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Version vom 29. März 2017, 19:32 Uhr

unser Grundgedanke und Ziel

Die interdisziplinär ausgerichtete Blue Engineering-Initiative bietet (angehenden) Ingenieur_innen einen Blick über den Tellerrand und eine (inter-)aktive Auseinandersetzung mit ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung. Sie erhalten so Gelegenheit sich ihrer eigenen Werte bewusst zu werden und diese mit anderen zu reflektieren. Blue Engineering hat zum Ziel die einzelnen Ingenieur_innen innerhalb von Hochschulen und Betrieben zu vernetzten, so dass sie gemeinsam ihre Verantwortung für eine verantwortliche und demokratische Technikgestaltung übernehmen.

Hierzu gestaltet Blue Engineering Lehr-/Lernprozesse, die die Aktivitäten im wesentlichen auf die Teilnehmenden verlagern, so dass diese die Verantwortung für ein gutes Gelingen eines Seminars/Workshops übernehmen. Zugleich bestimmen sie so dessen zukünftige Entwicklung mit. Insgesamt ergänzen die Teilnehmenden ihr Fachwissen durch Orientierungswissen und Gestaltungskompetenzen, die ihnen helfen ihre Rolle in Bezug auf Technik und Gesellschaft zu kennen und mit anderen gemeinsam auszugestalten.

Basic Idea of Blue Engineering

The aim of the Blue Engineering is to provide an appropriate framework to reflect on technical achievements in general and one's own personal responsibility. However, Blue Engineering is not intended as a mere theoretical discussion, but is about discovering one's liberties in university and at work so that (prospective) engineers may act more according to their social and ecological responsibilities.

Lange Nacht der Wissenschaften 2018

Auch 2018 war Blue Engineering bei der Langen Nacht der Wissenschaften dabei.

Seminar an der TU Berlin - SoSe 2018 - ab 16. April - Montags 10 bis 14 Uhr

Blue Engineering Seminar 2015 1.jpg

Das Blue Engineering Seminar findet wieder an der TU Berlin statt. In den kommenden Wochen werden wir uns auf das dreizehnte Seminar vorbereiten. Aus ganz unterschiedlichen Gründen wird es ein sehr spannendes Semester - was auch an euch liegen wird - denn 100 Studierende haben im Blue Engineering Seminar die Möglichkeit, Technik, Gesellschaft und ihr Studium zu hinterfragen, umzudenken und anders zu gestalten.

Das Blue Engineering Seminar befähigt Studierende unterschiedlichster Fachrichtungen sich mit einem breiten Themenspektrum aus ökologischer und sozialer Verantwortung kritisch und konstruktiv zu befassen. Gemeinsam mit euch möchten wir die Schnittstellen von Technik und Gesellschaft, sowie den Berufsalltag von Ingenieurinnen und Ingenieuren in den Blick nehmen.

Ihr kommt im Blue Engineering Seminar mit Studierenden verschiedener Studiengänge ins Gespräch. Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften können problemlos teilnehmen, da ein vertieftes Technikverständnis nicht notwendig ist.

Wir benutzen unterschiedliche didaktische Methoden, so dass Ihr jede Sitzung bei der Erarbeitung der jeweiligen Inhalte mitwirkt. Bei uns kommt so gut wie kein Frontalunterricht vor, stattdessen möchten wir euch ermutigen, das jeweilige Thema aktiv kennenzulernen und gemeinsam zu hinterfragen. Somit ist das Blue Engineering Seminar eine hervorragende Veranstaltung für alle, die eine Abwechslung von gängigen Vorlesungen und Übungen wünschen, sowie interdisziplinäres, selbstständiges und kreatives Lernen und Denken schätzen.

Das Seminar für 6 Leistungspunkte findet ab Montag, 16. April 2018 von 10.00 bis 14.00 Uhr im H 3006 statt.

Das Seminar wird erstmals nur für Bachelor-Studierende im Wahlpflichtbereich angeboten. Master-Studierende können es nur im freien Wahlbereich belegen. Das Bachelor-Seminar wird auch in den kommenden Semestern angeboten. Ein eigenständiges Master-Seminar wird im kommenden Wintersemester erstmals angeboten.

Weitere Informationen zum Seminar an der TU Berlin und eine Kalenderübersicht.

BilRess - Bildung für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz - 06. März 2018

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Die Blue Engineering Initiative wurde als beispielhaftes Projekt im Hochschulbereich zur 8. BilRess-Netzwerk-Tagung nach Frankfurt/Main eingeladen. Wir haben dort unser Baustein-Konzept vorgestellt und thematisch passend mit den Teilnehmenden das Anno-Domino-Spiel des Bausteins "Peak Everything" gespielt. Wir haben uns über die Einladung sehr gefreut und bedanken uns für das rege Interesse an unsere Projekt, aber vor allem auch für den guten Austausch mit anderen Initiativen und Einzelpersonen. Denn dies ist letztlich ja auch das Ziel des BilRess-Netzwerks - Bildung für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz. In diesem Netzwerk kommen die zentralen Akteure innerhalb und außerhalb des Bildungswesens zusammen, die für die Verankerung von Ressourcenbildung in den verschiedenen Bildungsbereichen stehen und damit über erfolgskritische Kompetenzen verfügen. Das BilRess-Netzwerk bietet daher die Möglichkeit im Feld der Bildung zu Ressourcenkompetenz voneinander zu lernen. Dies schließt die verschiedenen Akteur_innen in der Politik, Wirtschaft, Sozialpartnern und Zivilgesellschaft ebenfalls mit ein.

Strawberry fields forever? - Rückblick Blauer Salon 2/2017

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Am 19. Dezember rundete ein Blauer Salon zur Landwirtschaft und unserem Umgang mit Lebensmitteln den Veranstaltungskalender 2017 von Blue Engineering ab. Ein bunt gemischtes Publikum verhandelte anhand zweier sehr persönlicher, spannender Vorträge von Prof. Dr. Henning Meyer (TU Berlin) und Alexander Mahler (Forum Ökosoziale Marktwirtschaft) die Herausforderungen der Landwirtschaft im Spannungfeld zwischen Erzeuger_innen, Verbraucher_innen, Politik und Natur.

Vielen Dank an Alle, die mitdiskutiert haben und besonders an Prof. Dr. Henning Meyer und Alexander Mahler! Blue Engineering wünscht einen angenehmen Jahresausklang, wir freuen uns auf viele neue Gesichter in Seminar, Projektwerkstatt oder bei Veranstaltungen im Jahr 2018!

Strawberry fields forever? - Blauer Salon - 19. Dezember 18 Uhr - TU Berlin

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In einigen Ländern geben Menschen einen Großteil ihres Einkommens für Lebensmittel aus während wir lustlos im Supermarkt zwischen 30 verschiedenen Margarinesorten wählen und uns beschweren, wenn es im Winter keine preiswerten Erdbeeren gibt.

Warum landet ein Drittel der Nahrungsmittel im Müll und wie können wir das ändern? Welchen Wert haben Lebensmittel in Deutschland und spiegeln die Preise den wahren Wert von Lebensmitteln wieder? Und wie hat sich der Umgang mit Nahrungsmitteln über die letzten Jahrzehnte eigentlich gewandelt?

Diesen und mehr Fragen stellen wir uns im Rahmen eines Diskussionsabends zum Umgang mit Lebensmitteln in Deutschland.

Wir freuen uns auf Dich, am Dienstag, 19. Dezember um 18:00 im Hauptgebäude der TU Berlin, Raum H3006.

Der Blaue Salon ist die Diskussionsveranstaltungsreihe der Blue Engineering Projektwerkstatt. Wir schaffen einen Rahmen für neue Einblicke und unverbissene Diskussionen über Themen der Nachhaltigkeit. An der Uni, außerhalb von Lehrveranstaltungen und offen für Alle.

...weitere aktuelle Hinweise

Lesenswertes und Sehenswertes von anderen

Crashkurs Rohstoffpolitik 2017 - 16. und 17. Juni in Berlin

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Als wichtige Industrienation zählt Deutschland zu den größten Rohstoffkonsumenten der Welt. Metallrohstoffe, viele Industriemineralien sowie Energierohstoffe werden in großem Umfang aus dem Ausland, oftmals auch aus Entwicklungsländern eingeführt. Auf Druck der Industrie bemühen sich die Bundesregierung und die EU in ihrer Rohstoffpolitik um Rahmenbedingungen für „eine nachhaltige, international wettbewerbsfähige Rohstoffversorgung“, u.a. durch die außenpolitische und außenwirtschaftliche Flankierung des Rohstoffgeschäftes privater Unternehmen. Sie drängt auf offene Märkte und freien Handel mit Rohstoffen. Umwelt-, Sozial- und Entwicklungsanliegen spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Dieser Crashkurs für politische MultiplikatorInnen führt in Themen der Rohstoffpolitik und ihre sozialen und ökologischen Folgen ein. Dabei wird das Vorgehen deutscher und europäischer Akteure ebenso beleuchtet wie die Folgen des Abbaus in den Herkunftsländern und alternative Abbaukonzepte. Schwerpunkt des diesjährigen Kurses liegt auf den Instrumenten der Rohstoffstrategie der Bundesregierung sowie der Lobbyarbeit der Industrie.

Bewerbung und Anmeldung

Der Crashkurs richtet sich gezielt an MitarbeiterInnen, Mitglieder und Aktive aus politischen Parteien, Gewerkschaften und NGOs. Voraussetzung für eine Teilnahme ist eine kurze Bewerbung mit Angaben. Bitte bis zum 14. Mai an Kaspar.Roettgers@power-shift.de senden. Endgültige Teilnahmebestätigungen werden dann möglichst zeitnah zugesandt!

https://power-shift.de/crashkurs-rohstoffpolitik-2017/

Sozial-ökologische Transformationsperspektiven aus internationalistischer Sicht - Workshop 11. bis 13. November 2016

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Der Glaube an die Idee, dass sich durch eine “Revolution”, gedacht als zeitlich begrenztes Ereignis, gesellschaftliche Verhältnisse grundlegend verändern lassen, ist heute selbst in der radikalen Linken in Deutschland und anderswo nicht mehr so weit verbreitet wie vor einigen Jahrzehnten.

In den letzten Jahren hat demgegenüber das Konzept einer Transformation, also eines allmählichen Prozesses weitreichender gesellschaftlicher Veränderung, mehr Aufmerksamkeit erhalten. Aber wie kann eine solche Transformation aus sozial-ökologischer Perspektive und in globalem Maßstab aussehen? Welche verschiedenen Konzepte gibt es dafür in verschiedenen politischen Zusammenhängen und der Wissenschaft? Wer sind die relevanten Akteure? Wie können Transformationsprozesse eingeleitet werden und was können “wir” dazu beitragen?

Dieses Seminar widmet sich Ideen von sozial-ökologischer Transformation in einer globalen, internationalistischen Perspektive. Auf Grundlage von Inputs und gemeinsamer Text-Lektüre wollen wir besser verstehen, wie radikaler gesellschaftlicher Wandel gedacht werden kann und welches mögliche Schritte auf dem Weg dorthin sind.

Weitere Informationen auf der Webseite der BUKO Internationalismus:

http://www.buko.info/aktuelles/artikel/news/transformationsperspektiven-aus-internationalistischer-sicht-1/

Arbeitszeit und Lebenszeit in der digitalen Optimierungsgesellschaft - Es ist Zeit darüber zu reden - donnerstags um 18 Uhr - Ringvorlesung an der TU Berlin

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Technische Universität Berlin veranstalten in diesem Wintersemester eine gemeinsame Ringvorlesung. Experten aus Gewerkschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren in der Reihe unter anderem darüber, welche Rolle Zeit für ein "gutes Leben" spielt, wie Arbeitszeit und soziale Gerechtigkeit zusammenhängen und wie eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen ist. Bei der Vorlesungsreihe an der TU Berlin sprechen neben anderen der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann, der IG-Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann, Bundesarbeitministerin Andrea Nahles, die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Christiane Funken (TUB), der Experte für Nachhaltige Lebensführung Prof. Dr. Ulf Schrader (TUB), der Zeitexperte Prof. Dr. Ulrich Mückenberger (Universität Hamburg) und Studierende der TUB.

Die Ringvorlesung hat die Arbeits- und Lebenszeit zum Thema, drei Entwicklungen sind dabei von besonderer Bedeutung

  • Technische Entwicklungen zur Smart Economy verursachen eine größere Unabhängigkeit von Arbeitsorten, d.h. die Grenzen zwischen Arbeitsplatz und Zuhause verschwimmen zunehmend. Arbeit wird „anytime and anywhere“ möglich. Vieles kann am Computer zuhause ebenso erledigt werden, wie im Büro. Gleichzeitig übernehmen wir als Kunden und Verbraucher immer mehr Tätigkeiten selber (Prosument, Schattenarbeit), die früher von professionellen Dienstleistern erbracht wurden.
  • Die „neoliberale“ Arbeitskultur verlangt den Beschäftigten unter den Bedingungen der Digitalisierung zeitliche Flexibilität ab und setzt sie in der verfügbaren Arbeitszeit unter Druck. Einerseits werden gewöhnliche Arbeitszeitmuster „aus den Angeln“ gehoben, andererseits eröffnet der Einsatz digitaler Technologien neue Wege in selbstbestimmtes Arbeiten und Zeitsouveränität.
  • Aufgrund veränderter Ansprüche insbesondere junger ArbeitnehmerInnen an „Gute Arbeit“, nachhaltige Lebensstile und neue Familienmodelle werden traditionelle Rollenverteilungs-, Konsum- und Freizeitmuster immer mehr in Frage gestellt. Eine dynamische und egalitäre Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird immer relevanter für eine moderne Arbeitszeitpolitik.

Weiter Informationen auf den Webseiten der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt:

http://www.zewk.tu-berlin.de/v_menue/wissenschaft_arbeitswelt_koop/tagungen_und_veranstaltungen/gemeinsame_ringvorlesung_von_dgb_und_tu_berlin_im_ws_201617/

Radvolksentscheid in Berlin - ab Mai werden Unterschriften gesammelt

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Radfahren ist gesund, schont das Klima, braucht wenig Platz und verursacht weder Lärm noch Abgase. Außerdem macht es einfach Spaß, mit dem Fahrrad von A nach B zu kommen. Viel mehr Berlinerinnen und Berliner würden Rad fahren, wenn sie sich sicher fühlten. Dafür brauchen wir eine bessere Radinfrastruktur und eine anständige Verkehrsmoral.

Es passiert schon etwas, doch – gemessen am steigenden Radverkehr – noch viel zu wenig. Bisher vermissen wir den politischen Willen, sich für eine kinder- und seniorengerechte Radinfrastruktur einzusetzen, für mehr Sicherheit im Verkehr, für Klimaschutz und ein lebenswerteres Berlin. Der Volksentscheid hilft, einen Richtungswechsel einzuläuten. Diese zehn Ziele wurden in das Berliner Radverkehrsgesetz (BerRG) geschrieben, für das ab Mai 2016 Unterschriften gesammelt werden, um zur kommenden Bundestagswahl einen Volksentscheid hierüber zu haben.

11 einfache Schritte zu mehr Wirtschaftsdemokratie

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Das großartige Künstlerduo Peter Fischli und David Weiss haben 1979 10 einfache Schritte an einer Hauswand aufgelistet zur Frage How to work better?. Mit diesen 10 kann man gut und gerne übereinstimmen - der anschließend ergänzte 11 Punkt ist aber mindestens genauso zentral, wie die anderen 10.

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