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		<title>Blue Engineering - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Ben%C3%B6tigte_Ressoucen&amp;diff=748</id>
		<title>Benötigte Ressoucen</title>
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				<updated>2014-01-27T11:32:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: /* Kupfer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Kupfererz.jpg|200px|thumb|right|Abb. 1: Kupfererz &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.kupferpreis.info/wp-content/uploads/Fotolia_4329665_XS.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Neben der Erzeugung und Speicherung der elektrischen Energie für E Fahrzeuge ergibt sich eine weitere Herausforderung: Für die Produktion elektrischer Antriebe werden Rohstoffe benötigt, die in konventionellen Fahrzeugen (Verbrennern) nicht oder in deutlich kleinerer Menge verwendet werden. Eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung &amp;lt;ref&amp;gt;  Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; nennt hier vor allem Kupfer und die so genannten Seltenen Erden. Bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit von E-Mobilität müssen also auch die ökologischen, ökonomischen und politischen Folgen der Beschaffung dieser Rohstoffe berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupfer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfer ist nach Silber das Metall mit der zweithöchsten Leitfähigkeit und wird aus diesem Grund in großer Menge in elektrischen Anwendungen verwendet. In einem modernen Mittelklasseauto (Verbrenner) werden etwa 12-15kg Kupfer verbaut. In elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist der Bedarf deutlich höher, da sowohl Motorkomponenten, als auch zusätzliche elektrische Leitungen und Leistungselektronik Kupfer benötigen. In der Literatur finden sich keine konkreten Angaben über den durchschnittlichen Kupferbedarf eines Elektroautos, eine Prognose der hier zitierten Fraunhofer-Studie &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; gibt aber einen Eindruck des resultierenden Kupferbedarfs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Überblick über die aktuellen Einsatzfelder des Rohstoffes (Stand 2010) nehmen elektrische KFZ-Antriebe unter &amp;quot;sonstige&amp;quot; zusammen mit anderen Anwendungen gerade einmal 3% des globalen Kupferbedarfs dar. KFZ-Elektronik schlägt mit 5% der globalen Nachfrage zu Buche. Die Autoren prognostizieren aber für 2050, dass 14% bis 21% der globalen Kupfernachfrage auf den Sektor der E-Mobilität zurückgehen werden. Grundlegend ist dabei die Annahme, dass 85% der zugelassenen KFZ E-Mobile sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als problematisch sehen die Autoren der Studie eine zunehmende Verknappung des Rohstoffes.  Laut U.S. Geological Survey 2013 (USGS) &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt; wurden im Jahr 2012 weltweit 17 mio. Tonnen Kupfer mit leicht steigender Tendenz abgebaut. Nach &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; listet der USGS von 2010 weltweite Kupferressourcen von ca. 3 mrd. Tonnen in der Erdkruste und 700 mio. Tonnen in Tiefseemanganvorkommen. Allerdings sind hiervon nur etwa 540 mio. Tonnen (aus der Erdkruste) mit den heute verfügbaren Methoden wirtschaftlich abbaubar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Erzeugernationen_Kupfer.jpg|400px|thumb|right|Abb. 2: Erzeugernationen Kupfer nach &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die Autoren prognostizieren also, dass die wirtschaftlich abbaubaren Vorkommen in den 30er Jahren aufgebraucht sein werden. Dies führt neben Preissteigerungen zum Einsatz riskanterer Technologien wie dem Abbau von Tiefseemanganknollen, die in einer Tiefe von 4000m bis 5000m auftreten. Da der Meeresboden in dieser Tiefe noch sehr unzureichend erforscht ist, warnt Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-3_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; hier vor nicht absehbaren ökologischen Konsequenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch in Bergbaugebieten an Land sind Berichte über Missachtungen grundlegender Umwelt- und Gesundheitsstandards zu finden, zum Beispiel  in afrikanischen Abbaugebieten &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.fr-online.de/wirtschaft/kupfer-abbau-in-sambia-veraetzte-zukunft-fuer-sambias-kinder,1472780,21309730.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; oder in Chile, dem Land mit der weltweit größten Kupferproduktion &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.geo.de/GEO/geo-tv/chile-segen-und-fluch-einer-kupfermine-52097.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. ([http://www.youtube.com/watch?v=uSQ3DneUi54 Kupferabbau in Chile])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit zur Deckung des steigenden Kupferbedarfs ist eine umfassendere Wiederverwertung des Kupfers. [1] listet 400 mio. Tonnen Kupfer, die weltweit auf Deponien oder in der Umwelt entsorgt wurden. Insbesondere in Nordamerika sehen die Autoren Potenzial, einen deutlich höheren Anteil des Kupferbedarfs durch Recycling zu decken. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Energieaufwand für das Recycling von Kupfer mit 20,5 GJ/t deutlich geringer ist als für Abbau und Aufbereitung von Kupfererz (zusammen 56,8 GJ/t) &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Abhängigkeiten sind bei diesem Rohstoff nicht zu erwarten, weil die globale Versorgung sich auf verschiedene Exportnationen aufteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seltene Erden ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bayan_Obo.jpg|400px|thumb|left|Abb. 3: Mine bei Bayan Obo in Nordchina, Chinas größte Mine für Seltene Erden. &amp;lt;ref&amp;gt; http://files.newsnetz.ch/story/1/7/9/17990568/20/topelement.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Begriff Seltene Erden fallen 17 Metalle, die in der Erdkruste nicht so selten sind, wie der Name vermuten lässt. Tatsächlich treten sie global häufiger auf als beispielsweise die Elemente Kupfer und Blei. Für den Sektor der E-Mobilität ist vor allem das Element Neodym von großer Bedeutung, das aufgrund seiner magnetischen Eigenschaften in Permanentagneten für Elektromotoren verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metalle treten in sehr geringer Konzentration auf. Aus diesem Grund müssen sehr große Erdmengen bewegt und gefiltert werden, um ausreichende Mengen seltener Erden zu gewinnen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Wegen höherer Umweltstandards ist es etwa in Europa oder Australien nicht möglich, den Abbau wirtschaftlich rentabel zu betreiben. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass die einzelnen Elemente wegen ihrer ähnlichen Eigenschaften nur sehr schwer voneinander getrennt werden können &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei dieser Trennung fallen schwermetallhaltige Säuren und radioaktive Isotope (insbesondere Thorium) an &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese werden in einigen Abbaugebieten in offenen Teichen gelagert, was zu massiven Belastungen der unmittelbaren Umwelt und der Anwohnenden führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; wird auch der Bedarf an Neodym für Permanentmagnete (in E-Mobilen und Windkraftanlagen) in den nächsten 20 Jahren deutlich ansteigen. Dies führt zu einer zunehmenden ökonomischen und politischen Abhängigkeit vom Hauptproduzenten China. Abbildung 4 zeigt die Produzentenverteilung im Jahr 2012 laut USGS &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Quelle beziffert den chinesischen Marktanteil auf etwa 87%. Die überwiegende Mehrzahl von Veröffentlichungen und Presse-Artikeln postuliert gar einen Marktanteil von 97% (u.a. &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;), allerdings ist keine detaillierte Aufschlüsselung zu finden, die diese Zahl rechtfertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Erzeugernationen_seltene_Erden.jpg|400px|thumb|right|Abb. 4: Erzeugernationen Seltene Erden nach &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Betrachtet man die politische Presse der letzten drei Jahre, finden sich bereits diverse Artikel, die auf diplomatische Konflikte zwischen europäischen oder nordamerikanischen Staaten und China hinweisen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/seltene-erden-eu-und-vereinigte-staaten-verklagen-china-11682578.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/knappe-rohstoffe-usa-drohen-china-mit-handelskampf-um-seltene-erden-a-736508.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gedrosselter-chinesischer-export-deutschen-firmen-gehen-hightech-metalle-aus-a-724405.html &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Konflikte beruhen auf dem zunehmenden Bedarf an seltenen Erden. Es ist anzunehmen, dass die Konflikte weiter zunehmen werden, da die chinesische Regierung zunehmend verarbeitete Produkte anstelle von Rohstoffen exportiert. Dadurch wird auch der Bedarf der chinesischen Industrie an seltenen Erden steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lösungsweg für den steigenden Bedarf und die sinkende Verfügbarkeit empfiehlt Kuchta &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; die Entwicklung von Recycling-Verfahren für Neodym und andere seltene Erden. Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet, dass zahlreiche Wissenschaftler in europäischen und amerikanischen Ländern an umweltschonenderen Verfahren zum Abbau von seltenen Erden forschen. ([http://www.youtube.com/watch?v=yDlkgtl32Xg Video über Seltene Erden]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Grüne Elektroautos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Ben%C3%B6tigte_Ressoucen&amp;diff=747</id>
		<title>Benötigte Ressoucen</title>
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				<updated>2014-01-27T11:31:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Kupfererz.jpg|200px|thumb|right|Abb. 1: Kupfererz &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.kupferpreis.info/wp-content/uploads/Fotolia_4329665_XS.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Neben der Erzeugung und Speicherung der elektrischen Energie für E Fahrzeuge ergibt sich eine weitere Herausforderung: Für die Produktion elektrischer Antriebe werden Rohstoffe benötigt, die in konventionellen Fahrzeugen (Verbrennern) nicht oder in deutlich kleinerer Menge verwendet werden. Eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung &amp;lt;ref&amp;gt;  Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; nennt hier vor allem Kupfer und die so genannten Seltenen Erden. Bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit von E-Mobilität müssen also auch die ökologischen, ökonomischen und politischen Folgen der Beschaffung dieser Rohstoffe berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupfer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfer ist nach Silber das Metall mit der zweithöchsten Leitfähigkeit und wird aus diesem Grund in großer Menge in elektrischen Anwendungen verwendet. In einem modernen Mittelklasseauto (Verbrenner) werden etwa 12-15kg Kupfer verbaut. In elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist der Bedarf deutlich höher, da sowohl Motorkomponenten, als auch zusätzliche elektrische Leitungen und Leistungselektronik Kupfer benötigen. In der Literatur finden sich keine konkreten Angaben über den durchschnittlichen Kupferbedarf eines Elektroautos, eine Prognose der hier zitierten Fraunhofer-Studie &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; gibt aber einen Eindruck des resultierenden Kupferbedarfs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Überblick über die aktuellen Einsatzfelder des Rohstoffes (Stand 2010) nehmen elektrische KFZ-Antriebe unter &amp;quot;sonstige&amp;quot; zusammen mit anderen Anwendungen gerade einmal 3% des globalen Kupferbedarfs dar. KFZ-Elektronik schlägt mit 5% der globalen Nachfrage zu Buche. Die Autoren prognostizieren aber für 2050, dass 14% bis 21% der globalen Kupfernachfrage auf den Sektor der E-Mobilität zurückgehen werden. Grundlegend ist dabei die Annahme, dass 85% der zugelassenen KFZ E-Mobile sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als problematisch sehen die Autoren der Studie eine zunehmende Verknappung des Rohstoffes.  Laut U.S. Geological Survey 2013 (USGS) &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt; wurden im Jahr 2012 weltweit 17 mio. Tonnen Kupfer mit leicht steigender Tendenz abgebaut. Nach &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; listet der USGS von 2010 weltweite Kupferressourcen von ca. 3 mrd. Tonnen in der Erdkruste und 700 mio. Tonnen in Tiefseemanganvorkommen. Allerdings sind hiervon nur etwa 540 mio. Tonnen (aus der Erdkruste) mit den heute verfügbaren Methoden wirtschaftlich abbaubar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren prognostizieren also, dass die wirtschaftlich abbaubaren Vorkommen in den 30er Jahren aufgebraucht sein werden. Dies führt neben Preissteigerungen zum Einsatz riskanterer Technologien wie dem Abbau von Tiefseemanganknollen, die in einer Tiefe von 4000m bis 5000m auftreten. Da der Meeresboden in dieser Tiefe noch sehr unzureichend erforscht ist, warnt Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-3_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; hier vor nicht absehbaren ökologischen Konsequenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Erzeugernationen_Kupfer.jpg|400px|thumb|right|Abb. 2: Erzeugernationen Kupfer nach &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch in Bergbaugebieten an Land sind Berichte über Missachtungen grundlegender Umwelt- und Gesundheitsstandards zu finden, zum Beispiel  in afrikanischen Abbaugebieten &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.fr-online.de/wirtschaft/kupfer-abbau-in-sambia-veraetzte-zukunft-fuer-sambias-kinder,1472780,21309730.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; oder in Chile, dem Land mit der weltweit größten Kupferproduktion &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.geo.de/GEO/geo-tv/chile-segen-und-fluch-einer-kupfermine-52097.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. ([http://www.youtube.com/watch?v=uSQ3DneUi54 Kupferabbau in Chile])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit zur Deckung des steigenden Kupferbedarfs ist eine umfassendere Wiederverwertung des Kupfers. [1] listet 400 mio. Tonnen Kupfer, die weltweit auf Deponien oder in der Umwelt entsorgt wurden. Insbesondere in Nordamerika sehen die Autoren Potenzial, einen deutlich höheren Anteil des Kupferbedarfs durch Recycling zu decken. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Energieaufwand für das Recycling von Kupfer mit 20,5 GJ/t deutlich geringer ist als für Abbau und Aufbereitung von Kupfererz (zusammen 56,8 GJ/t) &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Abhängigkeiten sind bei diesem Rohstoff nicht zu erwarten, weil die globale Versorgung sich auf verschiedene Exportnationen aufteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seltene Erden ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bayan_Obo.jpg|400px|thumb|left|Abb. 3: Mine bei Bayan Obo in Nordchina, Chinas größte Mine für Seltene Erden. &amp;lt;ref&amp;gt; http://files.newsnetz.ch/story/1/7/9/17990568/20/topelement.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Begriff Seltene Erden fallen 17 Metalle, die in der Erdkruste nicht so selten sind, wie der Name vermuten lässt. Tatsächlich treten sie global häufiger auf als beispielsweise die Elemente Kupfer und Blei. Für den Sektor der E-Mobilität ist vor allem das Element Neodym von großer Bedeutung, das aufgrund seiner magnetischen Eigenschaften in Permanentagneten für Elektromotoren verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metalle treten in sehr geringer Konzentration auf. Aus diesem Grund müssen sehr große Erdmengen bewegt und gefiltert werden, um ausreichende Mengen seltener Erden zu gewinnen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Wegen höherer Umweltstandards ist es etwa in Europa oder Australien nicht möglich, den Abbau wirtschaftlich rentabel zu betreiben. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass die einzelnen Elemente wegen ihrer ähnlichen Eigenschaften nur sehr schwer voneinander getrennt werden können &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei dieser Trennung fallen schwermetallhaltige Säuren und radioaktive Isotope (insbesondere Thorium) an &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese werden in einigen Abbaugebieten in offenen Teichen gelagert, was zu massiven Belastungen der unmittelbaren Umwelt und der Anwohnenden führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; wird auch der Bedarf an Neodym für Permanentmagnete (in E-Mobilen und Windkraftanlagen) in den nächsten 20 Jahren deutlich ansteigen. Dies führt zu einer zunehmenden ökonomischen und politischen Abhängigkeit vom Hauptproduzenten China. Abbildung 4 zeigt die Produzentenverteilung im Jahr 2012 laut USGS &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Quelle beziffert den chinesischen Marktanteil auf etwa 87%. Die überwiegende Mehrzahl von Veröffentlichungen und Presse-Artikeln postuliert gar einen Marktanteil von 97% (u.a. &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;), allerdings ist keine detaillierte Aufschlüsselung zu finden, die diese Zahl rechtfertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Erzeugernationen_seltene_Erden.jpg|400px|thumb|right|Abb. 4: Erzeugernationen Seltene Erden nach &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Betrachtet man die politische Presse der letzten drei Jahre, finden sich bereits diverse Artikel, die auf diplomatische Konflikte zwischen europäischen oder nordamerikanischen Staaten und China hinweisen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/seltene-erden-eu-und-vereinigte-staaten-verklagen-china-11682578.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/knappe-rohstoffe-usa-drohen-china-mit-handelskampf-um-seltene-erden-a-736508.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gedrosselter-chinesischer-export-deutschen-firmen-gehen-hightech-metalle-aus-a-724405.html &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Konflikte beruhen auf dem zunehmenden Bedarf an seltenen Erden. Es ist anzunehmen, dass die Konflikte weiter zunehmen werden, da die chinesische Regierung zunehmend verarbeitete Produkte anstelle von Rohstoffen exportiert. Dadurch wird auch der Bedarf der chinesischen Industrie an seltenen Erden steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lösungsweg für den steigenden Bedarf und die sinkende Verfügbarkeit empfiehlt Kuchta &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; die Entwicklung von Recycling-Verfahren für Neodym und andere seltene Erden. Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet, dass zahlreiche Wissenschaftler in europäischen und amerikanischen Ländern an umweltschonenderen Verfahren zum Abbau von seltenen Erden forschen. ([http://www.youtube.com/watch?v=yDlkgtl32Xg Video über Seltene Erden]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Grüne Elektroautos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Datei:Erzeugernationen_Kupfer.jpg&amp;diff=746</id>
		<title>Datei:Erzeugernationen Kupfer.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Datei:Erzeugernationen_Kupfer.jpg&amp;diff=746"/>
				<updated>2014-01-27T11:30:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: nach U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;nach U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Zukunft_ohne_Auto%3F&amp;diff=745</id>
		<title>Zukunft ohne Auto?</title>
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				<updated>2014-01-27T09:52:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brauchen wir in Zukunft wirklich ein Auto?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es immer mehr Bestrebungen gibt, Autos umweltfreundlicher zu machen, so birgt der Individualverkehr auch weitere Nachteile als die durch die Verbrennung von Kraftstoff entstehenden Schadstoffe. Besonders deutlich wird dies in Großstädten, da sich hier die Nachteile durch die hohe Anzahl an Fahrzeugen besonders deutlich zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flächenbedarf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flächenbedarf eines Autos ist enorm. Es sind nicht alleine die Straßen, die in Deutschland 5% der gesamt Fläche ausmachen und somit eine stark versiegelte Oberfläche darstellen &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.hvv-futuretour.de/infopool/fl%C3%A4chenverbrauch-verkehrsfl%C3%A4chen&amp;lt;/ref&amp;gt;. Für ein Auto in der Stadt geht man für einen Parkplatz von einem Flächenbedarf von 31,5qm aus, da auch Ein- und Ausfahrten berücksichtigt werden müssen &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.juramagazin.de/Bei-einer-Stadt-lag-der-Fl%C3%A4chenbedarf-f%C3%BCr-vier-Parkpl%C3%A4tze-mit-zusammen-149-Stellpl%C3%A4tzen-bei-4-697-m-je-Stellplatz-zwischen&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Deutschland geht es sogar soweit, dass man beim Bau eines Gebäudes Parkplätze, abhängig von der Nutzung des Gebäudes nachweisen muss. Bei Büros z.B. muss pro 35qm Nutzfläche ein PKW-Stellplatz vorgesehen werden &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ing-rlp.de/fileadmin/Media-RLP/PDF/Download/Leitfaden_f%C3%BCr_Entwurfsverfasser_Auflage_4_2010-12_1_.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unfallstatistiken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unfalltote.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung 1: Unfalltote in Deutschland 2008 &amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Bundesamt 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit starben 2011 1,3 Millionen Menschen im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen, womit das Auto zu den zehn häufigsten Todesursachen zählt. Allein in Deutschland sterben statistisch pro Tag mehr als zehn Menschen und über 1000 werden verletzt &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wiwo.de/technologie/forschung/statistik-die-zehn-haeufigsten-todesursachen/7330266.html?slp=false&amp;amp;p=2&amp;amp;a=false#image&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese unvorstellbar großen Zahlen sind der Preis für den Individualverkehr. Kein anderes Verkehrsmittel hat so alarmierende Unfallstatistiken (vgl. Abb. 1). Auch wenn die Verlagerung des gesamten Personennahverkehrs auf andere Verkehrsmittel sicher einen Anstieg der Unfallzahlen in diesen Bereichen bewirken würde, wäre die Zahl der insgesamt verletzten Menschen sicherlich deutlich geringer. Gründe hierfür sind die bessere Kontrollierbarkeit des Verkehrsmittels, z.B. durch abgegrenzte Bereiche im Schienenbereich und speziell geschultes Personal wie Busfahrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Emissionen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Emissionen von Fahrzeugen beschränken sich nicht nur auf die Abgase. Zum einen müssen enorme Energien für die Gewinnung der Rohstoffe und zur Fertigung aufgewendet werden. Die momentane CO2–Bilanz eines Fahrzeuges besteht zu nur ca. 60% aus den Emissionen in der Nutzungsphase. Die anderen 40% fallen auf andere Bereiche, wie z.B. die Fertigung der Einzelteile &amp;lt;ref&amp;gt;http://blog.greenpeace.de/blog/2013/11/25/co2-bilanz-vw-weder-nachhaltig-noch-effizient/&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Zum anderen haben aber auch andere Bauteile eines Autos Schadstoffemissionen. Die Reifen und Bremsen haben beispielsweise eine mindestens genau so hohe Emission an Feinstaubpartikeln wie ein Diesel mit Euro4-Norm. In diesem Bereich wird in Zukunft keine Entwicklung zu erwarten sein, da es keine Grenzwerte gibt &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stayfair.de/Magazin-Archiv_7296_obg/06---2011-Mobilitaet_8186_obg/Feinstaubbelastung-durch-Reifenabrieb_106896_obj&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Laermkarte.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung 2: Lärmkarte Berlin Straßenverkehr &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stadtentwicklung.berlin.de/geoinformation/fis-broker/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung 2 zeigt eine Lärmkarte von Berlin, die nur die vom Straßenverkehr erzeugten Lärmemissionen zeigt. Es ist deutlich zu sehen, dass vor allem an großen Straßen Lautstärken von mehr als 70dB auftreten. Diese Grundlautstärke wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit und Psyche aus und kann über längere Zeit zu bleibenden Schäden an unserem Gehör führen &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.vz-nrw.de/kinderzimmer&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mobilität außerhalb von Ballungsgebieten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Großstädten ist der öffentliche Personennahverkehr, neben dem Fahrrad und dem zu Fuß gehen, sicherlich eins der besten und auch schnellsten Möglichkeiten der Fortbewegung. Anders stellt sich dieses in ländlicheren Gegenden dar: das Verkehrsaufkommen ist deutlich geringer, somit auch die Auslastung der ÖPNV, die zu überbrückenden Wege länger und die Ziele dezentraler. Hierdurch lässt sich der ÖPNV in Deutschland nicht wirtschaftlich realisieren und hat so einen jährlichen Subventionierungsbedarf von 0.9 Milliarden Euro &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmu.de/fileadmin/bmu-import/files/pdfs/allgemein/application/pdf/verk_co2_nahverkehr.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Hinzu kommt, dass der Schadstoffausstoß eines Busses deutlich höher ist als der eines Autos. Deshalb lohnt sich ein Bus erst ab einer Auslastung von ca. 20% &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.vdv.de/mobil-bleiben-in-der-flaeche.pdfx&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also davon auszugehen, dass vor allem in ländlichen Gegenden das Auto auch in Zukunft zu einem der wichtigsten Fortbewegungsmittel gehören wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Grüne Elektroautos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Alternative_Kraftstoffe&amp;diff=744</id>
		<title>Alternative Kraftstoffe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Alternative_Kraftstoffe&amp;diff=744"/>
				<updated>2014-01-27T09:51:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht über Alternativen zu Benzin und Diesel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich ein Fahrzeug fortbewegen kann, benötigt es mechanische Energie. Diese wird bei konventionellen Fahrzeugen nahezu ausschließlich durch die Verbrennung von Benzin und Diesel erzeugt. Diese Kraftstoffe sind jedoch nur in einer endlichen Menge verfügbar und bei ihrer Verbrennung entstehen Schadstoffe und klimaschädliches CO2. Aus diesen Gründen müssen alternative Kraftstoffe für den Betrieb von Fahrzeugen gefunden werden.  Man unterscheidet hier zwischen anderen fossilen Brennstoffen, flüssigen Biobrennstoffen und gasförmigen Energieträgern. Die Umwandlung von anderen Energien wie beispielsweise pneumatischer, hydrostatischer oder kinetischer Energie haben in absehbarer Zukunft praktisch keine Bedeutung &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.hycenta.tugraz.at/Image/H2_allg_herstlg_MK_web.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kraftstoffe lassen sich bezogen auf ihre Leistungsdichte, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit bewerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leistungsdichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leistungsdichte eines Kraftstoffes ist vor allem für die Reichweite des Fahrzeuges entscheidend. Hierbei unterscheidet man zwischen der volumetrischen Leistungsdichte, also wie viel Platz im Fahrzeug für den Kraftstoff vorgesehen werden muss, und der gravimetrischen Leistungsdichte, also wie schwer der Kraftstoff bei einem gegebenen Energiegehalt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung 1 zeigt verschiedene Leistungsdichten unterschiedlicher Energieträger. Deutlich wird hier, dass vor allem die Batterien im Vergleich zu den Kraftstoffen deutliche Nachteile haben, da ihre Leistungsdichte um den Faktor 10 geringer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Leistungsdichte.jpg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung 1: Leistungsdichte verschiedener Energieträger Quellen der Daten: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.hycenta.tugraz.at/Image/H2_allg_herstlg_MK_web.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;,&amp;lt;ref&amp;gt;M. Lienkamp, Elektromobilität. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.netinform.net/H2/Wegweiser/Guide2.aspx?Ebene1_ID=48&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Power-to-Gas==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Begriff Power-to-Gas versteht man ein Verfahren mit dem durch Elektrolyse Wasserstoff mithilfe elektrischer Energie erzeugt wird und teilweise durch eine nachgeschaltete Methanisierung CO2 gebunden und Methan gewonnen wird. Dieses Methan kann dann vollständig in das Erdgasnetz eingespeist werden &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.netinform.net/H2/Wegweiser/Guide2.aspx?Ebene1_ID=48&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltfreundlich und energetisch sinnvoll ist dieses jedoch nur, wenn für die Produktion der Gase regenerativer Strom verwendet wird, der sonst nicht genutzt werden kann, wie z.B. bei starkem Wind. Ist dies jedoch der Fall, handelt es sich um einen klimaneutralen Kraftstoff. Sowohl Wasserstoff als auch Methan können für den Betrieb in Fahrzeugen verwendet werden. Aufgrund der bereits vorhandenen Infrastruktur für Erdgas, empfiehlt sich momentan vor allem Methan. Aufgrund der geringen volumetrischen Leistungsdichte, wird für die Verwendung im Automobil das Methan auf einen Druck von 200 bar verdichtet (CNG). Bereits heute gibt es serienreife Fahrzeuge die Methan als Kraftstoff verbrennen. Das momentan verwendete CNG besteht jedoch im Moment noch zu größten Teil aus fossilem Erdgas. Eine wirtschaftliche Produktion von Methan auf diesem Weg ist momentan noch nicht gegeben, da es momentan nur Versuchsanlagen gibt &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bfe.admin.ch/php/includes/container/enet/flex_enet_anzeige.php?lang=de&amp;amp;publication=9552&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit Methan zu produzieren ist die Zersetzung organischen Materials unter Sauerstoffabschluss in Biogasanlagen. Hierbei entsteht ein Mischgas was je nach Ausgangsstoff ca. zur Hälfte aus Methan, zu einem Drittel aus CO2 und der Rest aus Stickstoff, Sauerstoff und anderen Gasen zusammensetzt. Allein in Deutschland waren 2012 ca. 7500 Biogasanlagen in Betrieb - Tendenz steigend &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.biomasse-nutzung.de/wp-content/bilder/Anzahl-Biogasanlagen-Deutschland-2012.jpg?w=1000&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Das anfallende CO2 kann zur Methanisierung von Wasserstoff genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserstoff kann neben der Verbrennung in einem Hubkolbenmotor auch in einer Brennstoffzelle zur Erzeugung von elektrischen Stroms an Bord eines Autos genutzt werden. Die Brennstoffzelle steht jedoch noch am Anfang ihrer Entwicklung und ist momentan noch nicht wirtschaftlich in ihrem Einsatz im Automobil. Der Vorteil von Wasserstoff im Vergleich zu einer Batterie ist das deutlich höhere Leistungsgewicht (vgl. Abb.1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biogene Brennstoffe== &lt;br /&gt;
(auch kurz Biobrennstoff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter diesen Überbegriff fallen alle Kraftstoffe biologischer-organischer Herkunft, wie zum Beispiel Rapsmethylester (RME). Dieser Kraftstoff wird aus Rapsöl gewonnen und stellt einen großen Anteil am Biodiesel. Aufgrund seiner Ähnlichkeit zum normalen Diesel, kann dieser Brennstoff mit geringem technischen Aufwand in normalen Dieselmotoren verwendet werden. Problematisch hierbei ist jedoch, dass die Anbauflächen für Raps in direkter Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion stehen und die Anbauflächen in Deutschland nicht ausreichen um den Bedarf zu decken. Der ökologische Gewinn ist zudem durch die Verwendung von Schädlingsbekämpfungs- und Düngemitteln äußerst fraglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch unter diesen Begriff fallen die Alkohole, wie z.B. Ethanol. Ethanol wird momentan schon in großen Mengen in Brasilien aus Zuckerrohr gewonnen und dort als Kraftstoff verwendet. Auch in Deutschland gibt es schon jetzt ein Zumischung zum normalen Benzin, da sich Ethanol sehr ähnlich verhällt &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.poel-tec.com/lexikon/ethanol.php&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anbau lohnt sich wirtschaftlich und ökologisch jedoch nur in tropischen Regionen, da für die Gewinnung des Ethanols große Mengen Energie aufgewendet werden müssen, die z.B. in den USA vorwiegend aus fossilen Brennstoffen stammen. Auch konkurrieren hier die Anbauflächen mit der Lebensmittelproduktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund wird momentan an synthetischen Agrokraftstoffen geforscht. Hierbei wird entweder die ganze Pflanze oder aber nur biologische Abfälle wie z.B. Stroh verwendet. Dadurch steht dieser Kraftstoff nicht in direkter Konkurrenz zur Produktion von Nahrungsmitteln und die Ausbeute pro Fläche ist höher. Die wirtschaftliche Produktion von biogenen Brennstoffen ist momentan nur mit Subventionen darstellbar &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.oekosystem-erde.de/html/bioenergie.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dafür liegt die Leistungsdichte der Kraftstoffe auf Niveau der fossilen Brennstoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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[[Category: Grüne Elektroautos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Ben%C3%B6tigte_Ressoucen&amp;diff=743</id>
		<title>Benötigte Ressoucen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Ben%C3%B6tigte_Ressoucen&amp;diff=743"/>
				<updated>2014-01-27T09:50:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Kupfererz.jpg|200px|thumb|right|Abb. 1: Kupfererz &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.kupferpreis.info/wp-content/uploads/Fotolia_4329665_XS.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Neben der Erzeugung und Speicherung der elektrischen Energie für E Fahrzeuge ergibt sich eine weitere Herausforderung: Für die Produktion elektrischer Antriebe werden Rohstoffe benötigt, die in konventionellen Fahrzeugen (Verbrennern) nicht oder in deutlich kleinerer Menge verwendet werden. Eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung &amp;lt;ref&amp;gt;  Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; nennt hier vor allem Kupfer und die so genannten Seltenen Erden. Bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit von E-Mobilität müssen also auch die ökologischen, ökonomischen und politischen Folgen der Beschaffung dieser Rohstoffe berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupfer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfer ist nach Silber das Metall mit der zweithöchsten Leitfähigkeit und wird aus diesem Grund in großer Menge in elektrischen Anwendungen verwendet. In einem modernen Mittelklasseauto (Verbrenner) werden etwa 12-15kg Kupfer verbaut. In elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist der Bedarf deutlich höher, da sowohl Motorkomponenten, als auch zusätzliche elektrische Leitungen und Leistungselektronik Kupfer benötigen. In der Literatur finden sich keine konkreten Angaben über den durchschnittlichen Kupferbedarf eines Elektroautos, eine Prognose der hier zitierten Fraunhofer-Studie &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; gibt aber einen Eindruck des resultierenden Kupferbedarfs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Überblick über die aktuellen Einsatzfelder des Rohstoffes (Stand 2010) nehmen elektrische KFZ-Antriebe unter &amp;quot;sonstige&amp;quot; zusammen mit anderen Anwendungen gerade einmal 3% des globalen Kupferbedarfs dar. KFZ-Elektronik schlägt mit 5% der globalen Nachfrage zu Buche. Die Autoren prognostizieren aber für 2050, dass 14% bis 21% der globalen Kupfernachfrage auf den Sektor der E-Mobilität zurückgehen werden. Grundlegend ist dabei die Annahme, dass 85% der zugelassenen KFZ E-Mobile sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als problematisch sehen die Autoren der Studie eine zunehmende Verknappung des Rohstoffes.  Laut U.S. Geological Survey 2013 (USGS) &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt; wurden im Jahr 2012 weltweit 17 mio. Tonnen Kupfer mit leicht steigender Tendenz abgebaut. Nach &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; listet der USGS von 2010 weltweite Kupferressourcen von ca. 3 mrd. Tonnen in der Erdkruste und 700 mio. Tonnen in Tiefseemanganvorkommen. Allerdings sind hiervon nur etwa 540 mio. Tonnen (aus der Erdkruste) mit den heute verfügbaren Methoden wirtschaftlich abbaubar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren prognostizieren also, dass die wirtschaftlich abbaubaren Vorkommen in den 30er Jahren aufgebraucht sein werden. Dies führt neben Preissteigerungen zum Einsatz riskanterer Technologien wie dem Abbau von Tiefseemanganknollen, die in einer Tiefe von 4000m bis 5000m auftreten. Da der Meeresboden in dieser Tiefe noch sehr unzureichend erforscht ist, warnt Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-3_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; hier vor nicht absehbaren ökologischen Konsequenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch in Bergbaugebieten an Land sind Berichte über Missachtungen grundlegender Umwelt- und Gesundheitsstandards zu finden, zum Beispiel  in afrikanischen Abbaugebieten &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.fr-online.de/wirtschaft/kupfer-abbau-in-sambia-veraetzte-zukunft-fuer-sambias-kinder,1472780,21309730.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; oder in Chile, dem Land mit der weltweit größten Kupferproduktion &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.geo.de/GEO/geo-tv/chile-segen-und-fluch-einer-kupfermine-52097.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. ([http://www.youtube.com/watch?v=uSQ3DneUi54 Kupferabbau in Chile])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit zur Deckung des steigenden Kupferbedarfs ist eine umfassendere Wiederverwertung des Kupfers. [1] listet 400 mio. Tonnen Kupfer, die weltweit auf Deponien oder in der Umwelt entsorgt wurden. Insbesondere in Nordamerika sehen die Autoren Potenzial, einen deutlich höheren Anteil des Kupferbedarfs durch Recycling zu decken. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Energieaufwand für das Recycling von Kupfer mit 20,5 GJ/t deutlich geringer ist als für Abbau und Aufbereitung von Kupfererz (zusammen 56,8 GJ/t) &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Abhängigkeiten sind bei diesem Rohstoff nicht zu erwarten, weil die globale Versorgung sich auf verschiedene Exportnationen aufteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seltene Erden ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bayan_Obo.jpg|400px|thumb|left|Abb. 2: Mine bei Bayan Obo in Nordchina, Chinas größte Mine für Seltene Erden. &amp;lt;ref&amp;gt; http://files.newsnetz.ch/story/1/7/9/17990568/20/topelement.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Begriff Seltene Erden fallen 17 Metalle, die in der Erdkruste nicht so selten sind, wie der Name vermuten lässt. Tatsächlich treten sie global häufiger auf als beispielsweise die Elemente Kupfer und Blei. Für den Sektor der E-Mobilität ist vor allem das Element Neodym von großer Bedeutung, das aufgrund seiner magnetischen Eigenschaften in Permanentagneten für Elektromotoren verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metalle treten in sehr geringer Konzentration auf. Aus diesem Grund müssen sehr große Erdmengen bewegt und gefiltert werden, um ausreichende Mengen seltener Erden zu gewinnen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Wegen höherer Umweltstandards ist es etwa in Europa oder Australien nicht möglich, den Abbau wirtschaftlich rentabel zu betreiben. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass die einzelnen Elemente wegen ihrer ähnlichen Eigenschaften nur sehr schwer voneinander getrennt werden können &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei dieser Trennung fallen schwermetallhaltige Säuren und radioaktive Isotope (insbesondere Thorium) an &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese werden in einigen Abbaugebieten in offenen Teichen gelagert, was zu massiven Belastungen der unmittelbaren Umwelt und der Anwohnenden führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; wird auch der Bedarf an Neodym für Permanentmagnete (in E-Mobilen und Windkraftanlagen) in den nächsten 20 Jahren deutlich ansteigen. Dies führt zu einer zunehmenden ökonomischen und politischen Abhängigkeit vom Hauptproduzenten China. Abbildung 4 zeigt die Produzentenverteilung im Jahr 2012 laut USGS &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Quelle beziffert den chinesischen Marktanteil auf etwa 87%. Die überwiegende Mehrzahl von Veröffentlichungen und Presse-Artikeln postuliert gar einen Marktanteil von 97% (u.a. &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;), allerdings ist keine detaillierte Aufschlüsselung zu finden, die diese Zahl rechtfertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Erzeugernationen_seltene_Erden.jpg|400px|thumb|right|Abb. 3: Erzeugernationen Seltene Erden nach &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Betrachtet man die politische Presse der letzten drei Jahre, finden sich bereits diverse Artikel, die auf diplomatische Konflikte zwischen europäischen oder nordamerikanischen Staaten und China hinweisen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/seltene-erden-eu-und-vereinigte-staaten-verklagen-china-11682578.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/knappe-rohstoffe-usa-drohen-china-mit-handelskampf-um-seltene-erden-a-736508.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gedrosselter-chinesischer-export-deutschen-firmen-gehen-hightech-metalle-aus-a-724405.html &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Konflikte beruhen auf dem zunehmenden Bedarf an seltenen Erden. Es ist anzunehmen, dass die Konflikte weiter zunehmen werden, da die chinesische Regierung zunehmend verarbeitete Produkte anstelle von Rohstoffen exportiert. Dadurch wird auch der Bedarf der chinesischen Industrie an seltenen Erden steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lösungsweg für den steigenden Bedarf und die sinkende Verfügbarkeit empfiehlt Kuchta &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; die Entwicklung von Recycling-Verfahren für Neodym und andere seltene Erden. Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet, dass zahlreiche Wissenschaftler in europäischen und amerikanischen Ländern an umweltschonenderen Verfahren zum Abbau von seltenen Erden forschen. ([http://www.youtube.com/watch?v=yDlkgtl32Xg Video über Seltene Erden]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Grüne Elektroautos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Strommix_der_Zukunft&amp;diff=742</id>
		<title>Strommix der Zukunft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Strommix_der_Zukunft&amp;diff=742"/>
				<updated>2014-01-27T09:49:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Well-to-Wheel - Ganzheitliche Effizienzbetrachtung ==&lt;br /&gt;
Ob Biomasse, Sonnenstrom oder Wasserstoff – die Quelle der Energie allein ist kein Garant für umweltfreundliche Mobilität. Ebenso wichtig sind die Schritte von der Kraftstoffproduktion bis zum Tank sowie die Wahl der richtigen Antriebstechnologie.&lt;br /&gt;
Bei der Betrachtung der gesamten Wirkkette für die Fortbewegung von der Gewinnung und Bereitstellung der Antriebsenergie bis zur Umwandlung in kinetische Energie spricht man von der “Well-to-Wheel-Analyse”, also einer Untersuchung vom “Bohrloch bis zum Rad”.&lt;br /&gt;
Bei der Well-to-Wheel-Betrachtung werden zwei Teilbereiche Well-to-Tank (Energiebereitstellung) und Tank-to-Wheel (Fahrzeugwirkungsgrad) unterschieden. Fahrzeughersteller können dabei nur den zweiten Bereich “Vom Tank bis zum Rad” konstruktiv beeinflussen &amp;lt;ref&amp;gt; Fuelcell E-Mobility Daimler AG [Online] http://www.fuel-cell-e-mobility.info/h2-infrastruktur/Well-to-Wheel/ [abgerufen am 29.12.2013]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die wichtigsten Regionen ==&lt;br /&gt;
Abbildung 1 gibt einen Überblick über die Hauptabsatzmärkte für PKW. Der weltweit größte Markt für PKW ist China mit einer Zahl von knapp 16 Millionen neu zugelassenen Fahrzeugen im Jahr 2013, dicht gefolgt von den USA. Große Bedeutung haben neben dem gesamten europäischen Markt auch die Märkte der aufsteigenden Länder, wie Brasilien oder Indien &amp;lt;ref&amp;gt; Die Welt [Online] http://www.welt.de/wirtschaft/article123050561/Deutsche-Autobauer-sollten-China-nicht-trauen.html [abgerufen am 20.12.2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Dieser Artikel soll einen Einblick in die Energiepolitik einiger Länder geben, die für den weltweiten PKW-Markt von großer Bedeutung sind. Untenstehende Abbildung 2 zeigt im direkten Vergleich den Energiemix der EU-27 Staaten, USA, China und weltweit im Jahre 2009. Im Folgenden wird der Energiemix der USA, von China und Deutschland genauer erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Fahrzeugmärkte.jpg|center|thumb|300px|Abbildung 1: Fahrzeugmärkte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.welt.de/wirtschaft/article123050561/Deutsche-Autobauer-sollten-China-nicht-trauen.html [abgerufen am 28.12.2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Energiemix.gif|center|thumb|300px|Abbildung 2: Energiemix&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bpb.de/cache/images/3/75943-1x2-orginal.gif?C42FD [abgerufen am 04.01.2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== China ==&lt;br /&gt;
Die Umweltbelastungen und Umweltzerstörungen sind in China insbesondere durch Energiegewinnung und Energieumwandlung gravierend. Über 40 % der Landfläche leiden unter saurem Regen, zusätzlich sind ca. 65% aller großen Städte von hohem Schwebstoffgehalt betroffen und annähernd alle Gewässer in Chinas Osten sind hoch belastet. 2010 setzte sich Chinas Energiemix aus rund 66 % Kohle, 20 % Öl, 6 % Gas, 1 % Kernenergie, 6 % Wasserkraft und 1 % erneuerbare Energien zusammen &amp;lt;ref&amp;gt; Energiemarkt China, Dr. Klaus Ritter [Online] http://www.eitep.de/de/pdf/press_energiemarkt_china.pdf [abgerufen am02.01.2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im 12. Fünfjahresplan wurde in China die Entwicklung der Energiestruktur für die Jahre 2011-2015 vorgegeben. Dabei soll die Entwicklung der sauberen Energie den Schwerpunkt bilden, damit der Anteil der nichtfossilen Energien am Primärenergieverbrauch auf 11,4% erhöht wird &amp;lt;ref&amp;gt; Vortrag 12. Fünfjahresplan China, Botschafter Wu&lt;br /&gt;
[Online] http://www.china-botschaft.de/det/dshd/t826701.htm [abgerufen am 02.01.2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Weltweit liegt China derzeit mit seiner installierten Leistung von Windkraftanlagen bereits auf Platz 1, jedoch sind einige noch gar nicht in Betrieb oder schon wieder vom Netz gegangen. China legt zukünftig Wert auf erneuerbare Energien, zu denen es allerdings nicht nur Windkraft, Photovoltaik und Bio-Energie sondern auch Atomenergie zählt &amp;lt;ref&amp;gt; Agentur Zukunft-Solarify: China – Nachholbedarf bei Entwicklung erneuerbarer Energien&lt;br /&gt;
[Online] http://www.solarify.eu/2013/08/24/116-china-nachholbedarf-bei-entwicklung-erneuerbarer-energien/ [abgerufen am 03.01.2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Ein moderner PKW, der mit einem konventionellen Diesel-Motor betrieben wird stößt, in etwa 120g CO2/km aus. Ein Elektroauto, was in China betrieben wird, verursacht beim aktuellen Energiemix etwa 184g CO2/km und wird bei der geplanten Entwicklung auch im Jahre 2020 noch 140g CO2/km verursachen &amp;lt;ref&amp;gt; Präsentation: Herausforderungen Elektromobilität, Dr. Tobias Löscheter  (Leiter Konzernforschung Antriebe VW-AG)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== USA ==&lt;br /&gt;
In den USA wurden 2011 politisch die Weichen für die folgenden vier Jahre gestellt. In der Energiepolitik setzen die Amerikaner weiter auf den bewährten Energiemix. Dieser sieht wie folgt aus: 37% Erdöl, 24,7% Erdgas, 22,4% Kohle, 10% Kernenergie und 5,7% erneuerbare Energien&amp;lt;ref&amp;gt; Bundezentrale für politische Bildung [Online] http://www.bpb.de/cache/images/3/75943-1x2-orginal.gif?C42FD [abgerufen am 26.12.2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Laut den USA haben Schiefergase bei den erneuerbaren Energien eine „Brückenfunktion“ und seien damit der „perfekte Partner für die Sonnen- und Windenergie“. Ein Teil der Gewinne, die aus dem Schiefergasabbau resultieren, sollen in einen Fond fließen, der die Forschung von Solar- und Windenergie unterstützt. Derzeit sieht es allerdings so aus, dass durch die Erschließung von riesigen Erdgasreserven, dem Schiefergas, der Bau von Windkraftanlagen in den USA fast vollständig zum Erliegen gekommen ist.&lt;br /&gt;
Kritisch ist auch die Tatsache, dass für die Schiefergasgewinnung meist neuartige Fracking-Methoden eingesetzt werden &amp;lt;ref&amp;gt; Energiewirtschaftliche Tagesfragen –Zeitschrift für Energiewirtschaft [Online] http://www.et-energie-online.de/Aktuelles/Veranstaltungen/tabid/67/Year/2013/Month/6/NewsModule/450/NewsId/586/Die-neue-Energiepolitik-der-USA-und-die-Schiefergasrevolution.aspx [abgerufen am 07.01.2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
Die aktuellsten Zahlen über den Energiemix liegen für Deutschland vor. Im Jahr 2012 liegt der Anteil am Primärenergieverbrauch von Gas bei 21,6%, Kohle bei 24,3%,  Mineralöl 33,1 %, Kernenergie 8% &amp;lt;ref&amp;gt; AG Energiebilanzen [Online] http://www.ag-energiebilanzen.de/index.php?article_id=7&amp;amp;clang=0 [abgerufen am 06.01.2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Der Beitrag der erneuerbaren Energien zur Energieversorgung in Deutschland ist in den letzten Jahren beständig gewachsen. Im Jahr 2012 trugen sie bereits 12,6% zum Endenergieverbrauch (beinhaltet unmittelbar gebrauchsfähigen Energie in Form von bspw. Strom oder Benzin) bei und 22,9% zur Brutto-Stromerzeugung (Erzeugung elektrischer Energie aus anderen Energieformen) bei. Die Erneuerbaren Energien sollen im Strombereich bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent und bis zum Jahr 2035 auf 55 bis 60 Prozent ausgebaut werden &amp;lt;ref&amp;gt; Bundesministerium für Wirtschaft und Energie [Online] http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Energietraeger/erneuerbare-energien.html [abgerufen am 06.01.204] &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Beim aktuellen Energiemix in Deutschland verursacht ein Elektroauto 112g CO2/km und wird 2020 voraussichtlich 61g CO2/km ausstoßen &amp;lt;ref&amp;gt; Präsentation: Herausforderungen Elektromobilität, Dr. Tobias Löscheter  (Leiter Konzernforschung Antriebe VW-AG)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenswertes zu Energiebilanzen ==&lt;br /&gt;
Der Primärenergieverbrauch ist der Verbrauch an primären Energieträgern, die noch keiner Umwandlung unterworfen wurden. Dazu zählen Stein- und Braunkohle, Erdöl, Erd- und Grubengas, aber auch die erneuerbaren Energien, Atomenergie sowie Abfälle, die zur Energiegewinnung verwertet werden. Der Verbrauch ergibt sich aus der Gewinnung dieser Energieträger im Land, den Bezügen und Lieferungen über die Landesgrenzen und aus den erfassten Lagerbestandsveränderungen.&lt;br /&gt;
Die Endenergie bezeichnet den Teil der ursprünglich eingesetzten Primärenergie (=liegt in freier oder gebundener Form in den ursprünglichen Energieträgern (Kohle, Erdöl etc.) vor), der nach Umwandlung und Transport dem Endverbraucher zur Verfügung steht. Es gehen die Verbrauchergruppen „Industrie“, „Haushalte“, „Gewerbe, Handel, Dienstleistungen“ und „Verkehr“ ein. Der Endenergieverbrauch gibt somit Auskunft über den Verbrauch der unmittelbar gebrauchsfähigen Energie in Form von bspw. Strom oder Benzin. Die Angaben über den Endenergieverbrauch beruhen im Allgemeinen auf Statistiken über die Lieferungen an diese Verbrauchergruppen &amp;lt;ref&amp;gt; Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW [Online] http://www.lanuv.nrw.de/umweltindikatoren-nrw/index.php?indikator=5&amp;amp;mode=indi [abgerufen am 11.01.2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Die Bruttostromerzeugung ist die Erzeugung elektrischer Energie aus anderen Energieformen, z. B. Kernkraft oder Windenergie. Die Bruttostromerzeugung wird in der Regel in Gigawattstunden (GWh) angegeben. Die Bruttostromerzeugung insgesamt umfasst die Bruttostromerzeugung in sämtlichen Kraftwerkstypen. Die Bruttostromerzeugung auf der Ebene des einzelnen Kraftwerks ist definiert als am Ausgang der Haupttransformatoren gemessene Elektrizitätsmenge, d. h. der Stromverbrauch der Hilfsaggregate und Transformatoren &amp;lt;ref&amp;gt; European Commission [Online] http://epp.eurostat.ec.europa.eu/statistics_explained/index.php/Glossary:Gross_electricity_generation/de [abgerufen am 11.01.2014] &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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[[Category: Grüne Elektroautos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Strommix_der_Zukunft&amp;diff=741</id>
		<title>Strommix der Zukunft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Strommix_der_Zukunft&amp;diff=741"/>
				<updated>2014-01-27T09:49:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Well-to-Wheel - Ganzheitliche Effizienzbetrachtung ==&lt;br /&gt;
Ob Biomasse, Sonnenstrom oder Wasserstoff – die Quelle der Energie allein ist kein Garant für umweltfreundliche Mobilität. Ebenso wichtig sind die Schritte von der Kraftstoffproduktion bis zum Tank sowie die Wahl der richtigen Antriebstechnologie.&lt;br /&gt;
Bei der Betrachtung der gesamten Wirkkette für die Fortbewegung von der Gewinnung und Bereitstellung der Antriebsenergie bis zur Umwandlung in kinetische Energie spricht man von der “Well-to-Wheel-Analyse”, also einer Untersuchung vom “Bohrloch bis zum Rad”.&lt;br /&gt;
Bei der Well-to-Wheel-Betrachtung werden zwei Teilbereiche Well-to-Tank (Energiebereitstellung) und Tank-to-Wheel (Fahrzeugwirkungsgrad) unterschieden. Fahrzeughersteller können dabei nur den zweiten Bereich “Vom Tank bis zum Rad” konstruktiv beeinflussen &amp;lt;ref&amp;gt; Fuelcell E-Mobility Daimler AG [Online] http://www.fuel-cell-e-mobility.info/h2-infrastruktur/Well-to-Wheel/ [abgerufen am 29.12.2013]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die wichtigsten Regionen ==&lt;br /&gt;
Abbildung 1 gibt einen Überblick über die Hauptabsatzmärkte für PKW. Der weltweit größte Markt für PKW ist China mit einer Zahl von knapp 16 Millionen neu zugelassenen Fahrzeugen im Jahr 2013, dicht gefolgt von den USA. Große Bedeutung haben neben dem gesamten europäischen Markt auch die Märkte der aufsteigenden Länder, wie Brasilien oder Indien &amp;lt;ref&amp;gt; Die Welt [Online] http://www.welt.de/wirtschaft/article123050561/Deutsche-Autobauer-sollten-China-nicht-trauen.html [abgerufen am 20.12.2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Dieser Artikel soll einen Einblick in die Energiepolitik einiger Länder geben, die für den weltweiten PKW-Markt von großer Bedeutung sind. Untenstehende Abbildung 2 zeigt im direkten Vergleich den Energiemix der EU-27 Staaten, USA, China und weltweit im Jahre 2009. Im Folgenden wird der Energiemix der USA, von China und Deutschland genauer erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Fahrzeugmärkte.jpg|center|thumb|300px|Abbildung 1: Fahrzeugmärkte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.welt.de/wirtschaft/article123050561/Deutsche-Autobauer-sollten-China-nicht-trauen.html [abgerufen am 28.12.2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Energiemix.gif|center|thumb|300px|Abbildung 2: Energiemix&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bpb.de/cache/images/3/75943-1x2-orginal.gif?C42FD [abgerufen am 04.01.2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== China ==&lt;br /&gt;
Die Umweltbelastungen und Umweltzerstörungen sind in China insbesondere durch Energiegewinnung und Energieumwandlung gravierend. Über 40 % der Landfläche leiden unter saurem Regen, zusätzlich sind ca. 65% aller großen Städte von hohem Schwebstoffgehalt betroffen und annähernd alle Gewässer in Chinas Osten sind hoch belastet. 2010 setzte sich Chinas Energiemix aus rund 66 % Kohle, 20 % Öl, 6 % Gas, 1 % Kernenergie, 6 % Wasserkraft und 1 % erneuerbare Energien zusammen &amp;lt;ref&amp;gt; Energiemarkt China, Dr. Klaus Ritter [Online] http://www.eitep.de/de/pdf/press_energiemarkt_china.pdf [abgerufen am02.01.2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im 12. Fünfjahresplan wurde in China die Entwicklung der Energiestruktur für die Jahre 2011-2015 vorgegeben. Dabei soll die Entwicklung der sauberen Energie den Schwerpunkt bilden, damit der Anteil der nichtfossilen Energien am Primärenergieverbrauch auf 11,4% erhöht wird &amp;lt;ref&amp;gt; Vortrag 12. Fünfjahresplan China, Botschafter Wu&lt;br /&gt;
[Online] http://www.china-botschaft.de/det/dshd/t826701.htm [abgerufen am 02.01.2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Weltweit liegt China derzeit mit seiner installierten Leistung von Windkraftanlagen bereits auf Platz 1, jedoch sind einige noch gar nicht in Betrieb oder schon wieder vom Netz gegangen. China legt zukünftig Wert auf erneuerbare Energien, zu denen es allerdings nicht nur Windkraft, Photovoltaik und Bio-Energie sondern auch Atomenergie zählt &amp;lt;ref&amp;gt; Agentur Zukunft-Solarify: China – Nachholbedarf bei Entwicklung erneuerbarer Energien&lt;br /&gt;
[Online] http://www.solarify.eu/2013/08/24/116-china-nachholbedarf-bei-entwicklung-erneuerbarer-energien/ [abgerufen am 03.01.2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Ein moderner PKW, der mit einem konventionellen Diesel-Motor betrieben wird stößt, in etwa 120g CO2/km aus. Ein Elektroauto, was in China betrieben wird, verursacht beim aktuellen Energiemix etwa 184g CO2/km und wird bei der geplanten Entwicklung auch im Jahre 2020 noch 140g CO2/km verursachen &amp;lt;ref&amp;gt; Präsentation: Herausforderungen Elektromobilität, Dr. Tobias Löscheter  (Leiter Konzernforschung Antriebe VW-AG)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== USA ==&lt;br /&gt;
In den USA wurden 2011 politisch die Weichen für die folgenden vier Jahre gestellt. In der Energiepolitik setzen die Amerikaner weiter auf den bewährten Energiemix. Dieser sieht wie folgt aus: 37% Erdöl, 24,7% Erdgas, 22,4% Kohle, 10% Kernenergie und 5,7% erneuerbare Energien&amp;lt;ref&amp;gt; Bundezentrale für politische Bildung [Online] http://www.bpb.de/cache/images/3/75943-1x2-orginal.gif?C42FD [abgerufen am 26.12.2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Laut den USA haben Schiefergase bei den erneuerbaren Energien eine „Brückenfunktion“ und seien damit der „perfekte Partner für die Sonnen- und Windenergie“. Ein Teil der Gewinne, die aus dem Schiefergasabbau resultieren, sollen in einen Fond fließen, der die Forschung von Solar- und Windenergie unterstützt. Derzeit sieht es allerdings so aus, dass durch die Erschließung von riesigen Erdgasreserven, dem Schiefergas, der Bau von Windkraftanlagen in den USA fast vollständig zum Erliegen gekommen ist.&lt;br /&gt;
Kritisch ist auch die Tatsache, dass für die Schiefergasgewinnung meist neuartige Fracking-Methoden eingesetzt werden &amp;lt;ref&amp;gt; Energiewirtschaftliche Tagesfragen –Zeitschrift für Energiewirtschaft [Online] http://www.et-energie-online.de/Aktuelles/Veranstaltungen/tabid/67/Year/2013/Month/6/NewsModule/450/NewsId/586/Die-neue-Energiepolitik-der-USA-und-die-Schiefergasrevolution.aspx [abgerufen am 07.01.2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
Die aktuellsten Zahlen über den Energiemix liegen für Deutschland vor. Im Jahr 2012 liegt der Anteil am Primärenergieverbrauch von Gas bei 21,6%, Kohle bei 24,3%,  Mineralöl 33,1 %, Kernenergie 8% &amp;lt;ref&amp;gt; AG Energiebilanzen [Online] http://www.ag-energiebilanzen.de/index.php?article_id=7&amp;amp;clang=0 [abgerufen am 06.01.2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Der Beitrag der erneuerbaren Energien zur Energieversorgung in Deutschland ist in den letzten Jahren beständig gewachsen. Im Jahr 2012 trugen sie bereits 12,6% zum Endenergieverbrauch (beinhaltet unmittelbar gebrauchsfähigen Energie in Form von bspw. Strom oder Benzin) bei und 22,9% zur Brutto-Stromerzeugung (Erzeugung elektrischer Energie aus anderen Energieformen) bei. Die Erneuerbaren Energien sollen im Strombereich bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent und bis zum Jahr 2035 auf 55 bis 60 Prozent ausgebaut werden &amp;lt;ref&amp;gt; Bundesministerium für Wirtschaft und Energie [Online] http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Energietraeger/erneuerbare-energien.html [abgerufen am 06.01.204] &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Beim aktuellen Energiemix in Deutschland verursacht ein Elektroauto 112g CO2/km und wird 2020 voraussichtlich 61g CO2/km ausstoßen &amp;lt;ref&amp;gt; Präsentation: Herausforderungen Elektromobilität, Dr. Tobias Löscheter  (Leiter Konzernforschung Antriebe VW-AG)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenswertes zu Energiebilanzen ==&lt;br /&gt;
Der Primärenergieverbrauch ist der Verbrauch an primären Energieträgern, die noch keiner Umwandlung unterworfen wurden. Dazu zählen Stein- und Braunkohle, Erdöl, Erd- und Grubengas, aber auch die erneuerbaren Energien, Atomenergie sowie Abfälle, die zur Energiegewinnung verwertet werden. Der Verbrauch ergibt sich aus der Gewinnung dieser Energieträger im Land, den Bezügen und Lieferungen über die Landesgrenzen und aus den erfassten Lagerbestandsveränderungen.&lt;br /&gt;
Die Endenergie bezeichnet den Teil der ursprünglich eingesetzten Primärenergie (=liegt in freier oder gebundener Form in den ursprünglichen Energieträgern (Kohle, Erdöl etc.) vor), der nach Umwandlung und Transport dem Endverbraucher zur Verfügung steht. Es gehen die Verbrauchergruppen „Industrie“, „Haushalte“, „Gewerbe, Handel, Dienstleistungen“ und „Verkehr“ ein. Der Endenergieverbrauch gibt somit Auskunft über den Verbrauch der unmittelbar gebrauchsfähigen Energie in Form von bspw. Strom oder Benzin. Die Angaben über den Endenergieverbrauch beruhen im Allgemeinen auf Statistiken über die Lieferungen an diese Verbrauchergruppen &amp;lt;ref&amp;gt; Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW [Online] http://www.lanuv.nrw.de/umweltindikatoren-nrw/index.php?indikator=5&amp;amp;mode=indi [abgerufen am 11.01.2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Die Bruttostromerzeugung ist die Erzeugung elektrischer Energie aus anderen Energieformen, z. B. Kernkraft oder Windenergie. Die Bruttostromerzeugung wird in der Regel in Gigawattstunden (GWh) angegeben. Die Bruttostromerzeugung insgesamt umfasst die Bruttostromerzeugung in sämtlichen Kraftwerkstypen. Die Bruttostromerzeugung auf der Ebene des einzelnen Kraftwerks ist definiert als am Ausgang der Haupttransformatoren gemessene Elektrizitätsmenge, d. h. der Stromverbrauch der Hilfsaggregate und Transformatoren &amp;lt;ref&amp;gt; European Commission [Online] http://epp.eurostat.ec.europa.eu/statistics_explained/index.php/Glossary:Gross_electricity_generation/de [abgerufen am 11.01.2014] &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
[[Category: Grüne Elektroautos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Ben%C3%B6tigte_Infrastruktur&amp;diff=740</id>
		<title>Benötigte Infrastruktur</title>
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				<updated>2014-01-27T09:48:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um mit einem konventionell angetriebenen Fahrzeug konkurrieren zu können muss die Dauer des Ladens möglichst gering gehalten werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Fahrzeug zu laden:&lt;br /&gt;
=== Batterieaustausch ===&lt;br /&gt;
Das Unternehmen Better Place hatte in Israel ein solches Konzept entwickelt. Es wird ein Auto ohne Akkumulator (Akku) gekauft. Der Akku wird gemietet, im Gegenzug zahlt man eine monatliche Miete. Die leeren Akkus werden dann an speziellen „Tankstellen“ durch volle Akkus ausgetauscht. Das führt zu einer Verkürzung des „Ladevorganges“.&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://www.tagesschau.de/wirtschaft/better-place100.html ''Better Place]. Elektroauto-Anbieter Better Place ist am Ende | tagesschau.de. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laden per Kabel ===&lt;br /&gt;
Es gibt zurzeit in Deutschland verschiedene Anschlusstypen.&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://www.vattenfall.de/de/emobility/volvo-kampagne.htm ''Volvo Kampagne]. Volvo Kampagne - Vattenfall. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[//https://www.rwe-mobility.com/web/cms/de/1242562/produkte-services/uebersicht/ ''RWE Produkte]. Produkte &amp;amp; Services | Übersicht. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der IEC-Typ-2-Anschluss (nach VDE-AR-E 2623-2-2) ist nach eigener Recherche der am meisten verbreitete Anschlusstyp in Berlin. Dieser liefert an einer privaten Vattenfall-Ladestation 16 A bei 230 V (3,7 kW).&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://www.vattenfall.de/de/emobility/so-funktionierts.htm Vattenfall-Ladestation'']. Volvo Kampagne - Vattenfall. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Öffentliche Ladestationen bieten bis zu  32 A.&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://www.vattenfall.de/de/emobility/volvo-kampagne.htm ''Volvo Kampagne]. Ladestationen - so funktioniert's - Vattenfall. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ladestationen von RWE haben verschieden Leistungen und Ladezeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[//https://www.rwe-mobility.com/web/cms/mediablob/de/2048468/data/2049122/2/geschaefts-und-flottenkunden/referenzprojekte/produktbroschuere/Produktkatalog.pdf Produktkatalog]. RWE Mobility. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Leistungen variieren je nach Produkt zwischen 3,7 kW (Schuko) und 22 kW (Schnellladestation). Damit ergibt sich eine Ladedauer von mindestens 60 Minuten (20 kWh Akku).&amp;lt;ref&amp;gt;[//https://www.rwe-mobility.com/web/cms/mediablob/de/2048468/data/2049122/2/geschaefts-und-flottenkunden/referenzprojekte/produktbroschuere/Produktkatalog.pdf Produktkatalog]. RWE Mobility. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Solche Schnelllademöglichkeit gibt es an öffentlichen Ladestationen zu fast 60 % in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://de.chargemap.com/stats/germany Ladestationen in Germany]. Statistiken über Ladestationen in Germany. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laden per Induktion ===&lt;br /&gt;
Bosch hat derzeit eine induktive Ladestation in der Entwicklung.&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://www.pluginnow.com/plugless Plugless]. Plugless™ Level 2 EV Charging System (3.3kW) | Bosch Electric Vehicle Solutions. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit einer Leistung von 3,3 kW werden die Fahrzeuge ähnlich schnell wie bei einem herkömmlichen Typ-2-Anschluss.&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://www.pluginnow.com/sites/default/files/PluglessL2_Specs.pdf Plugless Spezifikationen]. Plugless™ L2 Specs. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ladeort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin bietet nach eigener Recherche ca. 220 Ladestationen. Diese sind vornehmlich im Stadtzentrum zu finden und bedienen Ballungszentren.  Dies ist auch in ganz Deutschland zu sehen. Während ländliche Gegenden kaum mit Ladestationen versorgt sind, sind städtische Bereiche gut ausgebaut.  Öffentliche Ladestationen werden nur zu 10% genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://www.e-mobile.ch/pdf/2011/Leitfaden_Ladeinfrastruktur_2011.pdf Merkblatt Ladeinfrastruktur Elektrofahrzeuge]. e'mobile. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehrheitlich werden private und gewerbliche Ladestationen genutzt.&lt;br /&gt;
Private Ladestationen können am eigenen Haus / Garage oder nach Absprache mit dem Vermieter installiert werden. Dazu muss ein Paket von einem Anbieter gekauft werden. Die Preise belaufen sich auf ca. 1000 €.&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://www.electrodrive-europe.com/de/de/produkte.php Kosten für eine Wallbox]. ELECTRODRIVE Europe – Premiumprodukte zu einem fairen Preis. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bisher gibt es hierbei keine einheitlichen Anschlusstypen. Je nach Fahrzeughersteller muss die so genannte Wallbox erworben werden. Diese Wallboxen können in Kombination mit einer Photovoltaikanlage erworben werden. Durch die Eigenverbrauchsregelung &amp;lt;ref&amp;gt;[//http://www.solarwirtschaft.de/unsere-themen/erneuerbare-energien-gesetz.html Erneuerbare-Energien-Gesetz]. EEG. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist es möglich das Elektroauto mit dem eigenen Strom zu laden. Dies wird zurzeit über das Erneuerbaren-Energie-Gesetz (EEG) gefördert.&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2009/__37.html EEG - Einzelnorm]. EEG - Einzelnorm. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige große Unternehmen ermöglichen das Laden auch auf Betriebsparkplätzen. Unter dem Projekt „charge@work“ hat die Daimler AG bspw. ihre Mitarbeiter in und um Stuttgart 260 Elektrofahrzeuge zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://blog.mercedes-benz-passion.com/2013/10/chargework-260-elektrofahrzeuge-fuer-werksangehoerige/ „charge@work“]. „charge@work: 260 Elektrofahrzeuge für Werksangehörige an insgesamt 5 Standorten | Mercedes-Benz Passion Blog. Abgerufen am 08.10.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um diese Flotte laden zu können wurden zusätzlich 170 Ladestationen an fünf Daimler-Standorte aufgebaut. Dieses Projekt ist in einem groß angelegten Konzept, dem sogenannten Living Lab BWe mobil eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://www.livinglab-bwe.de/ LivingLab]. BWE. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezahlen des Stromes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den getankten Strom zu bezahlen gibt es verschiedene Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
*Privat: Privat besteht die Möglichkeit seinen eigenen Strom zu tanken. Somit würden keine Kosten anfallen. Wenn dieser Strom jedoch nicht ausreicht bzw. nicht vorhanden ist, kann man direkt über den jeweiligen Stromanbieter den genutzten Strom bezahlen.&lt;br /&gt;
*Betrieb: Bei betrieblichen werden die Kosten meist von den Projektpartnern getragen. Üblicherweise werden die Kosten jedoch wie bei einer öffentlichen Ladestation entrichtet. Das heißt, dass man ein Bezahlsystem nutzen muss.&lt;br /&gt;
*Öffentlich: Öffentlich Ladestationen haben verschiedene Systeme zum Bezahlen des Stromes.&lt;br /&gt;
**Zahlen per Vertrag: Es wird ein Vertrag mit einem Stromanbieter abgeschlossen. Dann ist es möglich an jeder Ladestation, die von diesem Anbieter versorgt wird, Strom zu tanken.&lt;br /&gt;
**Roaming: Auch wenn der eigene Anbieter diese Ladestation nicht direkt mit dem Strom versorgt, ist es dennoch möglich die Ladestation zu nutzen. Wenn die Ladestation einem Roaming-Netz angehört, kann man über den eigenen Vertrag den Strom bezahlen.&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://www.rwe.com/web/cms/de/1129544/rwe-deutschland-ag/presse/elektromobilitaet-strom-tanken-und-per-handy-bezahlen/ Strom Tanken per SMS]. RWE Deutschland AG. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**RWE bietet die Möglichkeit über die eigene Telefonrechnung zu zahlen. So ist es möglich eine SMS zu senden und dann für eine gewisse Dauer die Ladestation zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://www.rwe.com/web/cms/de/1129544/rwe-deutschland-ag/presse/elektromobilitaet-strom-tanken-und-per-handy-bezahlen/ Strom Tanken per SMS]. RWE Deutschland AG. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Um diese große Vielfalt zu vereinfachen haben sich verschiedene Stadtwerke zu einer Gemeinschaft zusammen getan.&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://ladenetz.de/index.php?id=missionundvision Infos über Ladenetz.de]. Über ladenetz.de: ladenetz.de. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Portal ladenetz.de bietet beispielsweise die Möglichkeit nur einen Anbieter nutzen zu müssen um an verschiedenen Ladestationen Strom zu tanken. Um dies auf Europa auszuweiten wurde intercharge gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://www.intercharge.eu/index.php?id=5 Infos über intercharge]. intercharge - charge wherever you like. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit ist es möglich europaweit einheitlich Strom zu tanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem beim Roaming ist, dass nicht jeder Nutzer eindeutig identifizierbar ist. Dieses Problem soll ab 1.1.2014 durch den Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) geregelt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://www.spiegel.de/auto/aktuell/elektroauto-infrastruktur-diverse-stecker-zahlreiche-bezahlsysteme-a-930582.html Elektroauto-Infrastruktur: Diverse Stecker, zahlreiche Bezahlsysteme]. SPIEGEL ONLINE. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Intelligente Netze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Möglichkeiten der Elektromobilität zu verbessern, können so genannte „Intelligente Netze“ („Smart Grid“) eingeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Kampker, D. Vallée, A. Schnettler, Herausgeber = Springer Vieweg, Titel = Elektromobilität, Heidelberg 2013, Seite = 88&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter diesem Begriff wird ein Verbund von Stromerzeugern, Verbrauchern, Speichern, Elektrofahrzeuge etc. zusammengefasst. Dieses System bezieht sich neben Elektroautos auch auf andere Bereiche, die mit Strom im Alltag zu tun haben (z.B. Fernseher). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Smart_Grids.jpeg|center|thumb|300px|Schema Smart Grid&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://www.smartgrids.at/img/db/pics/178.jpg Smart Grids]. SmartGrids.at. Abgerufen am 16.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Schema von einem Smart Grid zu sehen ist, gibt es neben dem heutigen Stromnetzes (grau) eine IT-Infrastruktur (grün), welche die Einzelkomponenten untereinander steuert. So können die Elektrofahrzeuge beispielsweise als Speicher und Verbraucher in Erscheinung treten. Dies nennt man auch Vehicle-to-Grid. Somit könnte man die großen Schwankungen der Stromerzeugung (bspw. Windenergie oder Solarenergie) teilweise zumindest ausgleichen. Bei Solarenergie ist es notwendig die Energie vom Tag, an dem die Sonne scheint und damit Energie liefert, in der Nacht übergangsweise zu speichern. Denn genutzt wird die Energie hauptsächlich am Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SolarWindEigen.png|center|thumb|300px|Verteilung Stromertrag aus Solar- und Windenergie&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://windmonitor.iwes.fraunhofer.de/windwebdad/www_reisi_page_new.show_page?page_nr=88&amp;amp;lang=de Daten für Windenergie]. Fraunhofer IWES. Abgerufen am 15.01.2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://www.pv-ertraege.de/cgi-bin/pvdaten/src/bundes_uebersichten.pl Daten für Solarenergie]. Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. Abgerufen am 15.01.2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzbarkeit von Solar- und Windenergie unterscheiden sich zusätzlich auch über das Jahr. Im Sommer gibt es tendenziell mehr Solarenergie und im Herbst/Winter eher Windenergie. Diese Energie kann man in den Autos zwischenspeichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vehicle to grid (V2G) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bislang werden Pumpen- oder Gasturbinenkraftwerke als Stromspeicher eingesetzt um Schwankungen auszugleichen. Diese Schwankungen können durch z.B. hohen Stromverbrauch oder große Stromerzeugung entstehen. Autos parken (23 Stunden am Tag) länger als sie gefahren (1 Stunde am Tag) werden. Dadurch ist es sehr gut möglich die Akkus der Elektrofahrzeuge übergangsweise als Speicher zu verwenden. Untersuchungen an der University of Delaware in Newark zeigen: Wenn nur ein Prozent der in Kalifornien zugelassenen Fahrzeuge als Energiespeicher zur Verfügung stünden, könnte der gesamte Bedarf an Regulierungsstrom damit gedeckt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[//http://elektrofahrzeuge.lsw.de/das_e_fahrzeug/elektromobilitaet_vehicle_to_grid.aspx?cs=90729BED-6CC1-4CBC-A9EF-44F5EB5FA966&amp;amp;csid=1073&amp;amp;ch=1l Elektromobilität V2G]. LSW.de Abgerufen am 18.12.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=iyvAwd4p6ds Smart Grids - einfach erklärt]&lt;br /&gt;
*[http://youtu.be/LSMz0wPSJ4M EnBW Elektronauten-Ladekarte: Strom tanken in Stuttgart &amp;amp; Region]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
[[Category:Grüne Elektroautos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Energiespeicher&amp;diff=739</id>
		<title>Energiespeicher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Energiespeicher&amp;diff=739"/>
				<updated>2014-01-27T09:48:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme der Energiespeicher für die Elektromobilität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der größten Probleme der Elektromobilität ist es, geeignete Energiespeicher zu entwickeln. Auf dem Stand der Technik 2013 kann aufgrund des hohen Gewichts leistungsstarker Akkus nicht genug Energie im Fahrzeug mitgeführt werden, um lange Strecken zu überwinden. Entgegen der Erwartungen hat aber der gesamte Produktlebenszyklus eines Lithium-Ionen-Akkus eine geringe negative Auswirkung auf die Ökobilanz des Elektrofahrzeugs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil dazu senkt  der hohe Energieaufwand bei Herstellung und Speicherung von Wasserstoff für die Verwendung in Brennstoffzellen deren Ökobilanz drastisch. Unabhängig von der Technologie hat die Herkunft des Stroms eine ungleich höhere Auswirkung darauf, wie „grün“ Elektromobilität ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglichkeiten der Speicherung von Energie für die Elektromobilität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage ist die gängigste Form Energie zu speichern der Akkumulator. Ein wichtiges Bewertungskriterium für Energiespeicher ist die spezifische Energiedichte in der Einheit Energie in Wattstunden pro kg Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist gibt verschiedene Möglichkeiten Energie chemisch in einem Akku zu speichern. In der Vergangenheit ist vor allem der '''Bleiakkumulator''' als Starter- und Bordnetzakku von Bedeutung gewesen, da er kostengünstig ist, ein gutes Tieftemperaturverhalten hat und kurzfristig sehr hohe Entladeströme abgeben kann &amp;lt;ref&amp;gt;M. Lienkamp, Elektromobilität. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sein Nachteil besteht aber darin, eine sehr geringe spezifische Energiedichte von 30 Wh/kg zu besitzen. Er ist somit zu schwer für die Verwendung als Antriebsakku.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Phase der Verwendung von Nickel-Cadmium-Batterien, welche wegen ihrer Giftigkeit aus dem Wettbewerb ausschieden, und Nickel-Metallhybrid-Akkus, welche wegen des Memory-Effekts (Verminderung der nutzbaren Kapazität nach häufiger Teilentladung) nicht erfolgreich waren, zeichnet sich heute ab, dass der Lithium-Ionen-Akku die vielversprechendste Option ist &amp;lt;ref&amp;gt;M. Lienkamp, Elektromobilität. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Lithium-Ionen-Akku''' besteht aus mehreren Sekundärzellen (Entladung ist reversibel). In diesen wird die elektrische Energie durch die Verschiebung von Lithium-Ionen gespeichert. Die positive Elektrode besteht aus Übergangsmetalloxid (z. Bsp. CoO2), die negative Elektrode häufig aus Graphit mit eingelagerten Lithium-Ionen. Die Lithium-Ionen können in einer Zelle durch das nicht wässrigen Elektrolyt zwischen den Elektroden hin- und herwandern &amp;lt;ref&amp;gt;G. Kickelbick, Chemie für Ingenieure. Pearson Deutschland GmbH, 2008, p. 407.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Um die gewünschte Kapazität zu erhalten, werden viele Zellen verschaltet. Unter Einbeziehung der Verluste durch Verschaltung, etc., ergibt sich eine immer noch relativ hohe Energiedichte von 140 Wh/kg. Leider ist auch hier durch physikalische Grenzen kein sprunghafter Anstieg der Energiedichte zu erwarten. Die Schwerpunkte in der Forschung liegen momentan auf der Verbesserung der Verschaltung der Einzelzellen, der Sicherheit während aller Betriebsbedingung und der Industrialisierung der Fertigung zur Kostensenkung &amp;lt;ref&amp;gt;M. Lienkamp, Elektromobilität. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AkkuKonzepte.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung 1: Schematischer Aufbau eines Blei-Akkus und eines Lithium-Ionen-Akkus &amp;lt;ref&amp;gt;“Batterien fürs Elektroauto: Hab’ den Wagen voll geladen . . .,” FAZ, 2009. [Online]. Available: http://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-chemie/batterien-fuers-elektroauto-hab-den-wagen-voll-geladen-1757956.html. [Accessed: 05-Jan-2014].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen variieren je nach Einsatzort. Beispielsweise legen Amerika und China größeren Wert auf Sicherheit in Crash-Situationen und kostengünstige Herstellung, Europa aber auf ein möglichst geringes Gewicht. Dies ist auch begründet durch die verschiedenen Ausrichtungen in der Elektromobilität, wie zum Beispiel die Verwendung von Hybrid- oder reinen Elektroautos &amp;lt;ref&amp;gt;M. Lienkamp, Elektromobilität. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Systeme, die eine höhere Energiedichte besitzen, befinden sich momentan im Forschungsstadium: die Lithium-Schwefel-Zellchemie (ca. doppelte Energiedichte einer Lithium-Ionen-Batterie) und die Lithium-Luft-Zellchemie (3-4 fache Energiedichte) &amp;lt;ref&amp;gt;M. Lienkamp, Elektromobilität. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei beiden Konzepten ist aber noch nicht sicher, ob sie überhaupt funktionieren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herstellung, Nutzung und Entsorgung von Lithium-Ionen-Akkus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch nicht vollständig erforscht, wie stark Herstellung, Nutzung und Entsorgung der elektrischen Energiespeicher die Umwelt belasten. Laut einer Studie der Empa (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) ist der ökologische Fußabdruck von Lithium-Ionen-Akkus aber geringer als befürchtet. Die Studie zeigt, dass 15% der gesamten ökologischen Belastungen eines Elektroautos auf die Batterie entfallen. Die Hälfte entfällt dabei auf die Gewinnung der Rohstoffe Aluminium und Kupfer und ein noch kleinerer Anteil auf das Lithium. '''Insgesamt befanden die Forscher, dass der Strom-Mix, mit dem die Batterie geladen wird, eine vielfach höheren Auswirkung auf die Ökobilanz des Elektroautos habe''' &amp;lt;ref&amp;gt;K. Pudenz, “Forscher ermitteln Ökobilanz von Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos,” Springer für Professionals, Redaktion ATZonline.de, 2010. [Online]. Available: http://www.springerprofessional.de/forscher-ermitteln-oekobilanz-von-lithium-ionen-akkus-fuer-elektroautos-12302/3948546.html. [Accessed: 05-Jan-2014].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ZusammensetzungLiIIonenakku.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung 2: Zusammensetzung eines Lithium-Ionen-Akkus &amp;lt;ref&amp;gt;“Automatisierte Anlagen für das Recycling von Elektroschrott - Trenntechnik – Fertigungsautomatisierung.” [Online]. Available: https://wiki.zimt.uni-siegen.de/fertigungsautomatisierung/index.php/Automatisierte_Anlagen_f%C3%BCr_das_Recycling_von_Elektroschrott_-_Trenntechnik. [Accessed: 05-Jan-2014].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Rohstoff-Gewinnung sind auch soziale Folgen zu berücksichtigen. Laut einer Studie des ZSW (Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung) ist bis mindestens 2050 weltweit ausreichend '''Lithium und Kupfer''' vorhanden, um die allgemeine Elektromobilität zu ermöglichen. Allerdings liegt ein Großteil der Lithium-Ressourcen in politisch instabilen Ländern wie Bolivien oder Chile. Es ist ersichtlich, dass dies Konflikte zur Folge haben kann, wie auch die Ausbeutung andere Ressourcen bereits nach sich zog. Auch aus diesem Grund wird bereits viel Energie in die Erforschung geeigneter Recycling-Verfahren gesteckt. Weitere bis jetzt weniger erforschte Rohstoffe für die Lithium-Ionen-Technologie sind Kobalt und Nickel &amp;lt;ref&amp;gt;K. Pudenz, “Lithium und Kupfer: Rohstoffe für den Ausbau der Elektromobilität,” Springer für Professionals, Redaktion ATZonline.de, 2010. [Online]. Available: http://www.springerprofessional.de/lithium-und-kupfer-rohstoffe-fuer-den-ausbau-der-elektromobilitaet-12161/3948388.html. [Accessed: 05-Jan-2014].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alternative Brennstoffzelle?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sprachgebrauch wird Brennstoffzelle oft mit der '''Wasserstoff-Sauerstoff-Zelle''' gleichgesetzt. Sie ist die am besten erforschteste Art der Brennstoffzelle. Eine Wasserstoff-Sauerstoff-Brennzelle wandelt die chemische Reaktionsenergie des kontinuierlich zugeführten Brennstoffs Wasserstoff und des Oxidationsmittels Sauerstoff in elektrische Energie. Sie ist im eigentlichen Sinn kein Energiespeicher, sondern ein Energiewandler wie zum Beispiel auch eine Verbrennungskraftmaschine (VKM) &amp;lt;ref&amp;gt;G. Kickelbick, Chemie für Ingenieure. Pearson Deutschland GmbH, 2008, p. 407.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Da der Wasserstoff aber nicht natürlich vorhanden ist wie Öl, muss er unter Energieaufwand erzeugt werden. Somit wird die Energie im Wasserstoff gespeichert und in der Brennstoffzelle gespeichert. Desweiteren wird die chemische Energie direkt in elektrische Energie umgewandelt und die in VKMs bei der Verbrennung und mechanischen Umwandlung entstehenden Verluste umgangen. Als Antrieb in Kombination mit einem Elektromotor ist sie somit theoretisch effizienter als ein Verbrenner, in der Praxis müssen jedoch alle Produktionsschritte mit einbezogen werden &amp;lt;ref&amp;gt;M. Lienkamp, Elektromobilität. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;. „Wird aus Strom Wasserstoff über Elektrolyse erzeugt, tritt dabei ein Verlust von etwa 40 % auf. Für den Transport und die Speicherung von Wasserstoff gehen weitere 10 % verloren. Die Brennstoffzelle im Fahrzeug hat einen Wirkungsgrad von maximal 50 % und der damit betriebene Elektromotor wieder einen Verlust von 10 %. Damit kann man nur 25 % der ursprünglichen Energie nutzen“ (Akkumulator: ca. 60%) &amp;lt;ref&amp;gt;M. Lienkamp, Elektromobilität. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Herstellung, die Speicherung und der Transport des Wasserstoffs''' senkt also die Effizienz der Brennstoffzelle drastisch und führt dazu, dass sie nicht viel ökologischer ist als ein Verbrenner. Dies ändert sich, wenn zur Herstellung des Wasserstoffs Strom aus erneuerbaren Energiequellen verwendet wird, besonders wenn eine Überproduktion von Strom ausgeglichen werden kann, wie sie oft durch Windparks bei starkem Wind entsteht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Desweiteren wird für Brennstoffzellen viel Platin benötigt, welches nicht ausreichend vorhanden ist &amp;lt;ref&amp;gt;M. Lienkamp, Elektromobilität. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessantes Video zur Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus:&lt;br /&gt;
[http://www.hyperraum.tv/tag/lithium-ionen-batterie/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Animation und Video zur Funktionsweise von Brennstoffzellen:&lt;br /&gt;
[http://www.bigs.eu/images/prj/swf/bz/bz.html]&lt;br /&gt;
[http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/sachgeschichten/brennstoffzelle.php5]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellenverzeichnis&lt;br /&gt;
[1]	M. Lienkamp, Elektromobilität. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg, 2012.&lt;br /&gt;
[2]	G. Kickelbick, Chemie für Ingenieure. Pearson Deutschland GmbH, 2008, p. 407.&lt;br /&gt;
[3]	“Batterien fürs Elektroauto: Hab’ den Wagen voll geladen . . .,” FAZ, 2009. [Online]. Available: http://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-chemie/batterien-fuers-elektroauto-hab-den-wagen-voll-geladen-1757956.html. [Accessed: 05-Jan-2014].&lt;br /&gt;
[4]	K. Pudenz, “Forscher ermitteln Ökobilanz von Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos,” Springer für Professionals, Redaktion ATZonline.de, 2010. [Online]. Available: http://www.springerprofessional.de/forscher-ermitteln-oekobilanz-von-lithium-ionen-akkus-fuer-elektroautos-12302/3948546.html. [Accessed: 05-Jan-2014].&lt;br /&gt;
[5]	K. Pudenz, “Lithium und Kupfer: Rohstoffe für den Ausbau der Elektromobilität,” Springer für Professionals, Redaktion ATZonline.de, 2010. [Online]. Available: http://www.springerprofessional.de/lithium-und-kupfer-rohstoffe-fuer-den-ausbau-der-elektromobilitaet-12161/3948388.html. [Accessed: 05-Jan-2014].&lt;br /&gt;
[6]	“Automatisierte Anlagen für das Recycling von Elektroschrott - Trenntechnik – Fertigungsautomatisierung.” [Online]. Available: https://wiki.zimt.uni-siegen.de/fertigungsautomatisierung/index.php/Automatisierte_Anlagen_f%C3%BCr_das_Recycling_von_Elektroschrott_-_Trenntechnik. [Accessed: 05-Jan-2014].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Antriebe_und_Zweitverbraucher&amp;diff=738</id>
		<title>Antriebe und Zweitverbraucher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Antriebe_und_Zweitverbraucher&amp;diff=738"/>
				<updated>2014-01-27T09:47:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Wissensspeicher]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grüne Elektroautos]]&lt;br /&gt;
[[Category: Antriebe und Zweitverbraucher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Elektromotoren: Potential und Problematik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich lassen sich alle gängigen elektrischen Maschinenarten (vgl. [[Arten von Elektromotoren]]) in Elektrofahrzeugen verbauen. Entscheidend für die Wahl einer bestimmten E-Maschine ist das erwartete Fahrprofil, sowie folgende Kriterien: Kosten, Fertigbarkeit, Wartungsfähigkeit, Recyclebarkeit, Lebensdauer, Leistungsdichte, Wirkungsgrad und Materialauswahl &amp;lt;ref&amp;gt;A. Kapmker et.al. [Hrsg.], „Eletromobilität: Grunlagen einer Zukunftstechnologie“,  Springer Verlag, Berlin 2013 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Fahrdynamisch gesehen haben Elektromotoren gegenüber Verbrennungsmotoren viele Vorteile. Der größte ist sicherlich das konstante Drehmoment über einen großen Drehzahlbereich. Während beim Verbrennungsmotor das maximale Drehmoment nur in einem sehr kleinen, meist relativ hohem Drehzahlbereich vorherrscht, setzen Elektromotoren ihr maximales Drehmoment schon von Anfang an um (vgl. Abbildung 1). Dies bedeutet ein besseres Beschleunigungsverhalten und den Wegfall einer Anfahrkupplung, da Elektromotoren aus dem Stillstand beschleunigen können. Insgesamt kann bei einem Stadtfahrzeug komplett auf den Einsatz eines Getriebes verzichtet werden, da der Elektromotor den benötigten Drehzahlbereich vollkommen abdeckt. Erst bei sehr hohen Geschwindigkeiten (&amp;gt;120 km/h) wird eine Übersetzung benötigt. Das dafür benötigte Zwei-Gang-Getriebe kann aber deutlich einfacher und kleiner ausfallen, als die heute üblichen 6-, 7- oder 8-Gang-Getriebe, welche benötigt werden um den Verbrennungsmotor im optimalen Betriebspunkt zu halten &amp;lt;ref&amp;gt; H. Wallentowitz, „Strategien zur Elektrifizierung des Antriebsstranges“, Vieweg+Teubner Verlag, Wiesbaden, 2011 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Anders als Verbrennungskraftmaschinen können E-Motoren zudem im sogenannten 4-Quadranten-Betrieb arbeiten. Darunter wird verstanden, dass die E-Maschine in beide Drehrichtungen als Antrieb und Bremse betrieben werden kann. Gleichzeitig kann sie im Bremsbetrieb auch als Generator verwendet werden, wodurch die Rekuperation der Bremsenergie ermöglicht wird. Allerdings muss diese Energie dann geeignet gespeichert werden &amp;lt;ref&amp;gt; R.F. Hüttl et.al., „Elektromobilität – Potenziale und  Wirtschaftlich-Technische Herausforderungen“, Springer Verlag, Berlin, 2010 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derzeit nutzen die meisten Hersteller wegen des sportlichen Anfahrverhaltens und der hohen Leistungsdichte permanenterregte Synchron- oder Asynchronmaschinen (vgl. Abbildung 2). Diese Maschinen benötigen allerdings Seltene Erden für ihre Permanentmagneten, welche zu über 90% aus China stammen. Da es in China bereits Überlegungen gibt, keine Seltenen Erden mehr zu exportieren, sondern ausschließlich fertige Produkte, also komplette Elektromotoren oder LEDs, werden wohl in Zukunft auch andere Abbaugebiete erschlossen . Seltene Erden kommen zwar in nahezu allen Bodenarten der Welt vor, aber in diesen immer nur in sehr kleinen Mengen, weshalb für eine gewinnbringende Summe dieser wichtigen Metalle riesige Mengen an Erde durchsiebt werden müssen. Diese Abbaugebiete werden auf Grund der dort vorherrschenden niedrigeren Umweltbestimmungen und den damit verbundenen niedrigen Kosten wohl größtenteils in der dritten Welt entstehen &amp;lt;ref&amp;gt; R.F. Hüttl et.al., „Elektromobilität – Potenziale und  Wirtschaftlich-Technische Herausforderungen“, Springer Verlag, Berlin, 2010 &amp;lt;/ref&amp;gt; (vgl. [[benötigte Ressourcen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optimales Spannungslevel des elektrischen Bordnetzes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Spannungslevels des elektrischen Systems ist ein zentrales Thema bei der Grundauslegung eines E-Fahrzeugs. Wählt man ein niedriges Spannungsniveau von z.B. 60V, so kann einfach sichergestellt werden, dass die Komponenten bei einem Unfall oder unsachgemäßer Handhabung Lebewesen keine schweren Verletzungen zuführen. Allerdings benötigt man dann nach dem Gesetz der Elektrischen Leistung (P = U*I) höhere Ströme, was zu höheren Verlusten in den elektrischen Maschinen und einen höheren Kupferaufwand für das Bordnetz führt. Wählt man jedoch ein höheres Spannungslevel, für welches die meisten Motoren und Halbleiter in der nötigen Leistungsklasse ausgelegt sind, so können die 900 – 1.200V Spannung zu schweren Verletzungen bis hin zum Tode führen. &lt;br /&gt;
Die gängige heutige Lösung dieses Problems ist ein DC/DC-Wandler, welcher die von Wechselrichter (wird für Asynchronmaschinen benötigt), Bordnetz und Maschinen geforderte höhere Spannung dynamisch erzeugt. Zwar ist auch dieser mit Verlusten behaftete, jedoch sind diese bei Weitem nicht so hoch wie die Verluste durch hohe Ströme. Beim Abstellen des Fahrzeugs oder im Fehlerfall kann der Zwischenkreis schnell entladen werden, dann ist nur noch die niedrige Batteriespannung im System, welche nahezu ungefährlich ist &amp;lt;ref&amp;gt;A. Kapmker et.al. [Hrsg.], „Eletromobilität: Grunlagen einer Zukunftstechnologie“,  Springer Verlag, Berlin 2013 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungselektronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leistungselektronik wird benötigt, da die Antriebe und Zweitverbraucher (Bremskraftverstärker, Lenkhilfe, Heizung, …) eine hohe Leistung und damit eine hohe Spannung benötigen, die allerdings nicht von den Batterien geliefert werden kann. Akkumulatoren können Strom nur in einem geringen Spannungszustand speichern und abgeben, d.h. das sowohl die Energie für den Antrieb, als auch zurückgewonnene Energie durch Rekuperation umgewandelt werden muss. Gleichwohl wird elektrischer Strom als Gleichstrom in den Akkus gespeichert und muss daher beim Einsatz einer Asynchronmaschine als Antrieb zu Wechselstrom umgerichtet werden.&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren machte man sehr große Fortschritte im Bereich der Leistungselektronik, wodurch mittlerweile Wirkungsgrade von 90% möglich sind. Eine geringere Wärmeabgabe führt allerdings auch dazu, dass eine zusätzliche fossile Heizung benötigt wird (siehe Kap.4). Die höhere Leistungsdichte der Bauteile und der Betrieb der Teile auf immer kleineren Raum führen allerdings zu einer kritischen elektromagnetischen Verträglichkeit.  Vor allem andere elektrische Geräte können durch die hohe EMV-Belastung massiv gestört und beschädigt werden, aber auch die Folgen für den Menschen sind noch nicht gänzlich erforscht &amp;lt;ref&amp;gt;A. Kapmker et.al. [Hrsg.], „Eletromobilität: Grunlagen einer Zukunftstechnologie“,  Springer Verlag, Berlin 2013 &amp;lt;/ref&amp;gt;.  Die Folgen von sogenannten Elektrosmog auf den Menschen sind derzeit ein wichtiges Streitthema in der Wissenschaft und sollten daher mit Vorsicht behandelt werden, insbesondere da sich Menschen heutzutage sehr lange in Fahrzeugen aufhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thermomanagement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Elektromotoren einen sehr hohen Wirkungsgrad besitzen (bis zu 90%), produzieren sie nicht mehr genug Abwärme um den Innenraum des Fahrzeugs damit zu beheizen. Aus diesem Grund muss hierfür eine zusätzliche fossile oder elektrische Heizanlage vorgesehen werden. Energetisch gesehen wäre sogar eine fossile Heizanlage vorteilhafter, da elektrische Heizanlagen einen extrem schlechten Wirkungsgrad besitzen und die Reichweite des Fahrzeuges zu stark verringern würden. Für eine fossile Heizung würde man allerdings eine zusätzliche Infrastruktur inklusive Tank benötigen und ein abgeschirmtes Heizaggregat, in welchem das Öl oder das Gas verbrannt wird. Dies wird aus Kosten- und Komplexitätsgründen wahrscheinlich nicht möglich sein.  Die Kühlung des Innenraums durch einen Klimakompressor ist hingegen unkritischer wenn auch ebenfalls sehr energieintensiv &amp;lt;ref&amp;gt; M. Lienkamp, „Elektromobilität – Hype oder Revolution?“, Springer Verlag, Berlin, 2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Neben dem Innenraum muss zudem auch die Batterie in einem möglichst engen Temperaturfeld gehalten werden um ihre volle Leistungsfähigkeit zu garantieren. Somit ergibt sich sowohl an besonders heißen, als auch an besonders kalten Tagen eine deutliche Reduzierung der Reichweite, da der Klimakompressor oder die Heizanlage dann einen erheblichen Anteil am Energieverbrauch des Fahrzeugs aufweisen. So benötigt man z.B. bei einer Außentemperatur von 4°C eine Heizleistung von 3,6 kW um einen mittelgroßen PKW auf 20°C zu heizen. Um eine gefühlte Temperatur von 20°C zu erreichen muss auf Grund der kalten Teile im Fahrzeug sogar mit einer deutlich höheren Temperatur gerechnet werden. Bei einem Standartheizsystem mit  elektrischer Direktheizung würde dies bei der heutigen Technik eine Reduzierung der Reichweite um 25-30% nach sich ziehen. Berücksichtigt man Wärmeverluste durch den Lufttransport in den Kanälen und den Energieverbrauch durch die Lüftung, so ist eine Reduzierung der Reichweite von 40% anzunehmen. Bedenkt man nun, dass die Batterie bei 4°C entweder auch geheizt werden muss, oder deutlich weniger Speicherkapazität aufweisen kann, so sinkt die Reichweite des Fahrzeugs schnell unter 50%. Mögliche Gegenmaßnahmen zu dieser Problematik sind besser Dämmung der Fahrzeugkabine und aktive Wärmerückgewinnung &amp;lt;ref&amp;gt;A. Kapmker et.al. [Hrsg.], „Eletromobilität: Grunlagen einer Zukunftstechnologie“,  Springer Verlag, Berlin 2013 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ressourcenbedarf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Rohstoffe für die Produktion eines Elektromotors wird neben Eisen insbesondere Kupfer benötigt. Bei den permanenterregten Varianten der Synchron- und Gleichstrommaschinen wird zusätzlich noch Neodym als permanentmagnetischer Werkstoff benötigt. Neodym gehört den seltenen Erden an und wird für den Bau leistungsfähiger Magnete benötigt. Derzeit nutzen die meisten Hersteller wegen des sportlichen Anfahrverhaltens und der hohen Leistungsdichte permanenterregte Synchron- oder Asynchdonmaschinen. Diese Maschinen benötigen wie schon beschrieben seltene Erden für ihre Permanentmagneten, welche zu über 90% aus China stammen. Da es in China bereits Überlegungen gibt, keine seltenen Erden mehr zu exportieren, sondern ausschließlich fertige Produkte, also komplette Elektromotoren oder LEDs, werden wohl in Zukunft auch andere Abbaugebiete erschlossen &amp;lt;ref&amp;gt; M. Lienkamp, „Elektromobilität – Hype oder Revolution?“, Springer Verlag, Berlin, 2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Seltene Erden kommen zwar in nahezu allen Bodenarten der Welt vor, aber in diesen immer nur in sehr kleinen Mengen, weshalb für eine gewinnbringende Summe dieser wichtigen Metalle riesige Mengen an Erde durchsiebt werden müssen. Diese Abbaugebiete werden auf Grund der dort vorherrschenden niedrigeren Umweltbestimmungen und den damit verbundenen geringfügigeren Kosten wohl größtenteils in der dritten Welt entstehen &amp;lt;ref&amp;gt; Ressourceneffizienz und ressourcenpolitische Aspekte des Systems Elektromobilität (http://www.oeko.de/oekodoc/1334/2011-449-de.pdf &amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Bedarf an seltenen Erden, insbesondere an Neodym, würde bei einer Umrüstung des Individualverkehrs auf Elektromobilität auf Grund des steigenden Produktionsaufkommens von permanenterregten Elektromotoren extrem anwachsen. Geht man von einer Wachstumsrate des Elektrofahrzeugmarktes von 26% pro Jahr aus und von einer verbauten Masse von 1kg Neodym (heutzutage üblich) pro Elektroauto, so würde der Anteil des für Elektromotoren benötigten Neodyms an der weltweiten Förderung von derzeit 4,11% auf 1452% im Jahr 2030 steigen (vgl. Abbildung 1). Um also alleine die permanenterregten Elektromotoren für Elektroautos herzustellen, würde man bis 2030 die Abbaumenge von Neodym um das 15 fache der heutigen Abbaumenge steigern müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bedarf_an_Neodym.jpg]]&lt;br /&gt;
''Abbildung 1: Erwarteter Anstieg des Neodym Bedarfs''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kupferbedarf wird unabhängig vom dominanten Motorentyp wachsen, da alle Elektromotoren und deren Leistungselektronik Kupfer benötigen. Geht man wiederum von einer jährlichen Wachstumsrate der Elektromobilität von 26% aus und einer verbauten Kupfermenge von 30kg pro Fahrzeug, so würde der Anteil der Elektromotoren an der weltweiten Kupferproduktion von derzeit 0,06% bis in Jahr 2030 auf 21,13% steigen (vgl. Abbildung 2) &amp;lt;ref&amp;gt; H. Wallentowitz, „Strategien zur Elektrifizierung des Antriebsstranges“, Vieweg+Teubner Verlag, Wiesbaden, 2011 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bedarf_an_Kupfer.jpg]]&lt;br /&gt;
''Abbildung 2: Erwarteter Anstieg des Kupferbedarfs''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur jetzigen Zeit lohnt sich ein normales Auto in der Golfklasse mit einer Fahrleistung von 12.000km pro Jahr sowohl als Plug-In-Hybrid als auch als reines Elektrofahrzeug erst ab 3€/l Benzinpreis. Dies wird durch die noch hohen Kosten für den Akku und den Antrieb (100€/kW, zum Vergleich durchschn. Verbrenner: 50€/kW) verschuldet &amp;lt;ref&amp;gt; M. Lienkamp, „Elektromobilität – Hype oder Revolution?“, Springer Verlag, Berlin, 2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Sollte  sich in der Automobilindustrie jedoch ein Motorentyp durchsetzen, so ist davon auszugehen, dass durch die höhere Produktionszahl, als auch durch die weiterentwickelte Technik, der Preis für diese Antriebe deutlich sinken wird.&lt;br /&gt;
Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Entwickler die Rohstoffsituation in ihre Konzepte mit integrieren und somit auf Motoren setzen, welche entweder vollkommen unabhängig (Reluktanzmotor) oder nur geringfügig abhängig (Asynchronmaschine) von seltenen Erden sind. Ingenieure haben bereits effiziente Reluktanzmotoren entwickelt, welche gänzliche ohne Dauermagnete auskommen und damit auch ohne seltene Erden. Anstatt der teuren Permanentmagnete werden hier Spulen eingesetzt, welche erst magnetisch werden, wenn Strom durch sie fließt. Somit ist dieser Motor sowohl billiger, als auch energieeffizienter &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.zeit.de/auto/2013-02/elektromotor-technik &amp;lt;/ref&amp;gt;. Unausweichlich scheint jedoch ein rasanter Anstieg des Kupferbedarfs zu sein, dessen Bewältigung ebenfalls eine Herausforderung darstellen wird &amp;lt;ref&amp;gt; H. Wallentowitz, „Strategien zur Elektrifizierung des Antriebsstranges“, Vieweg+Teubner Verlag, Wiesbaden, 2011 &amp;lt;/ref&amp;gt;, jedoch nicht ganz so kritisch zu betrachten ist, wie der Anstieg des Bedarfs an seltenen Erden.&lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem stellt das Einsatzgebiet des Fahrzeugs dar: bei normalen Temperaturen (um 20°C) hat ein Elektroauto ungefähr eine Gesamteffizienz von 40 % (von der Produktion des Stroms bis zum direkten Verbrauch im Fahrzeug). Der Verbrennungsmotor hat eine Effizienz von etwa 25 % (von der Förderung bis zum Verbrauch im Auto). Auf der Autobahn, an einem kalten Tag, ist es genau umgekehrt: der Wirkungsgrad des Elektrofahrzeuges liegt eher bei 30 % und der des Verbrenners bei 40 %. so dass das Elektrofahrzeug auf Langstrecken energetisch derzeit eigentlich keinen Sinn ergibt &amp;lt;ref&amp;gt; M. Lienkamp, „Elektromobilität – Hype oder Revolution?“, Springer Verlag, Berlin, 2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Dies liegt jedoch nicht an den Elektroantrieben sondern am jeweiligen Strommix (vgl. [[Strommix der Zukunft]]) und der Speichertechnologie (vgl. [[Energiespeicher]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktionsweise eines Asynchronmotors: http://www.youtube.com/watch?v=N8LUOTQKXlk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
[[Category: Grüne Elektroautos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Potentiale_und_Herausforderungen_Elektromobilit%C3%A4t&amp;diff=737</id>
		<title>Potentiale und Herausforderungen Elektromobilität</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Potentiale_und_Herausforderungen_Elektromobilit%C3%A4t&amp;diff=737"/>
				<updated>2014-01-27T09:46:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektromobilität beschränkt sich nicht nur auf das Elektrofahrzeug an sich, sondern muss als ein zusammenhängender Kreis mehrere wichtiger Teilbereiche gesehen werden (siehe Abbildung 1). Für einen funktionierenden Umstieg auf elektrischen Strom als Antriebsquelle unserer Fahrzeuge müssen neben dem eigentlichem Auto und dem Energiespeicher auch die bestehende Infrastruktur und die Stromnetze weiterentwickelt werden. Zudem muss über neuen Mobilitätskonzepte nachgedacht werden und der Ausbau der erneuerbaren Energien weiter vorangetrieben werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kausalkreis_Elektrombilität.jpg |mini|hochkant=2.0|Abbildung 1: Kausalkreis der Elektromobiliät]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Potential ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektromobilität bietet im Vergleich zu derzeit konventionellen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor viele entscheidende Vorteile, die sie zur Zukunft der individuellen Mobilität werden lassen könnten. Vor allem ist durch Elektroautos eine schnelle und bequeme Fortbewegung ohne den Ausstoß von CO2 oder Schadstoffen prinzipiell möglich. Da es auf Dauer und in naher Zukunft unerlässlich sein wird, den Ausstoß von CO2 in die Atmosphäre zu senken um das Klima auf unserem Planeten nicht katastrophal zu verändern, lässt sich das Potential dieser Technologie gut erahnen. &lt;br /&gt;
Ein zweiter wichtiger Aspekt, der für die Elektromobilität spricht, ist die zunehmende Verknappung fossiler Brennstoffe wie Öl und Erdgas, welche zum Betrieb von Verbrennungsmotoren benötigt werden. Die Automobilität konkurriert zudem mit anderen Industriezweigen, wie etwa der Wärme- oder Kunststoffproduktion, sowie z.B. dem Flugverkehr um diese Rohstoffe, in welchen sich die Suche nach Alternativen als schwerer entpuppt als bei Automobilen. Da die fossilen Brennstoffe endlich sind, muss unabhängig von den Randbedingungen eine Alternative für die Zukunft gefunden werden. Warum also nicht schon jetzt damit beginnen?&lt;br /&gt;
Durch die zunehmende Urbanisierung der Welt werden in Zukunft zudem immer mehr Menschen in sogenannten Megacities (Städte mit mehr als 10 Mio. Einwohnern) leben. Platz ist dort nur begrenzt vorhanden und die täglich zurückzulegende Strecke ist gering. Optimale Bedingungen also für kleine, leichte Elektrofahrzeuge. Da diese Autos zudem keine direkten Schadstoffe ausstoßen und quasi geräuschlos dahinrollen, bieten sie ein sehr großes Potential um in den Megacities der Zukunft dem Platzmangel, dem Smog und der hohen Lärmbelästigung entgegenzuwirken.&lt;br /&gt;
Ein weiteres Potential von Elektroautos ist ihre Stromspeicherfähigkeit. Regenerative Energie, wie z.B. Wind- oder Solarenergie, lässt sich nicht oder nur schwer vorhersagen. Aus diesem Grund würde man bei einem steigendem Anteil unserer Stromerzeugung aus regenerativen Energien Speichermöglichkeiten benötigen, welche den bei guten Bedingungen (viel Wind, Sonne, Wellen, …) erzeugten Strom für Zeiten schlechter Bedingungen speichern kann. Elektroautos könnten in Zusammenarbeit mit intelligenten Stromnetzen, den sogenannten Smart Grids, diese Energie in ihren Batterien speichern und bei Verbrauchsspitzen, beispielsweise am Abend, wieder freigeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausforderungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Abbildung 2 bereits andeutet, gibt es im Bereich der Elektromobilität noch viele Problempunkte, die in den nächsten Jahren gelöst werden sollten, wenn der Elektroantrieb den  Verbrennungsmotor ohne Komforteinbußen für den Kunden ablösen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beispiel_Betankzeit.jpg|mini|hochkant=2.0|Abbildung 2: Betankzeit bei versch. Fahrzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch neben den vielen noch bestehenden technischen Problemen interessieren wir uns in dieser Semesterarbeit vor allem für die ökologischen Folgen einer Umstellung des Individualverkehrs auf Elektroautos. Auf den Plakaten dieses Wissensspeichers werden dabei alle wichtigen Faktoren genannt, die dem Elektroauto seinen Ruf als  ökologische  Fortbewegungsvariante strittig machen. Das Finden von Lösungsstrategien für diese Problematiken stellt sich als zentrale Aufgabe  heraus, damit das Elektroauto in Zukunft wirklich eine grüne Variante der Fortbewegung ist. Beispielsweise lassen sich dabei folgende Herausforderungen nennen, welche von Ingenieuren und Politikern  noch gemeistert werden müssen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Entwicklung neuer Antriebssysteme um kritische Ressourcen wie Kupfer und Seltene Erden zu umgehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Entwicklung neuer Batteriesysteme um einen extremen Bedarfsanstieg von Lithium zu unterbinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ausbau der Regenerativen Energien weltweit. Derzeit würde ein Elektroauto in den meisten Ländern der Welt mehr CO2 produzieren als ein    moderner Verbrennungsmotor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Umweltschonender Ausbau der für Elektromobilität benötigten Infrastruktur (Ladestationen, Energiespeicher,…)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Entwicklung veränderter Mobilitätsstrategien (Carsharing, Verbot von privaten Autos in Großstädten, Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel,…)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Internationale Zusammenarbeit stärken, um genormte Standards für Ladesysteme, Batterien, usw. zu entwickeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sind nur Beispiele, im Rahmen dieses Wissensspeichers werden noch weitere Herausforderungen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Grüne Elektroautos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Potentiale_und_Herausforderungen_Elektromobilit%C3%A4t&amp;diff=736</id>
		<title>Potentiale und Herausforderungen Elektromobilität</title>
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				<updated>2014-01-27T09:46:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektromobilität beschränkt sich nicht nur auf das Elektrofahrzeug an sich, sondern muss als ein zusammenhängender Kreis mehrere wichtiger Teilbereiche gesehen werden (siehe Abbildung 1). Für einen funktionierenden Umstieg auf elektrischen Strom als Antriebsquelle unserer Fahrzeuge müssen neben dem eigentlichem Auto und dem Energiespeicher auch die bestehende Infrastruktur und die Stromnetze weiterentwickelt werden. Zudem muss über neuen Mobilitätskonzepte nachgedacht werden und der Ausbau der erneuerbaren Energien weiter vorangetrieben werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kausalkreis_Elektrombilität.jpg |mini|hochkant=2.0|Abbildung 1: Kausalkreis der Elektromobiliät]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Potential ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektromobilität bietet im Vergleich zu derzeit konventionellen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor viele entscheidende Vorteile, die sie zur Zukunft der individuellen Mobilität werden lassen könnten. Vor allem ist durch Elektroautos eine schnelle und bequeme Fortbewegung ohne den Ausstoß von CO2 oder Schadstoffen prinzipiell möglich. Da es auf Dauer und in naher Zukunft unerlässlich sein wird, den Ausstoß von CO2 in die Atmosphäre zu senken um das Klima auf unserem Planeten nicht katastrophal zu verändern, lässt sich das Potential dieser Technologie gut erahnen. &lt;br /&gt;
Ein zweiter wichtiger Aspekt, der für die Elektromobilität spricht, ist die zunehmende Verknappung fossiler Brennstoffe wie Öl und Erdgas, welche zum Betrieb von Verbrennungsmotoren benötigt werden. Die Automobilität konkurriert zudem mit anderen Industriezweigen, wie etwa der Wärme- oder Kunststoffproduktion, sowie z.B. dem Flugverkehr um diese Rohstoffe, in welchen sich die Suche nach Alternativen als schwerer entpuppt als bei Automobilen. Da die fossilen Brennstoffe endlich sind, muss unabhängig von den Randbedingungen eine Alternative für die Zukunft gefunden werden. Warum also nicht schon jetzt damit beginnen?&lt;br /&gt;
Durch die zunehmende Urbanisierung der Welt werden in Zukunft zudem immer mehr Menschen in sogenannten Megacities (Städte mit mehr als 10 Mio. Einwohnern) leben. Platz ist dort nur begrenzt vorhanden und die täglich zurückzulegende Strecke ist gering. Optimale Bedingungen also für kleine, leichte Elektrofahrzeuge. Da diese Autos zudem keine direkten Schadstoffe ausstoßen und quasi geräuschlos dahinrollen, bieten sie ein sehr großes Potential um in den Megacities der Zukunft dem Platzmangel, dem Smog und der hohen Lärmbelästigung entgegenzuwirken.&lt;br /&gt;
Ein weiteres Potential von Elektroautos ist ihre Stromspeicherfähigkeit. Regenerative Energie, wie z.B. Wind- oder Solarenergie, lässt sich nicht oder nur schwer vorhersagen. Aus diesem Grund würde man bei einem steigendem Anteil unserer Stromerzeugung aus regenerativen Energien Speichermöglichkeiten benötigen, welche den bei guten Bedingungen (viel Wind, Sonne, Wellen, …) erzeugten Strom für Zeiten schlechter Bedingungen speichern kann. Elektroautos könnten in Zusammenarbeit mit intelligenten Stromnetzen, den sogenannten Smart Grids, diese Energie in ihren Batterien speichern und bei Verbrauchsspitzen, beispielsweise am Abend, wieder freigeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausforderungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Abbildung 2 bereits andeutet, gibt es im Bereich der Elektromobilität noch viele Problempunkte, die in den nächsten Jahren gelöst werden sollten, wenn der Elektroantrieb den  Verbrennungsmotor ohne Komforteinbußen für den Kunden ablösen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beispiel_Betankzeit.jpg|mini|hochkant=2.0|Abbildung 2: Betankzeit bei versch. Fahrzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch neben den vielen noch bestehenden technischen Problemen interessieren wir uns in dieser Semesterarbeit vor allem für die ökologischen Folgen einer Umstellung des Individualverkehrs auf Elektroautos. Auf den Plakaten dieses Wissensspeichers werden dabei alle wichtigen Faktoren genannt, die dem Elektroauto seinen Ruf als  ökologische  Fortbewegungsvariante strittig machen. Das Finden von Lösungsstrategien für diese Problematiken stellt sich als zentrale Aufgabe  heraus, damit das Elektroauto in Zukunft wirklich eine grüne Variante der Fortbewegung ist. Beispielsweise lassen sich dabei folgende Herausforderungen nennen, welche von Ingenieuren und Politikern  noch gemeistert werden müssen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Entwicklung neuer Antriebssysteme um kritische Ressourcen wie Kupfer und Seltene Erden zu umgehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Entwicklung neuer Batteriesysteme um einen extremen Bedarfsanstieg von Lithium zu unterbinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ausbau der Regenerativen Energien weltweit. Derzeit würde ein Elektroauto in den meisten Ländern der Welt mehr CO2 produzieren als ein    moderner Verbrennungsmotor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Umweltschonender Ausbau der für Elektromobilität benötigten Infrastruktur (Ladestationen, Energiespeicher,…)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Entwicklung veränderter Mobilitätsstrategien (Carsharing, Verbot von privaten Autos in Großstädten, Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel,…)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Internationale Zusammenarbeit stärken, um genormte Standards für Ladesysteme, Batterien, usw. zu entwickeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sind nur Beispiele, im Rahmen dieses Wissensspeichers werden noch weitere Herausforderungen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Grüne Elektroautos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Ben%C3%B6tigte_Ressoucen&amp;diff=735</id>
		<title>Benötigte Ressoucen</title>
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				<updated>2014-01-27T09:41:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Kupfererz.jpg|200px|thumb|right|Abb. 1: Kupfererz &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.kupferpreis.info/wp-content/uploads/Fotolia_4329665_XS.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Neben der Erzeugung und Speicherung der elektrischen Energie für E Fahrzeuge ergibt sich eine weitere Herausforderung: Für die Produktion elektrischer Antriebe werden Rohstoffe benötigt, die in konventionellen Fahrzeugen (Verbrennern) nicht oder in deutlich kleinerer Menge verwendet werden. Eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung &amp;lt;ref&amp;gt;  Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; nennt hier vor allem Kupfer und die so genannten Seltenen Erden. Bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit von E-Mobilität müssen also auch die ökologischen, ökonomischen und politischen Folgen der Beschaffung dieser Rohstoffe berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupfer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfer ist nach Silber das Metall mit der zweithöchsten Leitfähigkeit und wird aus diesem Grund in großer Menge in elektrischen Anwendungen verwendet. In einem modernen Mittelklasseauto (Verbrenner) werden etwa 12-15kg Kupfer verbaut. In elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist der Bedarf deutlich höher, da sowohl Motorkomponenten, als auch zusätzliche elektrische Leitungen und Leistungselektronik Kupfer benötigen. In der Literatur finden sich keine konkreten Angaben über den durchschnittlichen Kupferbedarf eines Elektroautos, eine Prognose der hier zitierten Fraunhofer-Studie &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; gibt aber einen Eindruck des resultierenden Kupferbedarfs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Überblick über die aktuellen Einsatzfelder des Rohstoffes (Stand 2010) nehmen elektrische KFZ-Antriebe unter &amp;quot;sonstige&amp;quot; zusammen mit anderen Anwendungen gerade einmal 3% des globalen Kupferbedarfs dar. KFZ-Elektronik schlägt mit 5% der globalen Nachfrage zu Buche. Die Autoren prognostizieren aber für 2050, dass 14% bis 21% der globalen Kupfernachfrage auf den Sektor der E-Mobilität zurückgehen werden. Grundlegend ist dabei die Annahme, dass 85% der zugelassenen KFZ E-Mobile sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als problematisch sehen die Autoren der Studie eine zunehmende Verknappung des Rohstoffes.  Laut U.S. Geological Survey 2013 (USGS) &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt; wurden im Jahr 2012 weltweit 17 mio. Tonnen Kupfer mit leicht steigender Tendenz abgebaut. Nach &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; listet der USGS von 2010 weltweite Kupferressourcen von ca. 3 mrd. Tonnen in der Erdkruste und 700 mio. Tonnen in Tiefseemanganvorkommen. Allerdings sind hiervon nur etwa 540 mio. Tonnen (aus der Erdkruste) mit den heute verfügbaren Methoden wirtschaftlich abbaubar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren prognostizieren also, dass die wirtschaftlich abbaubaren Vorkommen in den 30er Jahren aufgebraucht sein werden. Dies führt neben Preissteigerungen zum Einsatz riskanterer Technologien wie dem Abbau von Tiefseemanganknollen, die in einer Tiefe von 4000m bis 5000m auftreten. Da der Meeresboden in dieser Tiefe noch sehr unzureichend erforscht ist, warnt Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-3_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; hier vor nicht absehbaren ökologischen Konsequenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch in Bergbaugebieten an Land sind Berichte über Missachtungen grundlegender Umwelt- und Gesundheitsstandards zu finden, zum Beispiel  in afrikanischen Abbaugebieten &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.fr-online.de/wirtschaft/kupfer-abbau-in-sambia-veraetzte-zukunft-fuer-sambias-kinder,1472780,21309730.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; oder in Chile, dem Land mit der weltweit größten Kupferproduktion &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.geo.de/GEO/geo-tv/chile-segen-und-fluch-einer-kupfermine-52097.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. ([http://www.youtube.com/watch?v=uSQ3DneUi54 Kupferabbau in Chile])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit zur Deckung des steigenden Kupferbedarfs ist eine umfassendere Wiederverwertung des Kupfers. [1] listet 400 mio. Tonnen Kupfer, die weltweit auf Deponien oder in der Umwelt entsorgt wurden. Insbesondere in Nordamerika sehen die Autoren Potenzial, einen deutlich höheren Anteil des Kupferbedarfs durch Recycling zu decken. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Energieaufwand für das Recycling von Kupfer mit 20,5 GJ/t deutlich geringer ist als für Abbau und Aufbereitung von Kupfererz (zusammen 56,8 GJ/t) &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Abhängigkeiten sind bei diesem Rohstoff nicht zu erwarten, weil die globale Versorgung sich auf verschiedene Exportnationen aufteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seltene Erden ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bayan_Obo.jpg|400px|thumb|left|Abb. 2: Mine bei Bayan Obo in Nordchina, Chinas größte Mine für Seltene Erden. &amp;lt;ref&amp;gt; http://files.newsnetz.ch/story/1/7/9/17990568/20/topelement.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Begriff Seltene Erden fallen 17 Metalle, die in der Erdkruste nicht so selten sind, wie der Name vermuten lässt. Tatsächlich treten sie global häufiger auf als beispielsweise die Elemente Kupfer und Blei. Für den Sektor der E-Mobilität ist vor allem das Element Neodym von großer Bedeutung, das aufgrund seiner magnetischen Eigenschaften in Permanentagneten für Elektromotoren verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metalle treten in sehr geringer Konzentration auf. Aus diesem Grund müssen sehr große Erdmengen bewegt und gefiltert werden, um ausreichende Mengen seltener Erden zu gewinnen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Wegen höherer Umweltstandards ist es etwa in Europa oder Australien nicht möglich, den Abbau wirtschaftlich rentabel zu betreiben. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass die einzelnen Elemente wegen ihrer ähnlichen Eigenschaften nur sehr schwer voneinander getrennt werden können &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei dieser Trennung fallen schwermetallhaltige Säuren und radioaktive Isotope (insbesondere Thorium) an &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese werden in einigen Abbaugebieten in offenen Teichen gelagert, was zu massiven Belastungen der unmittelbaren Umwelt und der Anwohnenden führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; wird auch der Bedarf an Neodym für Permanentmagnete (in E-Mobilen und Windkraftanlagen) in den nächsten 20 Jahren deutlich ansteigen. Dies führt zu einer zunehmenden ökonomischen und politischen Abhängigkeit vom Hauptproduzenten China. Abbildung 4 zeigt die Produzentenverteilung im Jahr 2012 laut USGS &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Quelle beziffert den chinesischen Marktanteil auf etwa 87%. Die überwiegende Mehrzahl von Veröffentlichungen und Presse-Artikeln postuliert gar einen Marktanteil von 97% (u.a. &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;), allerdings ist keine detaillierte Aufschlüsselung zu finden, die diese Zahl rechtfertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Erzeugernationen_seltene_Erden.jpg|400px|thumb|right|Abb. 3: Erzeugernationen Seltene Erden nach &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Betrachtet man die politische Presse der letzten drei Jahre, finden sich bereits diverse Artikel, die auf diplomatische Konflikte zwischen europäischen oder nordamerikanischen Staaten und China hinweisen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/seltene-erden-eu-und-vereinigte-staaten-verklagen-china-11682578.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/knappe-rohstoffe-usa-drohen-china-mit-handelskampf-um-seltene-erden-a-736508.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gedrosselter-chinesischer-export-deutschen-firmen-gehen-hightech-metalle-aus-a-724405.html &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Konflikte beruhen auf dem zunehmenden Bedarf an seltenen Erden. Es ist anzunehmen, dass die Konflikte weiter zunehmen werden, da die chinesische Regierung zunehmend verarbeitete Produkte anstelle von Rohstoffen exportiert. Dadurch wird auch der Bedarf der chinesischen Industrie an seltenen Erden steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lösungsweg für den steigenden Bedarf und die sinkende Verfügbarkeit empfiehlt Kuchta &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; die Entwicklung von Recycling-Verfahren für Neodym und andere seltene Erden. Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet, dass zahlreiche Wissenschaftler in europäischen und amerikanischen Ländern an umweltschonenderen Verfahren zum Abbau von seltenen Erden forschen. ([http://www.youtube.com/watch?v=yDlkgtl32Xg Video über Seltene Erden]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://h2250274.stratoserver.net/wiki/index.php/Gr%C3%BCne_Elektroautos Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Ben%C3%B6tigte_Ressoucen&amp;diff=734</id>
		<title>Benötigte Ressoucen</title>
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				<updated>2014-01-27T09:40:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Kupfererz.jpg|200px|thumb|right|Abb. 1: Kupfererz &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.kupferpreis.info/wp-content/uploads/Fotolia_4329665_XS.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Neben der Erzeugung und Speicherung der elektrischen Energie für E Fahrzeuge ergibt sich eine weitere Herausforderung: Für die Produktion elektrischer Antriebe werden Rohstoffe benötigt, die in konventionellen Fahrzeugen (Verbrennern) nicht oder in deutlich kleinerer Menge verwendet werden. Eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung &amp;lt;ref&amp;gt;  Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; nennt hier vor allem Kupfer und die so genannten Seltenen Erden. Bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit von E-Mobilität müssen also auch die ökologischen, ökonomischen und politischen Folgen der Beschaffung dieser Rohstoffe berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupfer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfer ist nach Silber das Metall mit der zweithöchsten Leitfähigkeit und wird aus diesem Grund in großer Menge in elektrischen Anwendungen verwendet. In einem modernen Mittelklasseauto (Verbrenner) werden etwa 12-15kg Kupfer verbaut. In elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist der Bedarf deutlich höher, da sowohl Motorkomponenten, als auch zusätzliche elektrische Leitungen und Leistungselektronik Kupfer benötigen. In der Literatur finden sich keine konkreten Angaben über den durchschnittlichen Kupferbedarf eines Elektroautos, eine Prognose der hier zitierten Fraunhofer-Studie &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; gibt aber einen Eindruck des resultierenden Kupferbedarfs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Überblick über die aktuellen Einsatzfelder des Rohstoffes (Stand 2010) nehmen elektrische KFZ-Antriebe unter &amp;quot;sonstige&amp;quot; zusammen mit anderen Anwendungen gerade einmal 3% des globalen Kupferbedarfs dar. KFZ-Elektronik schlägt mit 5% der globalen Nachfrage zu Buche. Die Autoren prognostizieren aber für 2050, dass 14% bis 21% der globalen Kupfernachfrage auf den Sektor der E-Mobilität zurückgehen werden. Grundlegend ist dabei die Annahme, dass 85% der zugelassenen KFZ E-Mobile sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als problematisch sehen die Autoren der Studie eine zunehmende Verknappung des Rohstoffes.  Laut U.S. Geological Survey 2013 (USGS) &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt; wurden im Jahr 2012 weltweit 17 mio. Tonnen Kupfer mit leicht steigender Tendenz abgebaut. Nach &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; listet der USGS von 2010 weltweite Kupferressourcen von ca. 3 mrd. Tonnen in der Erdkruste und 700 mio. Tonnen in Tiefseemanganvorkommen. Allerdings sind hiervon nur etwa 540 mio. Tonnen (aus der Erdkruste) mit den heute verfügbaren Methoden wirtschaftlich abbaubar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren prognostizieren also, dass die wirtschaftlich abbaubaren Vorkommen in den 30er Jahren aufgebraucht sein werden. Dies führt neben Preissteigerungen zum Einsatz riskanterer Technologien wie dem Abbau von Tiefseemanganknollen, die in einer Tiefe von 4000m bis 5000m auftreten. Da der Meeresboden in dieser Tiefe noch sehr unzureichend erforscht ist, warnt Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-3_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; hier vor nicht absehbaren ökologischen Konsequenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch in Bergbaugebieten an Land sind Berichte über Missachtungen grundlegender Umwelt- und Gesundheitsstandards zu finden, zum Beispiel  in afrikanischen Abbaugebieten &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.fr-online.de/wirtschaft/kupfer-abbau-in-sambia-veraetzte-zukunft-fuer-sambias-kinder,1472780,21309730.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; oder in Chile, dem Land mit der weltweit größten Kupferproduktion &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.geo.de/GEO/geo-tv/chile-segen-und-fluch-einer-kupfermine-52097.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. ([http://www.youtube.com/watch?v=uSQ3DneUi54 Kupferabbau in Chile])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit zur Deckung des steigenden Kupferbedarfs ist eine umfassendere Wiederverwertung des Kupfers. [1] listet 400 mio. Tonnen Kupfer, die weltweit auf Deponien oder in der Umwelt entsorgt wurden. Insbesondere in Nordamerika sehen die Autoren Potenzial, einen deutlich höheren Anteil des Kupferbedarfs durch Recycling zu decken. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Energieaufwand für das Recycling von Kupfer mit 20,5 GJ/t deutlich geringer ist als für Abbau und Aufbereitung von Kupfererz (zusammen 56,8 GJ/t) &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Abhängigkeiten sind bei diesem Rohstoff nicht zu erwarten, weil die globale Versorgung sich auf verschiedene Exportnationen aufteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seltene Erden ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bayan_Obo.jpg|400px|thumb|left|Abb. 2: Mine bei Bayan Obo in Nordchina, Chinas größte Mine für Seltene Erden. &amp;lt;ref&amp;gt; http://files.newsnetz.ch/story/1/7/9/17990568/20/topelement.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Begriff Seltene Erden fallen 17 Metalle, die in der Erdkruste nicht so selten sind, wie der Name vermuten lässt. Tatsächlich treten sie global häufiger auf als beispielsweise die Elemente Kupfer und Blei. Für den Sektor der E-Mobilität ist vor allem das Element Neodym von großer Bedeutung, das aufgrund seiner magnetischen Eigenschaften in Permanentagneten für Elektromotoren verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metalle treten in sehr geringer Konzentration auf. Aus diesem Grund müssen sehr große Erdmengen bewegt und gefiltert werden, um ausreichende Mengen seltener Erden zu gewinnen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Wegen höherer Umweltstandards ist es etwa in Europa oder Australien nicht möglich, den Abbau wirtschaftlich rentabel zu betreiben. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass die einzelnen Elemente wegen ihrer ähnlichen Eigenschaften nur sehr schwer voneinander getrennt werden können &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei dieser Trennung fallen schwermetallhaltige Säuren und radioaktive Isotope (insbesondere Thorium) an &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese werden in einigen Abbaugebieten in offenen Teichen gelagert, was zu massiven Belastungen der unmittelbaren Umwelt und der Anwohnenden führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; wird auch der Bedarf an Neodym für Permanentmagnete (in E-Mobilen und Windkraftanlagen) in den nächsten 20 Jahren deutlich ansteigen. Dies führt zu einer zunehmenden ökonomischen und politischen Abhängigkeit vom Hauptproduzenten China. Abbildung 4 zeigt die Produzentenverteilung im Jahr 2012 laut USGS &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Quelle beziffert den chinesischen Marktanteil auf etwa 87%. Die überwiegende Mehrzahl von Veröffentlichungen und Presse-Artikeln postuliert gar einen Marktanteil von 97% (u.a. &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;), allerdings ist keine detaillierte Aufschlüsselung zu finden, die diese Zahl rechtfertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Erzeugernationen_seltene_Erden.jpg|400px|thumb|right|Abb. 3: Erzeugernationen Seltene Erden nach &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Betrachtet man die politische Presse der letzten drei Jahre, finden sich bereits diverse Artikel, die auf diplomatische Konflikte zwischen europäischen oder nordamerikanischen Staaten und China hinweisen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/seltene-erden-eu-und-vereinigte-staaten-verklagen-china-11682578.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/knappe-rohstoffe-usa-drohen-china-mit-handelskampf-um-seltene-erden-a-736508.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gedrosselter-chinesischer-export-deutschen-firmen-gehen-hightech-metalle-aus-a-724405.html &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Konflikte beruhen auf dem zunehmenden Bedarf an seltenen Erden. Es ist anzunehmen, dass die Konflikte weiter zunehmen werden, da die chinesische Regierung zunehmend verarbeitete Produkte anstelle von Rohstoffen exportiert. Dadurch wird auch der Bedarf der chinesischen Industrie an seltenen Erden steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lösungsweg für den steigenden Bedarf und die sinkende Verfügbarkeit empfiehlt Kuchta &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; die Entwicklung von Recycling-Verfahren für Neodym und andere seltene Erden. Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet, dass zahlreiche Wissenschaftler in europäischen und amerikanischen Ländern an umweltschonenderen Verfahren zum Abbau von seltenen Erden forschen. ([http://www.youtube.com/watch?v=yDlkgtl32Xg Video über Seltene Erden]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zurück zur Startseite Grüne Elektroautos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Ben%C3%B6tigte_Ressoucen&amp;diff=733</id>
		<title>Benötigte Ressoucen</title>
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				<updated>2014-01-27T09:38:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Kupfererz.jpg|200px|thumb|right|Abb. 1: Kupfererz &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.kupferpreis.info/wp-content/uploads/Fotolia_4329665_XS.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Neben der Erzeugung und Speicherung der elektrischen Energie für E Fahrzeuge ergibt sich eine weitere Herausforderung: Für die Produktion elektrischer Antriebe werden Rohstoffe benötigt, die in konventionellen Fahrzeugen (Verbrennern) nicht oder in deutlich kleinerer Menge verwendet werden. Eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung &amp;lt;ref&amp;gt;  Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; nennt hier vor allem Kupfer und die so genannten Seltenen Erden. Bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit von E-Mobilität müssen also auch die ökologischen, ökonomischen und politischen Folgen der Beschaffung dieser Rohstoffe berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupfer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfer ist nach Silber das Metall mit der zweithöchsten Leitfähigkeit und wird aus diesem Grund in großer Menge in elektrischen Anwendungen verwendet. In einem modernen Mittelklasseauto (Verbrenner) werden etwa 12-15kg Kupfer verbaut. In elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist der Bedarf deutlich höher, da sowohl Motorkomponenten, als auch zusätzliche elektrische Leitungen und Leistungselektronik Kupfer benötigen. In der Literatur finden sich keine konkreten Angaben über den durchschnittlichen Kupferbedarf eines Elektroautos, eine Prognose der hier zitierten Fraunhofer-Studie &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; gibt aber einen Eindruck des resultierenden Kupferbedarfs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Überblick über die aktuellen Einsatzfelder des Rohstoffes (Stand 2010) nehmen elektrische KFZ-Antriebe unter &amp;quot;sonstige&amp;quot; zusammen mit anderen Anwendungen gerade einmal 3% des globalen Kupferbedarfs dar. KFZ-Elektronik schlägt mit 5% der globalen Nachfrage zu Buche. Die Autoren prognostizieren aber für 2050, dass 14% bis 21% der globalen Kupfernachfrage auf den Sektor der E-Mobilität zurückgehen werden. Grundlegend ist dabei die Annahme, dass 85% der zugelassenen KFZ E-Mobile sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als problematisch sehen die Autoren der Studie eine zunehmende Verknappung des Rohstoffes.  Laut U.S. Geological Survey 2013 (USGS) &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt; wurden im Jahr 2012 weltweit 17 mio. Tonnen Kupfer mit leicht steigender Tendenz abgebaut. Nach &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; listet der USGS von 2010 weltweite Kupferressourcen von ca. 3 mrd. Tonnen in der Erdkruste und 700 mio. Tonnen in Tiefseemanganvorkommen. Allerdings sind hiervon nur etwa 540 mio. Tonnen (aus der Erdkruste) mit den heute verfügbaren Methoden wirtschaftlich abbaubar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren prognostizieren also, dass die wirtschaftlich abbaubaren Vorkommen in den 30er Jahren aufgebraucht sein werden. Dies führt neben Preissteigerungen zum Einsatz riskanterer Technologien wie dem Abbau von Tiefseemanganknollen, die in einer Tiefe von 4000m bis 5000m auftreten. Da der Meeresboden in dieser Tiefe noch sehr unzureichend erforscht ist, warnt Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-3_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; hier vor nicht absehbaren ökologischen Konsequenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch in Bergbaugebieten an Land sind Berichte über Missachtungen grundlegender Umwelt- und Gesundheitsstandards zu finden, zum Beispiel  in afrikanischen Abbaugebieten &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.fr-online.de/wirtschaft/kupfer-abbau-in-sambia-veraetzte-zukunft-fuer-sambias-kinder,1472780,21309730.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; oder in Chile, dem Land mit der weltweit größten Kupferproduktion &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.geo.de/GEO/geo-tv/chile-segen-und-fluch-einer-kupfermine-52097.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. ([http://www.youtube.com/watch?v=uSQ3DneUi54 Kupferabbau in Chile])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit zur Deckung des steigenden Kupferbedarfs ist eine umfassendere Wiederverwertung des Kupfers. [1] listet 400 mio. Tonnen Kupfer, die weltweit auf Deponien oder in der Umwelt entsorgt wurden. Insbesondere in Nordamerika sehen die Autoren Potenzial, einen deutlich höheren Anteil des Kupferbedarfs durch Recycling zu decken. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Energieaufwand für das Recycling von Kupfer mit 20,5 GJ/t deutlich geringer ist als für Abbau und Aufbereitung von Kupfererz (zusammen 56,8 GJ/t) &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Abhängigkeiten sind bei diesem Rohstoff nicht zu erwarten, weil die globale Versorgung sich auf verschiedene Exportnationen aufteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seltene Erden ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bayan_Obo.jpg|400px|thumb|left|Abb. 2: Mine bei Bayan Obo in Nordchina, Chinas größte Mine für Seltene Erden. &amp;lt;ref&amp;gt; http://files.newsnetz.ch/story/1/7/9/17990568/20/topelement.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Begriff Seltene Erden fallen 17 Metalle, die in der Erdkruste nicht so selten sind, wie der Name vermuten lässt. Tatsächlich treten sie global häufiger auf als beispielsweise die Elemente Kupfer und Blei. Für den Sektor der E-Mobilität ist vor allem das Element Neodym von großer Bedeutung, das aufgrund seiner magnetischen Eigenschaften in Permanentagneten für Elektromotoren verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metalle treten in sehr geringer Konzentration auf. Aus diesem Grund müssen sehr große Erdmengen bewegt und gefiltert werden, um ausreichende Mengen seltener Erden zu gewinnen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Wegen höherer Umweltstandards ist es etwa in Europa oder Australien nicht möglich, den Abbau wirtschaftlich rentabel zu betreiben. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass die einzelnen Elemente wegen ihrer ähnlichen Eigenschaften nur sehr schwer voneinander getrennt werden können &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei dieser Trennung fallen schwermetallhaltige Säuren und radioaktive Isotope (insbesondere Thorium) an &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese werden in einigen Abbaugebieten in offenen Teichen gelagert, was zu massiven Belastungen der unmittelbaren Umwelt und der Anwohnenden führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; wird auch der Bedarf an Neodym für Permanentmagnete (in E-Mobilen und Windkraftanlagen) in den nächsten 20 Jahren deutlich ansteigen. Dies führt zu einer zunehmenden ökonomischen und politischen Abhängigkeit vom Hauptproduzenten China. Abbildung 4 zeigt die Produzentenverteilung im Jahr 2012 laut USGS &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Quelle beziffert den chinesischen Marktanteil auf etwa 87%. Die überwiegende Mehrzahl von Veröffentlichungen und Presse-Artikeln postuliert gar einen Marktanteil von 97% (u.a. &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;), allerdings ist keine detaillierte Aufschlüsselung zu finden, die diese Zahl rechtfertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Erzeugernationen_seltene_Erden.jpg|400px|thumb|right|Abb. 3: Erzeugernationen Seltene Erden nach &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Betrachtet man die politische Presse der letzten drei Jahre, finden sich bereits diverse Artikel, die auf diplomatische Konflikte zwischen europäischen oder nordamerikanischen Staaten und China hinweisen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/seltene-erden-eu-und-vereinigte-staaten-verklagen-china-11682578.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/knappe-rohstoffe-usa-drohen-china-mit-handelskampf-um-seltene-erden-a-736508.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gedrosselter-chinesischer-export-deutschen-firmen-gehen-hightech-metalle-aus-a-724405.html &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Konflikte beruhen auf dem zunehmenden Bedarf an seltenen Erden. Es ist anzunehmen, dass die Konflikte weiter zunehmen werden, da die chinesische Regierung zunehmend verarbeitete Produkte anstelle von Rohstoffen exportiert. Dadurch wird auch der Bedarf der chinesischen Industrie an seltenen Erden steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lösungsweg für den steigenden Bedarf und die sinkende Verfügbarkeit empfiehlt Kuchta &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; die Entwicklung von Recycling-Verfahren für Neodym und andere seltene Erden. Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet, dass zahlreiche Wissenschaftler in europäischen und amerikanischen Ländern an umweltschonenderen Verfahren zum Abbau von seltenen Erden forschen. ([http://www.youtube.com/watch?v=yDlkgtl32Xg Video über Seltene Erden]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Ben%C3%B6tigte_Ressoucen&amp;diff=732</id>
		<title>Benötigte Ressoucen</title>
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				<updated>2014-01-27T09:37:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Kupfererz.jpg|200px|thumb|right|Abb. 1: Kupfererz &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.kupferpreis.info/wp-content/uploads/Fotolia_4329665_XS.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Neben der Erzeugung und Speicherung der elektrischen Energie für E Fahrzeuge ergibt sich eine weitere Herausforderung: Für die Produktion elektrischer Antriebe werden Rohstoffe benötigt, die in konventionellen Fahrzeugen (Verbrennern) nicht oder in deutlich kleinerer Menge verwendet werden. Eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung &amp;lt;ref&amp;gt;  Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; nennt hier vor allem Kupfer und die so genannten Seltenen Erden. Bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit von E-Mobilität müssen also auch die ökologischen, ökonomischen und politischen Folgen der Beschaffung dieser Rohstoffe berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupfer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfer ist nach Silber das Metall mit der zweithöchsten Leitfähigkeit und wird aus diesem Grund in großer Menge in elektrischen Anwendungen verwendet. In einem modernen Mittelklasseauto (Verbrenner) werden etwa 12-15kg Kupfer verbaut. In elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist der Bedarf deutlich höher, da sowohl Motorkomponenten, als auch zusätzliche elektrische Leitungen und Leistungselektronik Kupfer benötigen. In der Literatur finden sich keine konkreten Angaben über den durchschnittlichen Kupferbedarf eines Elektroautos, eine Prognose der hier zitierten Fraunhofer-Studie &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; gibt aber einen Eindruck des resultierenden Kupferbedarfs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Überblick über die aktuellen Einsatzfelder des Rohstoffes (Stand 2010) nehmen elektrische KFZ-Antriebe unter &amp;quot;sonstige&amp;quot; zusammen mit anderen Anwendungen gerade einmal 3% des globalen Kupferbedarfs dar. KFZ-Elektronik schlägt mit 5% der globalen Nachfrage zu Buche. Die Autoren prognostizieren aber für 2050, dass 14% bis 21% der globalen Kupfernachfrage auf den Sektor der E-Mobilität zurückgehen werden. Grundlegend ist dabei die Annahme, dass 85% der zugelassenen KFZ E-Mobile sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als problematisch sehen die Autoren der Studie eine zunehmende Verknappung des Rohstoffes.  Laut U.S. Geological Survey 2013 (USGS) &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt; wurden im Jahr 2012 weltweit 17 mio. Tonnen Kupfer mit leicht steigender Tendenz abgebaut. Nach &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; listet der USGS von 2010 weltweite Kupferressourcen von ca. 3 mrd. Tonnen in der Erdkruste und 700 mio. Tonnen in Tiefseemanganvorkommen. Allerdings sind hiervon nur etwa 540 mio. Tonnen (aus der Erdkruste) mit den heute verfügbaren Methoden wirtschaftlich abbaubar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren prognostizieren also, dass die wirtschaftlich abbaubaren Vorkommen in den 30er Jahren aufgebraucht sein werden. Dies führt neben Preissteigerungen zum Einsatz riskanterer Technologien wie dem Abbau von Tiefseemanganknollen, die in einer Tiefe von 4000m bis 5000m auftreten. Da der Meeresboden in dieser Tiefe noch sehr unzureichend erforscht ist, warnt Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-3_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; hier vor nicht absehbaren ökologischen Konsequenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch in Bergbaugebieten an Land sind Berichte über Missachtungen grundlegender Umwelt- und Gesundheitsstandards zu finden, zum Beispiel  in afrikanischen Abbaugebieten &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.fr-online.de/wirtschaft/kupfer-abbau-in-sambia-veraetzte-zukunft-fuer-sambias-kinder,1472780,21309730.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; oder in Chile, dem Land mit der weltweit größten Kupferproduktion &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.geo.de/GEO/geo-tv/chile-segen-und-fluch-einer-kupfermine-52097.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. ([http://www.youtube.com/watch?v=uSQ3DneUi54 Kupferabbau in Chile])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit zur Deckung des steigenden Kupferbedarfs ist eine umfassendere Wiederverwertung des Kupfers. [1] listet 400 mio. Tonnen Kupfer, die weltweit auf Deponien oder in der Umwelt entsorgt wurden. Insbesondere in Nordamerika sehen die Autoren Potenzial, einen deutlich höheren Anteil des Kupferbedarfs durch Recycling zu decken. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Energieaufwand für das Recycling von Kupfer mit 20,5 GJ/t deutlich geringer ist als für Abbau und Aufbereitung von Kupfererz (zusammen 56,8 GJ/t) &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Abhängigkeiten sind bei diesem Rohstoff nicht zu erwarten, weil die globale Versorgung sich auf verschiedene Exportnationen aufteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seltene Erden ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bayan_Obo.jpg|400px|thumb|right|Abb. 2: Mine bei Bayan Obo in Nordchina, Chinas größte Mine für Seltene Erden. &amp;lt;ref&amp;gt; http://files.newsnetz.ch/story/1/7/9/17990568/20/topelement.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Begriff Seltene Erden fallen 17 Metalle, die in der Erdkruste nicht so selten sind, wie der Name vermuten lässt. Tatsächlich treten sie global häufiger auf als beispielsweise die Elemente Kupfer und Blei. Für den Sektor der E-Mobilität ist vor allem das Element Neodym von großer Bedeutung, das aufgrund seiner magnetischen Eigenschaften in Permanentagneten für Elektromotoren verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metalle treten in sehr geringer Konzentration auf. Aus diesem Grund müssen sehr große Erdmengen bewegt und gefiltert werden, um ausreichende Mengen seltener Erden zu gewinnen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Wegen höherer Umweltstandards ist es etwa in Europa oder Australien nicht möglich, den Abbau wirtschaftlich rentabel zu betreiben. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass die einzelnen Elemente wegen ihrer ähnlichen Eigenschaften nur sehr schwer voneinander getrennt werden können &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei dieser Trennung fallen schwermetallhaltige Säuren und radioaktive Isotope (insbesondere Thorium) an &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese werden in einigen Abbaugebieten in offenen Teichen gelagert, was zu massiven Belastungen der unmittelbaren Umwelt und der Anwohnenden führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; wird auch der Bedarf an Neodym für Permanentmagnete (in E-Mobilen und Windkraftanlagen) in den nächsten 20 Jahren deutlich ansteigen. Dies führt zu einer zunehmenden ökonomischen und politischen Abhängigkeit vom Hauptproduzenten China. Abbildung 4 zeigt die Produzentenverteilung im Jahr 2012 laut USGS &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Quelle beziffert den chinesischen Marktanteil auf etwa 87%. Die überwiegende Mehrzahl von Veröffentlichungen und Presse-Artikeln postuliert gar einen Marktanteil von 97% (u.a. &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;), allerdings ist keine detaillierte Aufschlüsselung zu finden, die diese Zahl rechtfertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Erzeugernationen_seltene_Erden.jpg|400px|thumb|left|Abb. 3: Erzeugernationen Seltene Erden nach &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Betrachtet man die politische Presse der letzten drei Jahre, finden sich bereits diverse Artikel, die auf diplomatische Konflikte zwischen europäischen oder nordamerikanischen Staaten und China hinweisen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/seltene-erden-eu-und-vereinigte-staaten-verklagen-china-11682578.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/knappe-rohstoffe-usa-drohen-china-mit-handelskampf-um-seltene-erden-a-736508.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gedrosselter-chinesischer-export-deutschen-firmen-gehen-hightech-metalle-aus-a-724405.html &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Konflikte beruhen auf dem zunehmenden Bedarf an seltenen Erden. Es ist anzunehmen, dass die Konflikte weiter zunehmen werden, da die chinesische Regierung zunehmend verarbeitete Produkte anstelle von Rohstoffen exportiert. Dadurch wird auch der Bedarf der chinesischen Industrie an seltenen Erden steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lösungsweg für den steigenden Bedarf und die sinkende Verfügbarkeit empfiehlt Kuchta &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; die Entwicklung von Recycling-Verfahren für Neodym und andere seltene Erden. Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet, dass zahlreiche Wissenschaftler in europäischen und amerikanischen Ländern an umweltschonenderen Verfahren zum Abbau von seltenen Erden forschen. ([http://www.youtube.com/watch?v=yDlkgtl32Xg Video über Seltene Erden]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Ben%C3%B6tigte_Ressoucen&amp;diff=731</id>
		<title>Benötigte Ressoucen</title>
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				<updated>2014-01-27T09:33:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Kupfererz.jpg|200px|thumb|right|Abb. 1: Kupfererz &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.kupferpreis.info/wp-content/uploads/Fotolia_4329665_XS.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Neben der Erzeugung und Speicherung der elektrischen Energie für E Fahrzeuge ergibt sich eine weitere Herausforderung: Für die Produktion elektrischer Antriebe werden Rohstoffe benötigt, die in konventionellen Fahrzeugen (Verbrennern) nicht oder in deutlich kleinerer Menge verwendet werden. Eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung &amp;lt;ref&amp;gt;  Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; nennt hier vor allem Kupfer und die so genannten Seltenen Erden. Bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit von E-Mobilität müssen also auch die ökologischen, ökonomischen und politischen Folgen der Beschaffung dieser Rohstoffe berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupfer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfer ist nach Silber das Metall mit der zweithöchsten Leitfähigkeit und wird aus diesem Grund in großer Menge in elektrischen Anwendungen verwendet. In einem modernen Mittelklasseauto (Verbrenner) werden etwa 12-15kg Kupfer verbaut. In elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist der Bedarf deutlich höher, da sowohl Motorkomponenten, als auch zusätzliche elektrische Leitungen und Leistungselektronik Kupfer benötigen. In der Literatur finden sich keine konkreten Angaben über den durchschnittlichen Kupferbedarf eines Elektroautos, eine Prognose der hier zitierten Fraunhofer-Studie &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; gibt aber einen Eindruck des resultierenden Kupferbedarfs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Überblick über die aktuellen Einsatzfelder des Rohstoffes (Stand 2010) nehmen elektrische KFZ-Antriebe unter &amp;quot;sonstige&amp;quot; zusammen mit anderen Anwendungen gerade einmal 3% des globalen Kupferbedarfs dar. KFZ-Elektronik schlägt mit 5% der globalen Nachfrage zu Buche. Die Autoren prognostizieren aber für 2050, dass 14% bis 21% der globalen Kupfernachfrage auf den Sektor der E-Mobilität zurückgehen werden. Grundlegend ist dabei die Annahme, dass 85% der zugelassenen KFZ E-Mobile sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als problematisch sehen die Autoren der Studie eine zunehmende Verknappung des Rohstoffes.  Laut U.S. Geological Survey 2013 (USGS) &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt; wurden im Jahr 2012 weltweit 17 mio. Tonnen Kupfer mit leicht steigender Tendenz abgebaut. Nach &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; listet der USGS von 2010 weltweite Kupferressourcen von ca. 3 mrd. Tonnen in der Erdkruste und 700 mio. Tonnen in Tiefseemanganvorkommen. Allerdings sind hiervon nur etwa 540 mio. Tonnen (aus der Erdkruste) mit den heute verfügbaren Methoden wirtschaftlich abbaubar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren prognostizieren also, dass die wirtschaftlich abbaubaren Vorkommen in den 30er Jahren aufgebraucht sein werden. Dies führt neben Preissteigerungen zum Einsatz riskanterer Technologien wie dem Abbau von Tiefseemanganknollen, die in einer Tiefe von 4000m bis 5000m auftreten. Da der Meeresboden in dieser Tiefe noch sehr unzureichend erforscht ist, warnt Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-3_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; hier vor nicht absehbaren ökologischen Konsequenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch in Bergbaugebieten an Land sind Berichte über Missachtungen grundlegender Umwelt- und Gesundheitsstandards zu finden, zum Beispiel  in afrikanischen Abbaugebieten &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.fr-online.de/wirtschaft/kupfer-abbau-in-sambia-veraetzte-zukunft-fuer-sambias-kinder,1472780,21309730.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; oder in Chile, dem Land mit der weltweit größten Kupferproduktion &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.geo.de/GEO/geo-tv/chile-segen-und-fluch-einer-kupfermine-52097.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit zur Deckung des steigenden Kupferbedarfs ist eine umfassendere Wiederverwertung des Kupfers. [1] listet 400 mio. Tonnen Kupfer, die weltweit auf Deponien oder in der Umwelt entsorgt wurden. Insbesondere in Nordamerika sehen die Autoren Potenzial, einen deutlich höheren Anteil des Kupferbedarfs durch Recycling zu decken. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Energieaufwand für das Recycling von Kupfer mit 20,5 GJ/t deutlich geringer ist als für Abbau und Aufbereitung von Kupfererz (zusammen 56,8 GJ/t) &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Abhängigkeiten sind bei diesem Rohstoff nicht zu erwarten, weil die globale Versorgung sich auf verschiedene Exportnationen aufteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seltene Erden ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bayan_Obo.jpg|400px|thumb|right|Abb. 2: Mine bei Bayan Obo in Nordchina, Chinas größte Mine für Seltene Erden. &amp;lt;ref&amp;gt; http://files.newsnetz.ch/story/1/7/9/17990568/20/topelement.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Begriff Seltene Erden fallen 17 Metalle, die in der Erdkruste nicht so selten sind, wie der Name vermuten lässt. Tatsächlich treten sie global häufiger auf als beispielsweise die Elemente Kupfer und Blei. Für den Sektor der E-Mobilität ist vor allem das Element Neodym von großer Bedeutung, das aufgrund seiner magnetischen Eigenschaften in Permanentagneten für Elektromotoren verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metalle treten in sehr geringer Konzentration auf. Aus diesem Grund müssen sehr große Erdmengen bewegt und gefiltert werden, um ausreichende Mengen seltener Erden zu gewinnen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Wegen höherer Umweltstandards ist es etwa in Europa oder Australien nicht möglich, den Abbau wirtschaftlich rentabel zu betreiben. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass die einzelnen Elemente wegen ihrer ähnlichen Eigenschaften nur sehr schwer voneinander getrennt werden können &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei dieser Trennung fallen schwermetallhaltige Säuren und radioaktive Isotope (insbesondere Thorium) an &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese werden in einigen Abbaugebieten in offenen Teichen gelagert, was zu massiven Belastungen der unmittelbaren Umwelt und der Anwohnenden führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; wird auch der Bedarf an Neodym für Permanentmagnete (in E-Mobilen und Windkraftanlagen) in den nächsten 20 Jahren deutlich ansteigen. Dies führt zu einer zunehmenden ökonomischen und politischen Abhängigkeit vom Hauptproduzenten China. Abbildung 4 zeigt die Produzentenverteilung im Jahr 2012 laut USGS &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Quelle beziffert den chinesischen Marktanteil auf etwa 87%. Die überwiegende Mehrzahl von Veröffentlichungen und Presse-Artikeln postuliert gar einen Marktanteil von 97% (u.a. &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;), allerdings ist keine detaillierte Aufschlüsselung zu finden, die diese Zahl rechtfertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Erzeugernationen_seltene_Erden.jpg|400px|thumb|left|Abb. 3: Erzeugernationen Seltene Erden nach &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Betrachtet man die politische Presse der letzten drei Jahre, finden sich bereits diverse Artikel, die auf diplomatische Konflikte zwischen europäischen oder nordamerikanischen Staaten und China hinweisen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/seltene-erden-eu-und-vereinigte-staaten-verklagen-china-11682578.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/knappe-rohstoffe-usa-drohen-china-mit-handelskampf-um-seltene-erden-a-736508.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gedrosselter-chinesischer-export-deutschen-firmen-gehen-hightech-metalle-aus-a-724405.html &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Konflikte beruhen auf dem zunehmenden Bedarf an seltenen Erden. Es ist anzunehmen, dass die Konflikte weiter zunehmen werden, da die chinesische Regierung zunehmend verarbeitete Produkte anstelle von Rohstoffen exportiert. Dadurch wird auch der Bedarf der chinesischen Industrie an seltenen Erden steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lösungsweg für den steigenden Bedarf und die sinkende Verfügbarkeit empfiehlt Kuchta &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; die Entwicklung von Recycling-Verfahren für Neodym und andere seltene Erden. Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet, dass zahlreiche Wissenschaftler in europäischen und amerikanischen Ländern an umweltschonenderen Verfahren zum Abbau von seltenen Erden forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Ben%C3%B6tigte_Ressoucen&amp;diff=730</id>
		<title>Benötigte Ressoucen</title>
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				<updated>2014-01-27T09:31:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Kupfererz.jpg|200px|thumb|right|Abb. 1: Kupfererz &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.kupferpreis.info/wp-content/uploads/Fotolia_4329665_XS.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Neben der Erzeugung und Speicherung der elektrischen Energie für E Fahrzeuge ergibt sich eine weitere Herausforderung: Für die Produktion elektrischer Antriebe werden Rohstoffe benötigt, die in konventionellen Fahrzeugen (Verbrennern) nicht oder in deutlich kleinerer Menge verwendet werden. Eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung &amp;lt;ref&amp;gt;  Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; nennt hier vor allem Kupfer und die so genannten Seltenen Erden. Bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit von E-Mobilität müssen also auch die ökologischen, ökonomischen und politischen Folgen der Beschaffung dieser Rohstoffe berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupfer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfer ist nach Silber das Metall mit der zweithöchsten Leitfähigkeit und wird aus diesem Grund in großer Menge in elektrischen Anwendungen verwendet. In einem modernen Mittelklasseauto (Verbrenner) werden etwa 12-15kg Kupfer verbaut. In elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist der Bedarf deutlich höher, da sowohl Motorkomponenten, als auch zusätzliche elektrische Leitungen und Leistungselektronik Kupfer benötigen. In der Literatur finden sich keine konkreten Angaben über den durchschnittlichen Kupferbedarf eines Elektroautos, eine Prognose der hier zitierten Fraunhofer-Studie &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; gibt aber einen Eindruck des resultierenden Kupferbedarfs. In einem Überblick über die aktuellen Einsatzfelder des Rohstoffes (Stand 2010) nehmen elektrische KFZ-Antriebe unter &amp;quot;sonstige&amp;quot; zusammen mit anderen Anwendungen gerade einmal 3% des globalen Kupferbedarfs dar. KFZ-Elektronik schlägt mit 5% der globalen Nachfrage zu Buche. Die Autoren prognostizieren aber für 2050, dass 14% bis 21% der globalen Kupfernachfrage auf den Sektor der E-Mobilität zurückgehen werden. Grundlegend ist dabei die Annahme, dass 85% der zugelassenen KFZ E-Mobile sein werden.&lt;br /&gt;
Als problematisch sehen die Autoren der Studie eine zunehmende Verknappung des Rohstoffes.  Laut U.S. Geological Survey 2013 (USGS) &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt; wurden im Jahr 2012 weltweit 17 mio. Tonnen Kupfer mit leicht steigender Tendenz abgebaut. Nach &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; listet der USGS von 2010 weltweite Kupferressourcen von ca. 3 mrd. Tonnen in der Erdkruste und 700 mio. Tonnen in Tiefseemanganvorkommen. Allerdings sind hiervon nur etwa 540 mio. Tonnen (aus der Erdkruste) mit den heute verfügbaren Methoden wirtschaftlich abbaubar. Die Autoren prognostizieren also, dass die wirtschaftlich abbaubaren Vorkommen in den 30er Jahren aufgebraucht sein werden. Dies führt neben Preissteigerungen zum Einsatz riskanterer Technologien wie dem Abbau von Tiefseemanganknollen, die in einer Tiefe von 4000m bis 5000m auftreten. Da der Meeresboden in dieser Tiefe noch sehr unzureichend erforscht ist, warnt Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-3_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; hier vor nicht absehbaren ökologischen Konsequenzen. &lt;br /&gt;
Aber auch in Bergbaugebieten an Land sind Berichte über Missachtungen grundlegender Umwelt- und Gesundheitsstandards zu finden, zum Beispiel  in afrikanischen Abbaugebieten &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.fr-online.de/wirtschaft/kupfer-abbau-in-sambia-veraetzte-zukunft-fuer-sambias-kinder,1472780,21309730.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; oder in Chile, dem Land mit der weltweit größten Kupferproduktion &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.geo.de/GEO/geo-tv/chile-segen-und-fluch-einer-kupfermine-52097.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit zur Deckung des steigenden Kupferbedarfs ist eine umfassendere Wiederverwertung des Kupfers. [1] listet 400 mio. Tonnen Kupfer, die weltweit auf Deponien oder in der Umwelt entsorgt wurden. Insbesondere in Nordamerika sehen die Autoren Potenzial, einen deutlich höheren Anteil des Kupferbedarfs durch Recycling zu decken. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Energieaufwand für das Recycling von Kupfer mit 20,5 GJ/t deutlich geringer ist als für Abbau und Aufbereitung von Kupfererz (zusammen 56,8 GJ/t) &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Politische Abhängigkeiten sind bei diesem Rohstoff nicht zu erwarten, weil die globale Versorgung sich auf verschiedene Exportnationen aufteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seltene Erden ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bayan_Obo.jpg|400px|thumb|right|Abb. 2: Mine bei Bayan Obo in Nordchina, Chinas größte Mine für Seltene Erden. &amp;lt;ref&amp;gt; http://files.newsnetz.ch/story/1/7/9/17990568/20/topelement.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Begriff Seltene Erden fallen 17 Metalle, die in der Erdkruste nicht so selten sind, wie der Name vermuten lässt. Tatsächlich treten sie global häufiger auf als beispielsweise die Elemente Kupfer und Blei. Für den Sektor der E-Mobilität ist vor allem das Element Neodym von großer Bedeutung, das aufgrund seiner magnetischen Eigenschaften in Permanentagneten für Elektromotoren verwendet wird.&lt;br /&gt;
Die Metalle treten in sehr geringer Konzentration auf. Aus diesem Grund müssen sehr große Erdmengen bewegt und gefiltert werden, um ausreichende Mengen seltener Erden zu gewinnen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Wegen höherer Umweltstandards ist es etwa in Europa oder Australien nicht möglich, den Abbau wirtschaftlich rentabel zu betreiben. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass die einzelnen Elemente wegen ihrer ähnlichen Eigenschaften nur sehr schwer voneinander getrennt werden können &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei dieser Trennung fallen schwermetallhaltige Säuren und radioaktive Isotope (insbesondere Thorium) an &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese werden in einigen Abbaugebieten in offenen Teichen gelagert, was zu massiven Belastungen der unmittelbaren Umwelt und der Anwohnenden führt.&lt;br /&gt;
Laut &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; wird auch der Bedarf an Neodym für Permanentmagnete (in E-Mobilen und Windkraftanlagen) in den nächsten 20 Jahren deutlich ansteigen. Dies führt zu einer zunehmenden ökonomischen und politischen Abhängigkeit vom Hauptproduzenten China. Abbildung 4 zeigt die Produzentenverteilung im Jahr 2012 laut USGS &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Quelle beziffert den chinesischen Marktanteil auf etwa 87%. Die überwiegende Mehrzahl von Veröffentlichungen und Presse-Artikeln postuliert gar einen Marktanteil von 97% (u.a. &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;), allerdings ist keine detaillierte Aufschlüsselung zu finden, die diese Zahl rechtfertigt.&lt;br /&gt;
[[Datei: Erzeugernationen_seltene_Erden.jpg|400px|thumb|left|Abb. 3: Erzeugernationen Seltene Erden nach &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Betrachtet man die politische Presse der letzten drei Jahre, finden sich bereits diverse Artikel, die auf diplomatische Konflikte zwischen europäischen oder nordamerikanischen Staaten und China hinweisen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/seltene-erden-eu-und-vereinigte-staaten-verklagen-china-11682578.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/knappe-rohstoffe-usa-drohen-china-mit-handelskampf-um-seltene-erden-a-736508.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gedrosselter-chinesischer-export-deutschen-firmen-gehen-hightech-metalle-aus-a-724405.html &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Konflikte beruhen auf dem zunehmenden Bedarf an seltenen Erden. Es ist anzunehmen, dass die Konflikte weiter zunehmen werden, da die chinesische Regierung zunehmend verarbeitete Produkte anstelle von Rohstoffen exportiert. Dadurch wird auch der Bedarf der chinesischen Industrie an seltenen Erden steigen.&lt;br /&gt;
Als Lösungsweg für den steigenden Bedarf und die sinkende Verfügbarkeit empfiehlt Kuchta &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; die Entwicklung von Recycling-Verfahren für Neodym und andere seltene Erden. Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet, dass zahlreiche Wissenschaftler in europäischen und amerikanischen Ländern an umweltschonenderen Verfahren zum Abbau von seltenen Erden forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Ben%C3%B6tigte_Ressoucen&amp;diff=729</id>
		<title>Benötigte Ressoucen</title>
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				<updated>2014-01-27T09:23:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Kupfererz.jpg|200px|thumb|right|Abb. 1: Kupfererz &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.kupferpreis.info/wp-content/uploads/Fotolia_4329665_XS.jpg &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Neben der Erzeugung und Speicherung der elektrischen Energie für E Fahrzeuge ergibt sich eine weitere Herausforderung: Für die Produktion elektrischer Antriebe werden Rohstoffe benötigt, die in konventionellen Fahrzeugen (Verbrennern) nicht oder in deutlich kleinerer Menge verwendet werden. Eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung &amp;lt;ref&amp;gt;  Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; nennt hier vor allem Kupfer und die so genannten Seltenen Erden. Bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit von E-Mobilität müssen also auch die ökologischen, ökonomischen und politischen Folgen der Beschaffung dieser Rohstoffe berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupfer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfer ist nach Silber das Metall mit der zweithöchsten Leitfähigkeit und wird aus diesem Grund in großer Menge in elektrischen Anwendungen verwendet. In einem modernen Mittelklasseauto (Verbrenner) werden etwa 12-15kg Kupfer verbaut. In elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist der Bedarf deutlich höher, da sowohl Motorkomponenten, als auch zusätzliche elektrische Leitungen und Leistungselektronik Kupfer benötigen. In der Literatur finden sich keine konkreten Angaben über den durchschnittlichen Kupferbedarf eines Elektroautos, eine Prognose der hier zitierten Fraunhofer-Studie &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; gibt aber einen Eindruck des resultierenden Kupferbedarfs. In einem Überblick über die aktuellen Einsatzfelder des Rohstoffes (Stand 2010) nehmen elektrische KFZ-Antriebe unter &amp;quot;sonstige&amp;quot; zusammen mit anderen Anwendungen gerade einmal 3% des globalen Kupferbedarfs dar. KFZ-Elektronik schlägt mit 5% der globalen Nachfrage zu Buche. Die Autoren prognostizieren aber für 2050, dass 14% bis 21% der globalen Kupfernachfrage auf den Sektor der E-Mobilität zurückgehen werden. Grundlegend ist dabei die Annahme, dass 85% der zugelassenen KFZ E-Mobile sein werden.&lt;br /&gt;
Als problematisch sehen die Autoren der Studie eine zunehmende Verknappung des Rohstoffes.  Laut U.S. Geological Survey 2013 (USGS) &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt; wurden im Jahr 2012 weltweit 17 mio. Tonnen Kupfer mit leicht steigender Tendenz abgebaut. Nach &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; listet der USGS von 2010 weltweite Kupferressourcen von ca. 3 mrd. Tonnen in der Erdkruste und 700 mio. Tonnen in Tiefseemanganvorkommen. Allerdings sind hiervon nur etwa 540 mio. Tonnen (aus der Erdkruste) mit den heute verfügbaren Methoden wirtschaftlich abbaubar. Die Autoren prognostizieren also, dass die wirtschaftlich abbaubaren Vorkommen in den 30er Jahren aufgebraucht sein werden. Dies führt neben Preissteigerungen zum Einsatz riskanterer Technologien wie dem Abbau von Tiefseemanganknollen, die in einer Tiefe von 4000m bis 5000m auftreten. Da der Meeresboden in dieser Tiefe noch sehr unzureichend erforscht ist, warnt Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-3_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; hier vor nicht absehbaren ökologischen Konsequenzen. &lt;br /&gt;
Aber auch in Bergbaugebieten an Land sind Berichte über Missachtungen grundlegender Umwelt- und Gesundheitsstandards zu finden, zum Beispiel  in afrikanischen Abbaugebieten &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.fr-online.de/wirtschaft/kupfer-abbau-in-sambia-veraetzte-zukunft-fuer-sambias-kinder,1472780,21309730.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; oder in Chile, dem Land mit der weltweit größten Kupferproduktion &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.geo.de/GEO/geo-tv/chile-segen-und-fluch-einer-kupfermine-52097.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit zur Deckung des steigenden Kupferbedarfs ist eine umfassendere Wiederverwertung des Kupfers. [1] listet 400 mio. Tonnen Kupfer, die weltweit auf Deponien oder in der Umwelt entsorgt wurden. Insbesondere in Nordamerika sehen die Autoren Potenzial, einen deutlich höheren Anteil des Kupferbedarfs durch Recycling zu decken. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Energieaufwand für das Recycling von Kupfer mit 20,5 GJ/t deutlich geringer ist als für Abbau und Aufbereitung von Kupfererz (zusammen 56,8 GJ/t) &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Politische Abhängigkeiten sind bei diesem Rohstoff nicht zu erwarten, weil die globale Versorgung sich auf verschiedene Exportnationen aufteilt (vgl. Abb. 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seltene Erden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Begriff Seltene Erden fallen 17 Metalle, die in der Erdkruste nicht so selten sind, wie der Name vermuten lässt. Tatsächlich treten sie global häufiger auf als beispielsweise die Elemente Kupfer und Blei. Für den Sektor der E-Mobilität ist vor allem das Element Neodym von großer Bedeutung, das aufgrund seiner magnetischen Eigenschaften in Permanentagneten für Elektromotoren verwendet wird.&lt;br /&gt;
Die Metalle treten in sehr geringer Konzentration auf. Aus diesem Grund müssen sehr große Erdmengen bewegt und gefiltert werden, um ausreichende Mengen seltener Erden zu gewinnen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Wegen höherer Umweltstandards ist es etwa in Europa oder Australien nicht möglich, den Abbau wirtschaftlich rentabel zu betreiben. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass die einzelnen Elemente wegen ihrer ähnlichen Eigenschaften nur sehr schwer voneinander getrennt werden können &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei dieser Trennung fallen schwermetallhaltige Säuren und radioaktive Isotope (insbesondere Thorium) an &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese werden in einigen Abbaugebieten in offenen Teichen gelagert, was zu massiven Belastungen der unmittelbaren Umwelt und der Anwohnenden führt.&lt;br /&gt;
Laut &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; wird auch der Bedarf an Neodym für Permanentmagnete (in E-Mobilen und Windkraftanlagen) in den nächsten 20 Jahren deutlich ansteigen. Dies führt zu einer zunehmenden ökonomischen und politischen Abhängigkeit vom Hauptproduzenten China. Abbildung 4 zeigt die Produzentenverteilung im Jahr 2012 laut USGS &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Quelle beziffert den chinesischen Marktanteil auf etwa 87%. Die überwiegende Mehrzahl von Veröffentlichungen und Presse-Artikeln postuliert gar einen Marktanteil von 97% (u.a. &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;), allerdings ist keine detaillierte Aufschlüsselung zu finden, die diese Zahl rechtfertigt.&lt;br /&gt;
Betrachtet man die politische Presse der letzten drei Jahre, finden sich bereits diverse Artikel, die auf diplomatische Konflikte zwischen europäischen oder nordamerikanischen Staaten und China hinweisen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/seltene-erden-eu-und-vereinigte-staaten-verklagen-china-11682578.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/knappe-rohstoffe-usa-drohen-china-mit-handelskampf-um-seltene-erden-a-736508.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gedrosselter-chinesischer-export-deutschen-firmen-gehen-hightech-metalle-aus-a-724405.html &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Konflikte beruhen auf dem zunehmenden Bedarf an seltenen Erden. Es ist anzunehmen, dass die Konflikte weiter zunehmen werden, da die chinesische Regierung zunehmend verarbeitete Produkte anstelle von Rohstoffen exportiert. Dadurch wird auch der Bedarf der chinesischen Industrie an seltenen Erden steigen.&lt;br /&gt;
Als Lösungsweg für den steigenden Bedarf und die sinkende Verfügbarkeit empfiehlt Kuchta &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; die Entwicklung von Recycling-Verfahren für Neodym und andere seltene Erden. Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet, dass zahlreiche Wissenschaftler in europäischen und amerikanischen Ländern an umweltschonenderen Verfahren zum Abbau von seltenen Erden forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Datei:Erzeugernationen_seltene_Erden.jpg&amp;diff=728</id>
		<title>Datei:Erzeugernationen seltene Erden.jpg</title>
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				<updated>2014-01-27T09:19:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: nach U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;nach U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Bayan Obo.jpg</title>
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				<updated>2014-01-27T09:19:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: http://files.newsnetz.ch/story/1/7/9/17990568/20/topelement.jpg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://files.newsnetz.ch/story/1/7/9/17990568/20/topelement.jpg&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Datei:Kupfererz.jpg&amp;diff=726</id>
		<title>Datei:Kupfererz.jpg</title>
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				<updated>2014-01-27T09:18:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: http://www.kupferpreis.info/wp-content/uploads/Fotolia_4329665_XS.jpg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.kupferpreis.info/wp-content/uploads/Fotolia_4329665_XS.jpg&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Benötigte Ressoucen</title>
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				<updated>2014-01-27T08:56:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Benötigte Ressourcen in der E-Mobilität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Erzeugung und Speicherung der elektrischen Energie für E Fahrzeuge ergibt sich eine weitere Herausforderung: Für die Produktion elektrischer Antriebe werden Rohstoffe benötigt, die in konventionellen Fahrzeugen (Verbrennern) nicht oder in deutlich kleinerer Menge verwendet werden. Eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung &amp;lt;ref&amp;gt;  Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; nennt hier vor allem Kupfer und die so genannten Seltenen Erden. Bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit von E-Mobilität müssen also auch die ökologischen, ökonomischen und politischen Folgen der Beschaffung dieser Rohstoffe berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupfer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfer ist nach Silber das Metall mit der zweithöchsten Leitfähigkeit und wird aus diesem Grund in großer Menge in elektrischen Anwendungen verwendet. In einem modernen Mittelklasseauto (Verbrenner) werden etwa 12-15kg Kupfer verbaut. In elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist der Bedarf deutlich höher, da sowohl Motorkomponenten, als auch zusätzliche elektrische Leitungen und Leistungselektronik Kupfer benötigen. In der Literatur finden sich keine konkreten Angaben über den durchschnittlichen Kupferbedarf eines Elektroautos, eine Prognose der hier zitierten Fraunhofer-Studie &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; gibt aber einen Eindruck des resultierenden Kupferbedarfs. In einem Überblick über die aktuellen Einsatzfelder des Rohstoffes (Stand 2010) nehmen elektrische KFZ-Antriebe unter &amp;quot;sonstige&amp;quot; zusammen mit anderen Anwendungen gerade einmal 3% des globalen Kupferbedarfs dar. KFZ-Elektronik schlägt mit 5% der globalen Nachfrage zu Buche. Die Autoren prognostizieren aber für 2050, dass 14% bis 21% der globalen Kupfernachfrage auf den Sektor der E-Mobilität zurückgehen werden. Grundlegend ist dabei die Annahme, dass 85% der zugelassenen KFZ E-Mobile sein werden.&lt;br /&gt;
Als problematisch sehen die Autoren der Studie eine zunehmende Verknappung des Rohstoffes.  Laut U.S. Geological Survey 2013 (USGS) &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt; wurden im Jahr 2012 weltweit 17 mio. Tonnen Kupfer mit leicht steigender Tendenz abgebaut. Nach &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; listet der USGS von 2010 weltweite Kupferressourcen von ca. 3 mrd. Tonnen in der Erdkruste und 700 mio. Tonnen in Tiefseemanganvorkommen. Allerdings sind hiervon nur etwa 540 mio. Tonnen (aus der Erdkruste) mit den heute verfügbaren Methoden wirtschaftlich abbaubar. Die Autoren prognostizieren also, dass die wirtschaftlich abbaubaren Vorkommen in den 30er Jahren aufgebraucht sein werden. Dies führt neben Preissteigerungen zum Einsatz riskanterer Technologien wie dem Abbau von Tiefseemanganknollen, die in einer Tiefe von 4000m bis 5000m auftreten. Da der Meeresboden in dieser Tiefe noch sehr unzureichend erforscht ist, warnt Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-3_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; hier vor nicht absehbaren ökologischen Konsequenzen. &lt;br /&gt;
Aber auch in Bergbaugebieten an Land sind Berichte über Missachtungen grundlegender Umwelt- und Gesundheitsstandards zu finden, zum Beispiel  in afrikanischen Abbaugebieten &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.fr-online.de/wirtschaft/kupfer-abbau-in-sambia-veraetzte-zukunft-fuer-sambias-kinder,1472780,21309730.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; oder in Chile, dem Land mit der weltweit größten Kupferproduktion &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.geo.de/GEO/geo-tv/chile-segen-und-fluch-einer-kupfermine-52097.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit zur Deckung des steigenden Kupferbedarfs ist eine umfassendere Wiederverwertung des Kupfers. [1] listet 400 mio. Tonnen Kupfer, die weltweit auf Deponien oder in der Umwelt entsorgt wurden. Insbesondere in Nordamerika sehen die Autoren Potenzial, einen deutlich höheren Anteil des Kupferbedarfs durch Recycling zu decken. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Energieaufwand für das Recycling von Kupfer mit 20,5 GJ/t deutlich geringer ist als für Abbau und Aufbereitung von Kupfererz (zusammen 56,8 GJ/t) &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Politische Abhängigkeiten sind bei diesem Rohstoff nicht zu erwarten, weil die globale Versorgung sich auf verschiedene Exportnationen aufteilt (vgl. Abb. 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seltene Erden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Begriff Seltene Erden fallen 17 Metalle, die in der Erdkruste nicht so selten sind, wie der Name vermuten lässt. Tatsächlich treten sie global häufiger auf als beispielsweise die Elemente Kupfer und Blei. Für den Sektor der E-Mobilität ist vor allem das Element Neodym von großer Bedeutung, das aufgrund seiner magnetischen Eigenschaften in Permanentagneten für Elektromotoren verwendet wird.&lt;br /&gt;
Die Metalle treten in sehr geringer Konzentration auf. Aus diesem Grund müssen sehr große Erdmengen bewegt und gefiltert werden, um ausreichende Mengen seltener Erden zu gewinnen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Wegen höherer Umweltstandards ist es etwa in Europa oder Australien nicht möglich, den Abbau wirtschaftlich rentabel zu betreiben. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass die einzelnen Elemente wegen ihrer ähnlichen Eigenschaften nur sehr schwer voneinander getrennt werden können &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei dieser Trennung fallen schwermetallhaltige Säuren und radioaktive Isotope (insbesondere Thorium) an &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese werden in einigen Abbaugebieten in offenen Teichen gelagert, was zu massiven Belastungen der unmittelbaren Umwelt und der Anwohnenden führt.&lt;br /&gt;
Laut &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; wird auch der Bedarf an Neodym für Permanentmagnete (in E-Mobilen und Windkraftanlagen) in den nächsten 20 Jahren deutlich ansteigen. Dies führt zu einer zunehmenden ökonomischen und politischen Abhängigkeit vom Hauptproduzenten China. Abbildung 4 zeigt die Produzentenverteilung im Jahr 2012 laut USGS &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Quelle beziffert den chinesischen Marktanteil auf etwa 87%. Die überwiegende Mehrzahl von Veröffentlichungen und Presse-Artikeln postuliert gar einen Marktanteil von 97% (u.a. &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;), allerdings ist keine detaillierte Aufschlüsselung zu finden, die diese Zahl rechtfertigt.&lt;br /&gt;
Betrachtet man die politische Presse der letzten drei Jahre, finden sich bereits diverse Artikel, die auf diplomatische Konflikte zwischen europäischen oder nordamerikanischen Staaten und China hinweisen &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/seltene-erden-eu-und-vereinigte-staaten-verklagen-china-11682578.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/knappe-rohstoffe-usa-drohen-china-mit-handelskampf-um-seltene-erden-a-736508.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gedrosselter-chinesischer-export-deutschen-firmen-gehen-hightech-metalle-aus-a-724405.html &amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Konflikte beruhen auf dem zunehmenden Bedarf an seltenen Erden. Es ist anzunehmen, dass die Konflikte weiter zunehmen werden, da die chinesische Regierung zunehmend verarbeitete Produkte anstelle von Rohstoffen exportiert. Dadurch wird auch der Bedarf der chinesischen Industrie an seltenen Erden steigen.&lt;br /&gt;
Als Lösungsweg für den steigenden Bedarf und die sinkende Verfügbarkeit empfiehlt Kuchta &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/69/TUI69_Kuschta.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; die Entwicklung von Recycling-Verfahren für Neodym und andere seltene Erden. Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-2_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet, dass zahlreiche Wissenschaftler in europäischen und amerikanischen Ländern an umweltschonenderen Verfahren zum Abbau von seltenen Erden forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

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		<title>Benötigte Ressoucen</title>
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				<updated>2014-01-27T08:50:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Benötigte Ressourcen in der E-Mobilität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Erzeugung und Speicherung der elektrischen Energie für E Fahrzeuge ergibt sich eine weitere Herausforderung: Für die Produktion elektrischer Antriebe werden Rohstoffe benötigt, die in konventionellen Fahrzeugen (Verbrennern) nicht oder in deutlich kleinerer Menge verwendet werden. Eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung &amp;lt;ref&amp;gt;  Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; nennt hier vor allem Kupfer und die so genannten Seltenen Erden. Bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit von E-Mobilität müssen also auch die ökologischen, ökonomischen und politischen Folgen der Beschaffung dieser Rohstoffe berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupfer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfer ist nach Silber das Metall mit der zweithöchsten Leitfähigkeit und wird aus diesem Grund in großer Menge in elektrischen Anwendungen verwendet. In einem modernen Mittelklasseauto (Verbrenner) werden etwa 12-15kg Kupfer verbaut. In elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist der Bedarf deutlich höher, da sowohl Motorkomponenten, als auch zusätzliche elektrische Leitungen und Leistungselektronik Kupfer benötigen. In der Literatur finden sich keine konkreten Angaben über den durchschnittlichen Kupferbedarf eines Elektroautos, eine Prognose der hier zitierten Fraunhofer-Studie &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; gibt aber einen Eindruck des resultierenden Kupferbedarfs. In einem Überblick über die aktuellen Einsatzfelder des Rohstoffes (Stand 2010) nehmen elektrische KFZ-Antriebe unter &amp;quot;sonstige&amp;quot; zusammen mit anderen Anwendungen gerade einmal 3% des globalen Kupferbedarfs dar. KFZ-Elektronik schlägt mit 5% der globalen Nachfrage zu Buche. Die Autoren prognostizieren aber für 2050, dass 14% bis 21% der globalen Kupfernachfrage auf den Sektor der E-Mobilität zurückgehen werden. Grundlegend ist dabei die Annahme, dass 85% der zugelassenen KFZ E-Mobile sein werden.&lt;br /&gt;
Als problematisch sehen die Autoren der Studie eine zunehmende Verknappung des Rohstoffes.  Laut U.S. Geological Survey 2013 (USGS) &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt; wurden im Jahr 2012 weltweit 17 mio. Tonnen Kupfer mit leicht steigender Tendenz abgebaut. Nach &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; listet der USGS von 2010 weltweite Kupferressourcen von ca. 3 mrd. Tonnen in der Erdkruste und 700 mio. Tonnen in Tiefseemanganvorkommen. Allerdings sind hiervon nur etwa 540 mio. Tonnen (aus der Erdkruste) mit den heute verfügbaren Methoden wirtschaftlich abbaubar. Die Autoren prognostizieren also, dass die wirtschaftlich abbaubaren Vorkommen in den 30er Jahren aufgebraucht sein werden. Dies führt neben Preissteigerungen zum Einsatz riskanterer Technologien wie dem Abbau von Tiefseemanganknollen, die in einer Tiefe von 4000m bis 5000m auftreten. Da der Meeresboden in dieser Tiefe noch sehr unzureichend erforscht ist, warnt Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-3_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; hier vor nicht absehbaren ökologischen Konsequenzen. &lt;br /&gt;
Aber auch in Bergbaugebieten an Land sind Berichte über Missachtungen grundlegender Umwelt- und Gesundheitsstandards zu finden, zum Beispiel  in afrikanischen Abbaugebieten &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.fr-online.de/wirtschaft/kupfer-abbau-in-sambia-veraetzte-zukunft-fuer-sambias-kinder,1472780,21309730.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt; oder in Chile, dem Land mit der weltweit größten Kupferproduktion &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.geo.de/GEO/geo-tv/chile-segen-und-fluch-einer-kupfermine-52097.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit zur Deckung des steigenden Kupferbedarfs ist eine umfassendere Wiederverwertung des Kupfers. [1] listet 400 mio. Tonnen Kupfer, die weltweit auf Deponien oder in der Umwelt entsorgt wurden. Insbesondere in Nordamerika sehen die Autoren Potenzial, einen deutlich höheren Anteil des Kupferbedarfs durch Recycling zu decken. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Energieaufwand für das Recycling von Kupfer mit 20,5 GJ/t deutlich geringer ist als für Abbau und Aufbereitung von Kupfererz (zusammen 56,8 GJ/t) &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Politische Abhängigkeiten sind bei diesem Rohstoff nicht zu erwarten, weil die globale Versorgung sich auf verschiedene Exportnationen aufteilt (vgl. Abb. 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

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		<title>Benötigte Ressoucen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Fjoeres: Die Seite wurde neu angelegt: „== Benötigte Ressourcen in der E-Mobilität ==  Neben der Erzeugung und Speicherung der elektrischen Energie für E Fahrzeuge ergibt sich eine weitere Herausf…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Benötigte Ressourcen in der E-Mobilität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Erzeugung und Speicherung der elektrischen Energie für E Fahrzeuge ergibt sich eine weitere Herausforderung: Für die Produktion elektrischer Antriebe werden Rohstoffe benötigt, die in konventionellen Fahrzeugen (Verbrennern) nicht oder in deutlich kleinerer Menge verwendet werden. Eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung &amp;lt;ref&amp;gt;  Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; nennt hier vor allem Kupfer und die so genannten Seltenen Erden. Bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit von E-Mobilität müssen also auch die ökologischen, ökonomischen und politischen Folgen der Beschaffung dieser Rohstoffe berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupfer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfer ist nach Silber das Metall mit der zweithöchsten Leitfähigkeit und wird aus diesem Grund in großer Menge in elektrischen Anwendungen verwendet. In einem modernen Mittelklasseauto (Verbrenner) werden etwa 12-15kg Kupfer verbaut. In elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist der Bedarf deutlich höher, da sowohl Motorkomponenten, als auch zusätzliche elektrische Leitungen und Leistungselektronik Kupfer benötigen. In der Literatur finden sich keine konkreten Angaben über den durchschnittlichen Kupferbedarf eines Elektroautos, eine Prognose der hier zitierten Fraunhofer-Studie &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt; gibt aber einen Eindruck des resultierenden Kupferbedarfs. In einem Überblick über die aktuellen Einsatzfelder des Rohstoffes (Stand 2010) nehmen elektrische KFZ-Antriebe unter &amp;quot;sonstige&amp;quot; zusammen mit anderen Anwendungen gerade einmal 3% des globalen Kupferbedarfs dar. KFZ-Elektronik schlägt mit 5% der globalen Nachfrage zu Buche. Die Autoren prognostizieren aber für 2050, dass 14% bis 21% der globalen Kupfernachfrage auf den Sektor der E-Mobilität zurückgehen werden. Grundlegend ist dabei die Annahme, dass 85% der zugelassenen KFZ E-Mobile sein werden.&lt;br /&gt;
Als problematisch sehen die Autoren der Studie eine zunehmende Verknappung des Rohstoffes.  Laut U.S. Geological Survey 2013 (USGS) &amp;lt;ref&amp;gt; U.S. Department of Interior (2013). U.S. Geological Survey, Reston, Virginia &amp;lt;/ref&amp;gt; wurden im Jahr 2012 weltweit 17 mio. Tonnen Kupfer mit leicht steigender Tendenz abgebaut. Nach &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt;[1] listet der USGS von 2010 weltweite Kupferressourcen von ca. 3 mrd. Tonnen in der Erdkruste und 700 mio. Tonnen in Tiefseemanganvorkommen. Allerdings sind hiervon nur etwa 540 mio. Tonnen (aus der Erdkruste) mit den heute verfügbaren Methoden wirtschaftlich abbaubar. Die Autoren prognostizieren also, dass die wirtschaftlich abbaubaren Vorkommen in den 30er Jahren aufgebraucht sein werden. Dies führt neben Preissteigerungen zum Einsatz riskanterer Technologien wie dem Abbau von Tiefseemanganknollen, die in einer Tiefe von 4000m bis 5000m auftreten. Da der Meeresboden in dieser Tiefe noch sehr unzureichend erforscht ist, warnt Greenpeace &amp;lt;ref&amp;gt; Greenpeace-Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/WiesoWeshalbWarum/2013/GPM_11-3_WWW.pdf, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;[2] hier vor nicht absehbaren ökologischen Konsequenzen. &lt;br /&gt;
Aber auch in Bergbaugebieten an Land sind Berichte über Missachtungen grundlegender Umwelt- und Gesundheitsstandards zu finden, zum Beispiel  in afrikanischen Abbaugebieten &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.fr-online.de/wirtschaft/kupfer-abbau-in-sambia-veraetzte-zukunft-fuer-sambias-kinder,1472780,21309730.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;[6] oder in Chile, dem Land mit der weltweit größten Kupferproduktion &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.geo.de/GEO/geo-tv/chile-segen-und-fluch-einer-kupfermine-52097.html, Abruf: 05.01.2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;[7].&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit zur Deckung des steigenden Kupferbedarfs ist eine umfassendere Wiederverwertung des Kupfers. [1] listet 400 mio. Tonnen Kupfer, die weltweit auf Deponien oder in der Umwelt entsorgt wurden. Insbesondere in Nordamerika sehen die Autoren Potenzial, einen deutlich höheren Anteil des Kupferbedarfs durch Recycling zu decken. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Energieaufwand für das Recycling von Kupfer mit 20,5 GJ/t deutlich geringer ist als für Abbau und Aufbereitung von Kupfererz (zusammen 56,8 GJ/t) &amp;lt;ref&amp;gt; Angerer, G.; Mohring, A.; Marscheider-Weidemann, F; Wietschel, M. (2010). Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Karlsruhe: Fraunhofer ISI. &amp;lt;/ref&amp;gt;[1].&lt;br /&gt;
Politische Abhängigkeiten sind bei diesem Rohstoff nicht zu erwarten, weil die globale Versorgung sich auf verschiedene Exportnationen aufteilt (vgl. Abb. 2).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fjoeres</name></author>	</entry>

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