemeinsam ein Bier oder ein anderes Kaltgetränk trinken, uns über verschiedenen Seiten des nachhaltigen Wirtschaftens informieren und diskutieren.

Keine Anmeldung notwendig.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Bier & Verantwortung werden aktuelle Themen aus dem Bereich der sozialen und ökologischen Verantwortung diskutiert.

Vorläufiges Prozesshandbuch des Berliner Seminars veröffentlicht

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Im Rahmen der Abschlusspräsentation des Studienreformprojekts an der Technischen Universität Berlin wurde das vorläufige Prozesshandbuch des Berliner Blue Engineering Seminars vorgestellt. In ihm sind alle Grundbausteine des Seminars enthalten, die wir jedes Semester als Verantwortliche durchführen. Nun können interessierte Menschen ohne weiteres ein ähnliches Seminar an ihrer Hochschule oder in ihrem Betrieb aufbauen können. Jeder der Grundbausteine wurde etwa achtmal erprobt, überarbeitet, verbessert und ist nun fertig, so dass wir ihn ohne weiteres mit aller Öffentlichkeit teilen können und möchten. Als nächstes werden alle anderen Bausteine hier veröffentlich, aus diesen können die Teilnehmenden des Seminars selber welche auswählen und sie innerhalb des Seminars mit ihren Kommiliton_innen durchführen.




Abschlusspräsentation des Studienreformprojekts Blue Engineering an der TU Berlin - 31. Mai 2016 - 16 Uhr

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Im Sommersemester 2016 läuft das letzte Blue Engineering Seminar, das vom Studienreformprojekt verantwortet wird. Wir wollen daher die Gelegenheit nutzen, um auf die letzten Semester zurückzublicken. Zu diesem Anlass möchten wir Sie ganz herzlich einladen und mit der Öffentlichkeit teilen, was wir inhaltlich und didaktisch entwickelt haben.

Seitdem Blue Engineering vor sieben Jahren an der TU Berlin von Studierenden initiiert wurde, hat sich einiges getan. Ziel war es damals, ein interaktives Seminar zu entwickeln, dass die ökologische und soziale Verantwortung des Ingenieurberufs vermittelt. Sie lernen also ein spannendes Seminar-Konzept kennen, das den Lehr-/Lernprozess weitestgehend auf die Teilnehmenden verlagert. Dies geschieht durch die über 100 verschiedenen Bausteine, also Lehr-/Lerneinheiten, die bereits entwickelt wurden.

Mittlerweile nehmen jedes Semester etwa 100 Studierende engagiert teil und werden hierbei ausschließlich von drei Tutor_innen begleitet, die das Seminar eigenständig durchführen. Die bisherige Evaluation zeigt, dass die Studierenden dieses Seminarformat sehr schätzen und sie Kompetenzen für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung erwerben.

Im Rahmen einer Veranstaltung am

31. Mai 2016 um 16.00 Uhr im H 3025

bieten wir Ihnen ein 90-minütiges interaktives Zusammenkommen, das Rückblick und Ausblick sein wird und vor allem zeigt, was unser Seminar in der Hochschullehre so einzigartig macht.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Für eine bessere Planbarkeit würden wir Sie gerne um eine Anmeldung bitten - seminar@blue-engineering.org - aber auch ohne Vorankündigung sind Sie uns herzlich Willkommen!

Hier geht es zur ausführlichen Einladung, einen ersten Rückblick und eine kurze Konzeptbeschreibung.

Was ist Zeitwohlstand? - Erster Teil unserer Ausstellung ist nun online

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In Zusammenarbeit mit der IG Metall haben wir im Jahr 2015 gemeinsam eine Ausstellung zu Themen wie Plastik, Mobilität, Green Economy, Technikbewertung, Zeitwohlstand und demokratische Konversion kuratiert. Den Abschnitt zu Zeitwohlstand machen wir nun auch frei im Internet zugänglich. Die weiteren Abschnitte folgen in Kürze.

Zeitwohlstand beginnt, wenn Zeitplanung von der bloßen Anordnung „alternativloser“ Tätigkeiten zu einem selbstbestimmten Prozess wird, der Raum für eigene Bedürfnisse und persönliche Schwerpunkte lässt ohne existierende Verpflichtungen vernachlässigen zu müssen. „Zeitwohlstand ist der Zustand in dem die zur Verfügung stehende Zeit die zur Abarbeitung der To-Do-Liste benötigte Zeit (deutlich) übersteigt“ - Hartmut Rosa Das Konzept Zeitwohlstand existiert seit den 80er Jahren und greift das Gefühl vieler Menschen auf, nur noch von Termin zu Termin zu springen. Der Soziologe Hartmut Rosa prägt dafür den Begriff des „rasenden Stillstands“. Bei der Untersuchung des Phänomens stellt sich heraus, dass wachsender Güterwohlstand oft mit sinkendem Zeitwohlstand einhergeht, bzw. Zeitmangel insbesondere dann bemerkt wird, wenn ein gewisses Maß an Güterwohlstand erreicht ist. Zur Zeitwohlstand-Ausstellung.



...weitere aktuelle Hinweise

Lesenswertes und Sehenswertes von anderen

12 Fragen für entgrenzte Arbeiter_innen - 29. April 2016

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Die FAU Berlin einen Fragebogen entworfen, der schlechte Laune macht und ihn in Berlin verteilt. Die 12 Fragen richten sich an die Beschäftigten einer Arbeitswelt, in der die Grenzen zwischen Hierarchie, Netzwerk und Freundschaft immer mehr verwischen und in der in zahllosen „spannenden Projekten“ die Erwerbsarbeit als Selbstverwirklichung verstanden wird. Währenddessen werden soziale Sicherungssysteme und Arbeitsrechte von allen Seiten fröhlich für nichtig erklärt, doch die Idee für bessere Arbeitsbedingungen gemeinsam einzutreten scheint abstruser denn je. Die 12 Fragen sollen, im Sinne von Marx' Arbeiterfragebogen, Widersprüche dieser Arbeitswelt aufzeigen, an Hand derer wir mit euch diskutieren und überlegen wollen, wie eine kritische Distanz zur eigenen Erwerbsarbeit aufgebaut und in die Praxis gebracht werden kann. Die erste gemeinsame Auswertung der Antworten findet am Freitag, 29. April 2016 ab 19 Uhr statt.

11 einfache Schritte zu mehr Wirtschaftsdemokratie

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Das großartige Künstlerduo Peter Fischli und David Weiss haben 1979 10 einfache Schritte an einer Hauswand aufgelistet zur Frage How to work better?. Mit diesen 10 kann man gut und gerne übereinstimmen - der anschließend ergänzte 11 Punkt ist aber mindestens genauso zentral, wie die anderen 10.

Radvolksentscheid in Berlin - ab Mai werden Unterschriften gesammelt

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Radfahren ist gesund, schont das Klima, braucht wenig Platz und verursacht weder Lärm noch Abgase. Außerdem macht es einfach Spaß, mit dem Fahrrad von A nach B zu kommen. Viel mehr Berlinerinnen und Berliner würden Rad fahren, wenn sie sich sicher fühlten. Dafür brauchen wir eine bessere Radinfrastruktur und eine anständige Verkehrsmoral.

Es passiert schon etwas, doch – gemessen am steigenden Radverkehr – noch viel zu wenig. Bisher vermissen wir den politischen Willen, sich für eine kinder- und seniorengerechte Radinfrastruktur einzusetzen, für mehr Sicherheit im Verkehr, für Klimaschutz und ein lebenswerteres Berlin. Der Volksentscheid hilft, einen Richtungswechsel einzuläuten. Diese zehn Ziele wurden in das Berliner Radverkehrsgesetz (BerRG) geschrieben, für das ab Mai 2016 Unterschriften gesammelt werden, um zur kommenden Bundestagswahl einen Volksentscheid hierüber zu haben.

Nachhaltigkeit ein recht umstrittener Begriff

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"Ich behaupte das Gegenteil: Der Begriff "Nachhaltigkeit" verschleiert die komplexen Zusammenhänge in der Natur und die zwischen Umwelt und Gesellschaft. Er liefert keine Antwort, sondern wirft Fragen auf. Der Begriff ist schädlich. Überlassen wir ihn listigen Verkäufern." - Letzter Absatz des Essays Verrwirrende Werbefloskel von Axel Bojanowski. Erschienen in: Aus Politik und Zeitgeschichte 31-32/2014.



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