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		<title>Blue Engineering - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-04-04T12:17:14Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Kontra-Text_Wiki_Vorlagen&amp;diff=1095</id>
		<title>Kontra-Text Wiki Vorlagen</title>
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				<updated>2014-02-26T15:43:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Arbeiten bei einem Rüstungsunternehmen? (Text 3)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sturmgewehre von Heckler &amp;amp; Koch für mexikanischen Bandenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sprecherin der für Wirtschaftskriminalität zuständigen Staatsanwaltschaft Stuttgart&lt;br /&gt;
sagte der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag, die Behörde ermittle in dem Fall schon seit&lt;br /&gt;
längerem gegen mehr als zwei Verdächtige. Ob darunter auch Mitglieder der Firmenspitze&lt;br /&gt;
sind, sagte sie nicht. Es gehe um Verstöße gegen das Außenwirtschaftsgesetz und das&lt;br /&gt;
Kriegswaffenkontrollgesetz. Der Vorwurf, dass Heckler &amp;amp; Koch illegal Waffen nach Mexiko&lt;br /&gt;
liefere, existiert schon seit Jahren. Im Dezember 2010 hatte die Staatsanwaltschaft Stuttgart&lt;br /&gt;
das Firmengelände schon einmal durchkämmt.&lt;br /&gt;
Die Lieferziele lägen im Norden Mexikos - wo es immer wieder zu bewaffneten&lt;br /&gt;
Auseinandersetzungen zwischen Banden im Drogenmilieu kommt. In einem weiteren Fall&lt;br /&gt;
ermittelt die Stuttgarter Staatsanwaltschaft, ob Heckler &amp;amp; Koch mit Parteispenden den Weg&lt;br /&gt;
für Waffenlieferungen nach Mexiko ebnen wollte. Schon 2011 hatten 300 Beamte das&lt;br /&gt;
Firmengelände von Heckler &amp;amp; Koch deswegen durchsucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://sz.de/1.1665539&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anna Papathanasiou - Waffenschmiede Deutschland - nein danke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Waffen baut, nimmt in Kauf, dass Menschen eines gewaltsamen Todes sterben. Politiker&lt;br /&gt;
unterscheiden gern zwischen Schurkenstaaten, denen man prinzipiell keine Rüstung&lt;br /&gt;
verkauft, und friedlichen Ländern, die deutsche Waffen zur Verteidigung einsetzen dürfen.&lt;br /&gt;
Der arabische Frühling etwa hat jedoch gezeigt, dass diese Unterscheidung hinfällig&lt;br /&gt;
geworden ist. Denn dort hat die Staatsgewalt ihre Panzer gegen das eigene Volk eingesetzt.&lt;br /&gt;
Wer also will noch die Verantwortung für Waffenexporte übernehmen?&lt;br /&gt;
Über den Handel von Waffen zu diskutieren wird überflüssig, wenn es sie gar nicht gibt.&lt;br /&gt;
Ziel muss sein, an die Stelle der Rüstungsindustrie etwas anderes, wirtschaftlich&lt;br /&gt;
Gleichwertiges zu setzen. Das Bonn International Center for Conversion (BICC) verfolgt&lt;br /&gt;
genau diesen Ansatz. Es verwandelt militärische Projekte in zivile. Marc von Boemcken,&lt;br /&gt;
wissenschaftlicher Mitarbeiter am BICC, gibt zu bedenken, dass die Zahl der Beschäftigten in&lt;br /&gt;
der Rüstungsindustrie möglicherweise gar nicht so hoch ist. Etwa 80 000 Menschen arbeiten&lt;br /&gt;
in der Waffenproduktion. Im Vergleich zu gut 700 000 Beschäftigten in der Automobilindustrie&lt;br /&gt;
ist das nicht viel. Durch einen Rüstungsausstieg stünden also keineswegs Hunderttausende&lt;br /&gt;
auf der Straße. Die frei werdenden Ingenieure und Maschinenbauer könnten den&lt;br /&gt;
Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt mildern. Sie könnten ihr Wissen in zivile Technik&lt;br /&gt;
stecken. Dadurch würden sich neue Absatzfelder und Arbeitsplätze ergeben, sodass die&lt;br /&gt;
Volkswirtschaft Vorteile hätte. Den größten Vorteil aber hätten diejenigen, die nicht von Minen&lt;br /&gt;
zerfetzt oder von Panzern überrollt würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heuchelei der Waffenhändler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt benutzt weder die libysche noch die syrische oder die jemenitische Armee eigene&lt;br /&gt;
Panzer, Maschinenpistolen oder Kampfjets, sondern solide Tötungsware aus jenen Ländern,&lt;br /&gt;
die in Gremien wie dem G-8-Klub eifrig verhandeln, wie das medial gerade ein wenig&lt;br /&gt;
inopportune Töten zum eigenen Nutzen gewendet werden kann. Selbst sogenannte&lt;br /&gt;
Progressive wägen auf ihrer moralischen Skala Bomber gegen Bomber, Tank gegen Tank ab,&lt;br /&gt;
um das weniger Schädliche auszumachen. Und die IG Metall warnt vor dem Verlust&lt;br /&gt;
tausender Jobs in der Rüstungsindustrie (da sollte man konsequent bleiben und warnen: Das&lt;br /&gt;
Ausheben von islamistischen Zellen gefährdet Arbeitsplätze in der Terrorismusindustrie), kurz&lt;br /&gt;
bevor sie zum Ostermarsch unter dem Motto &amp;quot;Frieden schaffen ohne Waffen&amp;quot; rief. [...]&lt;br /&gt;
Transparency International hat berechnet, dass 40 Prozent aller weltweiten Korruption im&lt;br /&gt;
Waffenhandel stattfindet. Eine beängstigende Zahl, weil 60 Milliarden Dollar jährlich für&lt;br /&gt;
(Schuss)Waffen ausgegeben werden. Der Grund dafür ist, dass auf der Ebene der großen&lt;br /&gt;
Deals zwischen Regierungen nur vier bis sechs Aufträge pro Jahr vergeben werden. Sie sind&lt;br /&gt;
Zig-Milliarden Dollar wert und deshalb von allergrößter Bedeutung für die beteiligten&lt;br /&gt;
Unternehmen. Die Entscheidungen über diese Summen werden von sehr wenigen&lt;br /&gt;
Menschen in den Regierungen getroffen - manchmal nicht mehr als ein halbes Dutzend.&lt;br /&gt;
Zusätzlich findet alles hinter dem Schleier der Geheimhaltung wegen der nationalen&lt;br /&gt;
Sicherheit statt. Ein fruchtbarer Boden für Korruption. [...]&lt;br /&gt;
Gaddafi kaufte den Europäern so viele Waffen ab, dass er nicht einmal genug Soldaten&lt;br /&gt;
hatte, um alle zu benutzen. Sie wurden einfach in Hallen gelagert, unbewacht. Die wurden&lt;br /&gt;
während des Aufstandes geplündert. Ein beträchtlicher Teil dieser Waffen ist auf dem&lt;br /&gt;
Schwarzmarkt gelandet, zum Beispiel in Ägypten. Wer 50.000 Dollar übrig hat, kann sich ein&lt;br /&gt;
Boden-Luft-Raketensystem kaufen, mit dem man einen kommerziellen Airliner abschießen&lt;br /&gt;
kann. Die Chancen, dass unsere Waffen in falsche Hände geraten, sind extrem hoch.[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andrew Feinstein - &amp;quot;Fehlende Ethik und Moral sind eine Qualifikation&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeiten bei einem Rüstungsunternehmen? (Text 4)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seven key factors which are important when reasoning whether or not individuals find it&lt;br /&gt;
(im)moral to work for an arms manufacturer== &lt;br /&gt;
[...] These are:&lt;br /&gt;
Level of involvement of the product in killing or injuring, indiscriminancy of the product,&lt;br /&gt;
brutality of the product, degree of personal involvement in the development, technological&lt;br /&gt;
interests, financial interests and political context.&lt;br /&gt;
Many people consider working in the arms industry to be like working for any civil&lt;br /&gt;
engineering company, just with a different market and the extra thrill. But it’s not. It’s&lt;br /&gt;
fundamentally different. For an individual to act ethically correct working in the arms industry,&lt;br /&gt;
a number of criteria have to be fulfilled. The fact that most engineers in the weapons industry&lt;br /&gt;
see themselves as civilians is severely out of line with reality. It has been mentioned that&lt;br /&gt;
numerous weapons have influenced not just wars, but history forever. During WW2 a regular&lt;br /&gt;
war of the engineers has begun, each side trying to outperform the other and providing ones&lt;br /&gt;
troops with better equipment. Even before that, a massive turn on WW1 was brought by&lt;br /&gt;
those engineers that developed the first tanks. [...] America would not have entered into the&lt;br /&gt;
gulf wars, if it was not for a vast technological advantage. In short, weapon engineers&lt;br /&gt;
influence wars.&lt;br /&gt;
So how can it be that they are perceived as civilians? Has Openheimer, father of the atomic&lt;br /&gt;
bomb, not made more difference to warfare then most soldiers ever will? Or Wernher von&lt;br /&gt;
Braun, inventor of the infamous V1 or V2? Or how about Mr. Kalashnikov, the inventor of the&lt;br /&gt;
number one worldwide most used automatic gun? Does the mere fact that these people did&lt;br /&gt;
not go through military training and are not enlisted as soldiers exempt them from the same&lt;br /&gt;
responsibilities soldiers have? There is no reason why not.&lt;br /&gt;
As a matter of fact engineers have been an integral part of any armed forces. This has&lt;br /&gt;
become particular true ever since WW2. As a result of that, evaluation of ethical behavior&lt;br /&gt;
does not start merely at the front line, where soldiers might or might not use unethical&lt;br /&gt;
weapons or engage in ethical or unethical activities of war. [...] It does not start in any senate,&lt;br /&gt;
general assembly or president’s desk. It starts at the root, where weapons are born. At the&lt;br /&gt;
drawing board. And those that create weapons are just as responsible for their use as the&lt;br /&gt;
one actually using them.[...]&lt;br /&gt;
The real determining factor when using the concept of passive responsibility is causal&lt;br /&gt;
contribution. This one is pretty clear when an engineer is designing a weapon. It remains&lt;br /&gt;
relatively clear also for supporting systems if they enhance or promote the use of the weapon&lt;br /&gt;
that is responsible for the wrong-doing. It becomes more vague and difficult to assess for&lt;br /&gt;
dual use systems and more fundamental research. I find causal contribution to be the main&lt;br /&gt;
criteria for the responsibility of engineers for use or miss-use of their developments. An often&lt;br /&gt;
heard one is that engineers claim they are not responsible for the atrocities a certain&lt;br /&gt;
development of theirs helps to commit. “I am just doing what I am paid to do!”; “I am just&lt;br /&gt;
developing weapons, not firing them!”.&lt;br /&gt;
Adolf Eichmann, logistical mastermind of the deportation of millions of Jews to concentration&lt;br /&gt;
camps used a similar rhetoric during his trial in Israel. “An order is an order” is what he said,&lt;br /&gt;
and that he never commanded nor participated in any murders himself. All he did was&lt;br /&gt;
organize transports. He was found guilty and hanged.&lt;br /&gt;
Another often heard argument that can be answered with the civil law analogy is that of “If I&lt;br /&gt;
don’t do it, somebody else will.” [...] Guilt is not reduced by the mere fact that somebody else&lt;br /&gt;
would have done it otherwise. If someone offers money to kill another person, three people&lt;br /&gt;
volunteer, then the notion that there were two more to step in carries no significance&lt;br /&gt;
whatsoever.[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutschland rüstet die Welt auf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie heißen &amp;quot;Leopard&amp;quot;, Typ 214 oder MP5. Es sind die Exportschlager der deutschen&lt;br /&gt;
Rüstungsindustrie: Panzer, U-Boote und Maschinenpistolen, alles made in Germany. Firmen&lt;br /&gt;
wie Krauss-Maffei Wegmann, ThyssenKrupp Marine Systems oder Heckler &amp;amp; Koch machen&lt;br /&gt;
das große Geld mit Waffen für die Welt - und die Bundesregierung unterstützt sie kräftig&lt;br /&gt;
dabei:&lt;br /&gt;
Zum Beispiel Indien. 126 Kampfjets will das kräftig aufrüstende Land kaufen. Es geht um&lt;br /&gt;
elf Milliarden Euro, potentielle Verkäufer stehen Schlange. Erst im vergangenen Herbst&lt;br /&gt;
waren Außenminister Guido Westerwelle und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (beide&lt;br /&gt;
FDP) vor Ort und warben für den &amp;quot;Eurofighter&amp;quot;. Im Februar stattete auch der damalige&lt;br /&gt;
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) Indien einen entsprechenden&lt;br /&gt;
Besuch ab.&lt;br /&gt;
Zum Beispiel Griechenland. Das hochverschuldete Euro-Land greift besonders gern auf&lt;br /&gt;
Waffen made in Germany zurück, egal ob topmoderne U-Boote der Klasse 214 oder&lt;br /&gt;
&amp;quot;Leopard&amp;quot;-Kampfpanzer. Schon seit einigen Jahren trägt man sich in Athen mit dem&lt;br /&gt;
Gedanken, &amp;quot;Eurofighter&amp;quot; zu bestellen. Die Deutschen würden gern liefern. Und so bot&lt;br /&gt;
Außenminister Westerwelle bei seinem Griechenland-Besuch im Februar 2010 eine&lt;br /&gt;
skurrile Vorstellung: Einerseits mahnte er die griechischen Freunde zur Eindämmung ihres&lt;br /&gt;
Haushaltsdefizits; andererseits warb er für den deutschen Kampfjet.&lt;br /&gt;
[...] Aufs Ausland kommt es an. Denn die Bundeswehr taugt nicht mehr als alleiniger&lt;br /&gt;
Abnehmer, Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) muss bis zum Jahr 2015&lt;br /&gt;
insgesamt rund acht Milliarden Euro in seinem Etat einsparen&lt;br /&gt;
[...]Die Wirkung der angeblich restriktiven politischen Grundsätze zeigt eher das Gegenteil: Elf&lt;br /&gt;
Jahre nach Verabschiedung der Richtlinien ist Deutschland nach Recherchen des&lt;br /&gt;
anerkannten Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri vom fünften auf den dritten Platz&lt;br /&gt;
im internationalen Rüstungshandel vorgerückt. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre hat&lt;br /&gt;
sich der deutsche Export verdoppelt.&lt;br /&gt;
[...] Im Grundgesetz heißt es zwar: Zur Kriegsführung bestimmte Waffen dürfen nur mit&lt;br /&gt;
Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, befördert und in Verkehr gebracht werden.&lt;br /&gt;
Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.&amp;quot;Deutschland hat sich ein Kriegswaffenkontrollgesetz&lt;br /&gt;
gegeben. Im Normalfall entscheidet das Wirtschaftsministerium über den Export, in strittigen&lt;br /&gt;
Fragen der Bundessicherheitsrat - ein hochrangiges Gremium, dem unter anderem die&lt;br /&gt;
Kanzlerin, der Verteidigungs- und Außenminister angehören.&lt;br /&gt;
[...] Doch die vermeintlich strengen Regelungen gebieten der Aufrüstung der Welt durch&lt;br /&gt;
Deutschland keinen Einhalt. Der Bundestag darf bei Rüstungsexporten gar nicht erst&lt;br /&gt;
mitreden. [...] Für 2009 weist der deutsche Rüstungsexportbericht Ausfuhrgenehmigungen im&lt;br /&gt;
Wert von insgesamt rund sieben Milliarden Euro aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Fischer - http://www.spiegel.de/politik&lt;br /&gt;
Engineers working for arms manufacturers - http://aerostudents.com/master/ethics.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lieferungen jetzt auch in Konfliktgebiete===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panzer nach Saudi-Arabien, Patrouillenboote nach Angola, U-Boote nach Israel – die&lt;br /&gt;
deutsche Rüstungsindustrie verdient sich als drittgrößter Exporteur der Welt eine goldene&lt;br /&gt;
Nase. Ob dieser Handel ethisch vertretbar ist, steht nicht zum ersten Mal zur Diskussion.&lt;br /&gt;
Viele Experten sehen in den aktuellen Geschäften jedoch eine Wende in der deutschen&lt;br /&gt;
Rüstungspolitik. Denn vorher galt offiziell der Grundsatz: Keine Lieferungen in Konfliktgebiete&lt;br /&gt;
und Länder, in denen Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.neuesleben.com/magazin/meldung/umstrittene-waffenexporte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Kontra-Text_Wiki_Vorlagen&amp;diff=1094</id>
		<title>Kontra-Text Wiki Vorlagen</title>
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				<updated>2014-02-26T15:42:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: Die Seite wurde neu angelegt: „==Arbeiten bei einem Rüstungsunternehmen? (Text 3)==  ===Sturmgewehre von Heckler &amp;amp; Koch für mexikanischen Bandenkrieg===  Eine Sprecherin der für Wirtschaf…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Arbeiten bei einem Rüstungsunternehmen? (Text 3)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sturmgewehre von Heckler &amp;amp; Koch für mexikanischen Bandenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sprecherin der für Wirtschaftskriminalität zuständigen Staatsanwaltschaft Stuttgart&lt;br /&gt;
sagte der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag, die Behörde ermittle in dem Fall schon seit&lt;br /&gt;
längerem gegen mehr als zwei Verdächtige. Ob darunter auch Mitglieder der Firmenspitze&lt;br /&gt;
sind, sagte sie nicht. Es gehe um Verstöße gegen das Außenwirtschaftsgesetz und das&lt;br /&gt;
Kriegswaffenkontrollgesetz. Der Vorwurf, dass Heckler &amp;amp; Koch illegal Waffen nach Mexiko&lt;br /&gt;
liefere, existiert schon seit Jahren. Im Dezember 2010 hatte die Staatsanwaltschaft Stuttgart&lt;br /&gt;
das Firmengelände schon einmal durchkämmt.&lt;br /&gt;
Die Lieferziele lägen im Norden Mexikos - wo es immer wieder zu bewaffneten&lt;br /&gt;
Auseinandersetzungen zwischen Banden im Drogenmilieu kommt. In einem weiteren Fall&lt;br /&gt;
ermittelt die Stuttgarter Staatsanwaltschaft, ob Heckler &amp;amp; Koch mit Parteispenden den Weg&lt;br /&gt;
für Waffenlieferungen nach Mexiko ebnen wollte. Schon 2011 hatten 300 Beamte das&lt;br /&gt;
Firmengelände von Heckler &amp;amp; Koch deswegen durchsucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://sz.de/1.1665539&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anna Papathanasiou - Waffenschmiede Deutschland - nein danke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Waffen baut, nimmt in Kauf, dass Menschen eines gewaltsamen Todes sterben. Politiker&lt;br /&gt;
unterscheiden gern zwischen Schurkenstaaten, denen man prinzipiell keine Rüstung&lt;br /&gt;
verkauft, und friedlichen Ländern, die deutsche Waffen zur Verteidigung einsetzen dürfen.&lt;br /&gt;
Der arabische Frühling etwa hat jedoch gezeigt, dass diese Unterscheidung hinfällig&lt;br /&gt;
geworden ist. Denn dort hat die Staatsgewalt ihre Panzer gegen das eigene Volk eingesetzt.&lt;br /&gt;
Wer also will noch die Verantwortung für Waffenexporte übernehmen?&lt;br /&gt;
Über den Handel von Waffen zu diskutieren wird überflüssig, wenn es sie gar nicht gibt.&lt;br /&gt;
Ziel muss sein, an die Stelle der Rüstungsindustrie etwas anderes, wirtschaftlich&lt;br /&gt;
Gleichwertiges zu setzen. Das Bonn International Center for Conversion (BICC) verfolgt&lt;br /&gt;
genau diesen Ansatz. Es verwandelt militärische Projekte in zivile. Marc von Boemcken,&lt;br /&gt;
wissenschaftlicher Mitarbeiter am BICC, gibt zu bedenken, dass die Zahl der Beschäftigten in&lt;br /&gt;
der Rüstungsindustrie möglicherweise gar nicht so hoch ist. Etwa 80 000 Menschen arbeiten&lt;br /&gt;
in der Waffenproduktion. Im Vergleich zu gut 700 000 Beschäftigten in der Automobilindustrie&lt;br /&gt;
ist das nicht viel. Durch einen Rüstungsausstieg stünden also keineswegs Hunderttausende&lt;br /&gt;
auf der Straße. Die frei werdenden Ingenieure und Maschinenbauer könnten den&lt;br /&gt;
Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt mildern. Sie könnten ihr Wissen in zivile Technik&lt;br /&gt;
stecken. Dadurch würden sich neue Absatzfelder und Arbeitsplätze ergeben, sodass die&lt;br /&gt;
Volkswirtschaft Vorteile hätte. Den größten Vorteil aber hätten diejenigen, die nicht von Minen&lt;br /&gt;
zerfetzt oder von Panzern überrollt würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heuchelei der Waffenhändler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt benutzt weder die libysche noch die syrische oder die jemenitische Armee eigene&lt;br /&gt;
Panzer, Maschinenpistolen oder Kampfjets, sondern solide Tötungsware aus jenen Ländern,&lt;br /&gt;
die in Gremien wie dem G-8-Klub eifrig verhandeln, wie das medial gerade ein wenig&lt;br /&gt;
inopportune Töten zum eigenen Nutzen gewendet werden kann. Selbst sogenannte&lt;br /&gt;
Progressive wägen auf ihrer moralischen Skala Bomber gegen Bomber, Tank gegen Tank ab,&lt;br /&gt;
um das weniger Schädliche auszumachen. Und die IG Metall warnt vor dem Verlust&lt;br /&gt;
tausender Jobs in der Rüstungsindustrie (da sollte man konsequent bleiben und warnen: Das&lt;br /&gt;
Ausheben von islamistischen Zellen gefährdet Arbeitsplätze in der Terrorismusindustrie), kurz&lt;br /&gt;
bevor sie zum Ostermarsch unter dem Motto &amp;quot;Frieden schaffen ohne Waffen&amp;quot; rief. [...]&lt;br /&gt;
Transparency International hat berechnet, dass 40 Prozent aller weltweiten Korruption im&lt;br /&gt;
Waffenhandel stattfindet. Eine beängstigende Zahl, weil 60 Milliarden Dollar jährlich für&lt;br /&gt;
(Schuss)Waffen ausgegeben werden. Der Grund dafür ist, dass auf der Ebene der großen&lt;br /&gt;
Deals zwischen Regierungen nur vier bis sechs Aufträge pro Jahr vergeben werden. Sie sind&lt;br /&gt;
Zig-Milliarden Dollar wert und deshalb von allergrößter Bedeutung für die beteiligten&lt;br /&gt;
Unternehmen. Die Entscheidungen über diese Summen werden von sehr wenigen&lt;br /&gt;
Menschen in den Regierungen getroffen - manchmal nicht mehr als ein halbes Dutzend.&lt;br /&gt;
Zusätzlich findet alles hinter dem Schleier der Geheimhaltung wegen der nationalen&lt;br /&gt;
Sicherheit statt. Ein fruchtbarer Boden für Korruption. [...]&lt;br /&gt;
Gaddafi kaufte den Europäern so viele Waffen ab, dass er nicht einmal genug Soldaten&lt;br /&gt;
hatte, um alle zu benutzen. Sie wurden einfach in Hallen gelagert, unbewacht. Die wurden&lt;br /&gt;
während des Aufstandes geplündert. Ein beträchtlicher Teil dieser Waffen ist auf dem&lt;br /&gt;
Schwarzmarkt gelandet, zum Beispiel in Ägypten. Wer 50.000 Dollar übrig hat, kann sich ein&lt;br /&gt;
Boden-Luft-Raketensystem kaufen, mit dem man einen kommerziellen Airliner abschießen&lt;br /&gt;
kann. Die Chancen, dass unsere Waffen in falsche Hände geraten, sind extrem hoch.[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andrew Feinstein - &amp;quot;Fehlende Ethik und Moral sind eine Qualifikation&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeiten bei einem Rüstungsunternehmen? (Text 4)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seven key factors which are important when reasoning whether or not individuals find it&lt;br /&gt;
(im)moral to work for an arms manufacturer== &lt;br /&gt;
[...] These are:&lt;br /&gt;
Level of involvement of the product in killing or injuring, indiscriminancy of the product,&lt;br /&gt;
brutality of the product, degree of personal involvement in the development, technological&lt;br /&gt;
interests, financial interests and political context.&lt;br /&gt;
Many people consider working in the arms industry to be like working for any civil&lt;br /&gt;
engineering company, just with a different market and the extra thrill. But it’s not. It’s&lt;br /&gt;
fundamentally different. For an individual to act ethically correct working in the arms industry,&lt;br /&gt;
a number of criteria have to be fulfilled. The fact that most engineers in the weapons industry&lt;br /&gt;
see themselves as civilians is severely out of line with reality. It has been mentioned that&lt;br /&gt;
numerous weapons have influenced not just wars, but history forever. During WW2 a regular&lt;br /&gt;
war of the engineers has begun, each side trying to outperform the other and providing ones&lt;br /&gt;
troops with better equipment. Even before that, a massive turn on WW1 was brought by&lt;br /&gt;
those engineers that developed the first tanks. [...] America would not have entered into the&lt;br /&gt;
gulf wars, if it was not for a vast technological advantage. In short, weapon engineers&lt;br /&gt;
influence wars.&lt;br /&gt;
So how can it be that they are perceived as civilians? Has Openheimer, father of the atomic&lt;br /&gt;
bomb, not made more difference to warfare then most soldiers ever will? Or Wernher von&lt;br /&gt;
Braun, inventor of the infamous V1 or V2? Or how about Mr. Kalashnikov, the inventor of the&lt;br /&gt;
number one worldwide most used automatic gun? Does the mere fact that these people did&lt;br /&gt;
not go through military training and are not enlisted as soldiers exempt them from the same&lt;br /&gt;
responsibilities soldiers have? There is no reason why not.&lt;br /&gt;
As a matter of fact engineers have been an integral part of any armed forces. This has&lt;br /&gt;
become particular true ever since WW2. As a result of that, evaluation of ethical behavior&lt;br /&gt;
does not start merely at the front line, where soldiers might or might not use unethical&lt;br /&gt;
weapons or engage in ethical or unethical activities of war. [...] It does not start in any senate,&lt;br /&gt;
general assembly or president’s desk. It starts at the root, where weapons are born. At the&lt;br /&gt;
drawing board. And those that create weapons are just as responsible for their use as the&lt;br /&gt;
one actually using them.[...]&lt;br /&gt;
The real determining factor when using the concept of passive responsibility is causal&lt;br /&gt;
contribution. This one is pretty clear when an engineer is designing a weapon. It remains&lt;br /&gt;
relatively clear also for supporting systems if they enhance or promote the use of the weapon&lt;br /&gt;
that is responsible for the wrong-doing. It becomes more vague and difficult to assess for&lt;br /&gt;
dual use systems and more fundamental research. I find causal contribution to be the main&lt;br /&gt;
criteria for the responsibility of engineers for use or miss-use of their developments. An often&lt;br /&gt;
heard one is that engineers claim they are not responsible for the atrocities a certain&lt;br /&gt;
development of theirs helps to commit. “I am just doing what I am paid to do!”; “I am just&lt;br /&gt;
developing weapons, not firing them!”.&lt;br /&gt;
Adolf Eichmann, logistical mastermind of the deportation of millions of Jews to concentration&lt;br /&gt;
camps used a similar rhetoric during his trial in Israel. “An order is an order” is what he said,&lt;br /&gt;
and that he never commanded nor participated in any murders himself. All he did was&lt;br /&gt;
organize transports. He was found guilty and hanged.&lt;br /&gt;
Another often heard argument that can be answered with the civil law analogy is that of “If I&lt;br /&gt;
don’t do it, somebody else will.” [...] Guilt is not reduced by the mere fact that somebody else&lt;br /&gt;
would have done it otherwise. If someone offers money to kill another person, three people&lt;br /&gt;
volunteer, then the notion that there were two more to step in carries no significance&lt;br /&gt;
whatsoever.[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutschland rüstet die Welt auf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie heißen &amp;quot;Leopard&amp;quot;, Typ 214 oder MP5. Es sind die Exportschlager der deutschen&lt;br /&gt;
Rüstungsindustrie: Panzer, U-Boote und Maschinenpistolen, alles made in Germany. Firmen&lt;br /&gt;
wie Krauss-Maffei Wegmann, ThyssenKrupp Marine Systems oder Heckler &amp;amp; Koch machen&lt;br /&gt;
das große Geld mit Waffen für die Welt - und die Bundesregierung unterstützt sie kräftig&lt;br /&gt;
dabei:&lt;br /&gt;
Zum Beispiel Indien. 126 Kampfjets will das kräftig aufrüstende Land kaufen. Es geht um&lt;br /&gt;
elf Milliarden Euro, potentielle Verkäufer stehen Schlange. Erst im vergangenen Herbst&lt;br /&gt;
waren Außenminister Guido Westerwelle und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (beide&lt;br /&gt;
FDP) vor Ort und warben für den &amp;quot;Eurofighter&amp;quot;. Im Februar stattete auch der damalige&lt;br /&gt;
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) Indien einen entsprechenden&lt;br /&gt;
Besuch ab.&lt;br /&gt;
Zum Beispiel Griechenland. Das hochverschuldete Euro-Land greift besonders gern auf&lt;br /&gt;
Waffen made in Germany zurück, egal ob topmoderne U-Boote der Klasse 214 oder&lt;br /&gt;
&amp;quot;Leopard&amp;quot;-Kampfpanzer. Schon seit einigen Jahren trägt man sich in Athen mit dem&lt;br /&gt;
Gedanken, &amp;quot;Eurofighter&amp;quot; zu bestellen. Die Deutschen würden gern liefern. Und so bot&lt;br /&gt;
Außenminister Westerwelle bei seinem Griechenland-Besuch im Februar 2010 eine&lt;br /&gt;
skurrile Vorstellung: Einerseits mahnte er die griechischen Freunde zur Eindämmung ihres&lt;br /&gt;
Haushaltsdefizits; andererseits warb er für den deutschen Kampfjet.&lt;br /&gt;
[...] Aufs Ausland kommt es an. Denn die Bundeswehr taugt nicht mehr als alleiniger&lt;br /&gt;
Abnehmer, Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) muss bis zum Jahr 2015&lt;br /&gt;
insgesamt rund acht Milliarden Euro in seinem Etat einsparen&lt;br /&gt;
[...]Die Wirkung der angeblich restriktiven politischen Grundsätze zeigt eher das Gegenteil: Elf&lt;br /&gt;
Jahre nach Verabschiedung der Richtlinien ist Deutschland nach Recherchen des&lt;br /&gt;
anerkannten Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri vom fünften auf den dritten Platz&lt;br /&gt;
im internationalen Rüstungshandel vorgerückt. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre hat&lt;br /&gt;
sich der deutsche Export verdoppelt.&lt;br /&gt;
[...] Im Grundgesetz heißt es zwar: Zur Kriegsführung bestimmte Waffen dürfen nur mit&lt;br /&gt;
Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, befördert und in Verkehr gebracht werden.&lt;br /&gt;
Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.&amp;quot;Deutschland hat sich ein Kriegswaffenkontrollgesetz&lt;br /&gt;
gegeben. Im Normalfall entscheidet das Wirtschaftsministerium über den Export, in strittigen&lt;br /&gt;
Fragen der Bundessicherheitsrat - ein hochrangiges Gremium, dem unter anderem die&lt;br /&gt;
Kanzlerin, der Verteidigungs- und Außenminister angehören.&lt;br /&gt;
[...] Doch die vermeintlich strengen Regelungen gebieten der Aufrüstung der Welt durch&lt;br /&gt;
Deutschland keinen Einhalt. Der Bundestag darf bei Rüstungsexporten gar nicht erst&lt;br /&gt;
mitreden. [...] Für 2009 weist der deutsche Rüstungsexportbericht Ausfuhrgenehmigungen im&lt;br /&gt;
Wert von insgesamt rund sieben Milliarden Euro aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Fischer - http://www.spiegel.de/politik&lt;br /&gt;
Engineers working for arms manufacturers - http://aerostudents.com/master/ethics.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lieferungen jetzt auch in Konfliktgebiete===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panzer nach Saudi-Arabien, Patrouillenboote nach Angola, U-Boote nach Israel – die&lt;br /&gt;
deutsche Rüstungsindustrie verdient sich als drittgrößter Exporteur der Welt eine goldene&lt;br /&gt;
Nase. Ob dieser Handel ethisch vertretbar ist, steht nicht zum ersten Mal zur Diskussion.&lt;br /&gt;
Viele Experten sehen in den aktuellen Geschäften jedoch eine Wende in der deutschen&lt;br /&gt;
Rüstungspolitik. Denn vorher galt offiziell der Grundsatz: Keine Lieferungen in Konfliktgebiete&lt;br /&gt;
und Länder, in denen Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.neuesleben.com/magazin/meldung/umstrittene-waffenexporte&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Pro-Text_Wiki_Vorlagen&amp;diff=1092</id>
		<title>Pro-Text Wiki Vorlagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Pro-Text_Wiki_Vorlagen&amp;diff=1092"/>
				<updated>2014-02-26T15:36:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Arbeiten bei einem Rüstungsunternehmen? (Text 1)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:rheinmetallmax.png|thumb|center|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fallstudie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...] viele meiner Mitstudenten waren wie ich bei Rheinmetall, Atlas, oder einem anderen&lt;br /&gt;
hauptsächlich mit Rüstung befassten Unternehmen. Auch unter den Dozenten und&lt;br /&gt;
Professoren gab es viele, die früher oder noch immer in irgendeiner Form mit diesen&lt;br /&gt;
Unternehmen in Verbindung standen. Insofern hatte ich auch nie den Eindruck, mich für&lt;br /&gt;
einen ungewöhnlichen Bereich entschieden zu haben. Von der moralischen Seite aus habe&lt;br /&gt;
ich mir auch deswegen nie viele Gedanken gemacht, entscheidender für mich war, wie&lt;br /&gt;
letztendlich dort gearbeitet wird.&lt;br /&gt;
Mittlerweile bin ich seit vier Jahren bei Rheinmetall und bin jetzt im Bereich der Feuerleitung,&lt;br /&gt;
Aufklärung und der Entwicklung einer Sensorplattform tätig. Diese wird später einmal in&lt;br /&gt;
einem Panzerturm verbaut werden. Dabei habe ich die Möglichkeit, an hochkomplexen und&lt;br /&gt;
sehr interessanten Systemen auf technisch höchstem Niveau mitzuwirken, beispielsweise&lt;br /&gt;
den neusten Entwicklungen an Wärmebildkameras und Bildverarbeitungssoftware. [...]&lt;br /&gt;
Meiner Ansicht nach baue ich Sichtsysteme, bei denen es nicht darum geht, Leute&lt;br /&gt;
abzuschießen, sondern sie durch eine bessere Beobachtungsmöglichkeit ihrer Umwelt zu&lt;br /&gt;
schützen, in meinem Fall in ihren Fahrzeugen. [...]&lt;br /&gt;
Waffen sind nun mal Bestandteil unserer Welt und wer sie haben möchte, wird sie auch&lt;br /&gt;
bekommen. Wenn nicht von uns, dann sicher von anderen, die vielleicht mit weniger Sorgfalt&lt;br /&gt;
arbeiten, so dass am Ende vielleicht die Falschen getroffen werden. [...] Die Verantwortung&lt;br /&gt;
für den sinnvollen Einsatz [liegt] bei denen, die die Systeme benutzen.&lt;br /&gt;
In meinem privaten Umfeld habe ich noch niemanden gefunden, der mit meiner Arbeit ein&lt;br /&gt;
Problem hat, auch wenn ich natürlich weiß, dass es Leute gibt, die anderer Meinung sind.&lt;br /&gt;
Aber ich denke, das ist etwas, was jeder für sich selbst entscheiden muss.&lt;br /&gt;
Der Unterschied zu anderen Unternehmen ist im Alltag auch kein großer. Anders ist&lt;br /&gt;
hauptsächlich, dass alles nur in kleiner Stückzahl hergestellt wird, verglichen mit dem zivilen&lt;br /&gt;
Massenmarkt. Das macht die Dinge natürlich teurer, aber wir sind damit auch flexibler und&lt;br /&gt;
können schneller auf neue technische Entwicklungen reagieren. Dadurch und weil meistens&lt;br /&gt;
Staaten oder Staatsunternehmen unsere Kunden sind ist auch mehr Geld vorhanden als im&lt;br /&gt;
zivilen Bereich. Mehr Geld ermöglicht auch mehr und intensivere Forschung und eigene&lt;br /&gt;
Entwicklungen, statt auf Fremdprodukte von der Stange zurückzugreifen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(erstellt aus einem Interview mit einem Mitarbeiter von Rheinmetall Defence)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlechter Ruf, beste Technologie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entscheidende Vorteil sei jedoch ein inhaltlicher. „Der schlechte Ruf geht oft einher mit&lt;br /&gt;
der Forschung an Unbekanntem, an zunächst Befremdlichem“, sagt Markmann. „Er geht&lt;br /&gt;
deshalb aber unweigerlich auch einher mit der Arbeit an Spitzentechnologie.“ Diese&lt;br /&gt;
Technologie wiederum könne später auch in beliebteren Branchen Anwendung finden, zum&lt;br /&gt;
Beispiel in der Umwelttechnik.&lt;br /&gt;
Beispiel Rüstung: „Im militärischen Bereich arbeiten wir an der Grenze des technisch&lt;br /&gt;
Möglichen“, sagt Chantal Jonscher, die für das Recruitment des Luft- und&lt;br /&gt;
Raumfahrtkonzerns EADS in Deutschland verantwortlich ist. „Das ist etwas anderes, als&lt;br /&gt;
Toaster zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FAZ, „Karriere in der Schmuddelecke“ vom 21.10.2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt: Satellitentechnik ist ein größtenteils militärisch erforschter Bereich, ist aber heutzutage&lt;br /&gt;
extrem wichtig für den zivilen Bereich (Umweltbeobachtungen, Kommunikation, Forschung&lt;br /&gt;
uvm.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heile Welt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als ein Dutzend größerer Rüstungsfirmen residieren am Bodensee. [...]Die&lt;br /&gt;
Rüstungsbetriebe beschäftigen Tausende Mitarbeiter, sie zahlen Millionen Euro&lt;br /&gt;
Gewerbesteuer, unterstützen Vereine, finanzieren Kindergärten und geben Geld für Schulen,&lt;br /&gt;
Blasorchester oder Sportveranstaltungen. Rüstungsproduktion sorgt hier für sozialen Kitt.&lt;br /&gt;
Darauf will keine Kommune verzichten. [...]&lt;br /&gt;
»Ich schäme ich mich nicht für meine Arbeit«, sagt Standortleiter Wischmann, der bei EADS&lt;br /&gt;
noch vor Kurzem für den zivilen Airbus A380 mitverantwortlich war. »Wir bauen&lt;br /&gt;
Aufklärungsgeräte, die die Piloten mit Informationen versorgen, damit sie keine&lt;br /&gt;
Fehlentscheidungen treffen. « Die an der Rüstung und Verteidigung Beteiligten, fügt der&lt;br /&gt;
Manager noch hinzu, »sind nicht diejenigen, die entscheiden, wie diese im Einsatzfall&lt;br /&gt;
genutzt werden«.&lt;br /&gt;
Es sind Tüftler [...], die dafür sorgen, dass Deutschlands Rüstungsprodukte auch im Ausland&lt;br /&gt;
so erfolgreich sind. In kaum einer anderen Region Deutschlands werden pro Jahr so viele&lt;br /&gt;
Patente entwickelt wie in Bodensee-Oberschwaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit Online, „Heile Welt“ vom 8.11.2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt: In der Rüstungsindustrie sind aktuell ca. 80.000 Menschen beschäftigt. Die&lt;br /&gt;
Rüstungsindustrie zählt (gemessen an den Patentanmeldungen) zu den innovativsten&lt;br /&gt;
Industriezweigen die es gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ingenieure in Gewissensnöten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mithin jeden Ingenieur kitzeln müsste, sind die Entwicklungsaufgaben, die Arbeit an den&lt;br /&gt;
Technologien von morgen. „In der Wehr- und Sicherheitstechnik wird an der Grenze des&lt;br /&gt;
Machbaren gearbeitet. Eine Herausforderung für jeden Ingenieur“, sagt Dieter Monka,&lt;br /&gt;
Personalchef von Diehl Defence. Letztlich gehe es um Spitzentechnologie, die oft genug&lt;br /&gt;
auch von zivilem Nutzen ist. [...]&lt;br /&gt;
Auch, weil die Entwicklungszyklen in der Wehrtechnik lang seien, ein Ingenieur von der&lt;br /&gt;
ersten Idee bis zum fertigen Produkt sechs bis 15 Jahre kontinuierlich und umfassend an&lt;br /&gt;
einer Technologie arbeitet. „Hier entwickelt der Einzelne nicht nur das Türschloss hinten links&lt;br /&gt;
wie in der Autoindustrie, sondern arbeitet an einem ganzen System“, sagt Monka.&lt;br /&gt;
Jost Kamenik, Seniorberater in der Industriesparte von PA Consulting, beobachtet, wie&lt;br /&gt;
scharf zwischen den Arbeitgebern in dieser Branche unterschieden wird: „Es gibt ein paar&lt;br /&gt;
wenige Buhmänner, die klar Waffensysteme entwickeln und gemieden werden, und eine&lt;br /&gt;
Reihe von Luft- und Raumfahrtunternehmen mit tadellosem Image, die als Arbeitgeber&lt;br /&gt;
begehrt sind.“ Dabei sind die Entwicklungen der vermeintlichen Good Guys ebenso&lt;br /&gt;
rüstungsrelevant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VDI Nachrichten, „Ingenieure in Gewissensnöten“ vom 25.03.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeiten bei einem Rüstungsunternehmen? (Text 2)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:rheinmetallmax.png|thumb|center|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zitate aus verschiedenen Online-Foren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo wären wir ohne Rüstungsindustrie?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle mal diese Gegenfrage: Navigationssysteme, Satellitenfernsehen, Internet,&lt;br /&gt;
Düsenflugzeuge, Teflonbeschichtungen, sämtliche Funktechnologie (Handys inklusive)...wo&lt;br /&gt;
wurde das alles erforscht?&lt;br /&gt;
Die größten deutschen Forschungseinrichtungen in Deutschland sitzen nunmal in den&lt;br /&gt;
Universitäten und Rüstungsunternehmen. Wer jetzt schon widersprechen möchte, dem sei&lt;br /&gt;
gesagt dass Forschung und Entwicklung ein kleiner feiner Unterschied ist. Gewöhnliche&lt;br /&gt;
kommerzielle Wirtschaftsunternehmen unterhalten riesige (zielgerichtete)&lt;br /&gt;
Entwicklungsabteilungen. Richtig ungebundene Forschung gibt es aber selbst an&lt;br /&gt;
Universitäten eher noch selten.&lt;br /&gt;
Ich befinde mich momentan auf der Zielgerade meines Ingenieurstudiums und dieser Absatz&lt;br /&gt;
dort oben soll jetzt mal veranschaulichen, warum die Rüstungsindustrie auch für die meisten&lt;br /&gt;
meiner Mitstudenten als Arbeitsnehmer so sexy ist.&lt;br /&gt;
Ich mag mal behaupten, dass hierbei Selbstverwirklichung die größte Rolle spielt. Die&lt;br /&gt;
wenigsten der Maschinenbauabsolventen haben Lust in einer Entwicklungsabteilung eines&lt;br /&gt;
Automobilkonzerns zusammen mit 100 anderen die Bremsen zu optimieren. Wer wirklich&lt;br /&gt;
Pioniergeist in sich trägt geht entweder in entsprechende Institute und fristet dort zunächst&lt;br /&gt;
bei schlechter Bezahlung und Zeitverträgen sein Dasein oder geht beispielsweise in die&lt;br /&gt;
Rüstungsindustrie.&lt;br /&gt;
In meinem Fall ist beispielsweise auch die Luftfahrtindustrie sehr interessant. Die reizvollsten&lt;br /&gt;
Projekte sind auch hier militärisch. Man nehme den neuen Transporter 400M von Airbus.&lt;br /&gt;
Man hat sich hier sinnvollerweise auf Propellerantriebe festgelegt, jedoch hätte man diese&lt;br /&gt;
Triebwerke aus Canada importieren müssen, weil diese in der kommerziellen Luftfahrt eher&lt;br /&gt;
ein Randdasein haben. Da es sich bei einem Militärprojekt aber auch um Prestige handelt&lt;br /&gt;
wurde &amp;quot;spontan&amp;quot; eine Unterfirma bei Airbus gegründet die diese Propeller jetzt entwickelt.&lt;br /&gt;
Fairerweise muss man dazu sagen, dass der ungeheuerliche zeitliche Verzug auch&lt;br /&gt;
größtenteils an den Propellern liegt...&lt;br /&gt;
Für Rüstungsgüter werden nunmal immense Summen gezahlt, die es erlauben große&lt;br /&gt;
Forschungsabteilungen aufzumachen. Zudem ist der zeitliche Drang nicht wirklich gegeben.&lt;br /&gt;
In der der freien Wirtschaft gibt es Deadlines bis wann eine Entwicklung abgeschlossen sein&lt;br /&gt;
muss...Militärprojekte sind aber meist nicht nur Optimierungen sondern meist komplette&lt;br /&gt;
Neuentwicklungen. So etwas braucht eben Zeit. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
User dan09 im BVB-Forum, 12.07.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt: Das Internet basierte auf dem militärischen Arpanet, GPS wird vom US-Militär&lt;br /&gt;
unterhalten, Düsenflugzeuge wurden im 2. Weltkrieg erfunden, Teflon wurde erstmals bei der&lt;br /&gt;
Entwicklung der Atombombe technisch angewendet.&lt;br /&gt;
Stellenangebote in wissenschaftlichen Instituten sind in der Regel befristet.&lt;br /&gt;
Europrop International GmbH, Hersteller des A400M Triebwerks ist ein 2004 gegründetes&lt;br /&gt;
Joint-Venture, bestehend aus MTU Aero Engines, Snecma, Rolls-Royce und Industria de&lt;br /&gt;
Turbo Propulsores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bist du wirklich Pazifist?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung: User „Stefan“ möchte eigentlich aus ethischen Gründen nicht in der&lt;br /&gt;
Rüstungsindustrie arbeiten, ist sich aber nicht sicher.]&lt;br /&gt;
Hallo Stefan!&lt;br /&gt;
Ich als ex Zivi kann deine Einstellung nachvollziehen. Aber ich muss mal etwas zum Thema&lt;br /&gt;
loswerden: Auf dem Seminar das von der Bundesregierung gesponsert wurde und das alle&lt;br /&gt;
Zivis besuchen mussten hatte ich einen sehr guten Lehrer. (auch wenn andere behaupten,&lt;br /&gt;
diese Seminare seien blöde und langweilig mir hat es bei dem Lehrer Spass gemacht- er&lt;br /&gt;
wird nicht ohne Grund in Zivikreisen per Mundpropaganda weiterempfohlen - wir waren alle&lt;br /&gt;
auf Empfehlung in seinem Kurs)&lt;br /&gt;
Er hat uns einmal unsere Argumente auseinandergenommen und zwar hart aber fair. Erst&lt;br /&gt;
hat er gefragt, wer von uns den Pazifist sei. Am Ende des Lehrganges hatt er uns vor Augen&lt;br /&gt;
geführt, wie leicht die meisten von uns das nicht mehr sind, und dass die, die es bleiben&lt;br /&gt;
ganz schön doof dastehen.&lt;br /&gt;
Da kam nicht das abgelutschte Argument mit der Freundin nachts im Park, die vergewaltigt&lt;br /&gt;
wird. Da kam mehr, argumentatives, nachvollziehbares.&lt;br /&gt;
Es ist doch so - um es mal über das Knie zu brechen, dass ein Rechtsstaat gewährleistet&lt;br /&gt;
werden muss. Da aber international fast alles auf Machtgefügen basiert muss ein&lt;br /&gt;
Rechtsstaat durch eine gewisse Macht erhalten werden. Wenn ich als Staat keine military&lt;br /&gt;
Power besitze kann das - um mal der Argumentationsweise zu folgen - dazu führen, einen&lt;br /&gt;
Krieg auszulösen. besitzt ein Staat Drohpotential, so trägt er irgendwo zur Stabilisierung des&lt;br /&gt;
Machtgefüges bei. Ein gutes Beispiel ist immer der Zusammenbruch der Sowjetunion. Diese&lt;br /&gt;
Begebenheit hat die Welt mehrmals an den Rand von Weltkriegen geführt und dazu&lt;br /&gt;
beigetragen, die Machtgefüge im nahen Osten so zu destabilisieren, dass dort heute Kriege&lt;br /&gt;
herrschen, die nicht einmal die USA in den Griff bekommen (Kosovo).&lt;br /&gt;
Wovon lebst du als Zivilist also? Du lebst davon, dass andere Menschen einen dreckigen job&lt;br /&gt;
für dich machen, und deine Umgebung so stabilisieren, dass dir die zivile Arbeit ermöglicht&lt;br /&gt;
wird. Du kannst natürlich gegenhalten und sagen, dass du den Soldat sehen willst, der noch&lt;br /&gt;
kämpfen möchte, wenn er weiß, dass seine Eltern in Ihrem eigenen Dreck ersticken!&lt;br /&gt;
Doch die Realität beweist das Gegenteil: In jenen Gebieten, die kein klares, militärisch oder&lt;br /&gt;
wirtschaftlich untermauertes System besitzen gibt es wenig zivile Versorgung in jeder&lt;br /&gt;
Hinsicht, und jeder schleppt eine Waffe mit sich rum und gebraucht sie auch. Dort gibt es&lt;br /&gt;
keine Zivilisten und Pazifisten - da sieht jeder zu, dass er über die Runden kommt.&lt;br /&gt;
Deshalb will ich dir sagen, dass du genauso stolz darauf sein könntest, in der&lt;br /&gt;
Rüstungsindustrie zu arbeiten, wie Zivilist zu sein - es ist nichts verwerfliches daran, ganz im&lt;br /&gt;
Gegenteil hat deine Arbeit zwar schlechtes Potential, jedoch u.U. gute Wirkung!&lt;br /&gt;
Am Ende des Lehrganges wurde uns vorgespielt, jemand zerkratze den Lack der&lt;br /&gt;
Privatwagen der Zivis - hast du eine Ahnung, wie Mordlustig die Autobesitzer unter uns&lt;br /&gt;
wurden? [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
user: ___...._____., rclineforum, 12.08.2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Pro-Text_Wiki_Vorlagen&amp;diff=1090</id>
		<title>Pro-Text Wiki Vorlagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Pro-Text_Wiki_Vorlagen&amp;diff=1090"/>
				<updated>2014-02-26T15:34:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Arbeiten bei einem Rüstungsunternehmen? (Text 1)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:rheinmetallmax.png|thumb|center|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fallstudie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...] viele meiner Mitstudenten waren wie ich bei Rheinmetall, Atlas, oder einem anderen&lt;br /&gt;
hauptsächlich mit Rüstung befassten Unternehmen. Auch unter den Dozenten und&lt;br /&gt;
Professoren gab es viele, die früher oder noch immer in irgendeiner Form mit diesen&lt;br /&gt;
Unternehmen in Verbindung standen. Insofern hatte ich auch nie den Eindruck, mich für&lt;br /&gt;
einen ungewöhnlichen Bereich entschieden zu haben. Von der moralischen Seite aus habe&lt;br /&gt;
ich mir auch deswegen nie viele Gedanken gemacht, entscheidender für mich war, wie&lt;br /&gt;
letztendlich dort gearbeitet wird.&lt;br /&gt;
Mittlerweile bin ich seit vier Jahren bei Rheinmetall und bin jetzt im Bereich der Feuerleitung,&lt;br /&gt;
Aufklärung und der Entwicklung einer Sensorplattform tätig. Diese wird später einmal in&lt;br /&gt;
einem Panzerturm verbaut werden. Dabei habe ich die Möglichkeit, an hochkomplexen und&lt;br /&gt;
sehr interessanten Systemen auf technisch höchstem Niveau mitzuwirken, beispielsweise&lt;br /&gt;
den neusten Entwicklungen an Wärmebildkameras und Bildverarbeitungssoftware. [...]&lt;br /&gt;
Meiner Ansicht nach baue ich Sichtsysteme, bei denen es nicht darum geht, Leute&lt;br /&gt;
abzuschießen, sondern sie durch eine bessere Beobachtungsmöglichkeit ihrer Umwelt zu&lt;br /&gt;
schützen, in meinem Fall in ihren Fahrzeugen. [...]&lt;br /&gt;
Waffen sind nun mal Bestandteil unserer Welt und wer sie haben möchte, wird sie auch&lt;br /&gt;
bekommen. Wenn nicht von uns, dann sicher von anderen, die vielleicht mit weniger Sorgfalt&lt;br /&gt;
arbeiten, so dass am Ende vielleicht die Falschen getroffen werden. [...] Die Verantwortung&lt;br /&gt;
für den sinnvollen Einsatz [liegt] bei denen, die die Systeme benutzen.&lt;br /&gt;
In meinem privaten Umfeld habe ich noch niemanden gefunden, der mit meiner Arbeit ein&lt;br /&gt;
Problem hat, auch wenn ich natürlich weiß, dass es Leute gibt, die anderer Meinung sind.&lt;br /&gt;
Aber ich denke, das ist etwas, was jeder für sich selbst entscheiden muss.&lt;br /&gt;
Der Unterschied zu anderen Unternehmen ist im Alltag auch kein großer. Anders ist&lt;br /&gt;
hauptsächlich, dass alles nur in kleiner Stückzahl hergestellt wird, verglichen mit dem zivilen&lt;br /&gt;
Massenmarkt. Das macht die Dinge natürlich teurer, aber wir sind damit auch flexibler und&lt;br /&gt;
können schneller auf neue technische Entwicklungen reagieren. Dadurch und weil meistens&lt;br /&gt;
Staaten oder Staatsunternehmen unsere Kunden sind ist auch mehr Geld vorhanden als im&lt;br /&gt;
zivilen Bereich. Mehr Geld ermöglicht auch mehr und intensivere Forschung und eigene&lt;br /&gt;
Entwicklungen, statt auf Fremdprodukte von der Stange zurückzugreifen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(erstellt aus einem Interview mit einem Mitarbeiter von Rheinmetall Defence)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlechter Ruf, beste Technologie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entscheidende Vorteil sei jedoch ein inhaltlicher. „Der schlechte Ruf geht oft einher mit&lt;br /&gt;
der Forschung an Unbekanntem, an zunächst Befremdlichem“, sagt Markmann. „Er geht&lt;br /&gt;
deshalb aber unweigerlich auch einher mit der Arbeit an Spitzentechnologie.“ Diese&lt;br /&gt;
Technologie wiederum könne später auch in beliebteren Branchen Anwendung finden, zum&lt;br /&gt;
Beispiel in der Umwelttechnik.&lt;br /&gt;
Beispiel Rüstung: „Im militärischen Bereich arbeiten wir an der Grenze des technisch&lt;br /&gt;
Möglichen“, sagt Chantal Jonscher, die für das Recruitment des Luft- und&lt;br /&gt;
Raumfahrtkonzerns EADS in Deutschland verantwortlich ist. „Das ist etwas anderes, als&lt;br /&gt;
Toaster zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FAZ, „Karriere in der Schmuddelecke“ vom 21.10.2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt: Satellitentechnik ist ein größtenteils militärisch erforschter Bereich, ist aber heutzutage&lt;br /&gt;
extrem wichtig für den zivilen Bereich (Umweltbeobachtungen, Kommunikation, Forschung&lt;br /&gt;
uvm.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heile Welt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als ein Dutzend größerer Rüstungsfirmen residieren am Bodensee. [...]Die&lt;br /&gt;
Rüstungsbetriebe beschäftigen Tausende Mitarbeiter, sie zahlen Millionen Euro&lt;br /&gt;
Gewerbesteuer, unterstützen Vereine, finanzieren Kindergärten und geben Geld für Schulen,&lt;br /&gt;
Blasorchester oder Sportveranstaltungen. Rüstungsproduktion sorgt hier für sozialen Kitt.&lt;br /&gt;
Darauf will keine Kommune verzichten. [...]&lt;br /&gt;
»Ich schäme ich mich nicht für meine Arbeit«, sagt Standortleiter Wischmann, der bei EADS&lt;br /&gt;
noch vor Kurzem für den zivilen Airbus A380 mitverantwortlich war. »Wir bauen&lt;br /&gt;
Aufklärungsgeräte, die die Piloten mit Informationen versorgen, damit sie keine&lt;br /&gt;
Fehlentscheidungen treffen. « Die an der Rüstung und Verteidigung Beteiligten, fügt der&lt;br /&gt;
Manager noch hinzu, »sind nicht diejenigen, die entscheiden, wie diese im Einsatzfall&lt;br /&gt;
genutzt werden«.&lt;br /&gt;
Es sind Tüftler [...], die dafür sorgen, dass Deutschlands Rüstungsprodukte auch im Ausland&lt;br /&gt;
so erfolgreich sind. In kaum einer anderen Region Deutschlands werden pro Jahr so viele&lt;br /&gt;
Patente entwickelt wie in Bodensee-Oberschwaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit Online, „Heile Welt“ vom 8.11.2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt: In der Rüstungsindustrie sind aktuell ca. 80.000 Menschen beschäftigt. Die&lt;br /&gt;
Rüstungsindustrie zählt (gemessen an den Patentanmeldungen) zu den innovativsten&lt;br /&gt;
Industriezweigen die es gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ingenieure in Gewissensnöten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mithin jeden Ingenieur kitzeln müsste, sind die Entwicklungsaufgaben, die Arbeit an den&lt;br /&gt;
Technologien von morgen. „In der Wehr- und Sicherheitstechnik wird an der Grenze des&lt;br /&gt;
Machbaren gearbeitet. Eine Herausforderung für jeden Ingenieur“, sagt Dieter Monka,&lt;br /&gt;
Personalchef von Diehl Defence. Letztlich gehe es um Spitzentechnologie, die oft genug&lt;br /&gt;
auch von zivilem Nutzen ist. [...]&lt;br /&gt;
Auch, weil die Entwicklungszyklen in der Wehrtechnik lang seien, ein Ingenieur von der&lt;br /&gt;
ersten Idee bis zum fertigen Produkt sechs bis 15 Jahre kontinuierlich und umfassend an&lt;br /&gt;
einer Technologie arbeitet. „Hier entwickelt der Einzelne nicht nur das Türschloss hinten links&lt;br /&gt;
wie in der Autoindustrie, sondern arbeitet an einem ganzen System“, sagt Monka.&lt;br /&gt;
Jost Kamenik, Seniorberater in der Industriesparte von PA Consulting, beobachtet, wie&lt;br /&gt;
scharf zwischen den Arbeitgebern in dieser Branche unterschieden wird: „Es gibt ein paar&lt;br /&gt;
wenige Buhmänner, die klar Waffensysteme entwickeln und gemieden werden, und eine&lt;br /&gt;
Reihe von Luft- und Raumfahrtunternehmen mit tadellosem Image, die als Arbeitgeber&lt;br /&gt;
begehrt sind.“ Dabei sind die Entwicklungen der vermeintlichen Good Guys ebenso&lt;br /&gt;
rüstungsrelevant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VDI Nachrichten, „Ingenieure in Gewissensnöten“ vom 25.03.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeiten bei einem Rüstungsunternehmen? (Text 2)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:rheinmetallmax.png|thumb|center|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zitate aus verschiedenen Online-Foren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo wären wir ohne Rüstungsindustrie?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle mal diese Gegenfrage: Navigationssysteme, Satellitenfernsehen, Internet,&lt;br /&gt;
Düsenflugzeuge, Teflonbeschichtungen, sämtliche Funktechnologie (Handys inklusive)...wo&lt;br /&gt;
wurde das alles erforscht?&lt;br /&gt;
Die größten deutschen Forschungseinrichtungen in Deutschland sitzen nunmal in den&lt;br /&gt;
Universitäten und Rüstungsunternehmen. Wer jetzt schon widersprechen möchte, dem sei&lt;br /&gt;
gesagt dass Forschung und Entwicklung ein kleiner feiner Unterschied ist. Gewöhnliche&lt;br /&gt;
kommerzielle Wirtschaftsunternehmen unterhalten riesige (zielgerichtete)&lt;br /&gt;
Entwicklungsabteilungen. Richtig ungebundene Forschung gibt es aber selbst an&lt;br /&gt;
Universitäten eher noch selten.&lt;br /&gt;
Ich befinde mich momentan auf der Zielgerade meines Ingenieurstudiums und dieser Absatz&lt;br /&gt;
dort oben soll jetzt mal veranschaulichen, warum die Rüstungsindustrie auch für die meisten&lt;br /&gt;
meiner Mitstudenten als Arbeitsnehmer so sexy ist.&lt;br /&gt;
Ich mag mal behaupten, dass hierbei Selbstverwirklichung die größte Rolle spielt. Die&lt;br /&gt;
wenigsten der Maschinenbauabsolventen haben Lust in einer Entwicklungsabteilung eines&lt;br /&gt;
Automobilkonzerns zusammen mit 100 anderen die Bremsen zu optimieren. Wer wirklich&lt;br /&gt;
Pioniergeist in sich trägt geht entweder in entsprechende Institute und fristet dort zunächst&lt;br /&gt;
bei schlechter Bezahlung und Zeitverträgen sein Dasein oder geht beispielsweise in die&lt;br /&gt;
Rüstungsindustrie.&lt;br /&gt;
In meinem Fall ist beispielsweise auch die Luftfahrtindustrie sehr interessant. Die reizvollsten&lt;br /&gt;
Projekte sind auch hier militärisch. Man nehme den neuen Transporter 400M von Airbus.&lt;br /&gt;
Man hat sich hier sinnvollerweise auf Propellerantriebe festgelegt, jedoch hätte man diese&lt;br /&gt;
Triebwerke aus Canada importieren müssen, weil diese in der kommerziellen Luftfahrt eher&lt;br /&gt;
ein Randdasein haben. Da es sich bei einem Militärprojekt aber auch um Prestige handelt&lt;br /&gt;
wurde &amp;quot;spontan&amp;quot; eine Unterfirma bei Airbus gegründet die diese Propeller jetzt entwickelt.&lt;br /&gt;
Fairerweise muss man dazu sagen, dass der ungeheuerliche zeitliche Verzug auch&lt;br /&gt;
größtenteils an den Propellern liegt...&lt;br /&gt;
Für Rüstungsgüter werden nunmal immense Summen gezahlt, die es erlauben große&lt;br /&gt;
Forschungsabteilungen aufzumachen. Zudem ist der zeitliche Drang nicht wirklich gegeben.&lt;br /&gt;
In der der freien Wirtschaft gibt es Deadlines bis wann eine Entwicklung abgeschlossen sein&lt;br /&gt;
muss...Militärprojekte sind aber meist nicht nur Optimierungen sondern meist komplette&lt;br /&gt;
Neuentwicklungen. So etwas braucht eben Zeit. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
User dan09 im BVB-Forum, 12.07.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt: Das Internet basierte auf dem militärischen Arpanet, GPS wird vom US-Militär&lt;br /&gt;
unterhalten, Düsenflugzeuge wurden im 2. Weltkrieg erfunden, Teflon wurde erstmals bei der&lt;br /&gt;
Entwicklung der Atombombe technisch angewendet.&lt;br /&gt;
Stellenangebote in wissenschaftlichen Instituten sind in der Regel befristet.&lt;br /&gt;
Europrop International GmbH, Hersteller des A400M Triebwerks ist ein 2004 gegründetes&lt;br /&gt;
Joint-Venture, bestehend aus MTU Aero Engines, Snecma, Rolls-Royce und Industria de&lt;br /&gt;
Turbo Propulsores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bist du wirklich Pazifist?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung: User „Stefan“ möchte eigentlich aus ethischen Gründen nicht in der&lt;br /&gt;
Rüstungsindustrie arbeiten, ist sich aber nicht sicher.]&lt;br /&gt;
Hallo Stefan!&lt;br /&gt;
Ich als ex Zivi kann deine Einstellung nachvollziehen. Aber ich muss mal etwas zum Thema&lt;br /&gt;
loswerden: Auf dem Seminar das von der Bundesregierung gesponsert wurde und das alle&lt;br /&gt;
Zivis besuchen mussten hatte ich einen sehr guten Lehrer. (auch wenn andere behaupten,&lt;br /&gt;
diese Seminare seien blöde und langweilig mir hat es bei dem Lehrer Spass gemacht- er&lt;br /&gt;
wird nicht ohne Grund in Zivikreisen per Mundpropaganda weiterempfohlen - wir waren alle&lt;br /&gt;
auf Empfehlung in seinem Kurs)&lt;br /&gt;
Er hat uns einmal unsere Argumente auseinandergenommen und zwar hart aber fair. Erst&lt;br /&gt;
hat er gefragt, wer von uns den Pazifist sei. Am Ende des Lehrganges hatt er uns vor Augen&lt;br /&gt;
geführt, wie leicht die meisten von uns das nicht mehr sind, und dass die, die es bleiben&lt;br /&gt;
ganz schön doof dastehen.&lt;br /&gt;
Da kam nicht das abgelutschte Argument mit der Freundin nachts im Park, die vergewaltigt&lt;br /&gt;
wird. Da kam mehr, argumentatives, nachvollziehbares.&lt;br /&gt;
Es ist doch so - um es mal über das Knie zu brechen, dass ein Rechtsstaat gewährleistet&lt;br /&gt;
werden muss. Da aber international fast alles auf Machtgefügen basiert muss ein&lt;br /&gt;
Rechtsstaat durch eine gewisse Macht erhalten werden. Wenn ich als Staat keine military&lt;br /&gt;
Power besitze kann das - um mal der Argumentationsweise zu folgen - dazu führen, einen&lt;br /&gt;
Krieg auszulösen. besitzt ein Staat Drohpotential, so trägt er irgendwo zur Stabilisierung des&lt;br /&gt;
Machtgefüges bei. Ein gutes Beispiel ist immer der Zusammenbruch der Sowjetunion. Diese&lt;br /&gt;
Begebenheit hat die Welt mehrmals an den Rand von Weltkriegen geführt und dazu&lt;br /&gt;
beigetragen, die Machtgefüge im nahen Osten so zu destabilisieren, dass dort heute Kriege&lt;br /&gt;
herrschen, die nicht einmal die USA in den Griff bekommen (Kosovo).&lt;br /&gt;
Wovon lebst du als Zivilist also? Du lebst davon, dass andere Menschen einen dreckigen job&lt;br /&gt;
für dich machen, und deine Umgebung so stabilisieren, dass dir die zivile Arbeit ermöglicht&lt;br /&gt;
wird. Du kannst natürlich gegenhalten und sagen, dass du den Soldat sehen willst, der noch&lt;br /&gt;
kämpfen möchte, wenn er weiß, dass seine Eltern in Ihrem eigenen Dreck ersticken!&lt;br /&gt;
Doch die Realität beweist das Gegenteil: In jenen Gebieten, die kein klares, militärisch oder&lt;br /&gt;
wirtschaftlich untermauertes System besitzen gibt es wenig zivile Versorgung in jeder&lt;br /&gt;
Hinsicht, und jeder schleppt eine Waffe mit sich rum und gebraucht sie auch. Dort gibt es&lt;br /&gt;
keine Zivilisten und Pazifisten - da sieht jeder zu, dass er über die Runden kommt.&lt;br /&gt;
Deshalb will ich dir sagen, dass du genauso stolz darauf sein könntest, in der&lt;br /&gt;
Rüstungsindustrie zu arbeiten, wie Zivilist zu sein - es ist nichts verwerfliches daran, ganz im&lt;br /&gt;
Gegenteil hat deine Arbeit zwar schlechtes Potential, jedoch u.U. gute Wirkung!&lt;br /&gt;
Am Ende des Lehrganges wurde uns vorgespielt, jemand zerkratze den Lack der&lt;br /&gt;
Privatwagen der Zivis - hast du eine Ahnung, wie Mordlustig die Autobesitzer unter uns&lt;br /&gt;
wurden? [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
user: ___...._____., rclineforum, 12.08.2004&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Pro-Text_Wiki_Vorlagen&amp;diff=1087</id>
		<title>Pro-Text Wiki Vorlagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Pro-Text_Wiki_Vorlagen&amp;diff=1087"/>
				<updated>2014-02-26T15:32:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: /* Arbeiten bei einem Rüstungsunternehmen? (Text 1) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Arbeiten bei einem Rüstungsunternehmen? (Text 1)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:rheinmetallmax.png|thumb|center|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fallstudie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...] viele meiner Mitstudenten waren wie ich bei Rheinmetall, Atlas, oder einem anderen&lt;br /&gt;
hauptsächlich mit Rüstung befassten Unternehmen. Auch unter den Dozenten und&lt;br /&gt;
Professoren gab es viele, die früher oder noch immer in irgendeiner Form mit diesen&lt;br /&gt;
Unternehmen in Verbindung standen. Insofern hatte ich auch nie den Eindruck, mich für&lt;br /&gt;
einen ungewöhnlichen Bereich entschieden zu haben. Von der moralischen Seite aus habe&lt;br /&gt;
ich mir auch deswegen nie viele Gedanken gemacht, entscheidender für mich war, wie&lt;br /&gt;
letztendlich dort gearbeitet wird.&lt;br /&gt;
Mittlerweile bin ich seit vier Jahren bei Rheinmetall und bin jetzt im Bereich der Feuerleitung,&lt;br /&gt;
Aufklärung und der Entwicklung einer Sensorplattform tätig. Diese wird später einmal in&lt;br /&gt;
einem Panzerturm verbaut werden. Dabei habe ich die Möglichkeit, an hochkomplexen und&lt;br /&gt;
sehr interessanten Systemen auf technisch höchstem Niveau mitzuwirken, beispielsweise&lt;br /&gt;
den neusten Entwicklungen an Wärmebildkameras und Bildverarbeitungssoftware. [...]&lt;br /&gt;
Meiner Ansicht nach baue ich Sichtsysteme, bei denen es nicht darum geht, Leute&lt;br /&gt;
abzuschießen, sondern sie durch eine bessere Beobachtungsmöglichkeit ihrer Umwelt zu&lt;br /&gt;
schützen, in meinem Fall in ihren Fahrzeugen. [...]&lt;br /&gt;
Waffen sind nun mal Bestandteil unserer Welt und wer sie haben möchte, wird sie auch&lt;br /&gt;
bekommen. Wenn nicht von uns, dann sicher von anderen, die vielleicht mit weniger Sorgfalt&lt;br /&gt;
arbeiten, so dass am Ende vielleicht die Falschen getroffen werden. [...] Die Verantwortung&lt;br /&gt;
für den sinnvollen Einsatz [liegt] bei denen, die die Systeme benutzen.&lt;br /&gt;
In meinem privaten Umfeld habe ich noch niemanden gefunden, der mit meiner Arbeit ein&lt;br /&gt;
Problem hat, auch wenn ich natürlich weiß, dass es Leute gibt, die anderer Meinung sind.&lt;br /&gt;
Aber ich denke, das ist etwas, was jeder für sich selbst entscheiden muss.&lt;br /&gt;
Der Unterschied zu anderen Unternehmen ist im Alltag auch kein großer. Anders ist&lt;br /&gt;
hauptsächlich, dass alles nur in kleiner Stückzahl hergestellt wird, verglichen mit dem zivilen&lt;br /&gt;
Massenmarkt. Das macht die Dinge natürlich teurer, aber wir sind damit auch flexibler und&lt;br /&gt;
können schneller auf neue technische Entwicklungen reagieren. Dadurch und weil meistens&lt;br /&gt;
Staaten oder Staatsunternehmen unsere Kunden sind ist auch mehr Geld vorhanden als im&lt;br /&gt;
zivilen Bereich. Mehr Geld ermöglicht auch mehr und intensivere Forschung und eigene&lt;br /&gt;
Entwicklungen, statt auf Fremdprodukte von der Stange zurückzugreifen.“&lt;br /&gt;
(erstellt aus einem Interview mit einem Mitarbeiter von Rheinmetall Defence)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlechter Ruf, beste Technologie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entscheidende Vorteil sei jedoch ein inhaltlicher. „Der schlechte Ruf geht oft einher mit&lt;br /&gt;
der Forschung an Unbekanntem, an zunächst Befremdlichem“, sagt Markmann. „Er geht&lt;br /&gt;
deshalb aber unweigerlich auch einher mit der Arbeit an Spitzentechnologie.“ Diese&lt;br /&gt;
Technologie wiederum könne später auch in beliebteren Branchen Anwendung finden, zum&lt;br /&gt;
Beispiel in der Umwelttechnik.&lt;br /&gt;
Beispiel Rüstung: „Im militärischen Bereich arbeiten wir an der Grenze des technisch&lt;br /&gt;
Möglichen“, sagt Chantal Jonscher, die für das Recruitment des Luft- und&lt;br /&gt;
Raumfahrtkonzerns EADS in Deutschland verantwortlich ist. „Das ist etwas anderes, als&lt;br /&gt;
Toaster zu bauen.&lt;br /&gt;
FAZ, „Karriere in der Schmuddelecke“ vom 21.10.2010&lt;br /&gt;
Fakt: Satellitentechnik ist ein größtenteils militärisch erforschter Bereich, ist aber heutzutage&lt;br /&gt;
extrem wichtig für den zivilen Bereich (Umweltbeobachtungen, Kommunikation, Forschung&lt;br /&gt;
uvm.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heile Welt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als ein Dutzend größerer Rüstungsfirmen residieren am Bodensee. [...]Die&lt;br /&gt;
Rüstungsbetriebe beschäftigen Tausende Mitarbeiter, sie zahlen Millionen Euro&lt;br /&gt;
Gewerbesteuer, unterstützen Vereine, finanzieren Kindergärten und geben Geld für Schulen,&lt;br /&gt;
Blasorchester oder Sportveranstaltungen. Rüstungsproduktion sorgt hier für sozialen Kitt.&lt;br /&gt;
Darauf will keine Kommune verzichten. [...]&lt;br /&gt;
»Ich schäme ich mich nicht für meine Arbeit«, sagt Standortleiter Wischmann, der bei EADS&lt;br /&gt;
noch vor Kurzem für den zivilen Airbus A380 mitverantwortlich war. »Wir bauen&lt;br /&gt;
Aufklärungsgeräte, die die Piloten mit Informationen versorgen, damit sie keine&lt;br /&gt;
Fehlentscheidungen treffen. « Die an der Rüstung und Verteidigung Beteiligten, fügt der&lt;br /&gt;
Manager noch hinzu, »sind nicht diejenigen, die entscheiden, wie diese im Einsatzfall&lt;br /&gt;
genutzt werden«.&lt;br /&gt;
Es sind Tüftler [...], die dafür sorgen, dass Deutschlands Rüstungsprodukte auch im Ausland&lt;br /&gt;
so erfolgreich sind. In kaum einer anderen Region Deutschlands werden pro Jahr so viele&lt;br /&gt;
Patente entwickelt wie in Bodensee-Oberschwaben.&lt;br /&gt;
Zeit Online, „Heile Welt“ vom 8.11.2010&lt;br /&gt;
Fakt: In der Rüstungsindustrie sind aktuell ca. 80.000 Menschen beschäftigt. Die&lt;br /&gt;
Rüstungsindustrie zählt (gemessen an den Patentanmeldungen) zu den innovativsten&lt;br /&gt;
Industriezweigen die es gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ingenieure in Gewissensnöten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mithin jeden Ingenieur kitzeln müsste, sind die Entwicklungsaufgaben, die Arbeit an den&lt;br /&gt;
Technologien von morgen. „In der Wehr- und Sicherheitstechnik wird an der Grenze des&lt;br /&gt;
Machbaren gearbeitet. Eine Herausforderung für jeden Ingenieur“, sagt Dieter Monka,&lt;br /&gt;
Personalchef von Diehl Defence. Letztlich gehe es um Spitzentechnologie, die oft genug&lt;br /&gt;
auch von zivilem Nutzen ist. [...]&lt;br /&gt;
Auch, weil die Entwicklungszyklen in der Wehrtechnik lang seien, ein Ingenieur von der&lt;br /&gt;
ersten Idee bis zum fertigen Produkt sechs bis 15 Jahre kontinuierlich und umfassend an&lt;br /&gt;
einer Technologie arbeitet. „Hier entwickelt der Einzelne nicht nur das Türschloss hinten links&lt;br /&gt;
wie in der Autoindustrie, sondern arbeitet an einem ganzen System“, sagt Monka.&lt;br /&gt;
Jost Kamenik, Seniorberater in der Industriesparte von PA Consulting, beobachtet, wie&lt;br /&gt;
scharf zwischen den Arbeitgebern in dieser Branche unterschieden wird: „Es gibt ein paar&lt;br /&gt;
wenige Buhmänner, die klar Waffensysteme entwickeln und gemieden werden, und eine&lt;br /&gt;
Reihe von Luft- und Raumfahrtunternehmen mit tadellosem Image, die als Arbeitgeber&lt;br /&gt;
begehrt sind.“ Dabei sind die Entwicklungen der vermeintlichen Good Guys ebenso&lt;br /&gt;
rüstungsrelevant.&lt;br /&gt;
VDI Nachrichten, „Ingenieure in Gewissensnöten“ vom 25.03.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeiten bei einem Rüstungsunternehmen? (Text 2)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zitate aus verschiedenen Online-Foren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo wären wir ohne Rüstungsindustrie?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle mal diese Gegenfrage: Navigationssysteme, Satellitenfernsehen, Internet,&lt;br /&gt;
Düsenflugzeuge, Teflonbeschichtungen, sämtliche Funktechnologie (Handys inklusive)...wo&lt;br /&gt;
wurde das alles erforscht?&lt;br /&gt;
Die größten deutschen Forschungseinrichtungen in Deutschland sitzen nunmal in den&lt;br /&gt;
Universitäten und Rüstungsunternehmen. Wer jetzt schon widersprechen möchte, dem sei&lt;br /&gt;
gesagt dass Forschung und Entwicklung ein kleiner feiner Unterschied ist. Gewöhnliche&lt;br /&gt;
kommerzielle Wirtschaftsunternehmen unterhalten riesige (zielgerichtete)&lt;br /&gt;
Entwicklungsabteilungen. Richtig ungebundene Forschung gibt es aber selbst an&lt;br /&gt;
Universitäten eher noch selten.&lt;br /&gt;
Ich befinde mich momentan auf der Zielgerade meines Ingenieurstudiums und dieser Absatz&lt;br /&gt;
dort oben soll jetzt mal veranschaulichen, warum die Rüstungsindustrie auch für die meisten&lt;br /&gt;
meiner Mitstudenten als Arbeitsnehmer so sexy ist.&lt;br /&gt;
Ich mag mal behaupten, dass hierbei Selbstverwirklichung die größte Rolle spielt. Die&lt;br /&gt;
wenigsten der Maschinenbauabsolventen haben Lust in einer Entwicklungsabteilung eines&lt;br /&gt;
Automobilkonzerns zusammen mit 100 anderen die Bremsen zu optimieren. Wer wirklich&lt;br /&gt;
Pioniergeist in sich trägt geht entweder in entsprechende Institute und fristet dort zunächst&lt;br /&gt;
bei schlechter Bezahlung und Zeitverträgen sein Dasein oder geht beispielsweise in die&lt;br /&gt;
Rüstungsindustrie.&lt;br /&gt;
In meinem Fall ist beispielsweise auch die Luftfahrtindustrie sehr interessant. Die reizvollsten&lt;br /&gt;
Projekte sind auch hier militärisch. Man nehme den neuen Transporter 400M von Airbus.&lt;br /&gt;
Man hat sich hier sinnvollerweise auf Propellerantriebe festgelegt, jedoch hätte man diese&lt;br /&gt;
Triebwerke aus Canada importieren müssen, weil diese in der kommerziellen Luftfahrt eher&lt;br /&gt;
ein Randdasein haben. Da es sich bei einem Militärprojekt aber auch um Prestige handelt&lt;br /&gt;
wurde &amp;quot;spontan&amp;quot; eine Unterfirma bei Airbus gegründet die diese Propeller jetzt entwickelt.&lt;br /&gt;
Fairerweise muss man dazu sagen, dass der ungeheuerliche zeitliche Verzug auch&lt;br /&gt;
größtenteils an den Propellern liegt...&lt;br /&gt;
Für Rüstungsgüter werden nunmal immense Summen gezahlt, die es erlauben große&lt;br /&gt;
Forschungsabteilungen aufzumachen. Zudem ist der zeitliche Drang nicht wirklich gegeben.&lt;br /&gt;
In der der freien Wirtschaft gibt es Deadlines bis wann eine Entwicklung abgeschlossen sein&lt;br /&gt;
muss...Militärprojekte sind aber meist nicht nur Optimierungen sondern meist komplette&lt;br /&gt;
Neuentwicklungen. So etwas braucht eben Zeit. [...]&lt;br /&gt;
User dan09 im BVB-Forum, 12.07.2011&lt;br /&gt;
Fakt: Das Internet basierte auf dem militärischen Arpanet, GPS wird vom US-Militär&lt;br /&gt;
unterhalten, Düsenflugzeuge wurden im 2. Weltkrieg erfunden, Teflon wurde erstmals bei der&lt;br /&gt;
Entwicklung der Atombombe technisch angewendet.&lt;br /&gt;
Stellenangebote in wissenschaftlichen Instituten sind in der Regel befristet.&lt;br /&gt;
Europrop International GmbH, Hersteller des A400M Triebwerks ist ein 2004 gegründetes&lt;br /&gt;
Joint-Venture, bestehend aus MTU Aero Engines, Snecma, Rolls-Royce und Industria de&lt;br /&gt;
Turbo Propulsores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bist du wirklich Pazifist?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung: User „Stefan“ möchte eigentlich aus ethischen Gründen nicht in der&lt;br /&gt;
Rüstungsindustrie arbeiten, ist sich aber nicht sicher.]&lt;br /&gt;
Hallo Stefan!&lt;br /&gt;
Ich als ex Zivi kann deine Einstellung nachvollziehen. Aber ich muss mal etwas zum Thema&lt;br /&gt;
loswerden: Auf dem Seminar das von der Bundesregierung gesponsert wurde und das alle&lt;br /&gt;
Zivis besuchen mussten hatte ich einen sehr guten Lehrer. (auch wenn andere behaupten,&lt;br /&gt;
diese Seminare seien blöde und langweilig mir hat es bei dem Lehrer Spass gemacht- er&lt;br /&gt;
wird nicht ohne Grund in Zivikreisen per Mundpropaganda weiterempfohlen - wir waren alle&lt;br /&gt;
auf Empfehlung in seinem Kurs)&lt;br /&gt;
Er hat uns einmal unsere Argumente auseinandergenommen und zwar hart aber fair. Erst&lt;br /&gt;
hat er gefragt, wer von uns den Pazifist sei. Am Ende des Lehrganges hatt er uns vor Augen&lt;br /&gt;
geführt, wie leicht die meisten von uns das nicht mehr sind, und dass die, die es bleiben&lt;br /&gt;
ganz schön doof dastehen.&lt;br /&gt;
Da kam nicht das abgelutschte Argument mit der Freundin nachts im Park, die vergewaltigt&lt;br /&gt;
wird. Da kam mehr, argumentatives, nachvollziehbares.&lt;br /&gt;
Es ist doch so - um es mal über das Knie zu brechen, dass ein Rechtsstaat gewährleistet&lt;br /&gt;
werden muss. Da aber international fast alles auf Machtgefügen basiert muss ein&lt;br /&gt;
Rechtsstaat durch eine gewisse Macht erhalten werden. Wenn ich als Staat keine military&lt;br /&gt;
Power besitze kann das - um mal der Argumentationsweise zu folgen - dazu führen, einen&lt;br /&gt;
Krieg auszulösen. besitzt ein Staat Drohpotential, so trägt er irgendwo zur Stabilisierung des&lt;br /&gt;
Machtgefüges bei. Ein gutes Beispiel ist immer der Zusammenbruch der Sowjetunion. Diese&lt;br /&gt;
Begebenheit hat die Welt mehrmals an den Rand von Weltkriegen geführt und dazu&lt;br /&gt;
beigetragen, die Machtgefüge im nahen Osten so zu destabilisieren, dass dort heute Kriege&lt;br /&gt;
herrschen, die nicht einmal die USA in den Griff bekommen (Kosovo).&lt;br /&gt;
Wovon lebst du als Zivilist also? Du lebst davon, dass andere Menschen einen dreckigen job&lt;br /&gt;
für dich machen, und deine Umgebung so stabilisieren, dass dir die zivile Arbeit ermöglicht&lt;br /&gt;
wird. Du kannst natürlich gegenhalten und sagen, dass du den Soldat sehen willst, der noch&lt;br /&gt;
kämpfen möchte, wenn er weiß, dass seine Eltern in Ihrem eigenen Dreck ersticken!&lt;br /&gt;
Doch die Realität beweist das Gegenteil: In jenen Gebieten, die kein klares, militärisch oder&lt;br /&gt;
wirtschaftlich untermauertes System besitzen gibt es wenig zivile Versorgung in jeder&lt;br /&gt;
Hinsicht, und jeder schleppt eine Waffe mit sich rum und gebraucht sie auch. Dort gibt es&lt;br /&gt;
keine Zivilisten und Pazifisten - da sieht jeder zu, dass er über die Runden kommt.&lt;br /&gt;
Deshalb will ich dir sagen, dass du genauso stolz darauf sein könntest, in der&lt;br /&gt;
Rüstungsindustrie zu arbeiten, wie Zivilist zu sein - es ist nichts verwerfliches daran, ganz im&lt;br /&gt;
Gegenteil hat deine Arbeit zwar schlechtes Potential, jedoch u.U. gute Wirkung!&lt;br /&gt;
Am Ende des Lehrganges wurde uns vorgespielt, jemand zerkratze den Lack der&lt;br /&gt;
Privatwagen der Zivis - hast du eine Ahnung, wie Mordlustig die Autobesitzer unter uns&lt;br /&gt;
wurden? [...]&lt;br /&gt;
user: ___...._____., rclineforum, 12.08.2004&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Datei:Rheinmetallmax.png&amp;diff=1086</id>
		<title>Datei:Rheinmetallmax.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Datei:Rheinmetallmax.png&amp;diff=1086"/>
				<updated>2014-02-26T15:31:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: rheinmetall.de&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;rheinmetall.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Pro-Text_Wiki_Vorlagen&amp;diff=1085</id>
		<title>Pro-Text Wiki Vorlagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Pro-Text_Wiki_Vorlagen&amp;diff=1085"/>
				<updated>2014-02-26T15:30:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: Die Seite wurde neu angelegt: „==Arbeiten bei einem Rüstungsunternehmen? (Text 1)==  500px  ===Fallstudie===  [...] viele meiner Mitstudenten waren …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Arbeiten bei einem Rüstungsunternehmen? (Text 1)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:rheinmetallmax.jpg|thumb|right|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fallstudie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...] viele meiner Mitstudenten waren wie ich bei Rheinmetall, Atlas, oder einem anderen&lt;br /&gt;
hauptsächlich mit Rüstung befassten Unternehmen. Auch unter den Dozenten und&lt;br /&gt;
Professoren gab es viele, die früher oder noch immer in irgendeiner Form mit diesen&lt;br /&gt;
Unternehmen in Verbindung standen. Insofern hatte ich auch nie den Eindruck, mich für&lt;br /&gt;
einen ungewöhnlichen Bereich entschieden zu haben. Von der moralischen Seite aus habe&lt;br /&gt;
ich mir auch deswegen nie viele Gedanken gemacht, entscheidender für mich war, wie&lt;br /&gt;
letztendlich dort gearbeitet wird.&lt;br /&gt;
Mittlerweile bin ich seit vier Jahren bei Rheinmetall und bin jetzt im Bereich der Feuerleitung,&lt;br /&gt;
Aufklärung und der Entwicklung einer Sensorplattform tätig. Diese wird später einmal in&lt;br /&gt;
einem Panzerturm verbaut werden. Dabei habe ich die Möglichkeit, an hochkomplexen und&lt;br /&gt;
sehr interessanten Systemen auf technisch höchstem Niveau mitzuwirken, beispielsweise&lt;br /&gt;
den neusten Entwicklungen an Wärmebildkameras und Bildverarbeitungssoftware. [...]&lt;br /&gt;
Meiner Ansicht nach baue ich Sichtsysteme, bei denen es nicht darum geht, Leute&lt;br /&gt;
abzuschießen, sondern sie durch eine bessere Beobachtungsmöglichkeit ihrer Umwelt zu&lt;br /&gt;
schützen, in meinem Fall in ihren Fahrzeugen. [...]&lt;br /&gt;
Waffen sind nun mal Bestandteil unserer Welt und wer sie haben möchte, wird sie auch&lt;br /&gt;
bekommen. Wenn nicht von uns, dann sicher von anderen, die vielleicht mit weniger Sorgfalt&lt;br /&gt;
arbeiten, so dass am Ende vielleicht die Falschen getroffen werden. [...] Die Verantwortung&lt;br /&gt;
für den sinnvollen Einsatz [liegt] bei denen, die die Systeme benutzen.&lt;br /&gt;
In meinem privaten Umfeld habe ich noch niemanden gefunden, der mit meiner Arbeit ein&lt;br /&gt;
Problem hat, auch wenn ich natürlich weiß, dass es Leute gibt, die anderer Meinung sind.&lt;br /&gt;
Aber ich denke, das ist etwas, was jeder für sich selbst entscheiden muss.&lt;br /&gt;
Der Unterschied zu anderen Unternehmen ist im Alltag auch kein großer. Anders ist&lt;br /&gt;
hauptsächlich, dass alles nur in kleiner Stückzahl hergestellt wird, verglichen mit dem zivilen&lt;br /&gt;
Massenmarkt. Das macht die Dinge natürlich teurer, aber wir sind damit auch flexibler und&lt;br /&gt;
können schneller auf neue technische Entwicklungen reagieren. Dadurch und weil meistens&lt;br /&gt;
Staaten oder Staatsunternehmen unsere Kunden sind ist auch mehr Geld vorhanden als im&lt;br /&gt;
zivilen Bereich. Mehr Geld ermöglicht auch mehr und intensivere Forschung und eigene&lt;br /&gt;
Entwicklungen, statt auf Fremdprodukte von der Stange zurückzugreifen.“&lt;br /&gt;
(erstellt aus einem Interview mit einem Mitarbeiter von Rheinmetall Defence)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlechter Ruf, beste Technologie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entscheidende Vorteil sei jedoch ein inhaltlicher. „Der schlechte Ruf geht oft einher mit&lt;br /&gt;
der Forschung an Unbekanntem, an zunächst Befremdlichem“, sagt Markmann. „Er geht&lt;br /&gt;
deshalb aber unweigerlich auch einher mit der Arbeit an Spitzentechnologie.“ Diese&lt;br /&gt;
Technologie wiederum könne später auch in beliebteren Branchen Anwendung finden, zum&lt;br /&gt;
Beispiel in der Umwelttechnik.&lt;br /&gt;
Beispiel Rüstung: „Im militärischen Bereich arbeiten wir an der Grenze des technisch&lt;br /&gt;
Möglichen“, sagt Chantal Jonscher, die für das Recruitment des Luft- und&lt;br /&gt;
Raumfahrtkonzerns EADS in Deutschland verantwortlich ist. „Das ist etwas anderes, als&lt;br /&gt;
Toaster zu bauen.&lt;br /&gt;
FAZ, „Karriere in der Schmuddelecke“ vom 21.10.2010&lt;br /&gt;
Fakt: Satellitentechnik ist ein größtenteils militärisch erforschter Bereich, ist aber heutzutage&lt;br /&gt;
extrem wichtig für den zivilen Bereich (Umweltbeobachtungen, Kommunikation, Forschung&lt;br /&gt;
uvm.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heile Welt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als ein Dutzend größerer Rüstungsfirmen residieren am Bodensee. [...]Die&lt;br /&gt;
Rüstungsbetriebe beschäftigen Tausende Mitarbeiter, sie zahlen Millionen Euro&lt;br /&gt;
Gewerbesteuer, unterstützen Vereine, finanzieren Kindergärten und geben Geld für Schulen,&lt;br /&gt;
Blasorchester oder Sportveranstaltungen. Rüstungsproduktion sorgt hier für sozialen Kitt.&lt;br /&gt;
Darauf will keine Kommune verzichten. [...]&lt;br /&gt;
»Ich schäme ich mich nicht für meine Arbeit«, sagt Standortleiter Wischmann, der bei EADS&lt;br /&gt;
noch vor Kurzem für den zivilen Airbus A380 mitverantwortlich war. »Wir bauen&lt;br /&gt;
Aufklärungsgeräte, die die Piloten mit Informationen versorgen, damit sie keine&lt;br /&gt;
Fehlentscheidungen treffen. « Die an der Rüstung und Verteidigung Beteiligten, fügt der&lt;br /&gt;
Manager noch hinzu, »sind nicht diejenigen, die entscheiden, wie diese im Einsatzfall&lt;br /&gt;
genutzt werden«.&lt;br /&gt;
Es sind Tüftler [...], die dafür sorgen, dass Deutschlands Rüstungsprodukte auch im Ausland&lt;br /&gt;
so erfolgreich sind. In kaum einer anderen Region Deutschlands werden pro Jahr so viele&lt;br /&gt;
Patente entwickelt wie in Bodensee-Oberschwaben.&lt;br /&gt;
Zeit Online, „Heile Welt“ vom 8.11.2010&lt;br /&gt;
Fakt: In der Rüstungsindustrie sind aktuell ca. 80.000 Menschen beschäftigt. Die&lt;br /&gt;
Rüstungsindustrie zählt (gemessen an den Patentanmeldungen) zu den innovativsten&lt;br /&gt;
Industriezweigen die es gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ingenieure in Gewissensnöten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mithin jeden Ingenieur kitzeln müsste, sind die Entwicklungsaufgaben, die Arbeit an den&lt;br /&gt;
Technologien von morgen. „In der Wehr- und Sicherheitstechnik wird an der Grenze des&lt;br /&gt;
Machbaren gearbeitet. Eine Herausforderung für jeden Ingenieur“, sagt Dieter Monka,&lt;br /&gt;
Personalchef von Diehl Defence. Letztlich gehe es um Spitzentechnologie, die oft genug&lt;br /&gt;
auch von zivilem Nutzen ist. [...]&lt;br /&gt;
Auch, weil die Entwicklungszyklen in der Wehrtechnik lang seien, ein Ingenieur von der&lt;br /&gt;
ersten Idee bis zum fertigen Produkt sechs bis 15 Jahre kontinuierlich und umfassend an&lt;br /&gt;
einer Technologie arbeitet. „Hier entwickelt der Einzelne nicht nur das Türschloss hinten links&lt;br /&gt;
wie in der Autoindustrie, sondern arbeitet an einem ganzen System“, sagt Monka.&lt;br /&gt;
Jost Kamenik, Seniorberater in der Industriesparte von PA Consulting, beobachtet, wie&lt;br /&gt;
scharf zwischen den Arbeitgebern in dieser Branche unterschieden wird: „Es gibt ein paar&lt;br /&gt;
wenige Buhmänner, die klar Waffensysteme entwickeln und gemieden werden, und eine&lt;br /&gt;
Reihe von Luft- und Raumfahrtunternehmen mit tadellosem Image, die als Arbeitgeber&lt;br /&gt;
begehrt sind.“ Dabei sind die Entwicklungen der vermeintlichen Good Guys ebenso&lt;br /&gt;
rüstungsrelevant.&lt;br /&gt;
VDI Nachrichten, „Ingenieure in Gewissensnöten“ vom 25.03.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeiten bei einem Rüstungsunternehmen? (Text 2)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zitate aus verschiedenen Online-Foren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo wären wir ohne Rüstungsindustrie?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle mal diese Gegenfrage: Navigationssysteme, Satellitenfernsehen, Internet,&lt;br /&gt;
Düsenflugzeuge, Teflonbeschichtungen, sämtliche Funktechnologie (Handys inklusive)...wo&lt;br /&gt;
wurde das alles erforscht?&lt;br /&gt;
Die größten deutschen Forschungseinrichtungen in Deutschland sitzen nunmal in den&lt;br /&gt;
Universitäten und Rüstungsunternehmen. Wer jetzt schon widersprechen möchte, dem sei&lt;br /&gt;
gesagt dass Forschung und Entwicklung ein kleiner feiner Unterschied ist. Gewöhnliche&lt;br /&gt;
kommerzielle Wirtschaftsunternehmen unterhalten riesige (zielgerichtete)&lt;br /&gt;
Entwicklungsabteilungen. Richtig ungebundene Forschung gibt es aber selbst an&lt;br /&gt;
Universitäten eher noch selten.&lt;br /&gt;
Ich befinde mich momentan auf der Zielgerade meines Ingenieurstudiums und dieser Absatz&lt;br /&gt;
dort oben soll jetzt mal veranschaulichen, warum die Rüstungsindustrie auch für die meisten&lt;br /&gt;
meiner Mitstudenten als Arbeitsnehmer so sexy ist.&lt;br /&gt;
Ich mag mal behaupten, dass hierbei Selbstverwirklichung die größte Rolle spielt. Die&lt;br /&gt;
wenigsten der Maschinenbauabsolventen haben Lust in einer Entwicklungsabteilung eines&lt;br /&gt;
Automobilkonzerns zusammen mit 100 anderen die Bremsen zu optimieren. Wer wirklich&lt;br /&gt;
Pioniergeist in sich trägt geht entweder in entsprechende Institute und fristet dort zunächst&lt;br /&gt;
bei schlechter Bezahlung und Zeitverträgen sein Dasein oder geht beispielsweise in die&lt;br /&gt;
Rüstungsindustrie.&lt;br /&gt;
In meinem Fall ist beispielsweise auch die Luftfahrtindustrie sehr interessant. Die reizvollsten&lt;br /&gt;
Projekte sind auch hier militärisch. Man nehme den neuen Transporter 400M von Airbus.&lt;br /&gt;
Man hat sich hier sinnvollerweise auf Propellerantriebe festgelegt, jedoch hätte man diese&lt;br /&gt;
Triebwerke aus Canada importieren müssen, weil diese in der kommerziellen Luftfahrt eher&lt;br /&gt;
ein Randdasein haben. Da es sich bei einem Militärprojekt aber auch um Prestige handelt&lt;br /&gt;
wurde &amp;quot;spontan&amp;quot; eine Unterfirma bei Airbus gegründet die diese Propeller jetzt entwickelt.&lt;br /&gt;
Fairerweise muss man dazu sagen, dass der ungeheuerliche zeitliche Verzug auch&lt;br /&gt;
größtenteils an den Propellern liegt...&lt;br /&gt;
Für Rüstungsgüter werden nunmal immense Summen gezahlt, die es erlauben große&lt;br /&gt;
Forschungsabteilungen aufzumachen. Zudem ist der zeitliche Drang nicht wirklich gegeben.&lt;br /&gt;
In der der freien Wirtschaft gibt es Deadlines bis wann eine Entwicklung abgeschlossen sein&lt;br /&gt;
muss...Militärprojekte sind aber meist nicht nur Optimierungen sondern meist komplette&lt;br /&gt;
Neuentwicklungen. So etwas braucht eben Zeit. [...]&lt;br /&gt;
User dan09 im BVB-Forum, 12.07.2011&lt;br /&gt;
Fakt: Das Internet basierte auf dem militärischen Arpanet, GPS wird vom US-Militär&lt;br /&gt;
unterhalten, Düsenflugzeuge wurden im 2. Weltkrieg erfunden, Teflon wurde erstmals bei der&lt;br /&gt;
Entwicklung der Atombombe technisch angewendet.&lt;br /&gt;
Stellenangebote in wissenschaftlichen Instituten sind in der Regel befristet.&lt;br /&gt;
Europrop International GmbH, Hersteller des A400M Triebwerks ist ein 2004 gegründetes&lt;br /&gt;
Joint-Venture, bestehend aus MTU Aero Engines, Snecma, Rolls-Royce und Industria de&lt;br /&gt;
Turbo Propulsores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bist du wirklich Pazifist?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung: User „Stefan“ möchte eigentlich aus ethischen Gründen nicht in der&lt;br /&gt;
Rüstungsindustrie arbeiten, ist sich aber nicht sicher.]&lt;br /&gt;
Hallo Stefan!&lt;br /&gt;
Ich als ex Zivi kann deine Einstellung nachvollziehen. Aber ich muss mal etwas zum Thema&lt;br /&gt;
loswerden: Auf dem Seminar das von der Bundesregierung gesponsert wurde und das alle&lt;br /&gt;
Zivis besuchen mussten hatte ich einen sehr guten Lehrer. (auch wenn andere behaupten,&lt;br /&gt;
diese Seminare seien blöde und langweilig mir hat es bei dem Lehrer Spass gemacht- er&lt;br /&gt;
wird nicht ohne Grund in Zivikreisen per Mundpropaganda weiterempfohlen - wir waren alle&lt;br /&gt;
auf Empfehlung in seinem Kurs)&lt;br /&gt;
Er hat uns einmal unsere Argumente auseinandergenommen und zwar hart aber fair. Erst&lt;br /&gt;
hat er gefragt, wer von uns den Pazifist sei. Am Ende des Lehrganges hatt er uns vor Augen&lt;br /&gt;
geführt, wie leicht die meisten von uns das nicht mehr sind, und dass die, die es bleiben&lt;br /&gt;
ganz schön doof dastehen.&lt;br /&gt;
Da kam nicht das abgelutschte Argument mit der Freundin nachts im Park, die vergewaltigt&lt;br /&gt;
wird. Da kam mehr, argumentatives, nachvollziehbares.&lt;br /&gt;
Es ist doch so - um es mal über das Knie zu brechen, dass ein Rechtsstaat gewährleistet&lt;br /&gt;
werden muss. Da aber international fast alles auf Machtgefügen basiert muss ein&lt;br /&gt;
Rechtsstaat durch eine gewisse Macht erhalten werden. Wenn ich als Staat keine military&lt;br /&gt;
Power besitze kann das - um mal der Argumentationsweise zu folgen - dazu führen, einen&lt;br /&gt;
Krieg auszulösen. besitzt ein Staat Drohpotential, so trägt er irgendwo zur Stabilisierung des&lt;br /&gt;
Machtgefüges bei. Ein gutes Beispiel ist immer der Zusammenbruch der Sowjetunion. Diese&lt;br /&gt;
Begebenheit hat die Welt mehrmals an den Rand von Weltkriegen geführt und dazu&lt;br /&gt;
beigetragen, die Machtgefüge im nahen Osten so zu destabilisieren, dass dort heute Kriege&lt;br /&gt;
herrschen, die nicht einmal die USA in den Griff bekommen (Kosovo).&lt;br /&gt;
Wovon lebst du als Zivilist also? Du lebst davon, dass andere Menschen einen dreckigen job&lt;br /&gt;
für dich machen, und deine Umgebung so stabilisieren, dass dir die zivile Arbeit ermöglicht&lt;br /&gt;
wird. Du kannst natürlich gegenhalten und sagen, dass du den Soldat sehen willst, der noch&lt;br /&gt;
kämpfen möchte, wenn er weiß, dass seine Eltern in Ihrem eigenen Dreck ersticken!&lt;br /&gt;
Doch die Realität beweist das Gegenteil: In jenen Gebieten, die kein klares, militärisch oder&lt;br /&gt;
wirtschaftlich untermauertes System besitzen gibt es wenig zivile Versorgung in jeder&lt;br /&gt;
Hinsicht, und jeder schleppt eine Waffe mit sich rum und gebraucht sie auch. Dort gibt es&lt;br /&gt;
keine Zivilisten und Pazifisten - da sieht jeder zu, dass er über die Runden kommt.&lt;br /&gt;
Deshalb will ich dir sagen, dass du genauso stolz darauf sein könntest, in der&lt;br /&gt;
Rüstungsindustrie zu arbeiten, wie Zivilist zu sein - es ist nichts verwerfliches daran, ganz im&lt;br /&gt;
Gegenteil hat deine Arbeit zwar schlechtes Potential, jedoch u.U. gute Wirkung!&lt;br /&gt;
Am Ende des Lehrganges wurde uns vorgespielt, jemand zerkratze den Lack der&lt;br /&gt;
Privatwagen der Zivis - hast du eine Ahnung, wie Mordlustig die Autobesitzer unter uns&lt;br /&gt;
wurden? [...]&lt;br /&gt;
user: ___...._____., rclineforum, 12.08.2004&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Dual-Use&amp;diff=1059</id>
		<title>Dual-Use</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Dual-Use&amp;diff=1059"/>
				<updated>2014-02-26T13:46:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: /* Dual-Use an der TU-Berlin */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:LaserBlupp.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
== Begriffsklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use  ist ein dem Englischen entlehnter Begriff, der überwiegend in der Exportkontrolle angewendet wird und die prinzipielle Verwendbarkeit eines Wirtschaftsgutes (z.B. einer Maschine, aber auch Software und Technologie) sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken kennzeichnet. Der militärische Zweck schließt auch alle Waren ein, „die sowohl für nichtexplosive Zwecke als auch für jedwede Form der Unterstützung bei der Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern verwendet werden können.“&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Use&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese technologischen &amp;quot;Schnittpunkte&amp;quot; bieten oft eine fruchtbare Grundlage zur [[Konversion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festlegung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WienSkyline.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
International gilt zunächst als Dual-Use-Gut, was durch das Wassenaar-Abkommen als solches klassifiziert wurde. Namensgebend ist hierbei die niederländische Gemeinde, in welcher das Abkommen 1995 abgeschlossen wurde. Die meisten Treffen, bei welchen u.A. auch die Listen der Dual-Use-Güter aktualisiert werden, finden jedoch im Wiener Sekretariat statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wassenaar.org/faq/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sind auf Europäischer Ebene in der „VERORDNUNG (EG) Nr. 428/2009“&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/vorschriften/eg_dual_use_vo/vo428_2009.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; festgehalten. In Deutschland sind diese, gemeinsam mit diversen nationalen Ergänzungen in Teil 1 Abschnitt B der „Ausfuhrliste“ &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/gueterlisten/ausfuhrliste/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; rechtlich umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was bedeutet das rechtlich? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kennzeichnung bietet den jeweils zuständigen Behörden eine rechtliche Grundlage, um die Ausfuhr als ziviles Gut zu untersagen, wenn die ausschließlich zivile Nutzung am Bestimmungsort nicht einwandfrei nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kodierung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dual-Use-Gut wird mit einer eindeutigen Zahl-Buchstabe-Zahlenkombination in den Listen geführt. In Deutschland wird diese Kodierung als Ausfuhrlisten-Nummer (AL-Nummer) und in den USA als Export Control Classification Number (ECCN) bezeichnet. Dabei steht die erste Zahl dieser Kodierung für die dem der Exportkontrolle unterliegenden Dual-Use-Gütern zugeordneten Kategorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0 Kerntechnische Materialien, Anlagen und Ausrüstung&lt;br /&gt;
* 1 Werkstoffe, Chemikalien, Mikroorganismen und Toxine&lt;br /&gt;
* 2 Werkstoffbearbeitung&lt;br /&gt;
* 3 Allgemeine Elektronik&lt;br /&gt;
* 4 Rechner&lt;br /&gt;
* 5 Telekommunikation und Informationssicherheit&lt;br /&gt;
* 6 Sensoren und Laser&lt;br /&gt;
* 7 Luftfahrtelektronik und Navigation&lt;br /&gt;
* 8 Meeres- und Schiffstechnik&lt;br /&gt;
* 9 Antriebssysteme, Raumfahrzeuge und zugehörige Ausrüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kategorie wird wiederum in eine von fünf Gattungen unterteilt, die durch einen Buchstaben gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
* A Systeme, Ausrüstung und Bestandteile&lt;br /&gt;
* B Prüf-, Test- und Herstellungsausrüstung&lt;br /&gt;
* C Werkstoffe und Materialien&lt;br /&gt;
* D Datenverarbeitungsprogramme (Software)&lt;br /&gt;
* E Technologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden drei Zahlen (die Kennung) setzen sich aus dem Grund der Kontrolle (erste Zahl) und einer laufenden Nummer zusammen. Güter mit einer Kennung im Bereich 901–999 weisen auf nationale Beschränkungen hin, d.h. diese Güter sind nicht in den internationalen Güterlisten aufgeführt.&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:zentrifuge.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
Dual-Use-Güter sind so vielfältig wie die moderne Technik selbst. Nennenswert ist z.B. GPS, welches zivile Kraftfahrzeuge ebenso präzise ans Ziel bringt, wie militärische Langstreckenflugkörper.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.physics.ohio-state.edu/~wilkins/writing/Samples/policy/mccollum.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch Gewehre, die mit Hilfe eines kleinen Linux-Computers und Smartphone-/ Wetterstationssensorik selbst halb Erblindeten zu Schüssen verhelfen, welche selbst Wilhelm-Tell vor Neid erblassen lassen würden, werfen die Frage auf, was denn überhaupt noch rein zivile Technik ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.n-tv.de/technik/US-Militaer-testet-smartes-Gewehr-article12093931.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch weniger aktive Beispiele. So eignen sich Hochgeschwindigkeits-Zentrifugensysteme zur Anreicherung von Uran ebenso, wie sie ihre Aufgabe in Medizin und Pharmaunternehmen erfüllen. Einen annähernden Überblick über die Vielfalt, sowie die involvierten Produzenten, erhält man, wenn man die [[Rüstungsaktivitäten_der_Top_100_Engineering_Unternehmen|Rüstungsaktivitäten der Top 100 Engineering-Unternehmen]] betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dual-Use an der TU-Berlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die TU-Berlin eine [[Zivilklausel]] führt, werden Dual-Use relevante Technologien wie Sa­tel­li­ten, au­to­no­me und un­be­mann­te Fahr- und Flug­zeu­ge, Wire­less-​Sen­sor­netz­wer­ke, neue op­ti­sche Sys­te­me, au­to­ma­ti­sche Bild­in­ter­pre­ta­ti­on und Ter­ra­hert­z­wel­len auch an der TU erforscht. Das die Fördergelder dafür nicht immer aus dem eindeutig zivilen Sektor kommen, ist dabei wenig problematisch, da die [[Zivilklausel]] keinerlei juristische Relevanz hat.&amp;lt;ref&amp;gt;http://astatu.blogsport.de/2012/11/06/ruestungsforschung-in-zivil/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Dual-Use&amp;diff=1056</id>
		<title>Dual-Use</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Dual-Use&amp;diff=1056"/>
				<updated>2014-02-26T13:43:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:LaserBlupp.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
== Begriffsklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use  ist ein dem Englischen entlehnter Begriff, der überwiegend in der Exportkontrolle angewendet wird und die prinzipielle Verwendbarkeit eines Wirtschaftsgutes (z.B. einer Maschine, aber auch Software und Technologie) sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken kennzeichnet. Der militärische Zweck schließt auch alle Waren ein, „die sowohl für nichtexplosive Zwecke als auch für jedwede Form der Unterstützung bei der Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern verwendet werden können.“&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Use&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese technologischen &amp;quot;Schnittpunkte&amp;quot; bieten oft eine fruchtbare Grundlage zur [[Konversion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festlegung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WienSkyline.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
International gilt zunächst als Dual-Use-Gut, was durch das Wassenaar-Abkommen als solches klassifiziert wurde. Namensgebend ist hierbei die niederländische Gemeinde, in welcher das Abkommen 1995 abgeschlossen wurde. Die meisten Treffen, bei welchen u.A. auch die Listen der Dual-Use-Güter aktualisiert werden, finden jedoch im Wiener Sekretariat statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wassenaar.org/faq/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sind auf Europäischer Ebene in der „VERORDNUNG (EG) Nr. 428/2009“&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/vorschriften/eg_dual_use_vo/vo428_2009.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; festgehalten. In Deutschland sind diese, gemeinsam mit diversen nationalen Ergänzungen in Teil 1 Abschnitt B der „Ausfuhrliste“ &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/gueterlisten/ausfuhrliste/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; rechtlich umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was bedeutet das rechtlich? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kennzeichnung bietet den jeweils zuständigen Behörden eine rechtliche Grundlage, um die Ausfuhr als ziviles Gut zu untersagen, wenn die ausschließlich zivile Nutzung am Bestimmungsort nicht einwandfrei nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kodierung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dual-Use-Gut wird mit einer eindeutigen Zahl-Buchstabe-Zahlenkombination in den Listen geführt. In Deutschland wird diese Kodierung als Ausfuhrlisten-Nummer (AL-Nummer) und in den USA als Export Control Classification Number (ECCN) bezeichnet. Dabei steht die erste Zahl dieser Kodierung für die dem der Exportkontrolle unterliegenden Dual-Use-Gütern zugeordneten Kategorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0 Kerntechnische Materialien, Anlagen und Ausrüstung&lt;br /&gt;
* 1 Werkstoffe, Chemikalien, Mikroorganismen und Toxine&lt;br /&gt;
* 2 Werkstoffbearbeitung&lt;br /&gt;
* 3 Allgemeine Elektronik&lt;br /&gt;
* 4 Rechner&lt;br /&gt;
* 5 Telekommunikation und Informationssicherheit&lt;br /&gt;
* 6 Sensoren und Laser&lt;br /&gt;
* 7 Luftfahrtelektronik und Navigation&lt;br /&gt;
* 8 Meeres- und Schiffstechnik&lt;br /&gt;
* 9 Antriebssysteme, Raumfahrzeuge und zugehörige Ausrüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kategorie wird wiederum in eine von fünf Gattungen unterteilt, die durch einen Buchstaben gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
* A Systeme, Ausrüstung und Bestandteile&lt;br /&gt;
* B Prüf-, Test- und Herstellungsausrüstung&lt;br /&gt;
* C Werkstoffe und Materialien&lt;br /&gt;
* D Datenverarbeitungsprogramme (Software)&lt;br /&gt;
* E Technologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden drei Zahlen (die Kennung) setzen sich aus dem Grund der Kontrolle (erste Zahl) und einer laufenden Nummer zusammen. Güter mit einer Kennung im Bereich 901–999 weisen auf nationale Beschränkungen hin, d.h. diese Güter sind nicht in den internationalen Güterlisten aufgeführt.&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:zentrifuge.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
Dual-Use-Güter sind so vielfältig wie die moderne Technik selbst. Nennenswert ist z.B. GPS, welches zivile Kraftfahrzeuge ebenso präzise ans Ziel bringt, wie militärische Langstreckenflugkörper.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.physics.ohio-state.edu/~wilkins/writing/Samples/policy/mccollum.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch Gewehre, die mit Hilfe eines kleinen Linux-Computers und Smartphone-/ Wetterstationssensorik selbst halb Erblindeten zu Schüssen verhelfen, welche selbst Wilhelm-Tell vor Neid erblassen lassen würden, werfen die Frage auf, was denn überhaupt noch rein zivile Technik ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.n-tv.de/technik/US-Militaer-testet-smartes-Gewehr-article12093931.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch weniger aktive Beispiele. So eignen sich Hochgeschwindigkeits-Zentrifugensysteme zur Anreicherung von Uran ebenso, wie sie ihre Aufgabe in Medizin und Pharmaunternehmen erfüllen. Einen annähernden Überblick über die Vielfalt, sowie die involvierten Produzenten, erhält man, wenn man die [[Rüstungsaktivitäten_der_Top_100_Engineering_Unternehmen|Rüstungsaktivitäten der Top 100 Engineering-Unternehmen]] betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dual-Use an der TU-Berlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die TU-Berlin eine [[Zivilklausel]] führt, werden Dual-Use relevante Technologien wie Sa­tel­li­ten, au­to­no­me und un­be­mann­te Fahr- und Flug­zeu­ge, Wire­less-​Sen­sor­netz­wer­ke, neue op­ti­sche Sys­te­me und au­to­ma­ti­sche Bild­in­ter­pre­ta­ti­on und Ter­ra­hert­z­wel­len auch an der TU erforscht. Das die Fördergelder dafür nicht immer aus dem eindeutig zivilen Sektor kommen, ist dabei wenig problematisch, da die [[Zivilklausel]] keinerlei juristische Relevanz hat.&amp;lt;ref&amp;gt;http://astatu.blogsport.de/2012/11/06/ruestungsforschung-in-zivil/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Dual-Use&amp;diff=1052</id>
		<title>Dual-Use</title>
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				<updated>2014-02-26T13:39:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: /* Beispiele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:LaserBlupp.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
== Begriffsklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use  ist ein dem Englischen entlehnter Begriff, der überwiegend in der Exportkontrolle angewendet wird und die prinzipielle Verwendbarkeit eines Wirtschaftsgutes (z.B. einer Maschine, aber auch Software und Technologie) sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken kennzeichnet. Der militärische Zweck schließt auch alle Waren ein, „die sowohl für nichtexplosive Zwecke als auch für jedwede Form der Unterstützung bei der Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern verwendet werden können.“&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Use&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festlegung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WienSkyline.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
International gilt zunächst als Dual-Use-Gut, was durch das Wassenaar-Abkommen als solches klassifiziert wurde. Namensgebend ist hierbei die niederländische Gemeinde, in welcher das Abkommen 1995 abgeschlossen wurde. Die meisten Treffen, bei welchen u.A. auch die Listen der Dual-Use-Güter aktualisiert werden, finden jedoch im Wiener Sekretariat statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wassenaar.org/faq/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sind auf Europäischer Ebene in der „VERORDNUNG (EG) Nr. 428/2009“&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/vorschriften/eg_dual_use_vo/vo428_2009.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; festgehalten. In Deutschland sind diese, gemeinsam mit diversen nationalen Ergänzungen in Teil 1 Abschnitt B der „Ausfuhrliste“ &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/gueterlisten/ausfuhrliste/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; rechtlich umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was bedeutet das rechtlich? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kennzeichnung bietet den jeweils zuständigen Behörden eine rechtliche Grundlage, um die Ausfuhr als ziviles Gut zu untersagen, wenn die ausschließlich zivile Nutzung am Bestimmungsort nicht einwandfrei nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kodierung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dual-Use-Gut wird mit einer eindeutigen Zahl-Buchstabe-Zahlenkombination in den Listen geführt. In Deutschland wird diese Kodierung als Ausfuhrlisten-Nummer (AL-Nummer) und in den USA als Export Control Classification Number (ECCN) bezeichnet. Dabei steht die erste Zahl dieser Kodierung für die dem der Exportkontrolle unterliegenden Dual-Use-Gütern zugeordneten Kategorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0 Kerntechnische Materialien, Anlagen und Ausrüstung&lt;br /&gt;
* 1 Werkstoffe, Chemikalien, Mikroorganismen und Toxine&lt;br /&gt;
* 2 Werkstoffbearbeitung&lt;br /&gt;
* 3 Allgemeine Elektronik&lt;br /&gt;
* 4 Rechner&lt;br /&gt;
* 5 Telekommunikation und Informationssicherheit&lt;br /&gt;
* 6 Sensoren und Laser&lt;br /&gt;
* 7 Luftfahrtelektronik und Navigation&lt;br /&gt;
* 8 Meeres- und Schiffstechnik&lt;br /&gt;
* 9 Antriebssysteme, Raumfahrzeuge und zugehörige Ausrüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kategorie wird wiederum in eine von fünf Gattungen unterteilt, die durch einen Buchstaben gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
* A Systeme, Ausrüstung und Bestandteile&lt;br /&gt;
* B Prüf-, Test- und Herstellungsausrüstung&lt;br /&gt;
* C Werkstoffe und Materialien&lt;br /&gt;
* D Datenverarbeitungsprogramme (Software)&lt;br /&gt;
* E Technologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden drei Zahlen (die Kennung) setzen sich aus dem Grund der Kontrolle (erste Zahl) und einer laufenden Nummer zusammen. Güter mit einer Kennung im Bereich 901–999 weisen auf nationale Beschränkungen hin, d.h. diese Güter sind nicht in den internationalen Güterlisten aufgeführt.&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:zentrifuge.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
Dual-Use-Güter sind so vielfältig wie die moderne Technik selbst. Nennenswert ist z.B. GPS, welches zivile Kraftfahrzeuge ebenso präzise ans Ziel bringt, wie militärische Langstreckenflugkörper.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.physics.ohio-state.edu/~wilkins/writing/Samples/policy/mccollum.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch Gewehre, die mit Hilfe eines kleinen Linux-Computers und Smartphone-/ Wetterstationssensorik selbst halb Erblindeten zu Schüssen verhelfen, welche selbst Wilhelm-Tell vor Neid erblassen lassen würden, werfen die Frage auf, was denn überhaupt noch rein zivile Technik ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.n-tv.de/technik/US-Militaer-testet-smartes-Gewehr-article12093931.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch weniger aktive Beispiele. So eignen sich Hochgeschwindigkeits-Zentrifugensysteme zur Anreicherung von Uran ebenso, wie sie ihre Aufgabe in Medizin und Pharmaunternehmen erfüllen. Einen annähernden Überblick über die Vielfalt, sowie die involvierten Produzenten, erhält man, wenn man die [[Rüstungsaktivitäten_der_Top_100_Engineering_Unternehmen|Rüstungsaktivitäten der Top 100 Engineering-Unternehmen]] betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dual-Use an der TU-Berlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die TU-Berlin eine [[Zivilklausel]] führt, werden Dual-Use relevante Technologien wie Sa­tel­li­ten, au­to­no­me und un­be­mann­te Fahr- und Flug­zeu­ge, Wire­less-​Sen­sor­netz­wer­ke, neue op­ti­sche Sys­te­me und au­to­ma­ti­sche Bild­in­ter­pre­ta­ti­on und Ter­ra­hert­z­wel­len auch an der TU erforscht. Das die Fördergelder dafür nicht immer aus dem eindeutig zivilen Sektor kommen, ist dabei wenig problematisch, da die [[Zivilklausel]] keinerlei juristische Relevanz hat.&amp;lt;ref&amp;gt;http://astatu.blogsport.de/2012/11/06/ruestungsforschung-in-zivil/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Dual-Use&amp;diff=1051</id>
		<title>Dual-Use</title>
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				<updated>2014-02-26T13:37:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:LaserBlupp.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
== Begriffsklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use  ist ein dem Englischen entlehnter Begriff, der überwiegend in der Exportkontrolle angewendet wird und die prinzipielle Verwendbarkeit eines Wirtschaftsgutes (z.B. einer Maschine, aber auch Software und Technologie) sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken kennzeichnet. Der militärische Zweck schließt auch alle Waren ein, „die sowohl für nichtexplosive Zwecke als auch für jedwede Form der Unterstützung bei der Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern verwendet werden können.“&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Use&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festlegung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WienSkyline.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
International gilt zunächst als Dual-Use-Gut, was durch das Wassenaar-Abkommen als solches klassifiziert wurde. Namensgebend ist hierbei die niederländische Gemeinde, in welcher das Abkommen 1995 abgeschlossen wurde. Die meisten Treffen, bei welchen u.A. auch die Listen der Dual-Use-Güter aktualisiert werden, finden jedoch im Wiener Sekretariat statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wassenaar.org/faq/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sind auf Europäischer Ebene in der „VERORDNUNG (EG) Nr. 428/2009“&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/vorschriften/eg_dual_use_vo/vo428_2009.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; festgehalten. In Deutschland sind diese, gemeinsam mit diversen nationalen Ergänzungen in Teil 1 Abschnitt B der „Ausfuhrliste“ &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/gueterlisten/ausfuhrliste/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; rechtlich umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was bedeutet das rechtlich? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kennzeichnung bietet den jeweils zuständigen Behörden eine rechtliche Grundlage, um die Ausfuhr als ziviles Gut zu untersagen, wenn die ausschließlich zivile Nutzung am Bestimmungsort nicht einwandfrei nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kodierung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dual-Use-Gut wird mit einer eindeutigen Zahl-Buchstabe-Zahlenkombination in den Listen geführt. In Deutschland wird diese Kodierung als Ausfuhrlisten-Nummer (AL-Nummer) und in den USA als Export Control Classification Number (ECCN) bezeichnet. Dabei steht die erste Zahl dieser Kodierung für die dem der Exportkontrolle unterliegenden Dual-Use-Gütern zugeordneten Kategorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0 Kerntechnische Materialien, Anlagen und Ausrüstung&lt;br /&gt;
* 1 Werkstoffe, Chemikalien, Mikroorganismen und Toxine&lt;br /&gt;
* 2 Werkstoffbearbeitung&lt;br /&gt;
* 3 Allgemeine Elektronik&lt;br /&gt;
* 4 Rechner&lt;br /&gt;
* 5 Telekommunikation und Informationssicherheit&lt;br /&gt;
* 6 Sensoren und Laser&lt;br /&gt;
* 7 Luftfahrtelektronik und Navigation&lt;br /&gt;
* 8 Meeres- und Schiffstechnik&lt;br /&gt;
* 9 Antriebssysteme, Raumfahrzeuge und zugehörige Ausrüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kategorie wird wiederum in eine von fünf Gattungen unterteilt, die durch einen Buchstaben gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
* A Systeme, Ausrüstung und Bestandteile&lt;br /&gt;
* B Prüf-, Test- und Herstellungsausrüstung&lt;br /&gt;
* C Werkstoffe und Materialien&lt;br /&gt;
* D Datenverarbeitungsprogramme (Software)&lt;br /&gt;
* E Technologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden drei Zahlen (die Kennung) setzen sich aus dem Grund der Kontrolle (erste Zahl) und einer laufenden Nummer zusammen. Güter mit einer Kennung im Bereich 901–999 weisen auf nationale Beschränkungen hin, d.h. diese Güter sind nicht in den internationalen Güterlisten aufgeführt.&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:zentrifuge.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
Dual-Use-Güter sind so vielfältig wie die moderne Technik selbst. Nennenswert ist z.B. GPS, welches zivile Kraftfahrzeuge ebenso präzise ans Ziel bringt, wie militärische Langstreckenflugkörper.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.physics.ohio-state.edu/~wilkins/writing/Samples/policy/mccollum.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch Gewehre, die mit Hilfe eines kleinen Linux-Computers und Smartphone-/ Wetterstationssensorik selbst halb Erblindeten zu Schüssen verhelfen, welche selbst Wilhelm-Tell vor Neid erblassen lassen würden, werfen die Frage auf, was denn überhaupt noch rein zivile Technik ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.n-tv.de/technik/US-Militaer-testet-smartes-Gewehr-article12093931.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch weniger aktive Beispiele. So eignen sich Hochgeschwindigkeits-Zentrifugensysteme zur Anreicherung von Uran ebenso, wie sie ihre Aufgabe in Medizin und Pharmaunternehmen erfüllen. Einen annähernden Überblick über die Vielfalt, sowie die involvierten Produzenten, erhält man, wenn man die [[Rüstungsaktivitäten_der_Top_100_Engineering_Unternehmen|Rüstungsaktivitäten der Top 100 Enigneering-Unternehmen]] betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dual-Use an der TU-Berlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die TU-Berlin eine [[Zivilklausel]] führt, werden Dual-Use relevante Technologien wie Sa­tel­li­ten, au­to­no­me und un­be­mann­te Fahr- und Flug­zeu­ge, Wire­less-​Sen­sor­netz­wer­ke, neue op­ti­sche Sys­te­me und au­to­ma­ti­sche Bild­in­ter­pre­ta­ti­on und Ter­ra­hert­z­wel­len auch an der TU erforscht. Das die Fördergelder dafür nicht immer aus dem eindeutig zivilen Sektor kommen, ist dabei wenig problematisch, da die [[Zivilklausel]] keinerlei juristische Relevanz hat.&amp;lt;ref&amp;gt;http://astatu.blogsport.de/2012/11/06/ruestungsforschung-in-zivil/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Dual-Use&amp;diff=1050</id>
		<title>Dual-Use</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Dual-Use&amp;diff=1050"/>
				<updated>2014-02-26T13:35:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:LaserBlupp.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
== Begriffsklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use  ist ein dem Englischen entlehnter Begriff, der überwiegend in der Exportkontrolle angewendet wird und die prinzipielle Verwendbarkeit eines Wirtschaftsgutes (z.B. einer Maschine, aber auch Software und Technologie) sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken kennzeichnet. Der militärische Zweck schließt auch alle Waren ein, „die sowohl für nichtexplosive Zwecke als auch für jedwede Form der Unterstützung bei der Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern verwendet werden können.“&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Use&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festlegung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WienSkyline.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
International gilt zunächst als Dual-Use-Gut, was durch das Wassenaar-Abkommen als solches klassifiziert wurde. Namensgebend ist hierbei die niederländische Gemeinde, in welcher das Abkommen 1995 abgeschlossen wurde. Die meisten Treffen, bei welchen u.A. auch die Listen der Dual-Use-Güter aktualisiert werden, finden jedoch im Wiener Sekretariat statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wassenaar.org/faq/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sind auf Europäischer Ebene in der „VERORDNUNG (EG) Nr. 428/2009“&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/vorschriften/eg_dual_use_vo/vo428_2009.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; festgehalten. In Deutschland sind diese, gemeinsam mit diversen nationalen Ergänzungen in Teil 1 Abschnitt B der „Ausfuhrliste“ &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/gueterlisten/ausfuhrliste/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; rechtlich umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was bedeutet das rechtlich? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kennzeichnung bietet den jeweils zuständigen Behörden eine rechtliche Grundlage, um die Ausfuhr als ziviles Gut zu untersagen, wenn die ausschließlich zivile Nutzung am Bestimmungsort nicht einwandfrei nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kodierung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dual-Use-Gut wird mit einer eindeutigen Zahl-Buchstabe-Zahlenkombination in den Listen geführt. In Deutschland wird diese Kodierung als Ausfuhrlisten-Nummer (AL-Nummer) und in den USA als Export Control Classification Number (ECCN) bezeichnet. Dabei steht die erste Zahl dieser Kodierung für die dem der Exportkontrolle unterliegenden Dual-Use-Gütern zugeordneten Kategorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0 Kerntechnische Materialien, Anlagen und Ausrüstung&lt;br /&gt;
* 1 Werkstoffe, Chemikalien, Mikroorganismen und Toxine&lt;br /&gt;
* 2 Werkstoffbearbeitung&lt;br /&gt;
* 3 Allgemeine Elektronik&lt;br /&gt;
* 4 Rechner&lt;br /&gt;
* 5 Telekommunikation und Informationssicherheit&lt;br /&gt;
* 6 Sensoren und Laser&lt;br /&gt;
* 7 Luftfahrtelektronik und Navigation&lt;br /&gt;
* 8 Meeres- und Schiffstechnik&lt;br /&gt;
* 9 Antriebssysteme, Raumfahrzeuge und zugehörige Ausrüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kategorie wird wiederum in eine von fünf Gattungen unterteilt, die durch einen Buchstaben gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
* A Systeme, Ausrüstung und Bestandteile&lt;br /&gt;
* B Prüf-, Test- und Herstellungsausrüstung&lt;br /&gt;
* C Werkstoffe und Materialien&lt;br /&gt;
* D Datenverarbeitungsprogramme (Software)&lt;br /&gt;
* E Technologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden drei Zahlen (die Kennung) setzen sich aus dem Grund der Kontrolle (erste Zahl) und einer laufenden Nummer zusammen. Güter mit einer Kennung im Bereich 901–999 weisen auf nationale Beschränkungen hin, d.h. diese Güter sind nicht in den internationalen Güterlisten aufgeführt.&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:zentrifuge.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
Dual-Use-Güter sind so vielfältig wie die moderne Technik selbst. Nennenswert ist z.B. GPS, welches zivile Kraftfahrzeuge ebenso präzise ans Ziel bringt, wie militärische Langstreckenflugkörper.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.physics.ohio-state.edu/~wilkins/writing/Samples/policy/mccollum.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch Gewehre, die mit Hilfe eines kleinen Linux-Computers und Smartphone-/ Wetterstationssensorik selbst halb Erblindeten zu Schüssen verhelfen, welche selbst Wilhelm-Tell vor Neid erblassen lassen würden, werfen die Frage auf, was denn überhaupt noch rein zivile Technik ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.n-tv.de/technik/US-Militaer-testet-smartes-Gewehr-article12093931.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch weniger aktive Beispiele. So eignen sich Hochgeschwindigkeits-Zentrifugensysteme zur Anreicherung von Uran ebenso, wie sie ihre Aufgabe in Medizin und Pharmaunternehmen erfüllen. Einen annähernden Überblick über die Vielfalt, sowie die involvierten Produzenten, erhält man, wenn man die [[Rüstungsaktivitäten_der_Top_100_Engineering_Unternehmen]] betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dual-Use an der TU-Berlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die TU-Berlin eine [[Zivilklausel]] führt, werden Dual-Use relevante Technologien wie Sa­tel­li­ten, au­to­no­me und un­be­mann­te Fahr- und Flug­zeu­ge, Wire­less-​Sen­sor­netz­wer­ke, neue op­ti­sche Sys­te­me und au­to­ma­ti­sche Bild­in­ter­pre­ta­ti­on und Ter­ra­hert­z­wel­len auch an der TU erforscht. Das die Fördergelder dafür nicht immer aus dem eindeutig zivilen Sektor kommen, ist dabei wenig problematisch, da die [[Zivilklausel]] keinerlei juristische Relevanz hat.&amp;lt;ref&amp;gt;http://astatu.blogsport.de/2012/11/06/ruestungsforschung-in-zivil/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Dual-Use&amp;diff=1049</id>
		<title>Dual-Use</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Dual-Use&amp;diff=1049"/>
				<updated>2014-02-26T13:32:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:LaserBlupp.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
== Begriffsklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use  ist ein dem Englischen entlehnter Begriff, der überwiegend in der Exportkontrolle angewendet wird und die prinzipielle Verwendbarkeit eines Wirtschaftsgutes (z.B. einer Maschine, aber auch Software und Technologie) sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken kennzeichnet. Der militärische Zweck schließt auch alle Waren ein, „die sowohl für nichtexplosive Zwecke als auch für jedwede Form der Unterstützung bei der Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern verwendet werden können.“&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Use&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festlegung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WienSkyline.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
International gilt zunächst als Dual-Use-Gut, was durch das Wassenaar-Abkommen als solches klassifiziert wurde. Namensgebend ist hierbei die niederländische Gemeinde, in welcher das Abkommen 1995 abgeschlossen wurde. Die meisten Treffen, bei welchen u.A. auch die Listen der Dual-Use-Güter aktualisiert werden, finden jedoch im Wiener Sekretariat statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wassenaar.org/faq/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sind auf Europäischer Ebene in der „VERORDNUNG (EG) Nr. 428/2009“&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/vorschriften/eg_dual_use_vo/vo428_2009.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; festgehalten. In Deutschland sind diese, gemeinsam mit diversen nationalen Ergänzungen in Teil 1 Abschnitt B der „Ausfuhrliste“ &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/gueterlisten/ausfuhrliste/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; rechtlich umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was bedeutet das rechtlich? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kennzeichnung bietet den jeweils zuständigen Behörden eine rechtliche Grundlage, um die Ausfuhr als ziviles Gut zu untersagen, wenn die ausschließlich zivile Nutzung am Bestimmungsort nicht einwandfrei nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kodierung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dual-Use-Gut wird mit einer eindeutigen Zahl-Buchstabe-Zahlenkombination in den Listen geführt. In Deutschland wird diese Kodierung als Ausfuhrlisten-Nummer (AL-Nummer) und in den USA als Export Control Classification Number (ECCN) bezeichnet. Dabei steht die erste Zahl dieser Kodierung für die dem der Exportkontrolle unterliegenden Dual-Use-Gütern zugeordneten Kategorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0 Kerntechnische Materialien, Anlagen und Ausrüstung&lt;br /&gt;
* 1 Werkstoffe, Chemikalien, Mikroorganismen und Toxine&lt;br /&gt;
* 2 Werkstoffbearbeitung&lt;br /&gt;
* 3 Allgemeine Elektronik&lt;br /&gt;
* 4 Rechner&lt;br /&gt;
* 5 Telekommunikation und Informationssicherheit&lt;br /&gt;
* 6 Sensoren und Laser&lt;br /&gt;
* 7 Luftfahrtelektronik und Navigation&lt;br /&gt;
* 8 Meeres- und Schiffstechnik&lt;br /&gt;
* 9 Antriebssysteme, Raumfahrzeuge und zugehörige Ausrüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kategorie wird wiederum in eine von fünf Gattungen unterteilt, die durch einen Buchstaben gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
* A Systeme, Ausrüstung und Bestandteile&lt;br /&gt;
* B Prüf-, Test- und Herstellungsausrüstung&lt;br /&gt;
* C Werkstoffe und Materialien&lt;br /&gt;
* D Datenverarbeitungsprogramme (Software)&lt;br /&gt;
* E Technologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden drei Zahlen (die Kennung) setzen sich aus dem Grund der Kontrolle (erste Zahl) und einer laufenden Nummer zusammen. Güter mit einer Kennung im Bereich 901–999 weisen auf nationale Beschränkungen hin, d.h. diese Güter sind nicht in den internationalen Güterlisten aufgeführt.&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:zentrifuge.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
Dual-Use-Güter sind so vielfältig wie die moderne Technik selbst. Nennenswert ist z.B. GPS, welches zivile Kraftfahrzeuge ebenso präzise ans Ziel bringt, wie militärische Langstreckenflugkörper.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.physics.ohio-state.edu/~wilkins/writing/Samples/policy/mccollum.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch Gewehre, die mit Hilfe eines kleinen Linux-Computers und Smartphone-/ Wetterstationssensorik selbst halb Erblindeten zu Schüssen verhelfen, welche selbst Wilhelm-Tell vor Neid erblassen lassen würden, werfen die Frage auf, was denn überhaupt noch rein zivile Technik ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.n-tv.de/technik/US-Militaer-testet-smartes-Gewehr-article12093931.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch weniger aktive Beispiele. So eignen sich Hochgeschwindigkeits-Zentrifugensysteme zur Anreicherung von Uran ebenso, wie sie ihre Aufgabe in Medizin und Pharmaunternehmen erfüllen. Einen annähernden Überblick über die Vielfalt erhält man, wenn man sich im Folgenden die Kodierung von Dual-Use-Gütern anschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dual-Use an der TU-Berlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die TU-Berlin eine [[Zivilklausel]] führt, werden Dual-Use relevante Technologien wie Sa­tel­li­ten, au­to­no­me und un­be­mann­te Fahr- und Flug­zeu­ge, Wire­less-​Sen­sor­netz­wer­ke, neue op­ti­sche Sys­te­me und au­to­ma­ti­sche Bild­in­ter­pre­ta­ti­on und Ter­ra­hert­z­wel­len auch an der TU erforscht. Das die Fördergelder dafür nicht immer aus dem eindeutig zivilen Sektor kommen, ist dabei wenig problematisch, da die [[Zivilklausel]] keinerlei juristische Relevanz hat.&amp;lt;ref&amp;gt;http://astatu.blogsport.de/2012/11/06/ruestungsforschung-in-zivil/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.flickr.com/photos/ghazzog/4002236238/sizes/m/in/photostream/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:LaserBlupp.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
== Begriffsklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use  ist ein dem Englischen entlehnter Begriff, der überwiegend in der Exportkontrolle angewendet wird und die prinzipielle Verwendbarkeit eines Wirtschaftsgutes (z.B. einer Maschine, aber auch Software und Technologie) sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken kennzeichnet. Der militärische Zweck schließt auch alle Waren ein, „die sowohl für nichtexplosive Zwecke als auch für jedwede Form der Unterstützung bei der Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern verwendet werden können.“&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Use&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wer stellt so etwas fest? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WienSkyline.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
International gilt zunächst als Dual-Use-Gut, was durch das Wassenaar-Abkommen als solches klassifiziert wurde. Namensgebend ist hierbei die niederländische Gemeinde, in welcher das Abkommen 1995 abgeschlossen wurde. Die meisten Treffen, bei welchen u.A. auch die Listen der Dual-Use-Güter aktualisiert werden, finden jedoch im Wiener Sekretariat statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wassenaar.org/faq/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sind auf Europäischer Ebene in der „VERORDNUNG (EG) Nr. 428/2009“&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/vorschriften/eg_dual_use_vo/vo428_2009.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; festgehalten. In Deutschland sind diese, gemeinsam mit diversen nationalen Ergänzungen in Teil 1 Abschnitt B der „Ausfuhrliste“ &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/gueterlisten/ausfuhrliste/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; rechtlich umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was bedeutet das rechtlich? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kennzeichnung bietet den jeweils zuständigen Behörden eine rechtliche Grundlage, um die Ausfuhr als ziviles Gut zu untersagen, wenn die ausschließlich zivile Nutzung am Bestimmungsort nicht einwandfrei nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kodierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dual-Use-Gut wird mit einer eindeutigen Zahl-Buchstabe-Zahlenkombination in den Listen geführt. In Deutschland wird diese Kodierung als Ausfuhrlisten-Nummer (AL-Nummer) und in den USA als Export Control Classification Number (ECCN) bezeichnet. Dabei steht die erste Zahl dieser Kodierung für die dem der Exportkontrolle unterliegenden Dual-Use-Gütern zugeordneten Kategorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0 Kerntechnische Materialien, Anlagen und Ausrüstung&lt;br /&gt;
* 1 Werkstoffe, Chemikalien, Mikroorganismen und Toxine&lt;br /&gt;
* 2 Werkstoffbearbeitung&lt;br /&gt;
* 3 Allgemeine Elektronik&lt;br /&gt;
* 4 Rechner&lt;br /&gt;
* 5 Telekommunikation und Informationssicherheit&lt;br /&gt;
* 6 Sensoren und Laser&lt;br /&gt;
* 7 Luftfahrtelektronik und Navigation&lt;br /&gt;
* 8 Meeres- und Schiffstechnik&lt;br /&gt;
* 9 Antriebssysteme, Raumfahrzeuge und zugehörige Ausrüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kategorie wird wiederum in eine von fünf Gattungen unterteilt, die durch einen Buchstaben gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
* A Systeme, Ausrüstung und Bestandteile&lt;br /&gt;
* B Prüf-, Test- und Herstellungsausrüstung&lt;br /&gt;
* C Werkstoffe und Materialien&lt;br /&gt;
* D Datenverarbeitungsprogramme (Software)&lt;br /&gt;
* E Technologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden drei Zahlen (die Kennung) setzen sich aus dem Grund der Kontrolle (erste Zahl) und einer laufenden Nummer zusammen. Güter mit einer Kennung im Bereich 901–999 weisen auf nationale Beschränkungen hin, d.h. diese Güter sind nicht in den internationalen Güterlisten aufgeführt.&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:zentrifuge.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
Dual-Use-Güter sind so vielfältig wie die moderne Technik selbst. Nennenswert ist z.B. GPS, welches zivile Kraftfahrzeuge ebenso präzise ans Ziel bringt, wie militärische Langstreckenflugkörper.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.physics.ohio-state.edu/~wilkins/writing/Samples/policy/mccollum.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch Gewehre, die mit Hilfe eines kleinen Linux-Computers und Smartphone-/ Wetterstationssensorik selbst halb Erblindeten zu Schüssen verhelfen, welche selbst Wilhelm-Tell vor Neid erblassen lassen würden, werfen die Frage auf, was denn überhaupt noch rein zivile Technik ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.n-tv.de/technik/US-Militaer-testet-smartes-Gewehr-article12093931.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch weniger aktive Beispiele. So eignen sich Hochgeschwindigkeits-Zentrifugensysteme zur Anreicherung von Uran ebenso, wie sie ihre Aufgabe in Medizin und Pharmaunternehmen erfüllen. Einen annähernden Überblick über die Vielfalt erhält man, wenn man sich im Folgenden die Kodierung von Dual-Use-Gütern anschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dual-Use an der TU-Berlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die TU-Berlin eine [[Zivilklausel]] führt, werden Dual-Use relevante Technologien wie Sa­tel­li­ten, au­to­no­me und un­be­mann­te Fahr- und Flug­zeu­ge, Wire­less-​Sen­sor­netz­wer­ke, neue op­ti­sche Sys­te­me und au­to­ma­ti­sche Bild­in­ter­pre­ta­ti­on und Ter­ra­hert­z­wel­len auch an der TU erforscht. Das die Fördergelder dafür nicht immer aus dem eindeutig zivilen Sektor kommen, ist dabei wenig problematisch, da die [[Zivilklausel]] keinerlei juristische Relevanz hat.&amp;lt;ref&amp;gt;http://astatu.blogsport.de/2012/11/06/ruestungsforschung-in-zivil/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

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		<title>Dual-Use</title>
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				<updated>2014-02-26T13:25:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:LaserBlupp.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
== Begriffsklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use  ist ein dem Englischen entlehnter Begriff, der überwiegend in der Exportkontrolle angewendet wird und die prinzipielle Verwendbarkeit eines Wirtschaftsgutes (z.B. einer Maschine, aber auch Software und Technologie) sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken kennzeichnet. Der militärische Zweck schließt auch alle Waren ein, „die sowohl für nichtexplosive Zwecke als auch für jedwede Form der Unterstützung bei der Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern verwendet werden können.“&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Use&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wer stellt so etwas fest? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International gilt zunächst als Dual-Use-Gut, was durch das Wassenaar-Abkommen als solches klassifiziert wurde. Namensgebend ist hierbei die niederländische Gemeinde, in welcher das Abkommen 1995 abgeschlossen wurde. Die meisten Treffen, bei welchen u.A. auch die Listen der Dual-Use-Güter aktualisiert werden, finden jedoch im Wiener Sekretariat statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wassenaar.org/faq/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sind auf Europäischer Ebene in der „VERORDNUNG (EG) Nr. 428/2009“&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/vorschriften/eg_dual_use_vo/vo428_2009.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; festgehalten. In Deutschland sind diese, gemeinsam mit diversen nationalen Ergänzungen in Teil 1 Abschnitt B der „Ausfuhrliste“ &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/gueterlisten/ausfuhrliste/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; rechtlich umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was bedeutet das rechtlich? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kennzeichnung bietet den jeweils zuständigen Behörden eine rechtliche Grundlage, um die Ausfuhr als ziviles Gut zu untersagen, wenn die ausschließlich zivile Nutzung am Bestimmungsort nicht einwandfrei nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kodierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dual-Use-Gut wird mit einer eindeutigen Zahl-Buchstabe-Zahlenkombination in den Listen geführt. In Deutschland wird diese Kodierung als Ausfuhrlisten-Nummer (AL-Nummer) und in den USA als Export Control Classification Number (ECCN) bezeichnet. Dabei steht die erste Zahl dieser Kodierung für die dem der Exportkontrolle unterliegenden Dual-Use-Gütern zugeordneten Kategorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0 Kerntechnische Materialien, Anlagen und Ausrüstung&lt;br /&gt;
* 1 Werkstoffe, Chemikalien, Mikroorganismen und Toxine&lt;br /&gt;
* 2 Werkstoffbearbeitung&lt;br /&gt;
* 3 Allgemeine Elektronik&lt;br /&gt;
* 4 Rechner&lt;br /&gt;
* 5 Telekommunikation und Informationssicherheit&lt;br /&gt;
* 6 Sensoren und Laser&lt;br /&gt;
* 7 Luftfahrtelektronik und Navigation&lt;br /&gt;
* 8 Meeres- und Schiffstechnik&lt;br /&gt;
* 9 Antriebssysteme, Raumfahrzeuge und zugehörige Ausrüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kategorie wird wiederum in eine von fünf Gattungen unterteilt, die durch einen Buchstaben gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
* A Systeme, Ausrüstung und Bestandteile&lt;br /&gt;
* B Prüf-, Test- und Herstellungsausrüstung&lt;br /&gt;
* C Werkstoffe und Materialien&lt;br /&gt;
* D Datenverarbeitungsprogramme (Software)&lt;br /&gt;
* E Technologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden drei Zahlen (die Kennung) setzen sich aus dem Grund der Kontrolle (erste Zahl) und einer laufenden Nummer zusammen. Güter mit einer Kennung im Bereich 901–999 weisen auf nationale Beschränkungen hin, d.h. diese Güter sind nicht in den internationalen Güterlisten aufgeführt.&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:zentrifuge.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
Dual-Use-Güter sind so vielfältig wie die moderne Technik selbst. Nennenswert ist z.B. GPS, welches zivile Kraftfahrzeuge ebenso präzise ans Ziel bringt, wie militärische Langstreckenflugkörper.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.physics.ohio-state.edu/~wilkins/writing/Samples/policy/mccollum.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch Gewehre, die mit Hilfe eines kleinen Linux-Computers und Smartphone-/ Wetterstationssensorik selbst halb Erblindeten zu Schüssen verhelfen, welche selbst Wilhelm-Tell vor Neid erblassen lassen würden, werfen die Frage auf, was denn überhaupt noch rein zivile Technik ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.n-tv.de/technik/US-Militaer-testet-smartes-Gewehr-article12093931.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch weniger aktive Beispiele. So eignen sich Hochgeschwindigkeits-Zentrifugensysteme zur Anreicherung von Uran ebenso, wie sie ihre Aufgabe in Medizin und Pharmaunternehmen erfüllen. Einen annähernden Überblick über die Vielfalt erhält man, wenn man sich im Folgenden die Kodierung von Dual-Use-Gütern anschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dual-Use an der TU-Berlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die TU-Berlin eine [[Zivilklausel]] führt, werden Dual-Use relevante Technologien wie Sa­tel­li­ten, au­to­no­me und un­be­mann­te Fahr- und Flug­zeu­ge, Wire­less-​Sen­sor­netz­wer­ke, neue op­ti­sche Sys­te­me und au­to­ma­ti­sche Bild­in­ter­pre­ta­ti­on und Ter­ra­hert­z­wel­len auch an der TU erforscht. Das die Fördergelder dafür nicht immer aus dem eindeutig zivilen Sektor kommen, ist dabei wenig problematisch, da die [[Zivilklausel]] keinerlei juristische Relevanz hat.&amp;lt;ref&amp;gt;http://astatu.blogsport.de/2012/11/06/ruestungsforschung-in-zivil/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

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				<updated>2014-02-26T13:13:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:LaserBlupp.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
== Begriffsklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use  ist ein dem Englischen entlehnter Begriff, der überwiegend in der Exportkontrolle angewendet wird und die prinzipielle Verwendbarkeit eines Wirtschaftsgutes (z.B. einer Maschine, aber auch Software und Technologie) sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken kennzeichnet. Der militärische Zweck schließt auch alle Waren ein, „die sowohl für nichtexplosive Zwecke als auch für jedwede Form der Unterstützung bei der Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern verwendet werden können.“&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Use&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wer stellt so etwas fest? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International gilt zunächst als Dual-Use-Gut, was durch das Wassenaar-Abkommen als solches klassifiziert wurde. Namensgebend ist hierbei die niederländische Gemeinde, in welcher das Abkommen 1995 abgeschlossen wurde. Die meisten Treffen, bei welchen u.A. auch die Listen der Dual-Use-Güter aktualisiert werden, finden jedoch im Wiener Sekretariat statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wassenaar.org/faq/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sind auf Europäischer Ebene in der „VERORDNUNG (EG) Nr. 428/2009“&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/vorschriften/eg_dual_use_vo/vo428_2009.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; festgehalten. In Deutschland sind diese, gemeinsam mit diversen nationalen Ergänzungen in Teil 1 Abschnitt B der „Ausfuhrliste“ &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/gueterlisten/ausfuhrliste/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; rechtlich umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was bedeutet das rechtlich? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kennzeichnung bietet den jeweils zuständigen Behörden eine rechtliche Grundlage, um die Ausfuhr als ziviles Gut zu untersagen, wenn die ausschließlich zivile Nutzung am Bestimmungsort nicht einwandfrei nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kodierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dual-Use-Gut wird mit einer eindeutigen Zahl-Buchstabe-Zahlenkombination in den Listen geführt. In Deutschland wird diese Kodierung als Ausfuhrlisten-Nummer (AL-Nummer) und in den USA als Export Control Classification Number (ECCN) bezeichnet. Dabei steht die erste Zahl dieser Kodierung für die dem der Exportkontrolle unterliegenden Dual-Use-Gütern zugeordneten Kategorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0 Kerntechnische Materialien, Anlagen und Ausrüstung&lt;br /&gt;
* 1 Werkstoffe, Chemikalien, Mikroorganismen und Toxine&lt;br /&gt;
* 2 Werkstoffbearbeitung&lt;br /&gt;
* 3 Allgemeine Elektronik&lt;br /&gt;
* 4 Rechner&lt;br /&gt;
* 5 Telekommunikation und Informationssicherheit&lt;br /&gt;
* 6 Sensoren und Laser&lt;br /&gt;
* 7 Luftfahrtelektronik und Navigation&lt;br /&gt;
* 8 Meeres- und Schiffstechnik&lt;br /&gt;
* 9 Antriebssysteme, Raumfahrzeuge und zugehörige Ausrüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kategorie wird wiederum in eine von fünf Gattungen unterteilt, die durch einen Buchstaben gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
* A Systeme, Ausrüstung und Bestandteile&lt;br /&gt;
* B Prüf-, Test- und Herstellungsausrüstung&lt;br /&gt;
* C Werkstoffe und Materialien&lt;br /&gt;
* D Datenverarbeitungsprogramme (Software)&lt;br /&gt;
* E Technologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden drei Zahlen (die Kennung) setzen sich aus dem Grund der Kontrolle (erste Zahl) und einer laufenden Nummer zusammen. Güter mit einer Kennung im Bereich 901–999 weisen auf nationale Beschränkungen hin, d.h. diese Güter sind nicht in den internationalen Güterlisten aufgeführt.&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:zentrifuge.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
Dual-Use-Güter sind so vielfältig wie die moderne Technik selbst. Nennenswert ist z.B. GPS, welches zivile Kraftfahrzeuge ebenso präzise ans Ziel bringt, wie militärische Langstreckenflugkörper.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.physics.ohio-state.edu/~wilkins/writing/Samples/policy/mccollum.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch Gewehre, die mit Hilfe eines kleinen Linux-Computers und Smartphone-/ Wetterstationssensorik selbst halb Erblindeten zu Schüssen verhelfen, welche selbst Wilhelm-Tell vor Neid erblassen lassen würden, werfen die Frage auf, was denn überhaupt noch rein zivile Technik ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.n-tv.de/technik/US-Militaer-testet-smartes-Gewehr-article12093931.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch weniger aktive Beispiele. So eignen sich Hochgeschwindigkeits-Zentrifugensysteme zur Anreicherung von Uran ebenso, wie sie ihre Aufgabe in Medizin und Pharmaunternehmen erfüllen. Einen annähernden Überblick über die Vielfalt erhält man, wenn man sich im Folgenden die Kodierung von Dual-Use-Gütern anschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Datei:Zentrifuge.jpg&amp;diff=1035</id>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.flickr.com/photos/mjanicki/3793323347/sizes/m/in/photolist-6McLSF-efp5rq-efp5cY-efp5hA-efikFT-9NhTEN-9NhSGm-66JKwV-6egE92-4sMduT-4sMdrT-fmJvLu-dPqjFd-4XUDvu-e3dx9v-4XQ3Hv-goZCUk-4fxFVd-febVgh-fdWDGk-4XUMqJ-bk9KFJ-fmJvSm-fmukiH-fmJvU3-fmukaB-fmJvRJ-3UvPo-9J5BMP-9rXov7-84pCeS-5cRoW8-d6qqxb-5cRoVz-gp14PF-5cVJab-fdWyuZ-goZCW2-9LWjfG-5VWvsL-akzFxr-hRyvwf-hRy3n4-hRyD7y-hRyCTh-5cRoWc-5cRoW4-goZwHb-gp1iag-5cRoVP-9LWxHu/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

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				<updated>2014-02-26T13:11:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: /* Beispiele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:LaserBlupp.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
== Begriffsklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use  ist ein dem Englischen entlehnter Begriff, der überwiegend in der Exportkontrolle angewendet wird und die prinzipielle Verwendbarkeit eines Wirtschaftsgutes (z.B. einer Maschine, aber auch Software und Technologie) sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken kennzeichnet. Der militärische Zweck schließt auch alle Waren ein, „die sowohl für nichtexplosive Zwecke als auch für jedwede Form der Unterstützung bei der Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern verwendet werden können.“&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Use&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wer stellt so etwas fest? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International gilt zunächst als Dual-Use-Gut, was durch das Wassenaar-Abkommen als solches klassifiziert wurde. Namensgebend ist hierbei die niederländische Gemeinde, in welcher das Abkommen 1995 abgeschlossen wurde. Die meisten Treffen, bei welchen u.A. auch die Listen der Dual-Use-Güter aktualisiert werden, finden jedoch im Wiener Sekretariat statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wassenaar.org/faq/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sind auf Europäischer Ebene in der „VERORDNUNG (EG) Nr. 428/2009“&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/vorschriften/eg_dual_use_vo/vo428_2009.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; festgehalten. In Deutschland sind diese, gemeinsam mit diversen nationalen Ergänzungen in Teil 1 Abschnitt B der „Ausfuhrliste“ &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/gueterlisten/ausfuhrliste/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; rechtlich umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was bedeutet das rechtlich? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kennzeichnung bietet den jeweils zuständigen Behörden eine rechtliche Grundlage, um die Ausfuhr als ziviles Gut zu untersagen, wenn die ausschließlich zivile Nutzung am Bestimmungsort nicht einwandfrei nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kodierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dual-Use-Gut wird mit einer eindeutigen Zahl-Buchstabe-Zahlenkombination in den Listen geführt. In Deutschland wird diese Kodierung als Ausfuhrlisten-Nummer (AL-Nummer) und in den USA als Export Control Classification Number (ECCN) bezeichnet. Dabei steht die erste Zahl dieser Kodierung für die dem der Exportkontrolle unterliegenden Dual-Use-Gütern zugeordneten Kategorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0 Kerntechnische Materialien, Anlagen und Ausrüstung&lt;br /&gt;
* 1 Werkstoffe, Chemikalien, Mikroorganismen und Toxine&lt;br /&gt;
* 2 Werkstoffbearbeitung&lt;br /&gt;
* 3 Allgemeine Elektronik&lt;br /&gt;
* 4 Rechner&lt;br /&gt;
* 5 Telekommunikation und Informationssicherheit&lt;br /&gt;
* 6 Sensoren und Laser&lt;br /&gt;
* 7 Luftfahrtelektronik und Navigation&lt;br /&gt;
* 8 Meeres- und Schiffstechnik&lt;br /&gt;
* 9 Antriebssysteme, Raumfahrzeuge und zugehörige Ausrüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kategorie wird wiederum in eine von fünf Gattungen unterteilt, die durch einen Buchstaben gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
* A Systeme, Ausrüstung und Bestandteile&lt;br /&gt;
* B Prüf-, Test- und Herstellungsausrüstung&lt;br /&gt;
* C Werkstoffe und Materialien&lt;br /&gt;
* D Datenverarbeitungsprogramme (Software)&lt;br /&gt;
* E Technologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden drei Zahlen (die Kennung) setzen sich aus dem Grund der Kontrolle (erste Zahl) und einer laufenden Nummer zusammen. Güter mit einer Kennung im Bereich 901–999 weisen auf nationale Beschränkungen hin, d.h. diese Güter sind nicht in den internationalen Güterlisten aufgeführt.&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:zentrifuge.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
Dual-Use-Güter sind so vielfältig wie die moderne Technik selbst. Nennenswert ist z.B. GPS, welches zivile Kraftfahrzeuge ebenso präzise ans Ziel bringt, wie militärische Langstreckenflugkörper.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.physics.ohio-state.edu/~wilkins/writing/Samples/policy/mccollum.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch Gewehre, die mit Hilfe eines kleinen Linux-Computers und Smartphone-/ Wetterstationssensorik selbst halb Erblindeten zu Schüssen verhelfen, welche selbst Wilhelm-Tell vor Neid erblassen lassen würden, werfen die Frage auf, was denn überhaupt noch rein zivile Technik ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.n-tv.de/technik/US-Militaer-testet-smartes-Gewehr-article12093931.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch weniger aktive Beispiele. So eignen sich Hochgeschwindigkeits-Zentrifugensysteme zur Anreicherung von Uran ebenso, wie sie ihre Aufgabe in Medizin und Pharmaunternehmen erfüllen. Einen annähernden Überblick über die Vielfalt erhält man, wenn man sich im Folgenden die Kodierung von Dual-Use-Gütern anschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

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				<updated>2014-02-26T13:10:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: /* Beispiele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:LaserBlupp.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
== Begriffsklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use  ist ein dem Englischen entlehnter Begriff, der überwiegend in der Exportkontrolle angewendet wird und die prinzipielle Verwendbarkeit eines Wirtschaftsgutes (z.B. einer Maschine, aber auch Software und Technologie) sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken kennzeichnet. Der militärische Zweck schließt auch alle Waren ein, „die sowohl für nichtexplosive Zwecke als auch für jedwede Form der Unterstützung bei der Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern verwendet werden können.“&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Use&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wer stellt so etwas fest? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International gilt zunächst als Dual-Use-Gut, was durch das Wassenaar-Abkommen als solches klassifiziert wurde. Namensgebend ist hierbei die niederländische Gemeinde, in welcher das Abkommen 1995 abgeschlossen wurde. Die meisten Treffen, bei welchen u.A. auch die Listen der Dual-Use-Güter aktualisiert werden, finden jedoch im Wiener Sekretariat statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wassenaar.org/faq/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sind auf Europäischer Ebene in der „VERORDNUNG (EG) Nr. 428/2009“&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/vorschriften/eg_dual_use_vo/vo428_2009.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; festgehalten. In Deutschland sind diese, gemeinsam mit diversen nationalen Ergänzungen in Teil 1 Abschnitt B der „Ausfuhrliste“ &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/gueterlisten/ausfuhrliste/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; rechtlich umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was bedeutet das rechtlich? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kennzeichnung bietet den jeweils zuständigen Behörden eine rechtliche Grundlage, um die Ausfuhr als ziviles Gut zu untersagen, wenn die ausschließlich zivile Nutzung am Bestimmungsort nicht einwandfrei nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kodierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dual-Use-Gut wird mit einer eindeutigen Zahl-Buchstabe-Zahlenkombination in den Listen geführt. In Deutschland wird diese Kodierung als Ausfuhrlisten-Nummer (AL-Nummer) und in den USA als Export Control Classification Number (ECCN) bezeichnet. Dabei steht die erste Zahl dieser Kodierung für die dem der Exportkontrolle unterliegenden Dual-Use-Gütern zugeordneten Kategorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0 Kerntechnische Materialien, Anlagen und Ausrüstung&lt;br /&gt;
* 1 Werkstoffe, Chemikalien, Mikroorganismen und Toxine&lt;br /&gt;
* 2 Werkstoffbearbeitung&lt;br /&gt;
* 3 Allgemeine Elektronik&lt;br /&gt;
* 4 Rechner&lt;br /&gt;
* 5 Telekommunikation und Informationssicherheit&lt;br /&gt;
* 6 Sensoren und Laser&lt;br /&gt;
* 7 Luftfahrtelektronik und Navigation&lt;br /&gt;
* 8 Meeres- und Schiffstechnik&lt;br /&gt;
* 9 Antriebssysteme, Raumfahrzeuge und zugehörige Ausrüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kategorie wird wiederum in eine von fünf Gattungen unterteilt, die durch einen Buchstaben gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
* A Systeme, Ausrüstung und Bestandteile&lt;br /&gt;
* B Prüf-, Test- und Herstellungsausrüstung&lt;br /&gt;
* C Werkstoffe und Materialien&lt;br /&gt;
* D Datenverarbeitungsprogramme (Software)&lt;br /&gt;
* E Technologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden drei Zahlen (die Kennung) setzen sich aus dem Grund der Kontrolle (erste Zahl) und einer laufenden Nummer zusammen. Güter mit einer Kennung im Bereich 901–999 weisen auf nationale Beschränkungen hin, d.h. diese Güter sind nicht in den internationalen Güterlisten aufgeführt.&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:zentrifuge.png|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
Dual-Use-Güter sind so vielfältig wie die moderne Technik selbst. Nennenswert ist z.B. GPS, welches zivile Kraftfahrzeuge ebenso präzise ans Ziel bringt, wie militärische Langstreckenflugkörper.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.physics.ohio-state.edu/~wilkins/writing/Samples/policy/mccollum.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch Gewehre, die mit Hilfe eines kleinen Linux-Computers und Smartphone-/ Wetterstationssensorik selbst halb Erblindeten zu Schüssen verhelfen, welche selbst Wilhelm-Tell vor Neid erblassen lassen würden, werfen die Frage auf, was denn überhaupt noch rein zivile Technik ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.n-tv.de/technik/US-Militaer-testet-smartes-Gewehr-article12093931.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch weniger aktive Beispiele. So eignen sich Hochgeschwindigkeits-Zentrifugensysteme zur Anreicherung von Uran ebenso, wie sie ihre Aufgabe in Medizin und Pharmaunternehmen erfüllen. Einen annähernden Überblick über die Vielfalt erhält man, wenn man sich im Folgenden die Kodierung von Dual-Use-Gütern anschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

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		<title>Dual-Use</title>
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				<updated>2014-02-26T13:05:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:LaserBlupp.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
== Begriffsklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use  ist ein dem Englischen entlehnter Begriff, der überwiegend in der Exportkontrolle angewendet wird und die prinzipielle Verwendbarkeit eines Wirtschaftsgutes (z.B. einer Maschine, aber auch Software und Technologie) sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken kennzeichnet. Der militärische Zweck schließt auch alle Waren ein, „die sowohl für nichtexplosive Zwecke als auch für jedwede Form der Unterstützung bei der Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern verwendet werden können.“&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Use&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wer stellt so etwas fest? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International gilt zunächst als Dual-Use-Gut, was durch das Wassenaar-Abkommen als solches klassifiziert wurde. Namensgebend ist hierbei die niederländische Gemeinde, in welcher das Abkommen 1995 abgeschlossen wurde. Die meisten Treffen, bei welchen u.A. auch die Listen der Dual-Use-Güter aktualisiert werden, finden jedoch im Wiener Sekretariat statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wassenaar.org/faq/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sind auf Europäischer Ebene in der „VERORDNUNG (EG) Nr. 428/2009“&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/vorschriften/eg_dual_use_vo/vo428_2009.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; festgehalten. In Deutschland sind diese, gemeinsam mit diversen nationalen Ergänzungen in Teil 1 Abschnitt B der „Ausfuhrliste“ &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/gueterlisten/ausfuhrliste/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; rechtlich umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was bedeutet das rechtlich? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kennzeichnung bietet den jeweils zuständigen Behörden eine rechtliche Grundlage, um die Ausfuhr als ziviles Gut zu untersagen, wenn die ausschließlich zivile Nutzung am Bestimmungsort nicht einwandfrei nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kodierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dual-Use-Gut wird mit einer eindeutigen Zahl-Buchstabe-Zahlenkombination in den Listen geführt. In Deutschland wird diese Kodierung als Ausfuhrlisten-Nummer (AL-Nummer) und in den USA als Export Control Classification Number (ECCN) bezeichnet. Dabei steht die erste Zahl dieser Kodierung für die dem der Exportkontrolle unterliegenden Dual-Use-Gütern zugeordneten Kategorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0 Kerntechnische Materialien, Anlagen und Ausrüstung&lt;br /&gt;
* 1 Werkstoffe, Chemikalien, Mikroorganismen und Toxine&lt;br /&gt;
* 2 Werkstoffbearbeitung&lt;br /&gt;
* 3 Allgemeine Elektronik&lt;br /&gt;
* 4 Rechner&lt;br /&gt;
* 5 Telekommunikation und Informationssicherheit&lt;br /&gt;
* 6 Sensoren und Laser&lt;br /&gt;
* 7 Luftfahrtelektronik und Navigation&lt;br /&gt;
* 8 Meeres- und Schiffstechnik&lt;br /&gt;
* 9 Antriebssysteme, Raumfahrzeuge und zugehörige Ausrüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kategorie wird wiederum in eine von fünf Gattungen unterteilt, die durch einen Buchstaben gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
* A Systeme, Ausrüstung und Bestandteile&lt;br /&gt;
* B Prüf-, Test- und Herstellungsausrüstung&lt;br /&gt;
* C Werkstoffe und Materialien&lt;br /&gt;
* D Datenverarbeitungsprogramme (Software)&lt;br /&gt;
* E Technologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden drei Zahlen (die Kennung) setzen sich aus dem Grund der Kontrolle (erste Zahl) und einer laufenden Nummer zusammen. Güter mit einer Kennung im Bereich 901–999 weisen auf nationale Beschränkungen hin, d.h. diese Güter sind nicht in den internationalen Güterlisten aufgeführt.&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use-Güter sind so vielfältig wie die moderne Technik selbst. Nennenswert ist z.B. GPS, welches zivile Kraftfahrzeuge ebenso präzise ans Ziel bringt, wie militärische Langstreckenflugkörper.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.physics.ohio-state.edu/~wilkins/writing/Samples/policy/mccollum.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch Gewehre, die mit Hilfe eines kleinen Linux-Computers und Smartphone-/ Wetterstationssensorik selbst halb Erblindeten zu Schüssen verhelfen, welche selbst Wilhelm-Tell vor Neid erblassen lassen würden, werfen die Frage auf, was denn überhaupt noch rein zivile Technik ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.n-tv.de/technik/US-Militaer-testet-smartes-Gewehr-article12093931.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch weniger aktive Beispiele. So eignen sich Hochgeschwindigkeits-Zentrifugensysteme zur Anreicherung von Uran ebenso, wie sie ihre Aufgabe in Medizin und Pharmaunternehmen erfüllen. Einen annähernden Überblick über die Vielfalt erhält man, wenn man sich im Folgenden die Kodierung von Dual-Use-Gütern anschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.flickr.com/photos/peosoldier/3759647782/sizes/m/in/photostream/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

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		<title>Dual-Use</title>
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				<updated>2014-02-26T13:02:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:LaserBlupp.jpg|thumb|right|250px]]&lt;br /&gt;
== Begriffsklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use  ist ein dem Englischen entlehnter Begriff, der überwiegend in der Exportkontrolle angewendet wird und die prinzipielle Verwendbarkeit eines Wirtschaftsgutes (z.B. einer Maschine, aber auch Software und Technologie) sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken kennzeichnet. Der militärische Zweck schließt auch alle Waren ein, „die sowohl für nichtexplosive Zwecke als auch für jedwede Form der Unterstützung bei der Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern verwendet werden können.“&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Use&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wer stellt so etwas fest? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International gilt zunächst als Dual-Use-Gut, was durch das Wassenaar-Abkommen als solches klassifiziert wurde. Namensgebend ist hierbei die niederländische Gemeinde, in welcher das Abkommen 1995 abgeschlossen wurde. Die meisten Treffen, bei welchen u.A. auch die Listen der Dual-Use-Güter aktualisiert werden, finden jedoch im Wiener Sekretariat statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wassenaar.org/faq/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sind auf Europäischer Ebene in der „VERORDNUNG (EG) Nr. 428/2009“&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/vorschriften/eg_dual_use_vo/vo428_2009.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; festgehalten. In Deutschland sind diese, gemeinsam mit diversen nationalen Ergänzungen in Teil 1 Abschnitt B der „Ausfuhrliste“ &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/gueterlisten/ausfuhrliste/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; rechtlich umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was bedeutet das rechtlich? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kennzeichnung bietet den jeweils zuständigen Behörden eine rechtliche Grundlage, um die Ausfuhr als ziviles Gut zu untersagen, wenn die ausschließlich zivile Nutzung am Bestimmungsort nicht einwandfrei nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use-Güter sind so vielfältig wie die moderne Technik selbst. Nennenswert ist z.B. GPS, welches zivile Kraftfahrzeuge ebenso präzise ans Ziel bringt, wie militärische Langstreckenflugkörper.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.physics.ohio-state.edu/~wilkins/writing/Samples/policy/mccollum.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch Gewehre, die mit Hilfe eines kleinen Linux-Computers und Smartphone-/ Wetterstationssensorik selbst halb Erblindeten zu Schüssen verhelfen, welche selbst Wilhelm-Tell vor Neid erblassen lassen würden, werfen die Frage auf, was denn überhaupt noch rein zivile Technik ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.n-tv.de/technik/US-Militaer-testet-smartes-Gewehr-article12093931.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch weniger aktive Beispiele. So eignen sich Hochgeschwindigkeits-Zentrifugensysteme zur Anreicherung von Uran ebenso, wie sie ihre Aufgabe in Medizin und Pharmaunternehmen erfüllen. Einen annähernden Überblick über die Vielfalt erhält man, wenn man sich im Folgenden die Kodierung von Dual-Use-Gütern anschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kodierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dual-Use-Gut wird mit einer eindeutigen Zahl-Buchstabe-Zahlenkombination in den Listen geführt. In Deutschland wird diese Kodierung als Ausfuhrlisten-Nummer (AL-Nummer) und in den USA als Export Control Classification Number (ECCN) bezeichnet. Dabei steht die erste Zahl dieser Kodierung für die dem der Exportkontrolle unterliegenden Dual-Use-Gütern zugeordneten Kategorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0 Kerntechnische Materialien, Anlagen und Ausrüstung&lt;br /&gt;
* 1 Werkstoffe, Chemikalien, Mikroorganismen und Toxine&lt;br /&gt;
* 2 Werkstoffbearbeitung&lt;br /&gt;
* 3 Allgemeine Elektronik&lt;br /&gt;
* 4 Rechner&lt;br /&gt;
* 5 Telekommunikation und Informationssicherheit&lt;br /&gt;
* 6 Sensoren und Laser&lt;br /&gt;
* 7 Luftfahrtelektronik und Navigation&lt;br /&gt;
* 8 Meeres- und Schiffstechnik&lt;br /&gt;
* 9 Antriebssysteme, Raumfahrzeuge und zugehörige Ausrüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kategorie wird wiederum in eine von fünf Gattungen unterteilt, die durch einen Buchstaben gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
* A Systeme, Ausrüstung und Bestandteile&lt;br /&gt;
* B Prüf-, Test- und Herstellungsausrüstung&lt;br /&gt;
* C Werkstoffe und Materialien&lt;br /&gt;
* D Datenverarbeitungsprogramme (Software)&lt;br /&gt;
* E Technologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden drei Zahlen (die Kennung) setzen sich aus dem Grund der Kontrolle (erste Zahl) und einer laufenden Nummer zusammen. Güter mit einer Kennung im Bereich 901–999 weisen auf nationale Beschränkungen hin, d.h. diese Güter sind nicht in den internationalen Güterlisten aufgeführt.&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Dual-Use&amp;diff=1022</id>
		<title>Dual-Use</title>
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				<updated>2014-02-26T13:00:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffsklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use  ist ein dem Englischen entlehnter Begriff, der überwiegend in der Exportkontrolle angewendet wird und die prinzipielle Verwendbarkeit eines Wirtschaftsgutes (z.B. einer Maschine, aber auch Software und Technologie) sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken kennzeichnet. Der militärische Zweck schließt auch alle Waren ein, „die sowohl für nichtexplosive Zwecke als auch für jedwede Form der Unterstützung bei der Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern verwendet werden können.“&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Use&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wer stellt so etwas fest? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International gilt zunächst als Dual-Use-Gut, was durch das Wassenaar-Abkommen als solches klassifiziert wurde. Namensgebend ist hierbei die niederländische Gemeinde, in welcher das Abkommen 1995 abgeschlossen wurde. Die meisten Treffen, bei welchen u.A. auch die Listen der Dual-Use-Güter aktualisiert werden, finden jedoch im Wiener Sekretariat statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wassenaar.org/faq/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sind auf Europäischer Ebene in der „VERORDNUNG (EG) Nr. 428/2009“&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/vorschriften/eg_dual_use_vo/vo428_2009.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; festgehalten. In Deutschland sind diese, gemeinsam mit diversen nationalen Ergänzungen in Teil 1 Abschnitt B der „Ausfuhrliste“ &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/gueterlisten/ausfuhrliste/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; rechtlich umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was bedeutet das rechtlich? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kennzeichnung bietet den jeweils zuständigen Behörden eine rechtliche Grundlage, um die Ausfuhr als ziviles Gut zu untersagen, wenn die ausschließlich zivile Nutzung am Bestimmungsort nicht einwandfrei nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use-Güter sind so vielfältig wie die moderne Technik selbst. Nennenswert ist z.B. GPS, welches zivile Kraftfahrzeuge ebenso präzise ans Ziel bringt, wie militärische Langstreckenflugkörper.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.physics.ohio-state.edu/~wilkins/writing/Samples/policy/mccollum.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch Gewehre, die mit Hilfe eines kleinen Linux-Computers und Smartphone-/ Wetterstationssensorik selbst halb Erblindeten zu Schüssen verhelfen, welche selbst Wilhelm-Tell vor Neid erblassen lassen würden, werfen die Frage auf, was denn überhaupt noch rein zivile Technik ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.n-tv.de/technik/US-Militaer-testet-smartes-Gewehr-article12093931.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch weniger aktive Beispiele. So eignen sich Hochgeschwindigkeits-Zentrifugensysteme zur Anreicherung von Uran ebenso, wie sie ihre Aufgabe in Medizin und Pharmaunternehmen erfüllen. Einen annähernden Überblick über die Vielfalt erhält man, wenn man sich im Folgenden die Kodierung von Dual-Use-Gütern anschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kodierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dual-Use-Gut wird mit einer eindeutigen Zahl-Buchstabe-Zahlenkombination in den Listen geführt. In Deutschland wird diese Kodierung als Ausfuhrlisten-Nummer (AL-Nummer) und in den USA als Export Control Classification Number (ECCN) bezeichnet. Dabei steht die erste Zahl dieser Kodierung für die dem der Exportkontrolle unterliegenden Dual-Use-Gütern zugeordneten Kategorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0 Kerntechnische Materialien, Anlagen und Ausrüstung&lt;br /&gt;
* 1 Werkstoffe, Chemikalien, Mikroorganismen und Toxine&lt;br /&gt;
* 2 Werkstoffbearbeitung&lt;br /&gt;
* 3 Allgemeine Elektronik&lt;br /&gt;
* 4 Rechner&lt;br /&gt;
* 5 Telekommunikation und Informationssicherheit&lt;br /&gt;
* 6 Sensoren und Laser&lt;br /&gt;
* 7 Luftfahrtelektronik und Navigation&lt;br /&gt;
* 8 Meeres- und Schiffstechnik&lt;br /&gt;
* 9 Antriebssysteme, Raumfahrzeuge und zugehörige Ausrüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kategorie wird wiederum in eine von fünf Gattungen unterteilt, die durch einen Buchstaben gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
* A Systeme, Ausrüstung und Bestandteile&lt;br /&gt;
* B Prüf-, Test- und Herstellungsausrüstung&lt;br /&gt;
* C Werkstoffe und Materialien&lt;br /&gt;
* D Datenverarbeitungsprogramme (Software)&lt;br /&gt;
* E Technologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden drei Zahlen (die Kennung) setzen sich aus dem Grund der Kontrolle (erste Zahl) und einer laufenden Nummer zusammen. Güter mit einer Kennung im Bereich 901–999 weisen auf nationale Beschränkungen hin, d.h. diese Güter sind nicht in den internationalen Güterlisten aufgeführt.&amp;lt;ref name=Wikipedia&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffsklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use  ist ein dem Englischen entlehnter Begriff, der überwiegend in der Exportkontrolle angewendet wird und die prinzipielle Verwendbarkeit eines Wirtschaftsgutes (z.B. einer Maschine, aber auch Software und Technologie) sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken kennzeichnet. Der militärische Zweck schließt auch alle Waren ein, „die sowohl für nichtexplosive Zwecke als auch für jedwede Form der Unterstützung bei der Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern verwendet werden können.“&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Use&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wer stellt so etwas fest? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International gilt zunächst als Dual-Use-Gut, was durch das Wassenaar-Abkommen als solches klassifiziert wurde. Namensgebend ist hierbei die niederländische Gemeinde, in welcher das Abkommen 1995 abgeschlossen wurde. Die meisten Treffen, bei welchen u.A. auch die Listen der Dual-Use-Güter aktualisiert werden, finden jedoch im Wiener Sekretariat statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wassenaar.org/faq/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sind auf Europäischer Ebene in der „VERORDNUNG (EG) Nr. 428/2009“&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/vorschriften/eg_dual_use_vo/vo428_2009.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; festgehalten. In Deutschland sind diese, gemeinsam mit diversen nationalen Ergänzungen in Teil 1 Abschnitt B der „Ausfuhrliste“ &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/gueterlisten/ausfuhrliste/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; rechtlich umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was bedeutet das rechtlich? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kennzeichnung bietet den jeweils zuständigen Behörden eine rechtliche Grundlage, um die Ausfuhr als ziviles Gut zu untersagen, wenn die ausschließlich zivile Nutzung am Bestimmungsort nicht einwandfrei nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use-Güter sind so vielfältig wie die moderne Technik selbst. Nennenswert ist z.B. GPS, welches zivile Kraftfahrzeuge ebenso präzise ans Ziel bringt, wie militärische Langstreckenflugkörper.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.physics.ohio-state.edu/~wilkins/writing/Samples/policy/mccollum.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch Gewehre, die mit Hilfe eines kleinen Linux-Computers und Smartphone-/ Wetterstationssensorik selbst halb Erblindeten zu Schüssen verhelfen, welche selbst Wilhelm-Tell vor Neid erblassen lassen würden, werfen die Frage auf, was denn überhaupt noch rein zivile Technik ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.n-tv.de/technik/US-Militaer-testet-smartes-Gewehr-article12093931.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch weniger aktive Beispiele. So eignen sich Hochgeschwindigkeits-Zentrifugensysteme zur Anreicherung von Uran ebenso, wie sie ihre Aufgabe in Medizin und Pharmaunternehmen erfüllen. Einen annähernden Überblick über die Vielfalt erhält man, wenn man sich im Folgenden die Kodierung von Dual-Use-Gütern anschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kodierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dual-Use-Gut wird mit einer eindeutigen Zahl-Buchstabe-Zahlenkombination in den Listen geführt. In Deutschland wird diese Kodierung als Ausfuhrlisten-Nummer (AL-Nummer) und in den USA als Export Control Classification Number (ECCN) bezeichnet. Dabei steht die erste Zahl dieser Kodierung für die dem der Exportkontrolle unterliegenden Dual-Use-Gütern zugeordneten Kategorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0 Kerntechnische Materialien, Anlagen und Ausrüstung&lt;br /&gt;
* 1 Werkstoffe, Chemikalien, Mikroorganismen und Toxine&lt;br /&gt;
* 2 Werkstoffbearbeitung&lt;br /&gt;
* 3 Allgemeine Elektronik&lt;br /&gt;
* 4 Rechner&lt;br /&gt;
* 5 Telekommunikation und Informationssicherheit&lt;br /&gt;
* 6 Sensoren und Laser&lt;br /&gt;
* 7 Luftfahrtelektronik und Navigation&lt;br /&gt;
* 8 Meeres- und Schiffstechnik&lt;br /&gt;
* 9 Antriebssysteme, Raumfahrzeuge und zugehörige Ausrüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kategorie wird wiederum in eine von fünf Gattungen unterteilt, die durch einen Buchstaben gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
* A Systeme, Ausrüstung und Bestandteile&lt;br /&gt;
* B Prüf-, Test- und Herstellungsausrüstung&lt;br /&gt;
* C Werkstoffe und Materialien&lt;br /&gt;
* D Datenverarbeitungsprogramme (Software)&lt;br /&gt;
* E Technologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden drei Zahlen (die Kennung) setzen sich aus dem Grund der Kontrolle (erste Zahl) und einer laufenden Nummer zusammen. Güter mit einer Kennung im Bereich 901–999 weisen auf nationale Beschränkungen hin, d.h. diese Güter sind nicht in den internationalen Güterlisten aufgeführt. [[#Quellen|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffsklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use  ist ein dem Englischen entlehnter Begriff, der überwiegend in der Exportkontrolle angewendet wird und die prinzipielle Verwendbarkeit eines Wirtschaftsgutes (z.B. einer Maschine, aber auch Software und Technologie) sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken kennzeichnet. Der militärische Zweck schließt auch alle Waren ein, „die sowohl für nichtexplosive Zwecke als auch für jedwede Form der Unterstützung bei der Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern verwendet werden können.“ [[#Quellen|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wer stellt so etwas fest? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International gilt zunächst als Dual-Use-Gut, was durch das Wassenaar-Abkommen als solches klassifiziert wurde. Namensgebend ist hierbei die niederländische Gemeinde, in welcher das Abkommen 1995 abgeschlossen wurde. Die meisten Treffen, bei welchen u.A. auch die Listen der Dual-Use-Güter aktualisiert werden, finden jedoch im Wiener Sekretariat statt.[[#Quellen|[2]]] Diese sind auf Europäischer Ebene in der „VERORDNUNG (EG) Nr. 428/2009“ [[#Quellen|[3]]] festgehalten. In Deutschland sind diese, gemeinsam mit diversen nationalen Ergänzungen in Teil 1 Abschnitt B der „Ausfuhrliste“ [[#Quellen|[4]]] rechtlich umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was bedeutet das rechtlich? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kennzeichnung bietet den jeweils zuständigen Behörden eine rechtliche Grundlage, um die Ausfuhr als ziviles Gut zu untersagen, wenn die ausschließlich zivile Nutzung am Bestimmungsort nicht einwandfrei nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use-Güter sind so vielfältig wie die moderne Technik selbst. Nennenswert ist z.B. GPS, welches zivile Kraftfahrzeuge ebenso präzise ans Ziel bringt, wie militärische Langstreckenflugkörper.[[#Quellen|[5]]] Aber auch Gewehre, die mit Hilfe eines kleinen Linux-Computers und Smartphone-/ Wetterstationssensorik selbst halb Erblindeten zu Schüssen verhelfen, welche selbst Wilhelm-Tell vor Neid erblassen lassen würden, werfen die Frage auf, was denn überhaupt noch rein zivile Technik ist. [[#Quellen|[6]]] Es gibt auch weniger aktive Beispiele. So eignen sich Hochgeschwindigkeits-Zentrifugensysteme zur Anreicherung von Uran ebenso, wie sie ihre Aufgabe in Medizin und Pharmaunternehmen erfüllen. Einen annähernden Überblick über die Vielfalt erhält man, wenn man sich im Folgenden die Kodierung von Dual-Use-Gütern anschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kodierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dual-Use-Gut wird mit einer eindeutigen Zahl-Buchstabe-Zahlenkombination in den Listen geführt. In Deutschland wird diese Kodierung als Ausfuhrlisten-Nummer (AL-Nummer) und in den USA als Export Control Classification Number (ECCN) bezeichnet. Dabei steht die erste Zahl dieser Kodierung für die dem der Exportkontrolle unterliegenden Dual-Use-Gütern zugeordneten Kategorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0 Kerntechnische Materialien, Anlagen und Ausrüstung&lt;br /&gt;
* 1 Werkstoffe, Chemikalien, Mikroorganismen und Toxine&lt;br /&gt;
* 2 Werkstoffbearbeitung&lt;br /&gt;
* 3 Allgemeine Elektronik&lt;br /&gt;
* 4 Rechner&lt;br /&gt;
* 5 Telekommunikation und Informationssicherheit&lt;br /&gt;
* 6 Sensoren und Laser&lt;br /&gt;
* 7 Luftfahrtelektronik und Navigation&lt;br /&gt;
* 8 Meeres- und Schiffstechnik&lt;br /&gt;
* 9 Antriebssysteme, Raumfahrzeuge und zugehörige Ausrüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kategorie wird wiederum in eine von fünf Gattungen unterteilt, die durch einen Buchstaben gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
* A Systeme, Ausrüstung und Bestandteile&lt;br /&gt;
* B Prüf-, Test- und Herstellungsausrüstung&lt;br /&gt;
* C Werkstoffe und Materialien&lt;br /&gt;
* D Datenverarbeitungsprogramme (Software)&lt;br /&gt;
* E Technologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden drei Zahlen (die Kennung) setzen sich aus dem Grund der Kontrolle (erste Zahl) und einer laufenden Nummer zusammen. Güter mit einer Kennung im Bereich 901–999 weisen auf nationale Beschränkungen hin, d.h. diese Güter sind nicht in den internationalen Güterlisten aufgeführt. [[#Quellen|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [1] http://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Use &lt;br /&gt;
* [2] http://www.wassenaar.org/faq/index.html&lt;br /&gt;
* [3] http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/vorschriften/eg_dual_use_vo/vo428_2009.pdf &lt;br /&gt;
* [4] http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/gueterlisten/ausfuhrliste/index.html &lt;br /&gt;
* [5] http://www.physics.ohio-state.edu/~wilkins/writing/Samples/policy/mccollum.html &lt;br /&gt;
* [6] http://www.n-tv.de/technik/US-Militaer-testet-smartes-Gewehr-article12093931.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Dual-Use&amp;diff=779</id>
		<title>Dual-Use</title>
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				<updated>2014-01-28T17:17:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mrtitze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffsklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use  ist ein dem Englischen entlehnter Begriff, der überwiegend in der Exportkontrolle angewendet wird und die prinzipielle Verwendbarkeit eines Wirtschaftsgutes (z.B. einer Maschine, aber auch Software und Technologie) sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken kennzeichnet. Der militärische Zweck schließt auch alle Waren ein, „die sowohl für nichtexplosive Zwecke als auch für jedwede Form der Unterstützung bei der Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern verwendet werden können.“ [[#Quellen|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wer stellt so etwas fest? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International gilt zunächst als Dual-Use-Gut, was durch das Wassenaar-Abkommen als solches klassifiziert wurde. Namensgebend ist hierbei die niederländische Gemeinde, in welcher das Abkommen 1995 abgeschlossen wurde. Die meisten Treffen, bei welchen u.A. auch die Listen der Dual-Use-Güter aktualisiert werden, finden jedoch im Wiener Sekretariat statt.[[#Quellen|[2]]] Diese sind auf Europäischer Ebene in der „VERORDNUNG (EG) Nr. 428/2009“ [[#Quellen|[3]]] festgehalten. In Deutschland sind diese, gemeinsam mit diversen nationalen Ergänzungen in Teil 1 Abschnitt B der „Ausfuhrliste“ [[#Quellen|[4]]] rechtlich umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was bedeutet das rechtlich? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kennzeichnung bietet den jeweils zuständigen Behörden eine rechtliche Grundlage, um die Ausfuhr als ziviles Gut zu untersagen, wenn die ausschließlich zivile Nutzung am Bestimmungsort nicht einwandfrei nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dual-Use-Güter sind so vielfältig wie die moderne Technik selbst. Nennenswert ist z.B. GPS, welches zivile Kraftfahrzeuge ebenso präzise ans Ziel bringt, wie militärische Langstreckenflugkörper.[[#Quellen|[5]]] Aber auch Gewehre, die mit Hilfe eines kleinen Linux-Computers und Smartphone-/ Wetterstationssensorik selbst halb Erblindeten zu Schüssen verhelfen, welche selbst Wilhelm-Tell vor Neid erblassen lassen würden, werfen die Frage auf, was denn überhaupt noch rein zivile Technik ist. [[#Quellen|[6]]] Es gibt auch weniger aktive Beispiele. So eignen sich Hochgeschwindigkeits-Zentrifugensysteme zur Anreicherung von Uran ebenso, wie sie ihre Aufgabe in Medizin und Pharmaunternehmen erfüllen. Einen annähernden Überblick über die Vielfalt erhält man, wenn man sich im Folgenden die Kodierung von Dual-Use-Gütern anschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kodierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dual-Use-Gut wird mit einer eindeutigen Zahl-Buchstabe-Zahlenkombination in den Listen geführt. In Deutschland wird diese Kodierung als Ausfuhrlisten-Nummer (AL-Nummer) und in den USA als Export Control Classification Number (ECCN) bezeichnet. Dabei steht die erste Zahl dieser Kodierung für die dem der Exportkontrolle unterliegenden Dual-Use-Gütern zugeordneten Kategorie:&lt;br /&gt;
0 Kerntechnische Materialien, Anlagen und Ausrüstung&lt;br /&gt;
1 Werkstoffe, Chemikalien, Mikroorganismen und Toxine&lt;br /&gt;
2 Werkstoffbearbeitung&lt;br /&gt;
3 Allgemeine Elektronik&lt;br /&gt;
4 Rechner&lt;br /&gt;
5 Telekommunikation und Informationssicherheit&lt;br /&gt;
6 Sensoren und Laser&lt;br /&gt;
7 Luftfahrtelektronik und Navigation&lt;br /&gt;
8 Meeres- und Schiffstechnik&lt;br /&gt;
9 Antriebssysteme, Raumfahrzeuge und zugehörige Ausrüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kategorie wird wiederum in eine von fünf Gattungen unterteilt, die durch einen Buchstaben gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
A Systeme, Ausrüstung und Bestandteile&lt;br /&gt;
B Prüf-, Test- und Herstellungsausrüstung&lt;br /&gt;
C Werkstoffe und Materialien&lt;br /&gt;
D Datenverarbeitungsprogramme (Software)&lt;br /&gt;
E Technologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden drei Zahlen (die Kennung) setzen sich aus dem Grund der Kontrolle (erste Zahl) und einer laufenden Nummer zusammen. Güter mit einer Kennung im Bereich 901–999 weisen auf nationale Beschränkungen hin, d.h. diese Güter sind nicht in den internationalen Güterlisten aufgeführt. [[#Quellen|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [1] http://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Use &lt;br /&gt;
* [2] http://www.wassenaar.org/faq/index.html&lt;br /&gt;
* [3] http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/vorschriften/eg_dual_use_vo/vo428_2009.pdf &lt;br /&gt;
* [4] http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/gueterlisten/ausfuhrliste/index.html &lt;br /&gt;
* [5] http://www.physics.ohio-state.edu/~wilkins/writing/Samples/policy/mccollum.html &lt;br /&gt;
* [6] http://www.n-tv.de/technik/US-Militaer-testet-smartes-Gewehr-article12093931.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wissensspeicher]] [[Category:KomBiWi Rüstung/Konversion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mrtitze</name></author>	</entry>

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