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		<title>Blue Engineering - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-04-16T18:10:58Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=8465</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
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				<updated>2017-02-23T19:03:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Hinweise zum Ausfüllen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserfußabdruck-beitragsbild.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Blauwasser, Grünwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer eine Platzzuweisungskarte überreicht, die ihm zeigen soll, an welchen Tisch er/sie sich zu setzen hat&lt;br /&gt;
*Kurze Begrüßung durch einen der Gruppenmitglieder&lt;br /&gt;
*Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden erfragen&lt;br /&gt;
*Einführung in das Thema anhand eines Videos&lt;br /&gt;
*Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&lt;br /&gt;
*Einführung in das Stationenlernen&lt;br /&gt;
*4 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
***Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&lt;br /&gt;
***Rundgang durch ein Zuhause mit Rechenaufgabe („Wie viel Wasser befindet sich indirekt bei dir zuhause?“)&lt;br /&gt;
***Wissensquiz („Fragen und Antworten zu verschieden Bereichen, die das Thema Virtuelles Wasser betreffen“)&lt;br /&gt;
***Wissensspeicher („Virtuelles Wasser ausgewählter Produkte an verschiedenen Produktionsorten (Tomate, Kaffee, Baumwolle)“)&lt;br /&gt;
*Auswertung Ergebnisse der Wasserproben&lt;br /&gt;
*Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&lt;br /&gt;
*Feedback &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
Der Baustein ist für 60 min ausgelegt. Spielraum gibt es bei der Diskussion und den Stationen. Man kann dort sowohl Zeit einsparen, indem man eine Station z.B. weglässt oder mehr Zeit einplanen, indem man den Teilnehmern mehr Zeit einräumt und der Diskussion einen größeren Zeitrahmen zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Moderation ===&lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen.&lt;br /&gt;
*Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen.&lt;br /&gt;
**Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
**Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
**Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
**Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
**Aufgabenverteilung: 10 min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Teilnehmende ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Material und Räume ===&lt;br /&gt;
*Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen. &lt;br /&gt;
*Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln. &lt;br /&gt;
** Station 1: Quartett für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen &lt;br /&gt;
** Station 2: Rundgang durch ein Zuhause Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen &lt;br /&gt;
** Station 3: Wissensquiz Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor &lt;br /&gt;
** Station 4: Wissensspeicher 3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen. Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Die Durchführenden sollten sich rechtzeitig im Raum einfinden, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.&lt;br /&gt;
Es muss ein Beamer angeschlossen und eingestellt werden. Die vier Gruppentische müssen aufgestellt und vorbereitet werden, sodass die Stationen soweit fertig ausgerichtet sind und das Stationenlernen durchführbar ist. &lt;br /&gt;
Ebenfalls muss ein Stuhlkreis für die anschließende Diskussionsrunde vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
Die Platzkarten müssen an der Tür bereitliegen und am besten von einer Person verteilt werden, sodass eine gleichmäßige Verteilung der Studenten an den Stationen garantiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung, Namensschilder, Meinungsbild und Agenda. ==&lt;br /&gt;
Eine Person der Moderation begrüßt die Teilnehmer und stellt die anderen Gruppenmitglieder vor.&lt;br /&gt;
Anschließend werden alle Teilnehmer aufgefordert, dass sie sich aus dem bereitgestellten Kreppband ein Namensschild basteln, damit die direkte Ansprache der Teilnehmer garantiert wird.&lt;br /&gt;
Bevor es richtig losgeht, soll ein allgemeines Meinungsbild der Teilnehmer eingeholt werden durch Fragen wie: „Wer hat sich schon einmal mit Virtuellem Wasser auseinandergesetzt?“ oder allgemeiner: „Wer weiß etwas zu Virtuellem Wasser?“. &lt;br /&gt;
Die Agenda, die sich in der Präsentation befindet, wird ebenfalls vorgestellt, um einen Überblick über den Ablaufplan der Stunde zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Video, Präsentation, Wasserprobe und Einführung des Stationenlernens. ==&lt;br /&gt;
Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird ein Video über das Thema „Virtuelles Wasser“ vorgespielt. Dort werden die wichtigsten Punkte angesprochen und ein erster Eindruck vermittelt. Das Video befindet sich bereits in der Präsentation. Weiterhin müssen die Folien der Präsentation vorgestellt werden, die die wichtigsten Definitionen beinhalten. &lt;br /&gt;
Daraufhin folgt die Einweisung in die Wasserproben. Auf jedem Tisch sind für jede Person je zwei Wasserproben aufgestellt. Eine Wasserprobe beinhaltet Leitungswasser und die andere gekauftes Wasser. Beide Proben sollten bestmöglich in kleinen Shotgläsern gefüllt und mit eins und zwei beschriftet werden. Es soll jede Probe probiert werden und auf ausgelegten Zetteln notiert werden, welche der Proben das Leitungs- und welche das gekaufte Wasser ist. Diese Erklärung muss eine Person der Moderation übernehmen und auch die Zettel einsammeln und auszählen/auswerten. Die Bekanntmachung der Auswertung wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
Danach wird den Teilnehmern mitgeteilt, dass nun das Stationenlernen beginnt. Es soll daraufhin gewiesen werden, wie viel Zeit für jede Station eingeplant ist und dass die Spielregeln jeder Station beigelegt sind. Ebenfalls soll vermittelt werden, dass Fragen oder Unklarheiten jederzeit durch die Moderation geklärt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 15. Minute - Stationenlernen. ==&lt;br /&gt;
Wenn man 60 min. Zeit hat, um den Baustein durchzuführen, sind für jede Station 7 Minuten eingeplant. Mit Wechseln der Tische sind für diese vier Stationen also 30 Minuten verplant. &lt;br /&gt;
*Station 1 besteht aus dem Spiel Quartett. Es liegen Karten fünf verschiedener Kategorien vor. Diese Karten beinhalten Produkte, von denen der Wasserverbrauch der Produktion, das Blau-, Grau- und Grünwasser mit den entsprechenden Werten aufgeführt sind. Die Karten liegen verdeckt auf einem Tisch und jede(r) SpielerIn zieht nun eine Karte. Der/die Jüngste(r) darf beginnen und sucht sich einen Wert aus, mit dem er vermutet, dass seine Wahrscheinlichkeit, den niedrigsten Wert der Runde zu haben, am größten ist. Der niedrigste Wert der Kartenrunde gewinnt und die Person erhält alle Karten der Runde. Dies spielt man nun bis die Zeit abgelaufen ist und die Person, mit den meisten Karten darf sich als Gewinner betiteln.&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 2 besteht aus einem visuellen Rundgang durch ein Zuhause. Die Teilnehmer müssen sich die vorliegenden Gegenstände ansehen und entscheiden, welche man auch bei ihnen zuhause vorfinden würde, um dann aus den beiliegenden Listen der einzelnen Räume und Gegenstände berechnen zu können, wie groß der eigene virtuelle Wasserfußabdruck im eigenen Zuhause schätzungsweise mit den ausgewählten typischen Gegenständen sein könnte. Nach einem Vergleich am Tisch der einzelnen Fußabdrücke, gewinnt wieder der geringste Fußabdruck&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 3 stellt ein Wissensquiz dar. Die Teilnehmer sollen der Reihe nach eine Frage stellen und seinen jeweiligen Nachbar nach der richtigen Antwort fragen. Ist eine Antwort gefallen, liest die fragende Person die richtige Antwort vor, die auf der Rückseite steht und ebenfalls den erklärenden Text. Dies wird der Reihe nach durchgeführt bis die Zeit abgelaufen ist. In diesem Spiel sind alle Gewinner!&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 4 stellt indirekt einen Wissensspeicher dar. Es liegen drei Texte vor mit unterstützenden Bildern, die die ganze Problematik veranschaulichen sollen. Nicht jeder Teilnehmer muss jeden Text lesen. Die drei Texte sollen untereinander aufgeteilt, gelesen und danach kurz vorgestellt werden. Weiterhin sollen Ideen gesammelt werden, was man gegen das Problem unternehmen kann.&lt;br /&gt;
Nach Zeitablauf werden die Teilnehmer gebeten, sich in den Stuhlkreis zu begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 47. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Die nächsten 10 Minuten sollen für eine Diskussionsrunde eingerechnet werden. Diese soll den Baustein soweit abschließen. Es soll gelerntes angewendet werden und aufgekommene Fragen diskutiert werden&lt;br /&gt;
*Was für Möglichkeiten hat ein Individuum seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck zu reduzieren?&lt;br /&gt;
*Was gibt es für Lösungsansätze im Allgemeinen?&lt;br /&gt;
*Ist es überhaupt sinnvoll auf den virtuellen Wasserfußabdruck zu achten?&lt;br /&gt;
*Hätte man mit solch großen Mengen an verbrauchtem Wasser in der Produktion gerechnet?&lt;br /&gt;
*Ergibt es Sinn, nur 10 Minuten zu duschen und somit Wasser zu sparen, aber jeden Tag Fleisch zu essen?&lt;br /&gt;
*Sollten man lieber auf Produkte wie Tomaten aus Spanien im Winter verzichten? &lt;br /&gt;
*Sollte man sich allgemein mehr mit den Bedingungen auseinandersetzen, unter denen gewisse Produkte in gewissen Ländern angebaut werden?&lt;br /&gt;
Dies können anregende Fragen für die Diskussion sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 57. Minute -Feedbackrunde. ==&lt;br /&gt;
In den letzten drei Minuten soll ein kurzes Feedback eingeholt werden und Verbesserungsvorschläge notiert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=8464</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
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				<updated>2017-02-23T19:01:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Hinweise zum Ausfüllen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserfußabdruck-beitragsbild.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Blauwasser, Grünwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer eine Platzzuweisungskarte überreicht, die ihm zeigen soll, an welchen Tisch er/sie sich zu setzen hat&lt;br /&gt;
*Kurze Begrüßung durch einen der Gruppenmitglieder&lt;br /&gt;
*Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden erfragen&lt;br /&gt;
*Einführung in das Thema anhand eines Videos&lt;br /&gt;
*Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&lt;br /&gt;
*Einführung in das Stationenlernen&lt;br /&gt;
*4 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
***Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&lt;br /&gt;
***Rundgang durch ein Zuhause mit Rechenaufgabe („Wie viel Wasser befindet sich indirekt bei dir zuhause?“)&lt;br /&gt;
***Wissensquiz („Fragen und Antworten zu verschieden Bereichen, die das Thema Virtuelles Wasser betreffen“)&lt;br /&gt;
***Wissensspeicher („Virtuelles Wasser ausgewählter Produkte an verschiedenen Produktionsorten (Tomate, Kaffee, Baumwolle)“)&lt;br /&gt;
*Auswertung Ergebnisse der Wasserproben&lt;br /&gt;
*Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&lt;br /&gt;
*Feedback &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Moderation ===&lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen.&lt;br /&gt;
*Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen.&lt;br /&gt;
**Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
**Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
**Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
**Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
**Aufgabenverteilung: 10 min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Teilnehmende ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Material und Räume ===&lt;br /&gt;
*Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen. &lt;br /&gt;
*Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln. &lt;br /&gt;
** Station 1: Quartett für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen &lt;br /&gt;
** Station 2: Rundgang durch ein Zuhause Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen &lt;br /&gt;
** Station 3: Wissensquiz Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor &lt;br /&gt;
** Station 4: Wissensspeicher 3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen. Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Die Durchführenden sollten sich rechtzeitig im Raum einfinden, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.&lt;br /&gt;
Es muss ein Beamer angeschlossen und eingestellt werden. Die vier Gruppentische müssen aufgestellt und vorbereitet werden, sodass die Stationen soweit fertig ausgerichtet sind und das Stationenlernen durchführbar ist. &lt;br /&gt;
Ebenfalls muss ein Stuhlkreis für die anschließende Diskussionsrunde vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
Die Platzkarten müssen an der Tür bereitliegen und am besten von einer Person verteilt werden, sodass eine gleichmäßige Verteilung der Studenten an den Stationen garantiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung, Namensschilder, Meinungsbild und Agenda. ==&lt;br /&gt;
Eine Person der Moderation begrüßt die Teilnehmer und stellt die anderen Gruppenmitglieder vor.&lt;br /&gt;
Anschließend werden alle Teilnehmer aufgefordert, dass sie sich aus dem bereitgestellten Kreppband ein Namensschild basteln, damit die direkte Ansprache der Teilnehmer garantiert wird.&lt;br /&gt;
Bevor es richtig losgeht, soll ein allgemeines Meinungsbild der Teilnehmer eingeholt werden durch Fragen wie: „Wer hat sich schon einmal mit Virtuellem Wasser auseinandergesetzt?“ oder allgemeiner: „Wer weiß etwas zu Virtuellem Wasser?“. &lt;br /&gt;
Die Agenda, die sich in der Präsentation befindet, wird ebenfalls vorgestellt, um einen Überblick über den Ablaufplan der Stunde zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Video, Präsentation, Wasserprobe und Einführung des Stationenlernens. ==&lt;br /&gt;
Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird ein Video über das Thema „Virtuelles Wasser“ vorgespielt. Dort werden die wichtigsten Punkte angesprochen und ein erster Eindruck vermittelt. Das Video befindet sich bereits in der Präsentation. Weiterhin müssen die Folien der Präsentation vorgestellt werden, die die wichtigsten Definitionen beinhalten. &lt;br /&gt;
Daraufhin folgt die Einweisung in die Wasserproben. Auf jedem Tisch sind für jede Person je zwei Wasserproben aufgestellt. Eine Wasserprobe beinhaltet Leitungswasser und die andere gekauftes Wasser. Beide Proben sollten bestmöglich in kleinen Shotgläsern gefüllt und mit eins und zwei beschriftet werden. Es soll jede Probe probiert werden und auf ausgelegten Zetteln notiert werden, welche der Proben das Leitungs- und welche das gekaufte Wasser ist. Diese Erklärung muss eine Person der Moderation übernehmen und auch die Zettel einsammeln und auszählen/auswerten. Die Bekanntmachung der Auswertung wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
Danach wird den Teilnehmern mitgeteilt, dass nun das Stationenlernen beginnt. Es soll daraufhin gewiesen werden, wie viel Zeit für jede Station eingeplant ist und dass die Spielregeln jeder Station beigelegt sind. Ebenfalls soll vermittelt werden, dass Fragen oder Unklarheiten jederzeit durch die Moderation geklärt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 15. Minute - Stationenlernen. ==&lt;br /&gt;
Wenn man 60 min. Zeit hat, um den Baustein durchzuführen, sind für jede Station 7 Minuten eingeplant. Mit Wechseln der Tische sind für diese vier Stationen also 30 Minuten verplant. &lt;br /&gt;
*Station 1 besteht aus dem Spiel Quartett. Es liegen Karten fünf verschiedener Kategorien vor. Diese Karten beinhalten Produkte, von denen der Wasserverbrauch der Produktion, das Blau-, Grau- und Grünwasser mit den entsprechenden Werten aufgeführt sind. Die Karten liegen verdeckt auf einem Tisch und jede(r) SpielerIn zieht nun eine Karte. Der/die Jüngste(r) darf beginnen und sucht sich einen Wert aus, mit dem er vermutet, dass seine Wahrscheinlichkeit, den niedrigsten Wert der Runde zu haben, am größten ist. Der niedrigste Wert der Kartenrunde gewinnt und die Person erhält alle Karten der Runde. Dies spielt man nun bis die Zeit abgelaufen ist und die Person, mit den meisten Karten darf sich als Gewinner betiteln.&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 2 besteht aus einem visuellen Rundgang durch ein Zuhause. Die Teilnehmer müssen sich die vorliegenden Gegenstände ansehen und entscheiden, welche man auch bei ihnen zuhause vorfinden würde, um dann aus den beiliegenden Listen der einzelnen Räume und Gegenstände berechnen zu können, wie groß der eigene virtuelle Wasserfußabdruck im eigenen Zuhause schätzungsweise mit den ausgewählten typischen Gegenständen sein könnte. Nach einem Vergleich am Tisch der einzelnen Fußabdrücke, gewinnt wieder der geringste Fußabdruck&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 3 stellt ein Wissensquiz dar. Die Teilnehmer sollen der Reihe nach eine Frage stellen und seinen jeweiligen Nachbar nach der richtigen Antwort fragen. Ist eine Antwort gefallen, liest die fragende Person die richtige Antwort vor, die auf der Rückseite steht und ebenfalls den erklärenden Text. Dies wird der Reihe nach durchgeführt bis die Zeit abgelaufen ist. In diesem Spiel sind alle Gewinner!&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 4 stellt indirekt einen Wissensspeicher dar. Es liegen drei Texte vor mit unterstützenden Bildern, die die ganze Problematik veranschaulichen sollen. Nicht jeder Teilnehmer muss jeden Text lesen. Die drei Texte sollen untereinander aufgeteilt, gelesen und danach kurz vorgestellt werden. Weiterhin sollen Ideen gesammelt werden, was man gegen das Problem unternehmen kann.&lt;br /&gt;
Nach Zeitablauf werden die Teilnehmer gebeten, sich in den Stuhlkreis zu begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 47. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Die nächsten 10 Minuten sollen für eine Diskussionsrunde eingerechnet werden. Diese soll den Baustein soweit abschließen. Es soll gelerntes angewendet werden und aufgekommene Fragen diskutiert werden&lt;br /&gt;
*Was für Möglichkeiten hat ein Individuum seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck zu reduzieren?&lt;br /&gt;
*Was gibt es für Lösungsansätze im Allgemeinen?&lt;br /&gt;
*Ist es überhaupt sinnvoll auf den virtuellen Wasserfußabdruck zu achten?&lt;br /&gt;
*Hätte man mit solch großen Mengen an verbrauchtem Wasser in der Produktion gerechnet?&lt;br /&gt;
*Ergibt es Sinn, nur 10 Minuten zu duschen und somit Wasser zu sparen, aber jeden Tag Fleisch zu essen?&lt;br /&gt;
*Sollten man lieber auf Produkte wie Tomaten aus Spanien im Winter verzichten? &lt;br /&gt;
*Sollte man sich allgemein mehr mit den Bedingungen auseinandersetzen, unter denen gewisse Produkte in gewissen Ländern angebaut werden?&lt;br /&gt;
Dies können anregende Fragen für die Diskussion sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 57. Minute -Feedbackrunde. ==&lt;br /&gt;
In den letzten drei Minuten soll ein kurzes Feedback eingeholt werden und Verbesserungsvorschläge notiert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=8463</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=8463"/>
				<updated>2017-02-23T18:59:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Hinweise zum Ausfüllen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserfußabdruck-beitragsbild.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Blauwasser, Grünwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer eine Platzzuweisungskarte überreicht, die ihm zeigen soll, an welchen Tisch er/sie sich zu setzen hat&lt;br /&gt;
*Kurze Begrüßung durch einen der Gruppenmitglieder&lt;br /&gt;
*Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden erfragen&lt;br /&gt;
*Einführung in das Thema anhand eines Videos&lt;br /&gt;
*Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&lt;br /&gt;
*Einführung in das Stationenlernen&lt;br /&gt;
*4 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
***Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&lt;br /&gt;
***Rundgang durch ein Zuhause mit Rechenaufgabe („Wie viel Wasser befindet sich indirekt bei dir zuhause?“)&lt;br /&gt;
***Wissensquiz („Fragen und Antworten zu verschieden Bereichen, die das Thema Virtuelles Wasser betreffen“)&lt;br /&gt;
***Wissensspeicher („Virtuelles Wasser ausgewählter Produkte an verschiedenen Produktionsorten (Tomate, Kaffee, Baumwolle)“)&lt;br /&gt;
*Auswertung Ergebnisse der Wasserproben&lt;br /&gt;
*Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&lt;br /&gt;
*Feedback &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Moderation ===&lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen.&lt;br /&gt;
*Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen.&lt;br /&gt;
**Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
**Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
**Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
**Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
**Aufgabenverteilung: 10 min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Teilnehmende ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Material und Räume ===&lt;br /&gt;
*Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen. &lt;br /&gt;
*Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln. &lt;br /&gt;
** Station 1: Quartett für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen &lt;br /&gt;
** Station 2: Rundgang durch ein Zuhause Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen &lt;br /&gt;
** Station 3: Wissensquiz Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor &lt;br /&gt;
** Station 4: Wissensspeicher 3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen. Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Die Durchführenden sollten sich rechtzeitig im Raum einfinden, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.&lt;br /&gt;
Es muss ein Beamer angeschlossen und eingestellt werden. Die vier Gruppentische müssen aufgestellt und vorbereitet werden, sodass die Stationen soweit fertig ausgerichtet sind und das Stationenlernen durchführbar ist. &lt;br /&gt;
Ebenfalls muss ein Stuhlkreis für die anschließende Diskussionsrunde vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
Die Platzkarten müssen an der Tür bereitliegen und am besten von einer Person verteilt werden, sodass eine gleichmäßige Verteilung der Studenten an den Stationen garantiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung, Namensschilder, Meinungsbild und Agenda. ==&lt;br /&gt;
Eine Person der Moderation begrüßt die Teilnehmer und stellt die anderen Gruppenmitglieder vor.&lt;br /&gt;
Anschließend werden alle Teilnehmer aufgefordert, dass sie sich aus dem bereitgestellten Kreppband ein Namensschild basteln, damit die direkte Ansprache der Teilnehmer garantiert wird.&lt;br /&gt;
Bevor es richtig losgeht, soll ein allgemeines Meinungsbild der Teilnehmer eingeholt werden durch Fragen wie: „Wer hat sich schon einmal mit Virtuellem Wasser auseinandergesetzt?“ oder allgemeiner: „Wer weiß etwas zu Virtuellem Wasser?“. &lt;br /&gt;
Die Agenda, die sich in der Präsentation befindet, wird ebenfalls vorgestellt, um einen Überblick über den Ablaufplan der Stunde zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Video, Präsentation, Wasserprobe und Einführung des Stationenlernens. ==&lt;br /&gt;
Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird ein Video über das Thema „Virtuelles Wasser“ vorgespielt. Dort werden die wichtigsten Punkte angesprochen und ein erster Eindruck vermittelt. Das Video befindet sich bereits in der Präsentation. Weiterhin müssen die Folien der Präsentation vorgestellt werden, die die wichtigsten Definitionen beinhalten. &lt;br /&gt;
Daraufhin folgt die Einweisung in die Wasserproben. Auf jedem Tisch sind für jede Person je zwei Wasserproben aufgestellt. Eine Wasserprobe beinhaltet Leitungswasser und die andere gekauftes Wasser. Beide Proben sollten bestmöglich in kleinen Shotgläsern gefüllt und mit eins und zwei beschriftet werden. Es soll jede Probe probiert werden und auf ausgelegten Zetteln notiert werden, welche der Proben das Leitungs- und welche das gekaufte Wasser ist. Diese Erklärung muss eine Person der Moderation übernehmen und auch die Zettel einsammeln und auszählen/auswerten. Die Bekanntmachung der Auswertung wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
Danach wird den Teilnehmern mitgeteilt, dass nun das Stationenlernen beginnt. Es soll daraufhin gewiesen werden, wie viel Zeit für jede Station eingeplant ist und dass die Spielregeln jeder Station beigelegt sind. Ebenfalls soll vermittelt werden, dass Fragen oder Unklarheiten jederzeit durch die Moderation geklärt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 15. Minute - Stationenlernen. ==&lt;br /&gt;
Wenn man 60 min. Zeit hat, um den Baustein durchzuführen, sind für jede Station 7 Minuten eingeplant. Mit Wechseln der Tische sind für diese vier Stationen also 30 Minuten verplant. &lt;br /&gt;
*Station 1 besteht aus dem Spiel Quartett. Es liegen Karten fünf verschiedener Kategorien vor. Diese Karten beinhalten Produkte, von denen der Wasserverbrauch der Produktion, das Blau-, Grau- und Grünwasser mit den entsprechenden Werten aufgeführt sind. Die Karten liegen verdeckt auf einem Tisch und jede(r) SpielerIn zieht nun eine Karte. Der/die Jüngste(r) darf beginnen und sucht sich einen Wert aus, mit dem er vermutet, dass seine Wahrscheinlichkeit, den niedrigsten Wert der Runde zu haben, am größten ist. Der niedrigste Wert der Kartenrunde gewinnt und die Person erhält alle Karten der Runde. Dies spielt man nun bis die Zeit abgelaufen ist und die Person, mit den meisten Karten darf sich als Gewinner betiteln.&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 2 besteht aus einem visuellen Rundgang durch ein Zuhause. Die Teilnehmer müssen sich die vorliegenden Gegenstände ansehen und entscheiden, welche man auch bei ihnen zuhause vorfinden würde, um dann aus den beiliegenden Listen der einzelnen Räume und Gegenstände berechnen zu können, wie groß der eigene virtuelle Wasserfußabdruck im eigenen Zuhause schätzungsweise mit den ausgewählten typischen Gegenständen sein könnte. Nach einem Vergleich am Tisch der einzelnen Fußabdrücke, gewinnt wieder der geringste Fußabdruck&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 3 stellt ein Wissensquiz dar. Die Teilnehmer sollen der Reihe nach eine Frage stellen und seinen jeweiligen Nachbar nach der richtigen Antwort fragen. Ist eine Antwort gefallen, liest die fragende Person die richtige Antwort vor, die auf der Rückseite steht und ebenfalls den erklärenden Text. Dies wird der Reihe nach durchgeführt bis die Zeit abgelaufen ist. In diesem Spiel sind alle Gewinner!&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 4 stellt indirekt einen Wissensspeicher dar. Es liegen drei Texte vor mit unterstützenden Bildern, die die ganze Problematik veranschaulichen sollen. Nicht jeder Teilnehmer muss jeden Text lesen. Die drei Texte sollen untereinander aufgeteilt, gelesen und danach kurz vorgestellt werden. Weiterhin sollen Ideen gesammelt werden, was man gegen das Problem unternehmen kann.&lt;br /&gt;
Nach Zeitablauf werden die Teilnehmer gebeten, sich in den Stuhlkreis zu begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 47. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Die nächsten 10 Minuten sollen für eine Diskussionsrunde eingerechnet werden. Diese soll den Baustein soweit abschließen. Es soll gelerntes angewendet werden und aufgekommene Fragen diskutiert werden&lt;br /&gt;
*Was für Möglichkeiten hat ein Individuum seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck zu reduzieren?&lt;br /&gt;
*Was gibt es für Lösungsansätze im Allgemeinen?&lt;br /&gt;
*Ist es überhaupt sinnvoll auf den virtuellen Wasserfußabdruck zu achten?&lt;br /&gt;
*Hätte man mit solch großen Mengen an verbrauchtem Wasser in der Produktion gerechnet?&lt;br /&gt;
*Ergibt es Sinn, nur 10 Minuten zu duschen und somit Wasser zu sparen, aber jeden Tag Fleisch zu essen?&lt;br /&gt;
*Sollten man lieber auf Produkte wie Tomaten aus Spanien im Winter verzichten? &lt;br /&gt;
*Sollte man sich allgemein mehr mit den Bedingungen auseinandersetzen, unter denen gewisse Produkte in gewissen Ländern angebaut werden?&lt;br /&gt;
Dies können anregende Fragen für die Diskussion sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 57. Minute -Feedbackrunde. ==&lt;br /&gt;
In den letzten drei Minuten soll ein kurzes Feedback eingeholt werden und Verbesserungsvorschläge notiert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=8462</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
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				<updated>2017-02-23T18:59:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Material und Räume */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserfußabdruck-beitragsbild.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Blauwasser, Grünwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer eine Platzzuweisungskarte überreicht, die ihm zeigen soll, an welchen Tisch er/sie sich zu setzen hat&lt;br /&gt;
*Kurze Begrüßung durch einen der Gruppenmitglieder&lt;br /&gt;
*Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden erfragen&lt;br /&gt;
*Einführung in das Thema anhand eines Videos&lt;br /&gt;
*Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&lt;br /&gt;
*Einführung in das Stationenlernen&lt;br /&gt;
*4 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
***Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&lt;br /&gt;
***Rundgang durch ein Zuhause mit Rechenaufgabe („Wie viel Wasser befindet sich indirekt bei dir zuhause?“)&lt;br /&gt;
***Wissensquiz („Fragen und Antworten zu verschieden Bereichen, die das Thema Virtuelles Wasser betreffen“)&lt;br /&gt;
***Wissensspeicher („Virtuelles Wasser ausgewählter Produkte an verschiedenen Produktionsorten (Tomate, Kaffee, Baumwolle)“)&lt;br /&gt;
*Auswertung Ergebnisse der Wasserproben&lt;br /&gt;
*Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&lt;br /&gt;
*Feedback &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein ist für 60 min ausgelegt. Spielraum gibt es bei der Diskussion und den Stationen. Man kann dort sowohl Zeit einsparen, indem man eine Station z.B. weglässt oder mehr Zeit einplanen, indem man den Teilnehmern mehr Zeit einräumt und der Diskussion einen größeren Zeitrahmen zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation = &lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung der Durchführenden =&lt;br /&gt;
Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
Aufgabenverteilung: 10 min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Moderation ===&lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen.&lt;br /&gt;
*Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen.&lt;br /&gt;
**Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
**Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
**Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
**Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
**Aufgabenverteilung: 10 min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Teilnehmende ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Material und Räume ===&lt;br /&gt;
*Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen. &lt;br /&gt;
*Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln. &lt;br /&gt;
** Station 1: Quartett für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen &lt;br /&gt;
** Station 2: Rundgang durch ein Zuhause Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen &lt;br /&gt;
** Station 3: Wissensquiz Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor &lt;br /&gt;
** Station 4: Wissensspeicher 3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen. Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Die Durchführenden sollten sich rechtzeitig im Raum einfinden, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.&lt;br /&gt;
Es muss ein Beamer angeschlossen und eingestellt werden. Die vier Gruppentische müssen aufgestellt und vorbereitet werden, sodass die Stationen soweit fertig ausgerichtet sind und das Stationenlernen durchführbar ist. &lt;br /&gt;
Ebenfalls muss ein Stuhlkreis für die anschließende Diskussionsrunde vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
Die Platzkarten müssen an der Tür bereitliegen und am besten von einer Person verteilt werden, sodass eine gleichmäßige Verteilung der Studenten an den Stationen garantiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung, Namensschilder, Meinungsbild und Agenda. ==&lt;br /&gt;
Eine Person der Moderation begrüßt die Teilnehmer und stellt die anderen Gruppenmitglieder vor.&lt;br /&gt;
Anschließend werden alle Teilnehmer aufgefordert, dass sie sich aus dem bereitgestellten Kreppband ein Namensschild basteln, damit die direkte Ansprache der Teilnehmer garantiert wird.&lt;br /&gt;
Bevor es richtig losgeht, soll ein allgemeines Meinungsbild der Teilnehmer eingeholt werden durch Fragen wie: „Wer hat sich schon einmal mit Virtuellem Wasser auseinandergesetzt?“ oder allgemeiner: „Wer weiß etwas zu Virtuellem Wasser?“. &lt;br /&gt;
Die Agenda, die sich in der Präsentation befindet, wird ebenfalls vorgestellt, um einen Überblick über den Ablaufplan der Stunde zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Video, Präsentation, Wasserprobe und Einführung des Stationenlernens. ==&lt;br /&gt;
Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird ein Video über das Thema „Virtuelles Wasser“ vorgespielt. Dort werden die wichtigsten Punkte angesprochen und ein erster Eindruck vermittelt. Das Video befindet sich bereits in der Präsentation. Weiterhin müssen die Folien der Präsentation vorgestellt werden, die die wichtigsten Definitionen beinhalten. &lt;br /&gt;
Daraufhin folgt die Einweisung in die Wasserproben. Auf jedem Tisch sind für jede Person je zwei Wasserproben aufgestellt. Eine Wasserprobe beinhaltet Leitungswasser und die andere gekauftes Wasser. Beide Proben sollten bestmöglich in kleinen Shotgläsern gefüllt und mit eins und zwei beschriftet werden. Es soll jede Probe probiert werden und auf ausgelegten Zetteln notiert werden, welche der Proben das Leitungs- und welche das gekaufte Wasser ist. Diese Erklärung muss eine Person der Moderation übernehmen und auch die Zettel einsammeln und auszählen/auswerten. Die Bekanntmachung der Auswertung wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
Danach wird den Teilnehmern mitgeteilt, dass nun das Stationenlernen beginnt. Es soll daraufhin gewiesen werden, wie viel Zeit für jede Station eingeplant ist und dass die Spielregeln jeder Station beigelegt sind. Ebenfalls soll vermittelt werden, dass Fragen oder Unklarheiten jederzeit durch die Moderation geklärt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 15. Minute - Stationenlernen. ==&lt;br /&gt;
Wenn man 60 min. Zeit hat, um den Baustein durchzuführen, sind für jede Station 7 Minuten eingeplant. Mit Wechseln der Tische sind für diese vier Stationen also 30 Minuten verplant. &lt;br /&gt;
*Station 1 besteht aus dem Spiel Quartett. Es liegen Karten fünf verschiedener Kategorien vor. Diese Karten beinhalten Produkte, von denen der Wasserverbrauch der Produktion, das Blau-, Grau- und Grünwasser mit den entsprechenden Werten aufgeführt sind. Die Karten liegen verdeckt auf einem Tisch und jede(r) SpielerIn zieht nun eine Karte. Der/die Jüngste(r) darf beginnen und sucht sich einen Wert aus, mit dem er vermutet, dass seine Wahrscheinlichkeit, den niedrigsten Wert der Runde zu haben, am größten ist. Der niedrigste Wert der Kartenrunde gewinnt und die Person erhält alle Karten der Runde. Dies spielt man nun bis die Zeit abgelaufen ist und die Person, mit den meisten Karten darf sich als Gewinner betiteln.&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 2 besteht aus einem visuellen Rundgang durch ein Zuhause. Die Teilnehmer müssen sich die vorliegenden Gegenstände ansehen und entscheiden, welche man auch bei ihnen zuhause vorfinden würde, um dann aus den beiliegenden Listen der einzelnen Räume und Gegenstände berechnen zu können, wie groß der eigene virtuelle Wasserfußabdruck im eigenen Zuhause schätzungsweise mit den ausgewählten typischen Gegenständen sein könnte. Nach einem Vergleich am Tisch der einzelnen Fußabdrücke, gewinnt wieder der geringste Fußabdruck&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 3 stellt ein Wissensquiz dar. Die Teilnehmer sollen der Reihe nach eine Frage stellen und seinen jeweiligen Nachbar nach der richtigen Antwort fragen. Ist eine Antwort gefallen, liest die fragende Person die richtige Antwort vor, die auf der Rückseite steht und ebenfalls den erklärenden Text. Dies wird der Reihe nach durchgeführt bis die Zeit abgelaufen ist. In diesem Spiel sind alle Gewinner!&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 4 stellt indirekt einen Wissensspeicher dar. Es liegen drei Texte vor mit unterstützenden Bildern, die die ganze Problematik veranschaulichen sollen. Nicht jeder Teilnehmer muss jeden Text lesen. Die drei Texte sollen untereinander aufgeteilt, gelesen und danach kurz vorgestellt werden. Weiterhin sollen Ideen gesammelt werden, was man gegen das Problem unternehmen kann.&lt;br /&gt;
Nach Zeitablauf werden die Teilnehmer gebeten, sich in den Stuhlkreis zu begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 47. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Die nächsten 10 Minuten sollen für eine Diskussionsrunde eingerechnet werden. Diese soll den Baustein soweit abschließen. Es soll gelerntes angewendet werden und aufgekommene Fragen diskutiert werden&lt;br /&gt;
*Was für Möglichkeiten hat ein Individuum seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck zu reduzieren?&lt;br /&gt;
*Was gibt es für Lösungsansätze im Allgemeinen?&lt;br /&gt;
*Ist es überhaupt sinnvoll auf den virtuellen Wasserfußabdruck zu achten?&lt;br /&gt;
*Hätte man mit solch großen Mengen an verbrauchtem Wasser in der Produktion gerechnet?&lt;br /&gt;
*Ergibt es Sinn, nur 10 Minuten zu duschen und somit Wasser zu sparen, aber jeden Tag Fleisch zu essen?&lt;br /&gt;
*Sollten man lieber auf Produkte wie Tomaten aus Spanien im Winter verzichten? &lt;br /&gt;
*Sollte man sich allgemein mehr mit den Bedingungen auseinandersetzen, unter denen gewisse Produkte in gewissen Ländern angebaut werden?&lt;br /&gt;
Dies können anregende Fragen für die Diskussion sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 57. Minute -Feedbackrunde. ==&lt;br /&gt;
In den letzten drei Minuten soll ein kurzes Feedback eingeholt werden und Verbesserungsvorschläge notiert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=8461</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=8461"/>
				<updated>2017-02-23T18:57:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Vorbereitung für Moderation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserfußabdruck-beitragsbild.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Blauwasser, Grünwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer eine Platzzuweisungskarte überreicht, die ihm zeigen soll, an welchen Tisch er/sie sich zu setzen hat&lt;br /&gt;
*Kurze Begrüßung durch einen der Gruppenmitglieder&lt;br /&gt;
*Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden erfragen&lt;br /&gt;
*Einführung in das Thema anhand eines Videos&lt;br /&gt;
*Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&lt;br /&gt;
*Einführung in das Stationenlernen&lt;br /&gt;
*4 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
***Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&lt;br /&gt;
***Rundgang durch ein Zuhause mit Rechenaufgabe („Wie viel Wasser befindet sich indirekt bei dir zuhause?“)&lt;br /&gt;
***Wissensquiz („Fragen und Antworten zu verschieden Bereichen, die das Thema Virtuelles Wasser betreffen“)&lt;br /&gt;
***Wissensspeicher („Virtuelles Wasser ausgewählter Produkte an verschiedenen Produktionsorten (Tomate, Kaffee, Baumwolle)“)&lt;br /&gt;
*Auswertung Ergebnisse der Wasserproben&lt;br /&gt;
*Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&lt;br /&gt;
*Feedback &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein ist für 60 min ausgelegt. Spielraum gibt es bei der Diskussion und den Stationen. Man kann dort sowohl Zeit einsparen, indem man eine Station z.B. weglässt oder mehr Zeit einplanen, indem man den Teilnehmern mehr Zeit einräumt und der Diskussion einen größeren Zeitrahmen zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation = &lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung der Durchführenden =&lt;br /&gt;
Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
Aufgabenverteilung: 10 min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Moderation ===&lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen.&lt;br /&gt;
*Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen.&lt;br /&gt;
**Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
**Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
**Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
**Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
**Aufgabenverteilung: 10 min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Teilnehmende ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Material und Räume ===&lt;br /&gt;
Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen. Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln. * Station 1: Quartett für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen * Station 2: Rundgang durch ein Zuhause Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen * Station 3: Wissensquiz Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor * Station 4: Wissensspeicher 3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen. Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln. * Station 1: Quartett für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen * Station 2: Rundgang durch ein Zuhause Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen * Station 3: Wissensquiz Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor * Station 4: Wissensspeicher 3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Die Durchführenden sollten sich rechtzeitig im Raum einfinden, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.&lt;br /&gt;
Es muss ein Beamer angeschlossen und eingestellt werden. Die vier Gruppentische müssen aufgestellt und vorbereitet werden, sodass die Stationen soweit fertig ausgerichtet sind und das Stationenlernen durchführbar ist. &lt;br /&gt;
Ebenfalls muss ein Stuhlkreis für die anschließende Diskussionsrunde vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
Die Platzkarten müssen an der Tür bereitliegen und am besten von einer Person verteilt werden, sodass eine gleichmäßige Verteilung der Studenten an den Stationen garantiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung, Namensschilder, Meinungsbild und Agenda. ==&lt;br /&gt;
Eine Person der Moderation begrüßt die Teilnehmer und stellt die anderen Gruppenmitglieder vor.&lt;br /&gt;
Anschließend werden alle Teilnehmer aufgefordert, dass sie sich aus dem bereitgestellten Kreppband ein Namensschild basteln, damit die direkte Ansprache der Teilnehmer garantiert wird.&lt;br /&gt;
Bevor es richtig losgeht, soll ein allgemeines Meinungsbild der Teilnehmer eingeholt werden durch Fragen wie: „Wer hat sich schon einmal mit Virtuellem Wasser auseinandergesetzt?“ oder allgemeiner: „Wer weiß etwas zu Virtuellem Wasser?“. &lt;br /&gt;
Die Agenda, die sich in der Präsentation befindet, wird ebenfalls vorgestellt, um einen Überblick über den Ablaufplan der Stunde zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Video, Präsentation, Wasserprobe und Einführung des Stationenlernens. ==&lt;br /&gt;
Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird ein Video über das Thema „Virtuelles Wasser“ vorgespielt. Dort werden die wichtigsten Punkte angesprochen und ein erster Eindruck vermittelt. Das Video befindet sich bereits in der Präsentation. Weiterhin müssen die Folien der Präsentation vorgestellt werden, die die wichtigsten Definitionen beinhalten. &lt;br /&gt;
Daraufhin folgt die Einweisung in die Wasserproben. Auf jedem Tisch sind für jede Person je zwei Wasserproben aufgestellt. Eine Wasserprobe beinhaltet Leitungswasser und die andere gekauftes Wasser. Beide Proben sollten bestmöglich in kleinen Shotgläsern gefüllt und mit eins und zwei beschriftet werden. Es soll jede Probe probiert werden und auf ausgelegten Zetteln notiert werden, welche der Proben das Leitungs- und welche das gekaufte Wasser ist. Diese Erklärung muss eine Person der Moderation übernehmen und auch die Zettel einsammeln und auszählen/auswerten. Die Bekanntmachung der Auswertung wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
Danach wird den Teilnehmern mitgeteilt, dass nun das Stationenlernen beginnt. Es soll daraufhin gewiesen werden, wie viel Zeit für jede Station eingeplant ist und dass die Spielregeln jeder Station beigelegt sind. Ebenfalls soll vermittelt werden, dass Fragen oder Unklarheiten jederzeit durch die Moderation geklärt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 15. Minute - Stationenlernen. ==&lt;br /&gt;
Wenn man 60 min. Zeit hat, um den Baustein durchzuführen, sind für jede Station 7 Minuten eingeplant. Mit Wechseln der Tische sind für diese vier Stationen also 30 Minuten verplant. &lt;br /&gt;
*Station 1 besteht aus dem Spiel Quartett. Es liegen Karten fünf verschiedener Kategorien vor. Diese Karten beinhalten Produkte, von denen der Wasserverbrauch der Produktion, das Blau-, Grau- und Grünwasser mit den entsprechenden Werten aufgeführt sind. Die Karten liegen verdeckt auf einem Tisch und jede(r) SpielerIn zieht nun eine Karte. Der/die Jüngste(r) darf beginnen und sucht sich einen Wert aus, mit dem er vermutet, dass seine Wahrscheinlichkeit, den niedrigsten Wert der Runde zu haben, am größten ist. Der niedrigste Wert der Kartenrunde gewinnt und die Person erhält alle Karten der Runde. Dies spielt man nun bis die Zeit abgelaufen ist und die Person, mit den meisten Karten darf sich als Gewinner betiteln.&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 2 besteht aus einem visuellen Rundgang durch ein Zuhause. Die Teilnehmer müssen sich die vorliegenden Gegenstände ansehen und entscheiden, welche man auch bei ihnen zuhause vorfinden würde, um dann aus den beiliegenden Listen der einzelnen Räume und Gegenstände berechnen zu können, wie groß der eigene virtuelle Wasserfußabdruck im eigenen Zuhause schätzungsweise mit den ausgewählten typischen Gegenständen sein könnte. Nach einem Vergleich am Tisch der einzelnen Fußabdrücke, gewinnt wieder der geringste Fußabdruck&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 3 stellt ein Wissensquiz dar. Die Teilnehmer sollen der Reihe nach eine Frage stellen und seinen jeweiligen Nachbar nach der richtigen Antwort fragen. Ist eine Antwort gefallen, liest die fragende Person die richtige Antwort vor, die auf der Rückseite steht und ebenfalls den erklärenden Text. Dies wird der Reihe nach durchgeführt bis die Zeit abgelaufen ist. In diesem Spiel sind alle Gewinner!&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 4 stellt indirekt einen Wissensspeicher dar. Es liegen drei Texte vor mit unterstützenden Bildern, die die ganze Problematik veranschaulichen sollen. Nicht jeder Teilnehmer muss jeden Text lesen. Die drei Texte sollen untereinander aufgeteilt, gelesen und danach kurz vorgestellt werden. Weiterhin sollen Ideen gesammelt werden, was man gegen das Problem unternehmen kann.&lt;br /&gt;
Nach Zeitablauf werden die Teilnehmer gebeten, sich in den Stuhlkreis zu begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 47. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Die nächsten 10 Minuten sollen für eine Diskussionsrunde eingerechnet werden. Diese soll den Baustein soweit abschließen. Es soll gelerntes angewendet werden und aufgekommene Fragen diskutiert werden&lt;br /&gt;
*Was für Möglichkeiten hat ein Individuum seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck zu reduzieren?&lt;br /&gt;
*Was gibt es für Lösungsansätze im Allgemeinen?&lt;br /&gt;
*Ist es überhaupt sinnvoll auf den virtuellen Wasserfußabdruck zu achten?&lt;br /&gt;
*Hätte man mit solch großen Mengen an verbrauchtem Wasser in der Produktion gerechnet?&lt;br /&gt;
*Ergibt es Sinn, nur 10 Minuten zu duschen und somit Wasser zu sparen, aber jeden Tag Fleisch zu essen?&lt;br /&gt;
*Sollten man lieber auf Produkte wie Tomaten aus Spanien im Winter verzichten? &lt;br /&gt;
*Sollte man sich allgemein mehr mit den Bedingungen auseinandersetzen, unter denen gewisse Produkte in gewissen Ländern angebaut werden?&lt;br /&gt;
Dies können anregende Fragen für die Diskussion sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 57. Minute -Feedbackrunde. ==&lt;br /&gt;
In den letzten drei Minuten soll ein kurzes Feedback eingeholt werden und Verbesserungsvorschläge notiert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=8460</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=8460"/>
				<updated>2017-02-23T18:54:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Hinweise zum Ausfüllen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserfußabdruck-beitragsbild.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Blauwasser, Grünwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer eine Platzzuweisungskarte überreicht, die ihm zeigen soll, an welchen Tisch er/sie sich zu setzen hat&lt;br /&gt;
*Kurze Begrüßung durch einen der Gruppenmitglieder&lt;br /&gt;
*Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden erfragen&lt;br /&gt;
*Einführung in das Thema anhand eines Videos&lt;br /&gt;
*Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&lt;br /&gt;
*Einführung in das Stationenlernen&lt;br /&gt;
*4 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
***Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&lt;br /&gt;
***Rundgang durch ein Zuhause mit Rechenaufgabe („Wie viel Wasser befindet sich indirekt bei dir zuhause?“)&lt;br /&gt;
***Wissensquiz („Fragen und Antworten zu verschieden Bereichen, die das Thema Virtuelles Wasser betreffen“)&lt;br /&gt;
***Wissensspeicher („Virtuelles Wasser ausgewählter Produkte an verschiedenen Produktionsorten (Tomate, Kaffee, Baumwolle)“)&lt;br /&gt;
*Auswertung Ergebnisse der Wasserproben&lt;br /&gt;
*Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&lt;br /&gt;
*Feedback &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein ist für 60 min ausgelegt. Spielraum gibt es bei der Diskussion und den Stationen. Man kann dort sowohl Zeit einsparen, indem man eine Station z.B. weglässt oder mehr Zeit einplanen, indem man den Teilnehmern mehr Zeit einräumt und der Diskussion einen größeren Zeitrahmen zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation = &lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung der Durchführenden =&lt;br /&gt;
Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
Aufgabenverteilung: 10 min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Moderation ===&lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Teilnehmende ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Material und Räume ===&lt;br /&gt;
Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen. Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln. * Station 1: Quartett für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen * Station 2: Rundgang durch ein Zuhause Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen * Station 3: Wissensquiz Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor * Station 4: Wissensspeicher 3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen. Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln. * Station 1: Quartett für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen * Station 2: Rundgang durch ein Zuhause Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen * Station 3: Wissensquiz Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor * Station 4: Wissensspeicher 3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Die Durchführenden sollten sich rechtzeitig im Raum einfinden, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.&lt;br /&gt;
Es muss ein Beamer angeschlossen und eingestellt werden. Die vier Gruppentische müssen aufgestellt und vorbereitet werden, sodass die Stationen soweit fertig ausgerichtet sind und das Stationenlernen durchführbar ist. &lt;br /&gt;
Ebenfalls muss ein Stuhlkreis für die anschließende Diskussionsrunde vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
Die Platzkarten müssen an der Tür bereitliegen und am besten von einer Person verteilt werden, sodass eine gleichmäßige Verteilung der Studenten an den Stationen garantiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung, Namensschilder, Meinungsbild und Agenda. ==&lt;br /&gt;
Eine Person der Moderation begrüßt die Teilnehmer und stellt die anderen Gruppenmitglieder vor.&lt;br /&gt;
Anschließend werden alle Teilnehmer aufgefordert, dass sie sich aus dem bereitgestellten Kreppband ein Namensschild basteln, damit die direkte Ansprache der Teilnehmer garantiert wird.&lt;br /&gt;
Bevor es richtig losgeht, soll ein allgemeines Meinungsbild der Teilnehmer eingeholt werden durch Fragen wie: „Wer hat sich schon einmal mit Virtuellem Wasser auseinandergesetzt?“ oder allgemeiner: „Wer weiß etwas zu Virtuellem Wasser?“. &lt;br /&gt;
Die Agenda, die sich in der Präsentation befindet, wird ebenfalls vorgestellt, um einen Überblick über den Ablaufplan der Stunde zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Video, Präsentation, Wasserprobe und Einführung des Stationenlernens. ==&lt;br /&gt;
Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird ein Video über das Thema „Virtuelles Wasser“ vorgespielt. Dort werden die wichtigsten Punkte angesprochen und ein erster Eindruck vermittelt. Das Video befindet sich bereits in der Präsentation. Weiterhin müssen die Folien der Präsentation vorgestellt werden, die die wichtigsten Definitionen beinhalten. &lt;br /&gt;
Daraufhin folgt die Einweisung in die Wasserproben. Auf jedem Tisch sind für jede Person je zwei Wasserproben aufgestellt. Eine Wasserprobe beinhaltet Leitungswasser und die andere gekauftes Wasser. Beide Proben sollten bestmöglich in kleinen Shotgläsern gefüllt und mit eins und zwei beschriftet werden. Es soll jede Probe probiert werden und auf ausgelegten Zetteln notiert werden, welche der Proben das Leitungs- und welche das gekaufte Wasser ist. Diese Erklärung muss eine Person der Moderation übernehmen und auch die Zettel einsammeln und auszählen/auswerten. Die Bekanntmachung der Auswertung wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
Danach wird den Teilnehmern mitgeteilt, dass nun das Stationenlernen beginnt. Es soll daraufhin gewiesen werden, wie viel Zeit für jede Station eingeplant ist und dass die Spielregeln jeder Station beigelegt sind. Ebenfalls soll vermittelt werden, dass Fragen oder Unklarheiten jederzeit durch die Moderation geklärt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 15. Minute - Stationenlernen. ==&lt;br /&gt;
Wenn man 60 min. Zeit hat, um den Baustein durchzuführen, sind für jede Station 7 Minuten eingeplant. Mit Wechseln der Tische sind für diese vier Stationen also 30 Minuten verplant. &lt;br /&gt;
*Station 1 besteht aus dem Spiel Quartett. Es liegen Karten fünf verschiedener Kategorien vor. Diese Karten beinhalten Produkte, von denen der Wasserverbrauch der Produktion, das Blau-, Grau- und Grünwasser mit den entsprechenden Werten aufgeführt sind. Die Karten liegen verdeckt auf einem Tisch und jede(r) SpielerIn zieht nun eine Karte. Der/die Jüngste(r) darf beginnen und sucht sich einen Wert aus, mit dem er vermutet, dass seine Wahrscheinlichkeit, den niedrigsten Wert der Runde zu haben, am größten ist. Der niedrigste Wert der Kartenrunde gewinnt und die Person erhält alle Karten der Runde. Dies spielt man nun bis die Zeit abgelaufen ist und die Person, mit den meisten Karten darf sich als Gewinner betiteln.&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 2 besteht aus einem visuellen Rundgang durch ein Zuhause. Die Teilnehmer müssen sich die vorliegenden Gegenstände ansehen und entscheiden, welche man auch bei ihnen zuhause vorfinden würde, um dann aus den beiliegenden Listen der einzelnen Räume und Gegenstände berechnen zu können, wie groß der eigene virtuelle Wasserfußabdruck im eigenen Zuhause schätzungsweise mit den ausgewählten typischen Gegenständen sein könnte. Nach einem Vergleich am Tisch der einzelnen Fußabdrücke, gewinnt wieder der geringste Fußabdruck&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 3 stellt ein Wissensquiz dar. Die Teilnehmer sollen der Reihe nach eine Frage stellen und seinen jeweiligen Nachbar nach der richtigen Antwort fragen. Ist eine Antwort gefallen, liest die fragende Person die richtige Antwort vor, die auf der Rückseite steht und ebenfalls den erklärenden Text. Dies wird der Reihe nach durchgeführt bis die Zeit abgelaufen ist. In diesem Spiel sind alle Gewinner!&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 4 stellt indirekt einen Wissensspeicher dar. Es liegen drei Texte vor mit unterstützenden Bildern, die die ganze Problematik veranschaulichen sollen. Nicht jeder Teilnehmer muss jeden Text lesen. Die drei Texte sollen untereinander aufgeteilt, gelesen und danach kurz vorgestellt werden. Weiterhin sollen Ideen gesammelt werden, was man gegen das Problem unternehmen kann.&lt;br /&gt;
Nach Zeitablauf werden die Teilnehmer gebeten, sich in den Stuhlkreis zu begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 47. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Die nächsten 10 Minuten sollen für eine Diskussionsrunde eingerechnet werden. Diese soll den Baustein soweit abschließen. Es soll gelerntes angewendet werden und aufgekommene Fragen diskutiert werden&lt;br /&gt;
*Was für Möglichkeiten hat ein Individuum seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck zu reduzieren?&lt;br /&gt;
*Was gibt es für Lösungsansätze im Allgemeinen?&lt;br /&gt;
*Ist es überhaupt sinnvoll auf den virtuellen Wasserfußabdruck zu achten?&lt;br /&gt;
*Hätte man mit solch großen Mengen an verbrauchtem Wasser in der Produktion gerechnet?&lt;br /&gt;
*Ergibt es Sinn, nur 10 Minuten zu duschen und somit Wasser zu sparen, aber jeden Tag Fleisch zu essen?&lt;br /&gt;
*Sollten man lieber auf Produkte wie Tomaten aus Spanien im Winter verzichten? &lt;br /&gt;
*Sollte man sich allgemein mehr mit den Bedingungen auseinandersetzen, unter denen gewisse Produkte in gewissen Ländern angebaut werden?&lt;br /&gt;
Dies können anregende Fragen für die Diskussion sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 57. Minute -Feedbackrunde. ==&lt;br /&gt;
In den letzten drei Minuten soll ein kurzes Feedback eingeholt werden und Verbesserungsvorschläge notiert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=8459</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
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				<updated>2017-02-23T18:53:34Z</updated>
		
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&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserfußabdruck-beitragsbild.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Blauwasser, Grünwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer eine Platzzuweisungskarte überreicht, die ihm zeigen soll, an welchen Tisch er/sie sich zu setzen hat&lt;br /&gt;
*Kurze Begrüßung durch einen der Gruppenmitglieder&lt;br /&gt;
*Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden erfragen&lt;br /&gt;
*Einführung in das Thema anhand eines Videos&lt;br /&gt;
*Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&lt;br /&gt;
*Einführung in das Stationenlernen&lt;br /&gt;
*4 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
***Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&lt;br /&gt;
***Rundgang durch ein Zuhause mit Rechenaufgabe („Wie viel Wasser befindet sich indirekt bei dir zuhause?“)&lt;br /&gt;
***Wissensquiz („Fragen und Antworten zu verschieden Bereichen, die das Thema Virtuelles Wasser betreffen“)&lt;br /&gt;
***Wissensspeicher („Virtuelles Wasser ausgewählter Produkte an verschiedenen Produktionsorten (Tomate, Kaffee, Baumwolle)“)&lt;br /&gt;
*Auswertung Ergebnisse der Wasserproben&lt;br /&gt;
*Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&lt;br /&gt;
*Feedback &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein ist für 60 min ausgelegt. Spielraum gibt es bei der Diskussion und den Stationen. Man kann dort sowohl Zeit einsparen, indem man eine Station z.B. weglässt oder mehr Zeit einplanen, indem man den Teilnehmern mehr Zeit einräumt und der Diskussion einen größeren Zeitrahmen zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation = &lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung der Durchführenden =&lt;br /&gt;
Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
Aufgabenverteilung: 10 min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Raume =&lt;br /&gt;
Der Raum soll so ausgestattet sein, dass ein Beamer vorhanden ist, 4 Gruppentische aufgebaut werden können und genug Platz für einen Stuhlkreis vorhanden ist. Das bedeutet, dass der Raum möglichst groß sein sollte, wie zum Beispiel der Raum H3006 der TU Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material=&lt;br /&gt;
Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen.&lt;br /&gt;
Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln.&lt;br /&gt;
* Station 1: Quartett  für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen&lt;br /&gt;
* Station 2: Rundgang durch ein Zuhause  Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen&lt;br /&gt;
* Station 3: Wissensquiz  Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor&lt;br /&gt;
* Station 4: Wissensspeicher  3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Moderation ===&lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Teilnehmende ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Material und Räume ===&lt;br /&gt;
Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen. Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln. * Station 1: Quartett für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen * Station 2: Rundgang durch ein Zuhause Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen * Station 3: Wissensquiz Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor * Station 4: Wissensspeicher 3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen. Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln. * Station 1: Quartett für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen * Station 2: Rundgang durch ein Zuhause Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen * Station 3: Wissensquiz Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor * Station 4: Wissensspeicher 3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Die Durchführenden sollten sich rechtzeitig im Raum einfinden, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.&lt;br /&gt;
Es muss ein Beamer angeschlossen und eingestellt werden. Die vier Gruppentische müssen aufgestellt und vorbereitet werden, sodass die Stationen soweit fertig ausgerichtet sind und das Stationenlernen durchführbar ist. &lt;br /&gt;
Ebenfalls muss ein Stuhlkreis für die anschließende Diskussionsrunde vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
Die Platzkarten müssen an der Tür bereitliegen und am besten von einer Person verteilt werden, sodass eine gleichmäßige Verteilung der Studenten an den Stationen garantiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung, Namensschilder, Meinungsbild und Agenda. ==&lt;br /&gt;
Eine Person der Moderation begrüßt die Teilnehmer und stellt die anderen Gruppenmitglieder vor.&lt;br /&gt;
Anschließend werden alle Teilnehmer aufgefordert, dass sie sich aus dem bereitgestellten Kreppband ein Namensschild basteln, damit die direkte Ansprache der Teilnehmer garantiert wird.&lt;br /&gt;
Bevor es richtig losgeht, soll ein allgemeines Meinungsbild der Teilnehmer eingeholt werden durch Fragen wie: „Wer hat sich schon einmal mit Virtuellem Wasser auseinandergesetzt?“ oder allgemeiner: „Wer weiß etwas zu Virtuellem Wasser?“. &lt;br /&gt;
Die Agenda, die sich in der Präsentation befindet, wird ebenfalls vorgestellt, um einen Überblick über den Ablaufplan der Stunde zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Video, Präsentation, Wasserprobe und Einführung des Stationenlernens. ==&lt;br /&gt;
Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird ein Video über das Thema „Virtuelles Wasser“ vorgespielt. Dort werden die wichtigsten Punkte angesprochen und ein erster Eindruck vermittelt. Das Video befindet sich bereits in der Präsentation. Weiterhin müssen die Folien der Präsentation vorgestellt werden, die die wichtigsten Definitionen beinhalten. &lt;br /&gt;
Daraufhin folgt die Einweisung in die Wasserproben. Auf jedem Tisch sind für jede Person je zwei Wasserproben aufgestellt. Eine Wasserprobe beinhaltet Leitungswasser und die andere gekauftes Wasser. Beide Proben sollten bestmöglich in kleinen Shotgläsern gefüllt und mit eins und zwei beschriftet werden. Es soll jede Probe probiert werden und auf ausgelegten Zetteln notiert werden, welche der Proben das Leitungs- und welche das gekaufte Wasser ist. Diese Erklärung muss eine Person der Moderation übernehmen und auch die Zettel einsammeln und auszählen/auswerten. Die Bekanntmachung der Auswertung wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
Danach wird den Teilnehmern mitgeteilt, dass nun das Stationenlernen beginnt. Es soll daraufhin gewiesen werden, wie viel Zeit für jede Station eingeplant ist und dass die Spielregeln jeder Station beigelegt sind. Ebenfalls soll vermittelt werden, dass Fragen oder Unklarheiten jederzeit durch die Moderation geklärt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 15. Minute - Stationenlernen. ==&lt;br /&gt;
Wenn man 60 min. Zeit hat, um den Baustein durchzuführen, sind für jede Station 7 Minuten eingeplant. Mit Wechseln der Tische sind für diese vier Stationen also 30 Minuten verplant. &lt;br /&gt;
*Station 1 besteht aus dem Spiel Quartett. Es liegen Karten fünf verschiedener Kategorien vor. Diese Karten beinhalten Produkte, von denen der Wasserverbrauch der Produktion, das Blau-, Grau- und Grünwasser mit den entsprechenden Werten aufgeführt sind. Die Karten liegen verdeckt auf einem Tisch und jede(r) SpielerIn zieht nun eine Karte. Der/die Jüngste(r) darf beginnen und sucht sich einen Wert aus, mit dem er vermutet, dass seine Wahrscheinlichkeit, den niedrigsten Wert der Runde zu haben, am größten ist. Der niedrigste Wert der Kartenrunde gewinnt und die Person erhält alle Karten der Runde. Dies spielt man nun bis die Zeit abgelaufen ist und die Person, mit den meisten Karten darf sich als Gewinner betiteln.&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 2 besteht aus einem visuellen Rundgang durch ein Zuhause. Die Teilnehmer müssen sich die vorliegenden Gegenstände ansehen und entscheiden, welche man auch bei ihnen zuhause vorfinden würde, um dann aus den beiliegenden Listen der einzelnen Räume und Gegenstände berechnen zu können, wie groß der eigene virtuelle Wasserfußabdruck im eigenen Zuhause schätzungsweise mit den ausgewählten typischen Gegenständen sein könnte. Nach einem Vergleich am Tisch der einzelnen Fußabdrücke, gewinnt wieder der geringste Fußabdruck&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 3 stellt ein Wissensquiz dar. Die Teilnehmer sollen der Reihe nach eine Frage stellen und seinen jeweiligen Nachbar nach der richtigen Antwort fragen. Ist eine Antwort gefallen, liest die fragende Person die richtige Antwort vor, die auf der Rückseite steht und ebenfalls den erklärenden Text. Dies wird der Reihe nach durchgeführt bis die Zeit abgelaufen ist. In diesem Spiel sind alle Gewinner!&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 4 stellt indirekt einen Wissensspeicher dar. Es liegen drei Texte vor mit unterstützenden Bildern, die die ganze Problematik veranschaulichen sollen. Nicht jeder Teilnehmer muss jeden Text lesen. Die drei Texte sollen untereinander aufgeteilt, gelesen und danach kurz vorgestellt werden. Weiterhin sollen Ideen gesammelt werden, was man gegen das Problem unternehmen kann.&lt;br /&gt;
Nach Zeitablauf werden die Teilnehmer gebeten, sich in den Stuhlkreis zu begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 47. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Die nächsten 10 Minuten sollen für eine Diskussionsrunde eingerechnet werden. Diese soll den Baustein soweit abschließen. Es soll gelerntes angewendet werden und aufgekommene Fragen diskutiert werden&lt;br /&gt;
*Was für Möglichkeiten hat ein Individuum seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck zu reduzieren?&lt;br /&gt;
*Was gibt es für Lösungsansätze im Allgemeinen?&lt;br /&gt;
*Ist es überhaupt sinnvoll auf den virtuellen Wasserfußabdruck zu achten?&lt;br /&gt;
*Hätte man mit solch großen Mengen an verbrauchtem Wasser in der Produktion gerechnet?&lt;br /&gt;
*Ergibt es Sinn, nur 10 Minuten zu duschen und somit Wasser zu sparen, aber jeden Tag Fleisch zu essen?&lt;br /&gt;
*Sollten man lieber auf Produkte wie Tomaten aus Spanien im Winter verzichten? &lt;br /&gt;
*Sollte man sich allgemein mehr mit den Bedingungen auseinandersetzen, unter denen gewisse Produkte in gewissen Ländern angebaut werden?&lt;br /&gt;
Dies können anregende Fragen für die Diskussion sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 57. Minute -Feedbackrunde. ==&lt;br /&gt;
In den letzten drei Minuten soll ein kurzes Feedback eingeholt werden und Verbesserungsvorschläge notiert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=8458</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=8458"/>
				<updated>2017-02-23T18:52:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Material und Räume */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserfußabdruck-beitragsbild.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Blauwasser, Grünwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer eine Platzzuweisungskarte überreicht, die ihm zeigen soll, an welchen Tisch er/sie sich zu setzen hat&lt;br /&gt;
*Kurze Begrüßung durch einen der Gruppenmitglieder&lt;br /&gt;
*Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden erfragen&lt;br /&gt;
*Einführung in das Thema anhand eines Videos&lt;br /&gt;
*Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&lt;br /&gt;
*Einführung in das Stationenlernen&lt;br /&gt;
*4 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
***Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&lt;br /&gt;
***Rundgang durch ein Zuhause mit Rechenaufgabe („Wie viel Wasser befindet sich indirekt bei dir zuhause?“)&lt;br /&gt;
***Wissensquiz („Fragen und Antworten zu verschieden Bereichen, die das Thema Virtuelles Wasser betreffen“)&lt;br /&gt;
***Wissensspeicher („Virtuelles Wasser ausgewählter Produkte an verschiedenen Produktionsorten (Tomate, Kaffee, Baumwolle)“)&lt;br /&gt;
*Auswertung Ergebnisse der Wasserproben&lt;br /&gt;
*Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&lt;br /&gt;
*Feedback &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein ist für 60 min ausgelegt. Spielraum gibt es bei der Diskussion und den Stationen. Man kann dort sowohl Zeit einsparen, indem man eine Station z.B. weglässt oder mehr Zeit einplanen, indem man den Teilnehmern mehr Zeit einräumt und der Diskussion einen größeren Zeitrahmen zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation = &lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung der Durchführenden =&lt;br /&gt;
Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
Aufgabenverteilung: 10 min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Raume =&lt;br /&gt;
Der Raum soll so ausgestattet sein, dass ein Beamer vorhanden ist, 4 Gruppentische aufgebaut werden können und genug Platz für einen Stuhlkreis vorhanden ist. Das bedeutet, dass der Raum möglichst groß sein sollte, wie zum Beispiel der Raum H3006 der TU Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material=&lt;br /&gt;
Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen.&lt;br /&gt;
Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln.&lt;br /&gt;
* Station 1: Quartett  für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen&lt;br /&gt;
* Station 2: Rundgang durch ein Zuhause  Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen&lt;br /&gt;
* Station 3: Wissensquiz  Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor&lt;br /&gt;
* Station 4: Wissensspeicher  3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Moderation ===&lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Teilnehmende ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Material und Räume ===&lt;br /&gt;
Der Raum soll so ausgestattet sein, dass ein Beamer vorhanden ist, 4 Gruppentische aufgebaut werden können und genug Platz für einen Stuhlkreis vorhanden ist. Das bedeutet, dass der Raum möglichst groß sein sollte, wie zum Beispiel der Raum H3006 der TU Berlin.&lt;br /&gt;
Material&lt;br /&gt;
Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen.&lt;br /&gt;
Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln.&lt;br /&gt;
Materialien: &lt;br /&gt;
Station 1: Quartett  für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus vier verschiedenen Kategorien bestehen&lt;br /&gt;
Station 2: Rundgang durch ein Zuhause  Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen&lt;br /&gt;
Station 3: Wissensquiz  Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor&lt;br /&gt;
Station 4: Wissensspeicher –&amp;gt; 3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Die Durchführenden sollten sich rechtzeitig im Raum einfinden, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.&lt;br /&gt;
Es muss ein Beamer angeschlossen und eingestellt werden. Die vier Gruppentische müssen aufgestellt und vorbereitet werden, sodass die Stationen soweit fertig ausgerichtet sind und das Stationenlernen durchführbar ist. &lt;br /&gt;
Ebenfalls muss ein Stuhlkreis für die anschließende Diskussionsrunde vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
Die Platzkarten müssen an der Tür bereitliegen und am besten von einer Person verteilt werden, sodass eine gleichmäßige Verteilung der Studenten an den Stationen garantiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung, Namensschilder, Meinungsbild und Agenda. ==&lt;br /&gt;
Eine Person der Moderation begrüßt die Teilnehmer und stellt die anderen Gruppenmitglieder vor.&lt;br /&gt;
Anschließend werden alle Teilnehmer aufgefordert, dass sie sich aus dem bereitgestellten Kreppband ein Namensschild basteln, damit die direkte Ansprache der Teilnehmer garantiert wird.&lt;br /&gt;
Bevor es richtig losgeht, soll ein allgemeines Meinungsbild der Teilnehmer eingeholt werden durch Fragen wie: „Wer hat sich schon einmal mit Virtuellem Wasser auseinandergesetzt?“ oder allgemeiner: „Wer weiß etwas zu Virtuellem Wasser?“. &lt;br /&gt;
Die Agenda, die sich in der Präsentation befindet, wird ebenfalls vorgestellt, um einen Überblick über den Ablaufplan der Stunde zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Video, Präsentation, Wasserprobe und Einführung des Stationenlernens. ==&lt;br /&gt;
Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird ein Video über das Thema „Virtuelles Wasser“ vorgespielt. Dort werden die wichtigsten Punkte angesprochen und ein erster Eindruck vermittelt. Das Video befindet sich bereits in der Präsentation. Weiterhin müssen die Folien der Präsentation vorgestellt werden, die die wichtigsten Definitionen beinhalten. &lt;br /&gt;
Daraufhin folgt die Einweisung in die Wasserproben. Auf jedem Tisch sind für jede Person je zwei Wasserproben aufgestellt. Eine Wasserprobe beinhaltet Leitungswasser und die andere gekauftes Wasser. Beide Proben sollten bestmöglich in kleinen Shotgläsern gefüllt und mit eins und zwei beschriftet werden. Es soll jede Probe probiert werden und auf ausgelegten Zetteln notiert werden, welche der Proben das Leitungs- und welche das gekaufte Wasser ist. Diese Erklärung muss eine Person der Moderation übernehmen und auch die Zettel einsammeln und auszählen/auswerten. Die Bekanntmachung der Auswertung wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
Danach wird den Teilnehmern mitgeteilt, dass nun das Stationenlernen beginnt. Es soll daraufhin gewiesen werden, wie viel Zeit für jede Station eingeplant ist und dass die Spielregeln jeder Station beigelegt sind. Ebenfalls soll vermittelt werden, dass Fragen oder Unklarheiten jederzeit durch die Moderation geklärt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 15. Minute - Stationenlernen. ==&lt;br /&gt;
Wenn man 60 min. Zeit hat, um den Baustein durchzuführen, sind für jede Station 7 Minuten eingeplant. Mit Wechseln der Tische sind für diese vier Stationen also 30 Minuten verplant. &lt;br /&gt;
*Station 1 besteht aus dem Spiel Quartett. Es liegen Karten fünf verschiedener Kategorien vor. Diese Karten beinhalten Produkte, von denen der Wasserverbrauch der Produktion, das Blau-, Grau- und Grünwasser mit den entsprechenden Werten aufgeführt sind. Die Karten liegen verdeckt auf einem Tisch und jede(r) SpielerIn zieht nun eine Karte. Der/die Jüngste(r) darf beginnen und sucht sich einen Wert aus, mit dem er vermutet, dass seine Wahrscheinlichkeit, den niedrigsten Wert der Runde zu haben, am größten ist. Der niedrigste Wert der Kartenrunde gewinnt und die Person erhält alle Karten der Runde. Dies spielt man nun bis die Zeit abgelaufen ist und die Person, mit den meisten Karten darf sich als Gewinner betiteln.&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 2 besteht aus einem visuellen Rundgang durch ein Zuhause. Die Teilnehmer müssen sich die vorliegenden Gegenstände ansehen und entscheiden, welche man auch bei ihnen zuhause vorfinden würde, um dann aus den beiliegenden Listen der einzelnen Räume und Gegenstände berechnen zu können, wie groß der eigene virtuelle Wasserfußabdruck im eigenen Zuhause schätzungsweise mit den ausgewählten typischen Gegenständen sein könnte. Nach einem Vergleich am Tisch der einzelnen Fußabdrücke, gewinnt wieder der geringste Fußabdruck&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 3 stellt ein Wissensquiz dar. Die Teilnehmer sollen der Reihe nach eine Frage stellen und seinen jeweiligen Nachbar nach der richtigen Antwort fragen. Ist eine Antwort gefallen, liest die fragende Person die richtige Antwort vor, die auf der Rückseite steht und ebenfalls den erklärenden Text. Dies wird der Reihe nach durchgeführt bis die Zeit abgelaufen ist. In diesem Spiel sind alle Gewinner!&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 4 stellt indirekt einen Wissensspeicher dar. Es liegen drei Texte vor mit unterstützenden Bildern, die die ganze Problematik veranschaulichen sollen. Nicht jeder Teilnehmer muss jeden Text lesen. Die drei Texte sollen untereinander aufgeteilt, gelesen und danach kurz vorgestellt werden. Weiterhin sollen Ideen gesammelt werden, was man gegen das Problem unternehmen kann.&lt;br /&gt;
Nach Zeitablauf werden die Teilnehmer gebeten, sich in den Stuhlkreis zu begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 47. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Die nächsten 10 Minuten sollen für eine Diskussionsrunde eingerechnet werden. Diese soll den Baustein soweit abschließen. Es soll gelerntes angewendet werden und aufgekommene Fragen diskutiert werden&lt;br /&gt;
*Was für Möglichkeiten hat ein Individuum seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck zu reduzieren?&lt;br /&gt;
*Was gibt es für Lösungsansätze im Allgemeinen?&lt;br /&gt;
*Ist es überhaupt sinnvoll auf den virtuellen Wasserfußabdruck zu achten?&lt;br /&gt;
*Hätte man mit solch großen Mengen an verbrauchtem Wasser in der Produktion gerechnet?&lt;br /&gt;
*Ergibt es Sinn, nur 10 Minuten zu duschen und somit Wasser zu sparen, aber jeden Tag Fleisch zu essen?&lt;br /&gt;
*Sollten man lieber auf Produkte wie Tomaten aus Spanien im Winter verzichten? &lt;br /&gt;
*Sollte man sich allgemein mehr mit den Bedingungen auseinandersetzen, unter denen gewisse Produkte in gewissen Ländern angebaut werden?&lt;br /&gt;
Dies können anregende Fragen für die Diskussion sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 57. Minute -Feedbackrunde. ==&lt;br /&gt;
In den letzten drei Minuten soll ein kurzes Feedback eingeholt werden und Verbesserungsvorschläge notiert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=8457</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=8457"/>
				<updated>2017-02-23T18:51:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Vorbereitung für Teilnehmende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserfußabdruck-beitragsbild.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Blauwasser, Grünwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer eine Platzzuweisungskarte überreicht, die ihm zeigen soll, an welchen Tisch er/sie sich zu setzen hat&lt;br /&gt;
*Kurze Begrüßung durch einen der Gruppenmitglieder&lt;br /&gt;
*Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden erfragen&lt;br /&gt;
*Einführung in das Thema anhand eines Videos&lt;br /&gt;
*Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&lt;br /&gt;
*Einführung in das Stationenlernen&lt;br /&gt;
*4 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
***Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&lt;br /&gt;
***Rundgang durch ein Zuhause mit Rechenaufgabe („Wie viel Wasser befindet sich indirekt bei dir zuhause?“)&lt;br /&gt;
***Wissensquiz („Fragen und Antworten zu verschieden Bereichen, die das Thema Virtuelles Wasser betreffen“)&lt;br /&gt;
***Wissensspeicher („Virtuelles Wasser ausgewählter Produkte an verschiedenen Produktionsorten (Tomate, Kaffee, Baumwolle)“)&lt;br /&gt;
*Auswertung Ergebnisse der Wasserproben&lt;br /&gt;
*Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&lt;br /&gt;
*Feedback &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein ist für 60 min ausgelegt. Spielraum gibt es bei der Diskussion und den Stationen. Man kann dort sowohl Zeit einsparen, indem man eine Station z.B. weglässt oder mehr Zeit einplanen, indem man den Teilnehmern mehr Zeit einräumt und der Diskussion einen größeren Zeitrahmen zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation = &lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung der Durchführenden =&lt;br /&gt;
Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
Aufgabenverteilung: 10 min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Raume =&lt;br /&gt;
Der Raum soll so ausgestattet sein, dass ein Beamer vorhanden ist, 4 Gruppentische aufgebaut werden können und genug Platz für einen Stuhlkreis vorhanden ist. Das bedeutet, dass der Raum möglichst groß sein sollte, wie zum Beispiel der Raum H3006 der TU Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material=&lt;br /&gt;
Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen.&lt;br /&gt;
Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln.&lt;br /&gt;
* Station 1: Quartett  für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen&lt;br /&gt;
* Station 2: Rundgang durch ein Zuhause  Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen&lt;br /&gt;
* Station 3: Wissensquiz  Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor&lt;br /&gt;
* Station 4: Wissensspeicher  3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Moderation ===&lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Teilnehmende ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Material und Räume ===&lt;br /&gt;
ausfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Die Durchführenden sollten sich rechtzeitig im Raum einfinden, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.&lt;br /&gt;
Es muss ein Beamer angeschlossen und eingestellt werden. Die vier Gruppentische müssen aufgestellt und vorbereitet werden, sodass die Stationen soweit fertig ausgerichtet sind und das Stationenlernen durchführbar ist. &lt;br /&gt;
Ebenfalls muss ein Stuhlkreis für die anschließende Diskussionsrunde vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
Die Platzkarten müssen an der Tür bereitliegen und am besten von einer Person verteilt werden, sodass eine gleichmäßige Verteilung der Studenten an den Stationen garantiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung, Namensschilder, Meinungsbild und Agenda. ==&lt;br /&gt;
Eine Person der Moderation begrüßt die Teilnehmer und stellt die anderen Gruppenmitglieder vor.&lt;br /&gt;
Anschließend werden alle Teilnehmer aufgefordert, dass sie sich aus dem bereitgestellten Kreppband ein Namensschild basteln, damit die direkte Ansprache der Teilnehmer garantiert wird.&lt;br /&gt;
Bevor es richtig losgeht, soll ein allgemeines Meinungsbild der Teilnehmer eingeholt werden durch Fragen wie: „Wer hat sich schon einmal mit Virtuellem Wasser auseinandergesetzt?“ oder allgemeiner: „Wer weiß etwas zu Virtuellem Wasser?“. &lt;br /&gt;
Die Agenda, die sich in der Präsentation befindet, wird ebenfalls vorgestellt, um einen Überblick über den Ablaufplan der Stunde zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Video, Präsentation, Wasserprobe und Einführung des Stationenlernens. ==&lt;br /&gt;
Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird ein Video über das Thema „Virtuelles Wasser“ vorgespielt. Dort werden die wichtigsten Punkte angesprochen und ein erster Eindruck vermittelt. Das Video befindet sich bereits in der Präsentation. Weiterhin müssen die Folien der Präsentation vorgestellt werden, die die wichtigsten Definitionen beinhalten. &lt;br /&gt;
Daraufhin folgt die Einweisung in die Wasserproben. Auf jedem Tisch sind für jede Person je zwei Wasserproben aufgestellt. Eine Wasserprobe beinhaltet Leitungswasser und die andere gekauftes Wasser. Beide Proben sollten bestmöglich in kleinen Shotgläsern gefüllt und mit eins und zwei beschriftet werden. Es soll jede Probe probiert werden und auf ausgelegten Zetteln notiert werden, welche der Proben das Leitungs- und welche das gekaufte Wasser ist. Diese Erklärung muss eine Person der Moderation übernehmen und auch die Zettel einsammeln und auszählen/auswerten. Die Bekanntmachung der Auswertung wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
Danach wird den Teilnehmern mitgeteilt, dass nun das Stationenlernen beginnt. Es soll daraufhin gewiesen werden, wie viel Zeit für jede Station eingeplant ist und dass die Spielregeln jeder Station beigelegt sind. Ebenfalls soll vermittelt werden, dass Fragen oder Unklarheiten jederzeit durch die Moderation geklärt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 15. Minute - Stationenlernen. ==&lt;br /&gt;
Wenn man 60 min. Zeit hat, um den Baustein durchzuführen, sind für jede Station 7 Minuten eingeplant. Mit Wechseln der Tische sind für diese vier Stationen also 30 Minuten verplant. &lt;br /&gt;
*Station 1 besteht aus dem Spiel Quartett. Es liegen Karten fünf verschiedener Kategorien vor. Diese Karten beinhalten Produkte, von denen der Wasserverbrauch der Produktion, das Blau-, Grau- und Grünwasser mit den entsprechenden Werten aufgeführt sind. Die Karten liegen verdeckt auf einem Tisch und jede(r) SpielerIn zieht nun eine Karte. Der/die Jüngste(r) darf beginnen und sucht sich einen Wert aus, mit dem er vermutet, dass seine Wahrscheinlichkeit, den niedrigsten Wert der Runde zu haben, am größten ist. Der niedrigste Wert der Kartenrunde gewinnt und die Person erhält alle Karten der Runde. Dies spielt man nun bis die Zeit abgelaufen ist und die Person, mit den meisten Karten darf sich als Gewinner betiteln.&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 2 besteht aus einem visuellen Rundgang durch ein Zuhause. Die Teilnehmer müssen sich die vorliegenden Gegenstände ansehen und entscheiden, welche man auch bei ihnen zuhause vorfinden würde, um dann aus den beiliegenden Listen der einzelnen Räume und Gegenstände berechnen zu können, wie groß der eigene virtuelle Wasserfußabdruck im eigenen Zuhause schätzungsweise mit den ausgewählten typischen Gegenständen sein könnte. Nach einem Vergleich am Tisch der einzelnen Fußabdrücke, gewinnt wieder der geringste Fußabdruck&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 3 stellt ein Wissensquiz dar. Die Teilnehmer sollen der Reihe nach eine Frage stellen und seinen jeweiligen Nachbar nach der richtigen Antwort fragen. Ist eine Antwort gefallen, liest die fragende Person die richtige Antwort vor, die auf der Rückseite steht und ebenfalls den erklärenden Text. Dies wird der Reihe nach durchgeführt bis die Zeit abgelaufen ist. In diesem Spiel sind alle Gewinner!&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 4 stellt indirekt einen Wissensspeicher dar. Es liegen drei Texte vor mit unterstützenden Bildern, die die ganze Problematik veranschaulichen sollen. Nicht jeder Teilnehmer muss jeden Text lesen. Die drei Texte sollen untereinander aufgeteilt, gelesen und danach kurz vorgestellt werden. Weiterhin sollen Ideen gesammelt werden, was man gegen das Problem unternehmen kann.&lt;br /&gt;
Nach Zeitablauf werden die Teilnehmer gebeten, sich in den Stuhlkreis zu begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 47. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Die nächsten 10 Minuten sollen für eine Diskussionsrunde eingerechnet werden. Diese soll den Baustein soweit abschließen. Es soll gelerntes angewendet werden und aufgekommene Fragen diskutiert werden&lt;br /&gt;
*Was für Möglichkeiten hat ein Individuum seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck zu reduzieren?&lt;br /&gt;
*Was gibt es für Lösungsansätze im Allgemeinen?&lt;br /&gt;
*Ist es überhaupt sinnvoll auf den virtuellen Wasserfußabdruck zu achten?&lt;br /&gt;
*Hätte man mit solch großen Mengen an verbrauchtem Wasser in der Produktion gerechnet?&lt;br /&gt;
*Ergibt es Sinn, nur 10 Minuten zu duschen und somit Wasser zu sparen, aber jeden Tag Fleisch zu essen?&lt;br /&gt;
*Sollten man lieber auf Produkte wie Tomaten aus Spanien im Winter verzichten? &lt;br /&gt;
*Sollte man sich allgemein mehr mit den Bedingungen auseinandersetzen, unter denen gewisse Produkte in gewissen Ländern angebaut werden?&lt;br /&gt;
Dies können anregende Fragen für die Diskussion sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 57. Minute -Feedbackrunde. ==&lt;br /&gt;
In den letzten drei Minuten soll ein kurzes Feedback eingeholt werden und Verbesserungsvorschläge notiert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=8456</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=8456"/>
				<updated>2017-02-23T18:50:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Vorbereitung für Moderation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserfußabdruck-beitragsbild.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Blauwasser, Grünwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer eine Platzzuweisungskarte überreicht, die ihm zeigen soll, an welchen Tisch er/sie sich zu setzen hat&lt;br /&gt;
*Kurze Begrüßung durch einen der Gruppenmitglieder&lt;br /&gt;
*Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden erfragen&lt;br /&gt;
*Einführung in das Thema anhand eines Videos&lt;br /&gt;
*Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&lt;br /&gt;
*Einführung in das Stationenlernen&lt;br /&gt;
*4 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
***Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&lt;br /&gt;
***Rundgang durch ein Zuhause mit Rechenaufgabe („Wie viel Wasser befindet sich indirekt bei dir zuhause?“)&lt;br /&gt;
***Wissensquiz („Fragen und Antworten zu verschieden Bereichen, die das Thema Virtuelles Wasser betreffen“)&lt;br /&gt;
***Wissensspeicher („Virtuelles Wasser ausgewählter Produkte an verschiedenen Produktionsorten (Tomate, Kaffee, Baumwolle)“)&lt;br /&gt;
*Auswertung Ergebnisse der Wasserproben&lt;br /&gt;
*Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&lt;br /&gt;
*Feedback &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein ist für 60 min ausgelegt. Spielraum gibt es bei der Diskussion und den Stationen. Man kann dort sowohl Zeit einsparen, indem man eine Station z.B. weglässt oder mehr Zeit einplanen, indem man den Teilnehmern mehr Zeit einräumt und der Diskussion einen größeren Zeitrahmen zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation = &lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung der Durchführenden =&lt;br /&gt;
Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
Aufgabenverteilung: 10 min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Raume =&lt;br /&gt;
Der Raum soll so ausgestattet sein, dass ein Beamer vorhanden ist, 4 Gruppentische aufgebaut werden können und genug Platz für einen Stuhlkreis vorhanden ist. Das bedeutet, dass der Raum möglichst groß sein sollte, wie zum Beispiel der Raum H3006 der TU Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material=&lt;br /&gt;
Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen.&lt;br /&gt;
Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln.&lt;br /&gt;
* Station 1: Quartett  für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen&lt;br /&gt;
* Station 2: Rundgang durch ein Zuhause  Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen&lt;br /&gt;
* Station 3: Wissensquiz  Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor&lt;br /&gt;
* Station 4: Wissensspeicher  3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Moderation ===&lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für Teilnehmende ===&lt;br /&gt;
ausfüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Material und Räume ===&lt;br /&gt;
ausfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Die Durchführenden sollten sich rechtzeitig im Raum einfinden, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.&lt;br /&gt;
Es muss ein Beamer angeschlossen und eingestellt werden. Die vier Gruppentische müssen aufgestellt und vorbereitet werden, sodass die Stationen soweit fertig ausgerichtet sind und das Stationenlernen durchführbar ist. &lt;br /&gt;
Ebenfalls muss ein Stuhlkreis für die anschließende Diskussionsrunde vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
Die Platzkarten müssen an der Tür bereitliegen und am besten von einer Person verteilt werden, sodass eine gleichmäßige Verteilung der Studenten an den Stationen garantiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung, Namensschilder, Meinungsbild und Agenda. ==&lt;br /&gt;
Eine Person der Moderation begrüßt die Teilnehmer und stellt die anderen Gruppenmitglieder vor.&lt;br /&gt;
Anschließend werden alle Teilnehmer aufgefordert, dass sie sich aus dem bereitgestellten Kreppband ein Namensschild basteln, damit die direkte Ansprache der Teilnehmer garantiert wird.&lt;br /&gt;
Bevor es richtig losgeht, soll ein allgemeines Meinungsbild der Teilnehmer eingeholt werden durch Fragen wie: „Wer hat sich schon einmal mit Virtuellem Wasser auseinandergesetzt?“ oder allgemeiner: „Wer weiß etwas zu Virtuellem Wasser?“. &lt;br /&gt;
Die Agenda, die sich in der Präsentation befindet, wird ebenfalls vorgestellt, um einen Überblick über den Ablaufplan der Stunde zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Video, Präsentation, Wasserprobe und Einführung des Stationenlernens. ==&lt;br /&gt;
Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird ein Video über das Thema „Virtuelles Wasser“ vorgespielt. Dort werden die wichtigsten Punkte angesprochen und ein erster Eindruck vermittelt. Das Video befindet sich bereits in der Präsentation. Weiterhin müssen die Folien der Präsentation vorgestellt werden, die die wichtigsten Definitionen beinhalten. &lt;br /&gt;
Daraufhin folgt die Einweisung in die Wasserproben. Auf jedem Tisch sind für jede Person je zwei Wasserproben aufgestellt. Eine Wasserprobe beinhaltet Leitungswasser und die andere gekauftes Wasser. Beide Proben sollten bestmöglich in kleinen Shotgläsern gefüllt und mit eins und zwei beschriftet werden. Es soll jede Probe probiert werden und auf ausgelegten Zetteln notiert werden, welche der Proben das Leitungs- und welche das gekaufte Wasser ist. Diese Erklärung muss eine Person der Moderation übernehmen und auch die Zettel einsammeln und auszählen/auswerten. Die Bekanntmachung der Auswertung wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
Danach wird den Teilnehmern mitgeteilt, dass nun das Stationenlernen beginnt. Es soll daraufhin gewiesen werden, wie viel Zeit für jede Station eingeplant ist und dass die Spielregeln jeder Station beigelegt sind. Ebenfalls soll vermittelt werden, dass Fragen oder Unklarheiten jederzeit durch die Moderation geklärt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 15. Minute - Stationenlernen. ==&lt;br /&gt;
Wenn man 60 min. Zeit hat, um den Baustein durchzuführen, sind für jede Station 7 Minuten eingeplant. Mit Wechseln der Tische sind für diese vier Stationen also 30 Minuten verplant. &lt;br /&gt;
*Station 1 besteht aus dem Spiel Quartett. Es liegen Karten fünf verschiedener Kategorien vor. Diese Karten beinhalten Produkte, von denen der Wasserverbrauch der Produktion, das Blau-, Grau- und Grünwasser mit den entsprechenden Werten aufgeführt sind. Die Karten liegen verdeckt auf einem Tisch und jede(r) SpielerIn zieht nun eine Karte. Der/die Jüngste(r) darf beginnen und sucht sich einen Wert aus, mit dem er vermutet, dass seine Wahrscheinlichkeit, den niedrigsten Wert der Runde zu haben, am größten ist. Der niedrigste Wert der Kartenrunde gewinnt und die Person erhält alle Karten der Runde. Dies spielt man nun bis die Zeit abgelaufen ist und die Person, mit den meisten Karten darf sich als Gewinner betiteln.&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 2 besteht aus einem visuellen Rundgang durch ein Zuhause. Die Teilnehmer müssen sich die vorliegenden Gegenstände ansehen und entscheiden, welche man auch bei ihnen zuhause vorfinden würde, um dann aus den beiliegenden Listen der einzelnen Räume und Gegenstände berechnen zu können, wie groß der eigene virtuelle Wasserfußabdruck im eigenen Zuhause schätzungsweise mit den ausgewählten typischen Gegenständen sein könnte. Nach einem Vergleich am Tisch der einzelnen Fußabdrücke, gewinnt wieder der geringste Fußabdruck&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 3 stellt ein Wissensquiz dar. Die Teilnehmer sollen der Reihe nach eine Frage stellen und seinen jeweiligen Nachbar nach der richtigen Antwort fragen. Ist eine Antwort gefallen, liest die fragende Person die richtige Antwort vor, die auf der Rückseite steht und ebenfalls den erklärenden Text. Dies wird der Reihe nach durchgeführt bis die Zeit abgelaufen ist. In diesem Spiel sind alle Gewinner!&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 4 stellt indirekt einen Wissensspeicher dar. Es liegen drei Texte vor mit unterstützenden Bildern, die die ganze Problematik veranschaulichen sollen. Nicht jeder Teilnehmer muss jeden Text lesen. Die drei Texte sollen untereinander aufgeteilt, gelesen und danach kurz vorgestellt werden. Weiterhin sollen Ideen gesammelt werden, was man gegen das Problem unternehmen kann.&lt;br /&gt;
Nach Zeitablauf werden die Teilnehmer gebeten, sich in den Stuhlkreis zu begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 47. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Die nächsten 10 Minuten sollen für eine Diskussionsrunde eingerechnet werden. Diese soll den Baustein soweit abschließen. Es soll gelerntes angewendet werden und aufgekommene Fragen diskutiert werden&lt;br /&gt;
*Was für Möglichkeiten hat ein Individuum seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck zu reduzieren?&lt;br /&gt;
*Was gibt es für Lösungsansätze im Allgemeinen?&lt;br /&gt;
*Ist es überhaupt sinnvoll auf den virtuellen Wasserfußabdruck zu achten?&lt;br /&gt;
*Hätte man mit solch großen Mengen an verbrauchtem Wasser in der Produktion gerechnet?&lt;br /&gt;
*Ergibt es Sinn, nur 10 Minuten zu duschen und somit Wasser zu sparen, aber jeden Tag Fleisch zu essen?&lt;br /&gt;
*Sollten man lieber auf Produkte wie Tomaten aus Spanien im Winter verzichten? &lt;br /&gt;
*Sollte man sich allgemein mehr mit den Bedingungen auseinandersetzen, unter denen gewisse Produkte in gewissen Ländern angebaut werden?&lt;br /&gt;
Dies können anregende Fragen für die Diskussion sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 57. Minute -Feedbackrunde. ==&lt;br /&gt;
In den letzten drei Minuten soll ein kurzes Feedback eingeholt werden und Verbesserungsvorschläge notiert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7874</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7874"/>
				<updated>2017-01-17T17:25:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserfußabdruck-beitragsbild.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Blauwasser, Grünwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer eine Platzzuweisungskarte überreicht, die ihm zeigen soll, an welchen Tisch er/sie sich zu setzen hat&lt;br /&gt;
*Kurze Begrüßung durch einen der Gruppenmitglieder&lt;br /&gt;
*Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden erfragen&lt;br /&gt;
*Einführung in das Thema anhand eines Videos&lt;br /&gt;
*Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&lt;br /&gt;
*Einführung in das Stationenlernen&lt;br /&gt;
*4 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
***Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&lt;br /&gt;
***Rundgang durch ein Zuhause mit Rechenaufgabe („Wie viel Wasser befindet sich indirekt bei dir zuhause?“)&lt;br /&gt;
***Wissensquiz („Fragen und Antworten zu verschieden Bereichen, die das Thema Virtuelles Wasser betreffen“)&lt;br /&gt;
***Wissensspeicher („Virtuelles Wasser ausgewählter Produkte an verschiedenen Produktionsorten (Tomate, Kaffee, Baumwolle)“)&lt;br /&gt;
*Auswertung Ergebnisse der Wasserproben&lt;br /&gt;
*Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&lt;br /&gt;
*Feedback &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein ist für 60 min ausgelegt. Spielraum gibt es bei der Diskussion und den Stationen. Man kann dort sowohl Zeit einsparen, indem man eine Station z.B. weglässt oder mehr Zeit einplanen, indem man den Teilnehmern mehr Zeit einräumt und der Diskussion einen größeren Zeitrahmen zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung der Durchführenden =&lt;br /&gt;
Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
Aufgabenverteilung: 10 min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Raume =&lt;br /&gt;
Der Raum soll so ausgestattet sein, dass ein Beamer vorhanden ist, 4 Gruppentische aufgebaut werden können und genug Platz für einen Stuhlkreis vorhanden ist. Das bedeutet, dass der Raum möglichst groß sein sollte, wie zum Beispiel der Raum H3006 der TU Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material=&lt;br /&gt;
Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen.&lt;br /&gt;
Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln.&lt;br /&gt;
**Station 1: Quartett  für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen&lt;br /&gt;
**Station 2: Rundgang durch ein Zuhause  Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen&lt;br /&gt;
**Station 3: Wissensquiz  Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor&lt;br /&gt;
**Station 4: Wissensspeicher  3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Die Durchführenden sollten sich rechtzeitig im Raum einfinden, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.&lt;br /&gt;
Es muss ein Beamer angeschlossen und eingestellt werden. Die vier Gruppentische müssen aufgestellt und vorbereitet werden, sodass die Stationen soweit fertig ausgerichtet sind und das Stationenlernen durchführbar ist. &lt;br /&gt;
Ebenfalls muss ein Stuhlkreis für die anschließende Diskussionsrunde vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
Die Platzkarten müssen an der Tür bereitliegen und am besten von einer Person verteilt werden, sodass eine gleichmäßige Verteilung der Studenten an den Stationen garantiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung, Namensschilder, Meinungsbild und Agenda. ==&lt;br /&gt;
Eine Person der Moderation begrüßt die Teilnehmer und stellt die anderen Gruppenmitglieder vor.&lt;br /&gt;
Anschließend werden alle Teilnehmer aufgefordert, dass sie sich aus dem bereitgestellten Kreppband ein Namensschild basteln, damit die direkte Ansprache der Teilnehmer garantiert wird.&lt;br /&gt;
Bevor es richtig losgeht, soll ein allgemeines Meinungsbild der Teilnehmer eingeholt werden durch Fragen wie: „Wer hat sich schon einmal mit Virtuellem Wasser auseinandergesetzt?“ oder allgemeiner: „Wer weiß etwas zu Virtuellem Wasser?“. &lt;br /&gt;
Die Agenda, die sich in der Präsentation befindet, wird ebenfalls vorgestellt, um einen Überblick über den Ablaufplan der Stunde zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Video, Präsentation, Wasserprobe und Einführung des Stationenlernens. ==&lt;br /&gt;
Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird ein Video über das Thema „Virtuelles Wasser“ vorgespielt. Dort werden die wichtigsten Punkte angesprochen und ein erster Eindruck vermittelt. Das Video befindet sich bereits in der Präsentation. Weiterhin müssen die Folien der Präsentation vorgestellt werden, die die wichtigsten Definitionen beinhalten. &lt;br /&gt;
Daraufhin folgt die Einweisung in die Wasserproben. Auf jedem Tisch sind für jede Person je zwei Wasserproben aufgestellt. Eine Wasserprobe beinhaltet Leitungswasser und die andere gekauftes Wasser. Beide Proben sollten bestmöglich in kleinen Shotgläsern gefüllt und mit eins und zwei beschriftet werden. Es soll jede Probe probiert werden und auf ausgelegten Zetteln notiert werden, welche der Proben das Leitungs- und welche das gekaufte Wasser ist. Diese Erklärung muss eine Person der Moderation übernehmen und auch die Zettel einsammeln und auszählen/auswerten. Die Bekanntmachung der Auswertung wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
Danach wird den Teilnehmern mitgeteilt, dass nun das Stationenlernen beginnt. Es soll daraufhin gewiesen werden, wie viel Zeit für jede Station eingeplant ist und dass die Spielregeln jeder Station beigelegt sind. Ebenfalls soll vermittelt werden, dass Fragen oder Unklarheiten jederzeit durch die Moderation geklärt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 15. Minute - Stationenlernen. ==&lt;br /&gt;
Wenn man 60 min. Zeit hat, um den Baustein durchzuführen, sind für jede Station 7 Minuten eingeplant. Mit Wechseln der Tische sind für diese vier Stationen also 30 Minuten verplant. &lt;br /&gt;
*Station 1 besteht aus dem Spiel Quartett. Es liegen Karten fünf verschiedener Kategorien vor. Diese Karten beinhalten Produkte, von denen der Wasserverbrauch der Produktion, das Blau-, Grau- und Grünwasser mit den entsprechenden Werten aufgeführt sind. Die Karten liegen verdeckt auf einem Tisch und jede(r) SpielerIn zieht nun eine Karte. Der/die Jüngste(r) darf beginnen und sucht sich einen Wert aus, mit dem er vermutet, dass seine Wahrscheinlichkeit, den niedrigsten Wert der Runde zu haben, am größten ist. Der niedrigste Wert der Kartenrunde gewinnt und die Person erhält alle Karten der Runde. Dies spielt man nun bis die Zeit abgelaufen ist und die Person, mit den meisten Karten darf sich als Gewinner betiteln.&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 2 besteht aus einem visuellen Rundgang durch ein Zuhause. Die Teilnehmer müssen sich die vorliegenden Gegenstände ansehen und entscheiden, welche man auch bei ihnen zuhause vorfinden würde, um dann aus den beiliegenden Listen der einzelnen Räume und Gegenstände berechnen zu können, wie groß der eigene virtuelle Wasserfußabdruck im eigenen Zuhause schätzungsweise mit den ausgewählten typischen Gegenständen sein könnte. Nach einem Vergleich am Tisch der einzelnen Fußabdrücke, gewinnt wieder der geringste Fußabdruck&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 3 stellt ein Wissensquiz dar. Die Teilnehmer sollen der Reihe nach eine Frage stellen und seinen jeweiligen Nachbar nach der richtigen Antwort fragen. Ist eine Antwort gefallen, liest die fragende Person die richtige Antwort vor, die auf der Rückseite steht und ebenfalls den erklärenden Text. Dies wird der Reihe nach durchgeführt bis die Zeit abgelaufen ist. In diesem Spiel sind alle Gewinner!&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 4 stellt indirekt einen Wissensspeicher dar. Es liegen drei Texte vor mit unterstützenden Bildern, die die ganze Problematik veranschaulichen sollen. Nicht jeder Teilnehmer muss jeden Text lesen. Die drei Texte sollen untereinander aufgeteilt, gelesen und danach kurz vorgestellt werden. Weiterhin sollen Ideen gesammelt werden, was man gegen das Problem unternehmen kann.&lt;br /&gt;
Nach Zeitablauf werden die Teilnehmer gebeten, sich in den Stuhlkreis zu begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 47. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Die nächsten 10 Minuten sollen für eine Diskussionsrunde eingerechnet werden. Diese soll den Baustein soweit abschließen. Es soll gelerntes angewendet werden und aufgekommene Fragen diskutiert werden&lt;br /&gt;
*Was für Möglichkeiten hat ein Individuum seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck zu reduzieren?&lt;br /&gt;
*Was gibt es für Lösungsansätze im Allgemeinen?&lt;br /&gt;
*Ist es überhaupt sinnvoll auf den virtuellen Wasserfußabdruck zu achten?&lt;br /&gt;
*Hätte man mit solch großen Mengen an verbrauchtem Wasser in der Produktion gerechnet?&lt;br /&gt;
*Ergibt es Sinn, nur 10 Minuten zu duschen und somit Wasser zu sparen, aber jeden Tag Fleisch zu essen?&lt;br /&gt;
*Sollten man lieber auf Produkte wie Tomaten aus Spanien im Winter verzichten? &lt;br /&gt;
*Sollte man sich allgemein mehr mit den Bedingungen auseinandersetzen, unter denen gewisse Produkte in gewissen Ländern angebaut werden?&lt;br /&gt;
Dies können anregende Fragen für die Diskussion sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 57. Minute -Feedbackrunde. ==&lt;br /&gt;
In den letzten drei Minuten soll ein kurzes Feedback eingeholt werden und Verbesserungsvorschläge notiert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7873</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7873"/>
				<updated>2017-01-17T16:48:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserfußabdruck-beitragsbild.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Blauwasser, Grünwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer eine Platzzuweisungskarte überreicht, die ihm zeigen soll, an welchen Tisch er/sie sich zu setzen hat&lt;br /&gt;
*Kurze Begrüßung durch einen der Gruppenmitglieder&lt;br /&gt;
*Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden erfragen&lt;br /&gt;
*Einführung in das Thema anhand eines Videos&lt;br /&gt;
*Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&lt;br /&gt;
*Einführung in das Stationenlernen&lt;br /&gt;
*4 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
***Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&lt;br /&gt;
***Rundgang durch ein Zuhause mit Rechenaufgabe („Wie viel Wasser befindet sich indirekt bei dir zuhause?“)&lt;br /&gt;
***Wissensquiz („Fragen und Antworten zu verschieden Bereichen, die das Thema Virtuelles Wasser betreffen“)&lt;br /&gt;
***Wissensspeicher („Virtuelles Wasser ausgewählter Produkte an verschiedenen Produktionsorten (Tomate, Kaffee, Baumwolle)“)&lt;br /&gt;
*Auswertung Ergebnisse der Wasserproben&lt;br /&gt;
*Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&lt;br /&gt;
*Feedback &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein ist für 60 min ausgelegt. Spielraum gibt es bei der Diskussion und den Stationen. Man kann dort sowohl Zeit einsparen, indem man eine Station z.B. weglässt oder mehr Zeit einplanen, indem man den Teilnehmern mehr Zeit einräumt und der Diskussion einen größeren Zeitrahmen zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen =&lt;br /&gt;
Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
Aufgabenverteilung: 10 min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Raume =&lt;br /&gt;
Der Raum soll so ausgestattet sein, dass ein Beamer vorhanden ist, 4 Gruppentische aufgebaut werden können und genug Platz für einen Stuhlkreis vorhanden ist. Das bedeutet, dass der Raum möglichst groß sein sollte, wie zum Beispiel der Raum H3006 der TU Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material=&lt;br /&gt;
Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen.&lt;br /&gt;
Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln.&lt;br /&gt;
**Station 1: Quartett  für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen&lt;br /&gt;
**Station 2: Rundgang durch ein Zuhause  Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen&lt;br /&gt;
**Station 3: Wissensquiz  Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor&lt;br /&gt;
**Station 4: Wissensspeicher  3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Die Durchführenden sollten sich rechtzeitig im Raum einfinden, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.&lt;br /&gt;
Es muss ein Beamer angeschlossen und eingestellt werden. Die vier Gruppentische müssen aufgestellt und vorbereitet werden, sodass die Stationen soweit fertig ausgerichtet sind und das Stationenlernen durchführbar ist. &lt;br /&gt;
Ebenfalls muss ein Stuhlkreis für die anschließende Diskussionsrunde vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
Die Platzkarten müssen an der Tür bereitliegen und am besten von einer Person verteilt werden, sodass eine gleichmäßige Verteilung der Studenten an den Stationen garantiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung, Namensschilder, Meinungsbild und Agenda. ==&lt;br /&gt;
Eine Person der Moderation begrüßt die Teilnehmer und stellt die anderen Gruppenmitglieder vor.&lt;br /&gt;
Anschließend werden alle Teilnehmer aufgefordert, dass sie sich aus dem bereitgestellten Kreppband ein Namensschild basteln, damit die direkte Ansprache der Teilnehmer garantiert wird.&lt;br /&gt;
Bevor es richtig losgeht, soll ein allgemeines Meinungsbild der Teilnehmer eingeholt werden durch Fragen wie: „Wer hat sich schon einmal mit Virtuellem Wasser auseinandergesetzt?“ oder allgemeiner: „Wer weiß etwas zu Virtuellem Wasser?“. &lt;br /&gt;
Die Agenda, die sich in der Präsentation befindet, wird ebenfalls vorgestellt, um einen Überblick über den Ablaufplan der Stunde zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Video, Präsentation, Wasserprobe und Einführung des Stationenlernens. ==&lt;br /&gt;
Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird ein Video über das Thema „Virtuelles Wasser“ vorgespielt. Dort werden die wichtigsten Punkte angesprochen und ein erster Eindruck vermittelt. Das Video befindet sich bereits in der Präsentation. Weiterhin müssen die Folien der Präsentation vorgestellt werden, die die wichtigsten Definitionen beinhalten. &lt;br /&gt;
Daraufhin folgt die Einweisung in die Wasserproben. Auf jedem Tisch sind für jede Person je zwei Wasserproben aufgestellt. Eine Wasserprobe beinhaltet Leitungswasser und die andere gekauftes Wasser. Beide Proben sollten bestmöglich in kleinen Shotgläsern gefüllt und mit eins und zwei beschriftet werden. Es soll jede Probe probiert werden und auf ausgelegten Zetteln notiert werden, welche der Proben das Leitungs- und welche das gekaufte Wasser ist. Diese Erklärung muss eine Person der Moderation übernehmen und auch die Zettel einsammeln und auszählen/auswerten. Die Bekanntmachung der Auswertung wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
Danach wird den Teilnehmern mitgeteilt, dass nun das Stationenlernen beginnt. Es soll daraufhin gewiesen werden, wie viel Zeit für jede Station eingeplant ist und dass die Spielregeln jeder Station beigelegt sind. Ebenfalls soll vermittelt werden, dass Fragen oder Unklarheiten jederzeit durch die Moderation geklärt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 15. Minute - Stationenlernen. ==&lt;br /&gt;
Wenn man 60 min. Zeit hat, um den Baustein durchzuführen, sind für jede Station 7 Minuten eingeplant. Mit Wechseln der Tische sind für diese vier Stationen also 30 Minuten verplant. &lt;br /&gt;
*Station 1 besteht aus dem Spiel Quartett. Es liegen Karten fünf verschiedener Kategorien vor. Diese Karten beinhalten Produkte, von denen der Wasserverbrauch der Produktion, das Blau-, Grau- und Grünwasser mit den entsprechenden Werten aufgeführt sind. Die Karten liegen verdeckt auf einem Tisch und jede(r) SpielerIn zieht nun eine Karte. Der/die Jüngste(r) darf beginnen und sucht sich einen Wert aus, mit dem er vermutet, dass seine Wahrscheinlichkeit, den niedrigsten Wert der Runde zu haben, am größten ist. Der niedrigste Wert der Kartenrunde gewinnt und die Person erhält alle Karten der Runde. Dies spielt man nun bis die Zeit abgelaufen ist und die Person, mit den meisten Karten darf sich als Gewinner betiteln.&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 2 besteht aus einem visuellen Rundgang durch ein Zuhause. Die Teilnehmer müssen sich die vorliegenden Gegenstände ansehen und entscheiden, welche man auch bei ihnen zuhause vorfinden würde, um dann aus den beiliegenden Listen der einzelnen Räume und Gegenstände berechnen zu können, wie groß der eigene virtuelle Wasserfußabdruck im eigenen Zuhause schätzungsweise mit den ausgewählten typischen Gegenständen sein könnte. Nach einem Vergleich am Tisch der einzelnen Fußabdrücke, gewinnt wieder der geringste Fußabdruck&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 3 stellt ein Wissensquiz dar. Die Teilnehmer sollen der Reihe nach eine Frage stellen und seinen jeweiligen Nachbar nach der richtigen Antwort fragen. Ist eine Antwort gefallen, liest die fragende Person die richtige Antwort vor, die auf der Rückseite steht und ebenfalls den erklärenden Text. Dies wird der Reihe nach durchgeführt bis die Zeit abgelaufen ist. In diesem Spiel sind alle Gewinner!&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 4 stellt indirekt einen Wissensspeicher dar. Es liegen drei Texte vor mit unterstützenden Bildern, die die ganze Problematik veranschaulichen sollen. Nicht jeder Teilnehmer muss jeden Text lesen. Die drei Texte sollen untereinander aufgeteilt, gelesen und danach kurz vorgestellt werden. Weiterhin sollen Ideen gesammelt werden, was man gegen das Problem unternehmen kann.&lt;br /&gt;
Nach Zeitablauf werden die Teilnehmer gebeten, sich in den Stuhlkreis zu begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 47. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Die nächsten 10 Minuten sollen für eine Diskussionsrunde eingerechnet werden. Diese soll den Baustein soweit abschließen. Es soll gelerntes angewendet werden und aufgekommene Fragen diskutiert werden&lt;br /&gt;
*Was für Möglichkeiten hat ein Individuum seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck zu reduzieren?&lt;br /&gt;
*Was gibt es für Lösungsansätze im Allgemeinen?&lt;br /&gt;
*Ist es überhaupt sinnvoll auf den virtuellen Wasserfußabdruck zu achten?&lt;br /&gt;
*Hätte man mit solch großen Mengen an verbrauchtem Wasser in der Produktion gerechnet?&lt;br /&gt;
*Ergibt es Sinn, nur 10 Minuten zu duschen und somit Wasser zu sparen, aber jeden Tag Fleisch zu essen?&lt;br /&gt;
*Sollten man lieber auf Produkte wie Tomaten aus Spanien im Winter verzichten? &lt;br /&gt;
*Sollte man sich allgemein mehr mit den Bedingungen auseinandersetzen, unter denen gewisse Produkte in gewissen Ländern angebaut werden?&lt;br /&gt;
Dies können anregende Fragen für die Diskussion sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 57. Minute -Feedbackrunde. ==&lt;br /&gt;
In den letzten drei Minuten soll ein kurzes Feedback eingeholt werden und Verbesserungsvorschläge notiert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7872</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
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				<updated>2017-01-17T16:39:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserfußabdruck-beitragsbild.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Blauwasser, Grünwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer eine Platzzuweisungskarte überreicht, die ihm zeigen soll, an welchen Tisch er/sie sich zu setzen hat&lt;br /&gt;
*Kurze Begrüßung durch einen der Gruppenmitglieder&lt;br /&gt;
*Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden erfragen&lt;br /&gt;
*Einführung in das Thema anhand eines Videos&lt;br /&gt;
*Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&lt;br /&gt;
*Einführung in das Stationenlernen&lt;br /&gt;
*4 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
***Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&lt;br /&gt;
***Rundgang durch ein Zuhause mit Rechenaufgabe („Wie viel Wasser befindet sich indirekt bei dir zuhause?“)&lt;br /&gt;
***Wissensquiz („Fragen und Antworten zu verschieden Bereichen, die das Thema Virtuelles Wasser betreffen“)&lt;br /&gt;
***Wissensspeicher („Virtuelles Wasser ausgewählter Produkte an verschiedenen Produktionsorten (Tomate, Kaffee, Baumwolle)“)&lt;br /&gt;
*Auswertung Ergebnisse der Wasserproben&lt;br /&gt;
*Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&lt;br /&gt;
*Feedback &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein ist für 60 min ausgelegt. Spielraum gibt es bei der Diskussion und den Stationen. Man kann dort sowohl Zeit einsparen, indem man eine Station z.B. weglässt oder mehr Zeit einplanen, indem man den Teilnehmern mehr Zeit einräumt und der Diskussion einen größeren Zeitrahmen zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen =&lt;br /&gt;
Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
Aufgabenverteilung: 10 min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Raume =&lt;br /&gt;
Der Raum soll so ausgestattet sein, dass ein Beamer vorhanden ist, 4 Gruppentische aufgebaut werden können und genug Platz für einen Stuhlkreis vorhanden ist. Das bedeutet, dass der Raum möglichst groß sein sollte, wie zum Beispiel der Raum H3006 der TU Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material=&lt;br /&gt;
Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen.&lt;br /&gt;
Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln.&lt;br /&gt;
***Station 1: Quartett  für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen&lt;br /&gt;
***Station 2: Rundgang durch ein Zuhause  Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen&lt;br /&gt;
***Station 3: Wissensquiz  Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor&lt;br /&gt;
***Station 4: Wissensspeicher  3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Die Durchführenden sollten sich rechtzeitig im Raum einfinden, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.&lt;br /&gt;
Es muss ein Beamer angeschlossen und eingestellt werden. Die vier Gruppentische müssen aufgestellt und vorbereitet werden, sodass die Stationen soweit fertig ausgerichtet sind und das Stationenlernen durchführbar ist. &lt;br /&gt;
Ebenfalls muss ein Stuhlkreis für die anschließende Diskussionsrunde vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
Die Platzkarten müssen an der Tür bereitliegen und am besten von einer Person verteilt werden, sodass eine gleichmäßige Verteilung der Studenten an den Stationen garantiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung, Namensschilder, Meinungsbild und Agenda. ==&lt;br /&gt;
Eine Person der Moderation begrüßt die Teilnehmer und stellt die anderen Gruppenmitglieder vor.&lt;br /&gt;
Anschließend werden alle Teilnehmer aufgefordert, dass sie sich aus dem bereitgestellten Kreppband ein Namensschild basteln, damit die direkte Ansprache der Teilnehmer garantiert wird.&lt;br /&gt;
Bevor es richtig losgeht, soll ein allgemeines Meinungsbild der Teilnehmer eingeholt werden durch Fragen wie: „Wer hat sich schon einmal mit Virtuellem Wasser auseinandergesetzt?“ oder allgemeiner: „Wer weiß etwas zu Virtuellem Wasser?“. &lt;br /&gt;
Die Agenda, die sich in der Präsentation befindet, wird ebenfalls vorgestellt, um einen Überblick über den Ablaufplan der Stunde zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Video, Präsentation, Wasserprobe und Einführung des Stationenlernens. ==&lt;br /&gt;
Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird ein Video über das Thema „Virtuelles Wasser“ vorgespielt. Dort werden die wichtigsten Punkte angesprochen und ein erster Eindruck vermittelt. Das Video befindet sich bereits in der Präsentation. Weiterhin müssen die Folien der Präsentation vorgestellt werden, die die wichtigsten Definitionen beinhalten. &lt;br /&gt;
Daraufhin folgt die Einweisung in die Wasserproben. Auf jedem Tisch sind für jede Person je zwei Wasserproben aufgestellt. Eine Wasserprobe beinhaltet Leitungswasser und die andere gekauftes Wasser. Beide Proben sollten bestmöglich in kleinen Shotgläsern gefüllt und mit eins und zwei beschriftet werden. Es soll jede Probe probiert werden und auf ausgelegten Zetteln notiert werden, welche der Proben das Leitungs- und welche das gekaufte Wasser ist. Diese Erklärung muss eine Person der Moderation übernehmen und auch die Zettel einsammeln und auszählen/auswerten. Die Bekanntmachung der Auswertung wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
Danach wird den Teilnehmern mitgeteilt, dass nun das Stationenlernen beginnt. Es soll daraufhin gewiesen werden, wie viel Zeit für jede Station eingeplant ist und dass die Spielregeln jeder Station beigelegt sind. Ebenfalls soll vermittelt werden, dass Fragen oder Unklarheiten jederzeit durch die Moderation geklärt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 15. Minute - Stationenlernen. ==&lt;br /&gt;
Wenn man 60 min. Zeit hat, um den Baustein durchzuführen, sind für jede Station 7 Minuten eingeplant. Mit Wechseln der Tische sind für diese vier Stationen also 30 Minuten verplant. &lt;br /&gt;
*Station 1 besteht aus dem Spiel Quartett. Es liegen Karten fünf verschiedener Kategorien vor. Diese Karten beinhalten Produkte, von denen der Wasserverbrauch der Produktion, das Blau-, Grau- und Grünwasser mit den entsprechenden Werten aufgeführt sind. Die Karten liegen verdeckt auf einem Tisch und jede(r) SpielerIn zieht nun eine Karte. Der/die Jüngste(r) darf beginnen und sucht sich einen Wert aus, mit dem er vermutet, dass seine Wahrscheinlichkeit, den niedrigsten Wert der Runde zu haben, am größten ist. Der niedrigste Wert der Kartenrunde gewinnt und die Person erhält alle Karten der Runde. Dies spielt man nun bis die Zeit abgelaufen ist und die Person, mit den meisten Karten darf sich als Gewinner betiteln.&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 2 besteht aus einem visuellen Rundgang durch ein Zuhause. Die Teilnehmer müssen sich die vorliegenden Gegenstände ansehen und entscheiden, welche man auch bei ihnen zuhause vorfinden würde, um dann aus den beiliegenden Listen der einzelnen Räume und Gegenstände berechnen zu können, wie groß der eigene virtuelle Wasserfußabdruck im eigenen Zuhause schätzungsweise mit den ausgewählten typischen Gegenständen sein könnte. Nach einem Vergleich am Tisch der einzelnen Fußabdrücke, gewinnt wieder der geringste Fußabdruck&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 3 stellt ein Wissensquiz dar. Die Teilnehmer sollen der Reihe nach eine Frage stellen und seinen jeweiligen Nachbar nach der richtigen Antwort fragen. Ist eine Antwort gefallen, liest die fragende Person die richtige Antwort vor, die auf der Rückseite steht und ebenfalls den erklärenden Text. Dies wird der Reihe nach durchgeführt bis die Zeit abgelaufen ist. In diesem Spiel sind alle Gewinner!&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 4 stellt indirekt einen Wissensspeicher dar. Es liegen drei Texte vor mit unterstützenden Bildern, die die ganze Problematik veranschaulichen sollen. Nicht jeder Teilnehmer muss jeden Text lesen. Die drei Texte sollen untereinander aufgeteilt, gelesen und danach kurz vorgestellt werden. Weiterhin sollen Ideen gesammelt werden, was man gegen das Problem unternehmen kann.&lt;br /&gt;
Nach Zeitablauf werden die Teilnehmer gebeten, sich in den Stuhlkreis zu begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 47. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Die nächsten 10 Minuten sollen für eine Diskussionsrunde eingerechnet werden. Diese soll den Baustein soweit abschließen. Es soll gelerntes angewendet werden und aufgekommene Fragen diskutiert werden&lt;br /&gt;
*Was für Möglichkeiten hat ein Individuum seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck zu reduzieren?&lt;br /&gt;
*Was gibt es für Lösungsansätze im Allgemeinen?&lt;br /&gt;
*Ist es überhaupt sinnvoll auf den virtuellen Wasserfußabdruck zu achten?&lt;br /&gt;
*Hätte man mit solch großen Mengen an verbrauchtem Wasser in der Produktion gerechnet?&lt;br /&gt;
*Ergibt es Sinn, nur 10 Minuten zu duschen und somit Wasser zu sparen, aber jeden Tag Fleisch zu essen?&lt;br /&gt;
*Sollten man lieber auf Produkte wie Tomaten aus Spanien im Winter verzichten? &lt;br /&gt;
*Sollte man sich allgemein mehr mit den Bedingungen auseinandersetzen, unter denen gewisse Produkte in gewissen Ländern angebaut werden?&lt;br /&gt;
Dies können anregende Fragen für die Diskussion sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 57. Minute -Feedbackrunde. ==&lt;br /&gt;
In den letzten drei Minuten soll ein kurzes Feedback eingeholt werden und Verbesserungsvorschläge notiert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7871</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7871"/>
				<updated>2017-01-17T16:35:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Ablaufplan. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Blauwasser, Grünwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer eine Platzzuweisungskarte überreicht, die ihm zeigen soll, an welchen Tisch er/sie sich zu setzen hat&lt;br /&gt;
*Kurze Begrüßung durch einen der Gruppenmitglieder&lt;br /&gt;
*Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden erfragen&lt;br /&gt;
*Einführung in das Thema anhand eines Videos&lt;br /&gt;
*Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&lt;br /&gt;
*Einführung in das Stationenlernen&lt;br /&gt;
*4 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
***Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&lt;br /&gt;
***Rundgang durch ein Zuhause mit Rechenaufgabe („Wie viel Wasser befindet sich indirekt bei dir zuhause?“)&lt;br /&gt;
***Wissensquiz („Fragen und Antworten zu verschieden Bereichen, die das Thema Virtuelles Wasser betreffen“)&lt;br /&gt;
***Wissensspeicher („Virtuelles Wasser ausgewählter Produkte an verschiedenen Produktionsorten (Tomate, Kaffee, Baumwolle)“)&lt;br /&gt;
*Auswertung Ergebnisse der Wasserproben&lt;br /&gt;
*Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&lt;br /&gt;
*Feedback &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein ist für 60 min ausgelegt. Spielraum gibt es bei der Diskussion und den Stationen. Man kann dort sowohl Zeit einsparen, indem man eine Station z.B. weglässt oder mehr Zeit einplanen, indem man den Teilnehmern mehr Zeit einräumt und der Diskussion einen größeren Zeitrahmen zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen =&lt;br /&gt;
Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
Aufgabenverteilung: 10 min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Raume =&lt;br /&gt;
Der Raum soll so ausgestattet sein, dass ein Beamer vorhanden ist, 4 Gruppentische aufgebaut werden können und genug Platz für einen Stuhlkreis vorhanden ist. Das bedeutet, dass der Raum möglichst groß sein sollte, wie zum Beispiel der Raum H3006 der TU Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material=&lt;br /&gt;
Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen.&lt;br /&gt;
Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln.&lt;br /&gt;
***Station 1: Quartett  für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen&lt;br /&gt;
***Station 2: Rundgang durch ein Zuhause  Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen&lt;br /&gt;
***Station 3: Wissensquiz  Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor&lt;br /&gt;
***Station 4: Wissensspeicher  3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Die Durchführenden sollten sich rechtzeitig im Raum einfinden, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.&lt;br /&gt;
Es muss ein Beamer angeschlossen und eingestellt werden. Die vier Gruppentische müssen aufgestellt und vorbereitet werden, sodass die Stationen soweit fertig ausgerichtet sind und das Stationenlernen durchführbar ist. &lt;br /&gt;
Ebenfalls muss ein Stuhlkreis für die anschließende Diskussionsrunde vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
Die Platzkarten müssen an der Tür bereitliegen und am besten von einer Person verteilt werden, sodass eine gleichmäßige Verteilung der Studenten an den Stationen garantiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung, Namensschilder, Meinungsbild und Agenda. ==&lt;br /&gt;
Eine Person der Moderation begrüßt die Teilnehmer und stellt die anderen Gruppenmitglieder vor.&lt;br /&gt;
Anschließend werden alle Teilnehmer aufgefordert, dass sie sich aus dem bereitgestellten Kreppband ein Namensschild basteln, damit die direkte Ansprache der Teilnehmer garantiert wird.&lt;br /&gt;
Bevor es richtig losgeht, soll ein allgemeines Meinungsbild der Teilnehmer eingeholt werden durch Fragen wie: „Wer hat sich schon einmal mit Virtuellem Wasser auseinandergesetzt?“ oder allgemeiner: „Wer weiß etwas zu Virtuellem Wasser?“. &lt;br /&gt;
Die Agenda, die sich in der Präsentation befindet, wird ebenfalls vorgestellt, um einen Überblick über den Ablaufplan der Stunde zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Video, Präsentation, Wasserprobe und Einführung des Stationenlernens. ==&lt;br /&gt;
Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird ein Video über das Thema „Virtuelles Wasser“ vorgespielt. Dort werden die wichtigsten Punkte angesprochen und ein erster Eindruck vermittelt. Das Video befindet sich bereits in der Präsentation. Weiterhin müssen die Folien der Präsentation vorgestellt werden, die die wichtigsten Definitionen beinhalten. &lt;br /&gt;
Daraufhin folgt die Einweisung in die Wasserproben. Auf jedem Tisch sind für jede Person je zwei Wasserproben aufgestellt. Eine Wasserprobe beinhaltet Leitungswasser und die andere gekauftes Wasser. Beide Proben sollten bestmöglich in kleinen Shotgläsern gefüllt und mit eins und zwei beschriftet werden. Es soll jede Probe probiert werden und auf ausgelegten Zetteln notiert werden, welche der Proben das Leitungs- und welche das gekaufte Wasser ist. Diese Erklärung muss eine Person der Moderation übernehmen und auch die Zettel einsammeln und auszählen/auswerten. Die Bekanntmachung der Auswertung wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
Danach wird den Teilnehmern mitgeteilt, dass nun das Stationenlernen beginnt. Es soll daraufhin gewiesen werden, wie viel Zeit für jede Station eingeplant ist und dass die Spielregeln jeder Station beigelegt sind. Ebenfalls soll vermittelt werden, dass Fragen oder Unklarheiten jederzeit durch die Moderation geklärt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 15. Minute - Stationenlernen. ==&lt;br /&gt;
Wenn man 60 min. Zeit hat, um den Baustein durchzuführen, sind für jede Station 7 Minuten eingeplant. Mit Wechseln der Tische sind für diese vier Stationen also 30 Minuten verplant. &lt;br /&gt;
*Station 1 besteht aus dem Spiel Quartett. Es liegen Karten fünf verschiedener Kategorien vor. Diese Karten beinhalten Produkte, von denen der Wasserverbrauch der Produktion, das Blau-, Grau- und Grünwasser mit den entsprechenden Werten aufgeführt sind. Die Karten liegen verdeckt auf einem Tisch und jede(r) SpielerIn zieht nun eine Karte. Der/die Jüngste(r) darf beginnen und sucht sich einen Wert aus, mit dem er vermutet, dass seine Wahrscheinlichkeit, den niedrigsten Wert der Runde zu haben, am größten ist. Der niedrigste Wert der Kartenrunde gewinnt und die Person erhält alle Karten der Runde. Dies spielt man nun bis die Zeit abgelaufen ist und die Person, mit den meisten Karten darf sich als Gewinner betiteln.&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 2 besteht aus einem visuellen Rundgang durch ein Zuhause. Die Teilnehmer müssen sich die vorliegenden Gegenstände ansehen und entscheiden, welche man auch bei ihnen zuhause vorfinden würde, um dann aus den beiliegenden Listen der einzelnen Räume und Gegenstände berechnen zu können, wie groß der eigene virtuelle Wasserfußabdruck im eigenen Zuhause schätzungsweise mit den ausgewählten typischen Gegenständen sein könnte. Nach einem Vergleich am Tisch der einzelnen Fußabdrücke, gewinnt wieder der geringste Fußabdruck&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 3 stellt ein Wissensquiz dar. Die Teilnehmer sollen der Reihe nach eine Frage stellen und seinen jeweiligen Nachbar nach der richtigen Antwort fragen. Ist eine Antwort gefallen, liest die fragende Person die richtige Antwort vor, die auf der Rückseite steht und ebenfalls den erklärenden Text. Dies wird der Reihe nach durchgeführt bis die Zeit abgelaufen ist. In diesem Spiel sind alle Gewinner!&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 4 stellt indirekt einen Wissensspeicher dar. Es liegen drei Texte vor mit unterstützenden Bildern, die die ganze Problematik veranschaulichen sollen. Nicht jeder Teilnehmer muss jeden Text lesen. Die drei Texte sollen untereinander aufgeteilt, gelesen und danach kurz vorgestellt werden. Weiterhin sollen Ideen gesammelt werden, was man gegen das Problem unternehmen kann.&lt;br /&gt;
Nach Zeitablauf werden die Teilnehmer gebeten, sich in den Stuhlkreis zu begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 47. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Die nächsten 10 Minuten sollen für eine Diskussionsrunde eingerechnet werden. Diese soll den Baustein soweit abschließen. Es soll gelerntes angewendet werden und aufgekommene Fragen diskutiert werden&lt;br /&gt;
*Was für Möglichkeiten hat ein Individuum seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck zu reduzieren?&lt;br /&gt;
*Was gibt es für Lösungsansätze im Allgemeinen?&lt;br /&gt;
*Ist es überhaupt sinnvoll auf den virtuellen Wasserfußabdruck zu achten?&lt;br /&gt;
*Hätte man mit solch großen Mengen an verbrauchtem Wasser in der Produktion gerechnet?&lt;br /&gt;
*Ergibt es Sinn, nur 10 Minuten zu duschen und somit Wasser zu sparen, aber jeden Tag Fleisch zu essen?&lt;br /&gt;
*Sollten man lieber auf Produkte wie Tomaten aus Spanien im Winter verzichten? &lt;br /&gt;
*Sollte man sich allgemein mehr mit den Bedingungen auseinandersetzen, unter denen gewisse Produkte in gewissen Ländern angebaut werden?&lt;br /&gt;
Dies können anregende Fragen für die Diskussion sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 57. Minute -Feedbackrunde. ==&lt;br /&gt;
In den letzten drei Minuten soll ein kurzes Feedback eingeholt werden und Verbesserungsvorschläge notiert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7870</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7870"/>
				<updated>2017-01-17T16:34:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* 15. Minute - Stationenlernen. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Blauwasser, Grünwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer eine Platzzuweisungskarte überreicht, die ihm zeigen soll, an welchen Tisch er/sie sich zu setzen hat&lt;br /&gt;
*Kurze Begrüßung durch einen der Gruppenmitglieder&lt;br /&gt;
*Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden erfragen&lt;br /&gt;
*Einführung in das Thema anhand eines Videos&lt;br /&gt;
*Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&lt;br /&gt;
*Einführung in das Stationenlernen&lt;br /&gt;
*4 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
***Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&lt;br /&gt;
***Rundgang durch ein Zuhause mit Rechenaufgabe („Wie viel Wasser befindet sich indirekt bei dir zuhause?“)&lt;br /&gt;
***Wissensquiz („Fragen und Antworten zu verschieden Bereichen, die das Thema Virtuelles Wasser betreffen“)&lt;br /&gt;
***Wissensspeicher („Virtuelles Wasser ausgewählter Produkte an verschiedenen Produktionsorten (Tomate, Kaffee, Baumwolle)“)&lt;br /&gt;
*Auswertung Ergebnisse der Wasserproben&lt;br /&gt;
*Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&lt;br /&gt;
*Feedback &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein ist für 60 min ausgelegt. Spielraum gibt es bei der Diskussion und den Stationen. Man kann dort sowohl Zeit einsparen, indem man eine Station z.B. weglässt oder mehr Zeit einplanen, indem man den Teilnehmern mehr Zeit einräumt und der Diskussion einen größeren Zeitrahmen zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen =&lt;br /&gt;
Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
Aufgabenverteilung: 10 min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Raume =&lt;br /&gt;
Der Raum soll so ausgestattet sein, dass ein Beamer vorhanden ist, 4 Gruppentische aufgebaut werden können und genug Platz für einen Stuhlkreis vorhanden ist. Das bedeutet, dass der Raum möglichst groß sein sollte, wie zum Beispiel der Raum H3006 der TU Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material=&lt;br /&gt;
Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen.&lt;br /&gt;
Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln.&lt;br /&gt;
***Station 1: Quartett  für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen&lt;br /&gt;
***Station 2: Rundgang durch ein Zuhause  Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen&lt;br /&gt;
***Station 3: Wissensquiz  Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor&lt;br /&gt;
***Station 4: Wissensspeicher  3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Die Durchführenden sollten sich rechtzeitig im Raum einfinden, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.&lt;br /&gt;
Es muss ein Beamer angeschlossen und eingestellt werden. Die vier Gruppentische müssen aufgestellt und vorbereitet werden, sodass die Stationen soweit fertig ausgerichtet sind und das Stationenlernen durchführbar ist. &lt;br /&gt;
Ebenfalls muss ein Stuhlkreis für die anschließende Diskussionsrunde vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
Die Platzkarten müssen an der Tür bereitliegen und am besten von einer Person verteilt werden, sodass eine gleichmäßige Verteilung der Studenten an den Stationen garantiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung, Namensschilder, Meinungsbild und Agenda. ==&lt;br /&gt;
Eine Person der Moderation begrüßt die Teilnehmer und stellt die anderen Gruppenmitglieder vor.&lt;br /&gt;
Anschließend werden alle Teilnehmer aufgefordert, dass sie sich aus dem bereitgestellten Kreppband ein Namensschild basteln, damit die direkte Ansprache der Teilnehmer garantiert wird.&lt;br /&gt;
Bevor es richtig losgeht, soll ein allgemeines Meinungsbild der Teilnehmer eingeholt werden durch Fragen wie: „Wer hat sich schon einmal mit Virtuellem Wasser auseinandergesetzt?“ oder allgemeiner: „Wer weiß etwas zu Virtuellem Wasser?“. &lt;br /&gt;
Die Agenda, die sich in der Präsentation befindet, wird ebenfalls vorgestellt, um einen Überblick über den Ablaufplan der Stunde zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Video, Präsentation, Wasserprobe und Einführung des Stationenlernens. ==&lt;br /&gt;
Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird ein Video über das Thema „Virtuelles Wasser“ vorgespielt. Dort werden die wichtigsten Punkte angesprochen und ein erster Eindruck vermittelt. Das Video befindet sich bereits in der Präsentation. Weiterhin müssen die Folien der Präsentation vorgestellt werden, die die wichtigsten Definitionen beinhalten. &lt;br /&gt;
Daraufhin folgt die Einweisung in die Wasserproben. Auf jedem Tisch sind für jede Person je zwei Wasserproben aufgestellt. Eine Wasserprobe beinhaltet Leitungswasser und die andere gekauftes Wasser. Beide Proben sollten bestmöglich in kleinen Shotgläsern gefüllt und mit eins und zwei beschriftet werden. Es soll jede Probe probiert werden und auf ausgelegten Zetteln notiert werden, welche der Proben das Leitungs- und welche das gekaufte Wasser ist. Diese Erklärung muss eine Person der Moderation übernehmen und auch die Zettel einsammeln und auszählen/auswerten. Die Bekanntmachung der Auswertung wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
Danach wird den Teilnehmern mitgeteilt, dass nun das Stationenlernen beginnt. Es soll daraufhin gewiesen werden, wie viel Zeit für jede Station eingeplant ist und dass die Spielregeln jeder Station beigelegt sind. Ebenfalls soll vermittelt werden, dass Fragen oder Unklarheiten jederzeit durch die Moderation geklärt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 15. Minute - Stationenlernen. ==&lt;br /&gt;
Wenn man 60 min. Zeit hat, um den Baustein durchzuführen, sind für jede Station 7 Minuten eingeplant. Mit Wechseln der Tische sind für diese vier Stationen also 30 Minuten verplant. &lt;br /&gt;
*Station 1 besteht aus dem Spiel Quartett. Es liegen Karten fünf verschiedener Kategorien vor. Diese Karten beinhalten Produkte, von denen der Wasserverbrauch der Produktion, das Blau-, Grau- und Grünwasser mit den entsprechenden Werten aufgeführt sind. Die Karten liegen verdeckt auf einem Tisch und jede(r) SpielerIn zieht nun eine Karte. Der/die Jüngste(r) darf beginnen und sucht sich einen Wert aus, mit dem er vermutet, dass seine Wahrscheinlichkeit, den niedrigsten Wert der Runde zu haben, am größten ist. Der niedrigste Wert der Kartenrunde gewinnt und die Person erhält alle Karten der Runde. Dies spielt man nun bis die Zeit abgelaufen ist und die Person, mit den meisten Karten darf sich als Gewinner betiteln.&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 2 besteht aus einem visuellen Rundgang durch ein Zuhause. Die Teilnehmer müssen sich die vorliegenden Gegenstände ansehen und entscheiden, welche man auch bei ihnen zuhause vorfinden würde, um dann aus den beiliegenden Listen der einzelnen Räume und Gegenstände berechnen zu können, wie groß der eigene virtuelle Wasserfußabdruck im eigenen Zuhause schätzungsweise mit den ausgewählten typischen Gegenständen sein könnte. Nach einem Vergleich am Tisch der einzelnen Fußabdrücke, gewinnt wieder der geringste Fußabdruck&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 3 stellt ein Wissensquiz dar. Die Teilnehmer sollen der Reihe nach eine Frage stellen und seinen jeweiligen Nachbar nach der richtigen Antwort fragen. Ist eine Antwort gefallen, liest die fragende Person die richtige Antwort vor, die auf der Rückseite steht und ebenfalls den erklärenden Text. Dies wird der Reihe nach durchgeführt bis die Zeit abgelaufen ist. In diesem Spiel sind alle Gewinner!&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
*Station 4 stellt indirekt einen Wissensspeicher dar. Es liegen drei Texte vor mit unterstützenden Bildern, die die ganze Problematik veranschaulichen sollen. Nicht jeder Teilnehmer muss jeden Text lesen. Die drei Texte sollen untereinander aufgeteilt, gelesen und danach kurz vorgestellt werden. Weiterhin sollen Ideen gesammelt werden, was man gegen das Problem unternehmen kann.&lt;br /&gt;
Nach Zeitablauf werden die Teilnehmer gebeten, sich in den Stuhlkreis zu begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 47. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Die nächsten 10 Minuten sollen für eine Diskussionsrunde eingerechnet werden. Diese soll den Baustein soweit abschließen. Es soll gelerntes angewendet werden und aufgekommene Fragen diskutiert werden&lt;br /&gt;
*Was für Möglichkeiten hat ein Individuum seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck zu reduzieren?&lt;br /&gt;
*Was gibt es für Lösungsansätze im Allgemeinen?&lt;br /&gt;
*Ist es überhaupt sinnvoll auf den virtuellen Wasserfußabdruck zu achten?&lt;br /&gt;
*Hätte man mit solch großen Mengen an verbrauchtem Wasser in der Produktion gerechnet?&lt;br /&gt;
*Ergibt es Sinn, nur 10 Minuten zu duschen und somit Wasser zu sparen, aber jeden Tag Fleisch zu essen?&lt;br /&gt;
*Sollten man lieber auf Produkte wie Tomaten aus Spanien im Winter verzichten? &lt;br /&gt;
*Sollte man sich allgemein mehr mit den Bedingungen auseinandersetzen, unter denen gewisse Produkte in gewissen Ländern angebaut werden?&lt;br /&gt;
Dies können anregende Fragen für die Diskussion sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 57. Minute -Feedbackrunde. ==&lt;br /&gt;
In den letzten drei Minuten soll ein kurzes Feedback eingeholt werden und Verbesserungsvorschläge notiert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
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				<updated>2017-01-17T16:34:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Blauwasser, Grünwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer eine Platzzuweisungskarte überreicht, die ihm zeigen soll, an welchen Tisch er/sie sich zu setzen hat&lt;br /&gt;
*Kurze Begrüßung durch einen der Gruppenmitglieder&lt;br /&gt;
*Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden erfragen&lt;br /&gt;
*Einführung in das Thema anhand eines Videos&lt;br /&gt;
*Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&lt;br /&gt;
*Einführung in das Stationenlernen&lt;br /&gt;
*4 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
***Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&lt;br /&gt;
***Rundgang durch ein Zuhause mit Rechenaufgabe („Wie viel Wasser befindet sich indirekt bei dir zuhause?“)&lt;br /&gt;
***Wissensquiz („Fragen und Antworten zu verschieden Bereichen, die das Thema Virtuelles Wasser betreffen“)&lt;br /&gt;
***Wissensspeicher („Virtuelles Wasser ausgewählter Produkte an verschiedenen Produktionsorten (Tomate, Kaffee, Baumwolle)“)&lt;br /&gt;
*Auswertung Ergebnisse der Wasserproben&lt;br /&gt;
*Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&lt;br /&gt;
*Feedback &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein ist für 60 min ausgelegt. Spielraum gibt es bei der Diskussion und den Stationen. Man kann dort sowohl Zeit einsparen, indem man eine Station z.B. weglässt oder mehr Zeit einplanen, indem man den Teilnehmern mehr Zeit einräumt und der Diskussion einen größeren Zeitrahmen zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen =&lt;br /&gt;
Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
Aufgabenverteilung: 10 min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Teilnehmende müssen sich nicht auf den Baustein vorbereiten. Ihnen wird alles während der Stunde nähergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Raume =&lt;br /&gt;
Der Raum soll so ausgestattet sein, dass ein Beamer vorhanden ist, 4 Gruppentische aufgebaut werden können und genug Platz für einen Stuhlkreis vorhanden ist. Das bedeutet, dass der Raum möglichst groß sein sollte, wie zum Beispiel der Raum H3006 der TU Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material=&lt;br /&gt;
Platzzuweisung: Die Plätze werden durch Platzkärtchen, die mit vier verschiedenen Symbolen bedruckt sind, zugewiesen.&lt;br /&gt;
Tische: Sind mit ebenfalls Symbolkarten versehen, sodass die Teilnehmer wissen, zu welchem Tisch sie gehören. Außerdem sind die Stationsmaterialien ausgelegt und mit den jeweiligen Spielregeln.&lt;br /&gt;
***Station 1: Quartett  für das Quartett liegen die Karten bereit, die aus fünf verschiedenen Kategorien bestehen&lt;br /&gt;
***Station 2: Rundgang durch ein Zuhause  Fotos eines Zuhauses und Listen mit zugehörigen Produkten der Fotos mit Beschreibungen&lt;br /&gt;
***Station 3: Wissensquiz  Wissenskarten liegen ebenfalls vorbereitet vor&lt;br /&gt;
***Station 4: Wissensspeicher  3 Texte über Produktion und Virtuelles Wasser von Tomaten, Baumwolle und Kaffee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Die Durchführenden sollten sich rechtzeitig im Raum einfinden, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.&lt;br /&gt;
Es muss ein Beamer angeschlossen und eingestellt werden. Die vier Gruppentische müssen aufgestellt und vorbereitet werden, sodass die Stationen soweit fertig ausgerichtet sind und das Stationenlernen durchführbar ist. &lt;br /&gt;
Ebenfalls muss ein Stuhlkreis für die anschließende Diskussionsrunde vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
Die Platzkarten müssen an der Tür bereitliegen und am besten von einer Person verteilt werden, sodass eine gleichmäßige Verteilung der Studenten an den Stationen garantiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung, Namensschilder, Meinungsbild und Agenda. ==&lt;br /&gt;
Eine Person der Moderation begrüßt die Teilnehmer und stellt die anderen Gruppenmitglieder vor.&lt;br /&gt;
Anschließend werden alle Teilnehmer aufgefordert, dass sie sich aus dem bereitgestellten Kreppband ein Namensschild basteln, damit die direkte Ansprache der Teilnehmer garantiert wird.&lt;br /&gt;
Bevor es richtig losgeht, soll ein allgemeines Meinungsbild der Teilnehmer eingeholt werden durch Fragen wie: „Wer hat sich schon einmal mit Virtuellem Wasser auseinandergesetzt?“ oder allgemeiner: „Wer weiß etwas zu Virtuellem Wasser?“. &lt;br /&gt;
Die Agenda, die sich in der Präsentation befindet, wird ebenfalls vorgestellt, um einen Überblick über den Ablaufplan der Stunde zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Video, Präsentation, Wasserprobe und Einführung des Stationenlernens. ==&lt;br /&gt;
Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird ein Video über das Thema „Virtuelles Wasser“ vorgespielt. Dort werden die wichtigsten Punkte angesprochen und ein erster Eindruck vermittelt. Das Video befindet sich bereits in der Präsentation. Weiterhin müssen die Folien der Präsentation vorgestellt werden, die die wichtigsten Definitionen beinhalten. &lt;br /&gt;
Daraufhin folgt die Einweisung in die Wasserproben. Auf jedem Tisch sind für jede Person je zwei Wasserproben aufgestellt. Eine Wasserprobe beinhaltet Leitungswasser und die andere gekauftes Wasser. Beide Proben sollten bestmöglich in kleinen Shotgläsern gefüllt und mit eins und zwei beschriftet werden. Es soll jede Probe probiert werden und auf ausgelegten Zetteln notiert werden, welche der Proben das Leitungs- und welche das gekaufte Wasser ist. Diese Erklärung muss eine Person der Moderation übernehmen und auch die Zettel einsammeln und auszählen/auswerten. Die Bekanntmachung der Auswertung wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
Danach wird den Teilnehmern mitgeteilt, dass nun das Stationenlernen beginnt. Es soll daraufhin gewiesen werden, wie viel Zeit für jede Station eingeplant ist und dass die Spielregeln jeder Station beigelegt sind. Ebenfalls soll vermittelt werden, dass Fragen oder Unklarheiten jederzeit durch die Moderation geklärt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 15. Minute - Stationenlernen. ==&lt;br /&gt;
Wenn man 60 min. Zeit hat, um den Baustein durchzuführen, sind für jede Station 7 Minuten eingeplant. Mit Wechseln der Tische sind für diese vier Stationen also 30 Minuten verplant. &lt;br /&gt;
***Station 1 besteht aus dem Spiel Quartett. Es liegen Karten fünf verschiedener Kategorien vor. Diese Karten beinhalten Produkte, von denen der Wasserverbrauch der Produktion, das Blau-, Grau- und Grünwasser mit den entsprechenden Werten aufgeführt sind. Die Karten liegen verdeckt auf einem Tisch und jede(r) SpielerIn zieht nun eine Karte. Der/die Jüngste(r) darf beginnen und sucht sich einen Wert aus, mit dem er vermutet, dass seine Wahrscheinlichkeit, den niedrigsten Wert der Runde zu haben, am größten ist. Der niedrigste Wert der Kartenrunde gewinnt und die Person erhält alle Karten der Runde. Dies spielt man nun bis die Zeit abgelaufen ist und die Person, mit den meisten Karten darf sich als Gewinner betiteln.&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
***Station 2 besteht aus einem visuellen Rundgang durch ein Zuhause. Die Teilnehmer müssen sich die vorliegenden Gegenstände ansehen und entscheiden, welche man auch bei ihnen zuhause vorfinden würde, um dann aus den beiliegenden Listen der einzelnen Räume und Gegenstände berechnen zu können, wie groß der eigene virtuelle Wasserfußabdruck im eigenen Zuhause schätzungsweise mit den ausgewählten typischen Gegenständen sein könnte. Nach einem Vergleich am Tisch der einzelnen Fußabdrücke, gewinnt wieder der geringste Fußabdruck&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
***Station 3 stellt ein Wissensquiz dar. Die Teilnehmer sollen der Reihe nach eine Frage stellen und seinen jeweiligen Nachbar nach der richtigen Antwort fragen. Ist eine Antwort gefallen, liest die fragende Person die richtige Antwort vor, die auf der Rückseite steht und ebenfalls den erklärenden Text. Dies wird der Reihe nach durchgeführt bis die Zeit abgelaufen ist. In diesem Spiel sind alle Gewinner!&lt;br /&gt;
Nach den 7 Minuten wird die Station im Uhrzeigersinn gewechselt.&lt;br /&gt;
***Station 4 stellt indirekt einen Wissensspeicher dar. Es liegen drei Texte vor mit unterstützenden Bildern, die die ganze Problematik veranschaulichen sollen. Nicht jeder Teilnehmer muss jeden Text lesen. Die drei Texte sollen untereinander aufgeteilt, gelesen und danach kurz vorgestellt werden. Weiterhin sollen Ideen gesammelt werden, was man gegen das Problem unternehmen kann.&lt;br /&gt;
Nach Zeitablauf werden die Teilnehmer gebeten, sich in den Stuhlkreis zu begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Auflösung der Wasserprobe. ==&lt;br /&gt;
Schon in der Diskussionsrunde sitzend, werden die Ergebnisse der Wasserprobe mitgeteilt. Die Hoffnung ist, dass es keinen signifikanten Beweis dafür gibt, dass man das Wasser groß voneinander unterscheiden kann. Denn dann kann man darauf hinweisen, dass es in Ländern wie Deutschland deutlich von Vorteil wäre, Leitungswasser zu trinken und auf das gekaufte Wasser zu verzichten, um das Virtuelle Wasser, das in die Produktion der Behälter (Plastikflaschen, Glasflaschen etc.) eingeht, gespart werden kann. Dadurch reduziert man auch seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 47. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Die nächsten 10 Minuten sollen für eine Diskussionsrunde eingerechnet werden. Diese soll den Baustein soweit abschließen. Es soll gelerntes angewendet werden und aufgekommene Fragen diskutiert werden&lt;br /&gt;
*Was für Möglichkeiten hat ein Individuum seinen eigenen virtuellen Wasserfußabdruck zu reduzieren?&lt;br /&gt;
*Was gibt es für Lösungsansätze im Allgemeinen?&lt;br /&gt;
*Ist es überhaupt sinnvoll auf den virtuellen Wasserfußabdruck zu achten?&lt;br /&gt;
*Hätte man mit solch großen Mengen an verbrauchtem Wasser in der Produktion gerechnet?&lt;br /&gt;
*Ergibt es Sinn, nur 10 Minuten zu duschen und somit Wasser zu sparen, aber jeden Tag Fleisch zu essen?&lt;br /&gt;
*Sollten man lieber auf Produkte wie Tomaten aus Spanien im Winter verzichten? &lt;br /&gt;
*Sollte man sich allgemein mehr mit den Bedingungen auseinandersetzen, unter denen gewisse Produkte in gewissen Ländern angebaut werden?&lt;br /&gt;
Dies können anregende Fragen für die Diskussion sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 57. Minute -Feedbackrunde. ==&lt;br /&gt;
In den letzten drei Minuten soll ein kurzes Feedback eingeholt werden und Verbesserungsvorschläge notiert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7868</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7868"/>
				<updated>2017-01-17T16:13:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Blauwasser, Grünwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer eine Platzzuweisungskarte überreicht, die ihm zeigen soll, an welchen Tisch er/sie sich zu setzen hat&lt;br /&gt;
*Kurze Begrüßung durch einen der Gruppenmitglieder&lt;br /&gt;
*Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden erfragen&lt;br /&gt;
*Einführung in das Thema anhand eines Videos&lt;br /&gt;
*Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&lt;br /&gt;
*Einführung in das Stationenlernen&lt;br /&gt;
*4 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
***Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&lt;br /&gt;
***Rundgang durch ein Zuhause mit Rechenaufgabe („Wie viel Wasser befindet sich indirekt bei dir zuhause?“)&lt;br /&gt;
***Wissensquiz („Fragen und Antworten zu verschieden Bereichen, die das Thema Virtuelles Wasser betreffen“)&lt;br /&gt;
***Wissensspeicher („Virtuelles Wasser ausgewählter Produkte an verschiedenen Produktionsorten (Tomate, Kaffee, Baumwolle)“)&lt;br /&gt;
*Auswertung Ergebnisse der Wasserproben&lt;br /&gt;
*Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&lt;br /&gt;
*Feedback &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein ist für 60 min ausgelegt. Spielraum gibt es bei der Diskussion und den Stationen. Man kann dort sowohl Zeit einsparen, indem man eine Station z.B. weglässt oder mehr Zeit einplanen, indem man den Teilnehmern mehr Zeit einräumt und der Diskussion einen größeren Zeitrahmen zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Informationsmaterial und Internetseiten nutzen, um sich in das Thema einzulesen. Material ansehen und damit vertraut machen. Verlauf der Stunde durchsprechen und klare Aufteilung der Aufgaben besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen =&lt;br /&gt;
Insgesamt: 3-4 Std.&lt;br /&gt;
Einlesen: ca. 1 Std. – 2 Std.&lt;br /&gt;
Materialbekanntmachung: 1 Std.&lt;br /&gt;
Ablauf durchgehen: 40 min. &lt;br /&gt;
Aufgabenverteilung: 10 min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material und Räume =&lt;br /&gt;
Welches Material und welche Raumbeschaffenheit ist notwendig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7867</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
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				<updated>2017-01-17T16:03:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Blauwasser, Grünwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer eine Platzzuweisungskarte überreicht, die ihm zeigen soll, an welchen Tisch er/sie sich zu setzen hat&lt;br /&gt;
*Kurze Begrüßung durch einen der Gruppenmitglieder&lt;br /&gt;
*Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden erfragen&lt;br /&gt;
*Einführung in das Thema anhand eines Videos&lt;br /&gt;
*Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&lt;br /&gt;
*Einführung in das Stationenlernen&lt;br /&gt;
*4 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
•	Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&lt;br /&gt;
•	Rundgang durch ein Zuhause mit Rechenaufgabe („Wie viel Wasser befindet sich indirekt bei dir zuhause?“)&lt;br /&gt;
•	Wissensquiz („Fragen und Antworten zu verschieden Bereichen, die das Thema Virtuelles Wasser betreffen“)&lt;br /&gt;
•	Wissensspeicher („Virtuelles Wasser ausgewählter Produkte an verschiedenen Produktionsorten (Tomate, Kaffee, Baumwolle)“)&lt;br /&gt;
*Auswertung Ergebnisse der Wasserproben&lt;br /&gt;
*Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&lt;br /&gt;
*Feedback &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein kann in einer Zeit von min. 60 Minuten und max. 100 Minuten durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Teilnehmenden notwendig, z.B. um einen Text im Vorfeld zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material und Räume =&lt;br /&gt;
Welches Material und welche Raumbeschaffenheit ist notwendig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7866</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7866"/>
				<updated>2017-01-17T12:41:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Ablaufplan. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer ein Tisch zugeordnet (Blatt mit einer Nummer ziehen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Kurze Begrüßung durch Gruppenmitglieder&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Einführung in das Thema anhand eines Videos&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden einfangen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Einführung in das Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;5 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Rechenaufgabe („Wie viel Wasser hast du grad an?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Memory (Was wird an Wasser gespart bei Leitungswasser anstatt von Flaschenwasser → Glasflasche,Plastikflasche, Tasse, Plastikbecher, etc.)&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Vergleich (direkter Wasserverbrauch (z.B. kürzer duschen) vs. Indirekter Wasserverbrauch (z.B. dafür jeden Tag Fleisch essen)&amp;quot; &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Problematik der Wasserverschwendung auf Produktionsort bezogen (am Beispiel von Reis; „Wo sollte man Reis anbauen? In was für Ländern (Klimazonen) wird keine starke externe Bewässerung benötigt?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Kurzes Quiz zur Selbstüberprüfung nach dem Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Gruppenmitglieder stehen für Fragen zur Verfügung &amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Erneutes einfangen der Meinungsbilder der Teilnehmenden'' &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein kann in einer Zeit von min. 60 Minuten und max. 100 Minuten durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Teilnehmenden notwendig, z.B. um einen Text im Vorfeld zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material und Räume =&lt;br /&gt;
Welches Material und welche Raumbeschaffenheit ist notwendig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|250px|right|]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7865</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
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				<updated>2017-01-17T12:39:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer ein Tisch zugeordnet (Blatt mit einer Nummer ziehen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Kurze Begrüßung durch Gruppenmitglieder&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Einführung in das Thema anhand eines Videos&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden einfangen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Einführung in das Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;5 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Rechenaufgabe („Wie viel Wasser hast du grad an?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Memory (Was wird an Wasser gespart bei Leitungswasser anstatt von Flaschenwasser → Glasflasche,Plastikflasche, Tasse, Plastikbecher, etc.)&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Vergleich (direkter Wasserverbrauch (z.B. kürzer duschen) vs. Indirekter Wasserverbrauch (z.B. dafür jeden Tag Fleisch essen)&amp;quot; &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Problematik der Wasserverschwendung auf Produktionsort bezogen (am Beispiel von Reis; „Wo sollte man Reis anbauen? In was für Ländern (Klimazonen) wird keine starke externe Bewässerung benötigt?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Kurzes Quiz zur Selbstüberprüfung nach dem Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Gruppenmitglieder stehen für Fragen zur Verfügung &amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Erneutes einfangen der Meinungsbilder der Teilnehmenden'' &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein kann in einer Zeit von min. 60 Minuten und max. 100 Minuten durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Teilnehmenden notwendig, z.B. um einen Text im Vorfeld zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material und Räume =&lt;br /&gt;
Welches Material und welche Raumbeschaffenheit ist notwendig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7864</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
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				<updated>2017-01-17T12:38:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Beschreibung =&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
*'' &amp;quot;Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer ein Tisch zugeordnet (Blatt mit einer Nummer ziehen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurze Begrüßung durch Gruppenmitglieder&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Thema anhand eines Videos&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden einfangen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;5 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Rechenaufgabe („Wie viel Wasser hast du grad an?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Memory (Was wird an Wasser gespart bei Leitungswasser anstatt von Flaschenwasser → Glasflasche,Plastikflasche, Tasse, Plastikbecher, etc.)&amp;quot;&lt;br /&gt;
 *&amp;quot;Vergleich (direkter Wasserverbrauch (z.B. kürzer duschen) vs. Indirekter Wasserverbrauch (z.B. dafür jeden Tag Fleisch essen)&amp;quot; &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Problematik der Wasserverschwendung auf Produktionsort bezogen (am Beispiel von Reis; „Wo sollte man Reis anbauen? In was für Ländern (Klimazonen) wird keine starke externe Bewässerung benötigt?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Quiz zur Selbstüberprüfung nach dem Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gruppenmitglieder stehen für Fragen zur Verfügung &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Erneutes einfangen der Meinungsbilder der Teilnehmenden'' &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein kann in einer Zeit von min. 60 Minuten und max. 100 Minuten durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Teilnehmenden notwendig, z.B. um einen Text im Vorfeld zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material und Räume =&lt;br /&gt;
Welches Material und welche Raumbeschaffenheit ist notwendig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7816</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
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				<updated>2017-01-12T12:29:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Hinweise zum Ausfüllen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen, wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
*'' &amp;quot;Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer ein Tisch zugeordnet (Blatt mit einer Nummer ziehen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurze Begrüßung durch Gruppenmitglieder&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Thema anhand eines Videos&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden einfangen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;5 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Rechenaufgabe („Wie viel Wasser hast du grad an?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Memory (Was wird an Wasser gespart bei Leitungswasser anstatt von Flaschenwasser → Glasflasche,Plastikflasche, Tasse, Plastikbecher, etc.)&amp;quot;&lt;br /&gt;
 *&amp;quot;Vergleich (direkter Wasserverbrauch (z.B. kürzer duschen) vs. Indirekter Wasserverbrauch (z.B. dafür jeden Tag Fleisch essen)&amp;quot; &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Problematik der Wasserverschwendung auf Produktionsort bezogen (am Beispiel von Reis; „Wo sollte man Reis anbauen? In was für Ländern (Klimazonen) wird keine starke externe Bewässerung benötigt?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Quiz zur Selbstüberprüfung nach dem Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gruppenmitglieder stehen für Fragen zur Verfügung &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Erneutes einfangen der Meinungsbilder der Teilnehmenden'' &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein kann in einer Zeit von min. 60 Minuten und max. 100 Minuten durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Teilnehmenden notwendig, z.B. um einen Text im Vorfeld zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material und Räume =&lt;br /&gt;
Welches Material und welche Raumbeschaffenheit ist notwendig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7815</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7815"/>
				<updated>2017-01-12T12:19:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Hinweise zum Ausfüllen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir, die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. - möglichst mit Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer ein Tisch zugeordnet (Blatt mit einer Nummer ziehen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurze Begrüßung durch Gruppenmitglieder&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Thema anhand eines Videos&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden einfangen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;5 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Rechenaufgabe („Wie viel Wasser hast du grad an?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Memory (Was wird an Wasser gespart bei Leitungswasser anstatt von Flaschenwasser → Glasflasche,Plastikflasche, Tasse, Plastikbecher, etc.)&amp;quot;&lt;br /&gt;
 *&amp;quot;Vergleich (direkter Wasserverbrauch (z.B. kürzer duschen) vs. Indirekter Wasserverbrauch (z.B. dafür jeden Tag Fleisch essen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Problematik der Wasserverschwendung auf Produktionsort bezogen (am Beispiel von Reis; „Wo sollte man Reis anbauen? In was für Ländern (Klimazonen) wird keine starke externe Bewässerung benötigt?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Quiz zur Selbstüberprüfung nach dem Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gruppenmitglieder stehen für Fragen zur Verfügung &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Erneutes einfangen der Meinungsbilder der Teilnehmenden'' &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein kann in einer Zeit von min. 60 Minuten und max. 100 Minuten durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Teilnehmenden notwendig, z.B. um einen Text im Vorfeld zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material und Räume =&lt;br /&gt;
Welches Material und welche Raumbeschaffenheit ist notwendig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir, die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. - möglichst mit Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
*'' &amp;quot;Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer ein Tisch zugeordnet (Blatt mit einer Nummer ziehen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurze Begrüßung durch Gruppenmitglieder&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Thema anhand eines Videos&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden einfangen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;5 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Rechenaufgabe („Wie viel Wasser hast du grad an?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Memory (Was wird an Wasser gespart bei Leitungswasser anstatt von Flaschenwasser → Glasflasche,Plastikflasche, Tasse, Plastikbecher, etc.)&amp;quot;&lt;br /&gt;
 *&amp;quot;Vergleich (direkter Wasserverbrauch (z.B. kürzer duschen) vs. Indirekter Wasserverbrauch (z.B. dafür jeden Tag Fleisch essen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Problematik der Wasserverschwendung auf Produktionsort bezogen (am Beispiel von Reis; „Wo sollte man Reis anbauen? In was für Ländern (Klimazonen) wird keine starke externe Bewässerung benötigt?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Quiz zur Selbstüberprüfung nach dem Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gruppenmitglieder stehen für Fragen zur Verfügung &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Erneutes einfangen der Meinungsbilder der Teilnehmenden'' &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein kann in einer Zeit von min. 60 Minuten und max. 100 Minuten durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Teilnehmenden notwendig, z.B. um einen Text im Vorfeld zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material und Räume =&lt;br /&gt;
Welches Material und welche Raumbeschaffenheit ist notwendig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7722</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
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				<updated>2016-12-05T20:03:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Vorbereitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir, die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. - möglichst mit Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer ein Tisch zugeordnet (Blatt mit einer Nummer ziehen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurze Begrüßung durch Gruppenmitglieder&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Thema anhand eines Videos&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden einfangen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;5 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Rechenaufgabe („Wie viel Wasser hast du grad an?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Memory (Was wird an Wasser gespart bei Leitungswasser anstatt von Flaschenwasser → Glasflasche,Plastikflasche, Tasse, Plastikbecher, etc.)&amp;quot;&lt;br /&gt;
 *&amp;quot; Vergleich (direkter Wasserverbrauch (z.B. kürzer duschen) vs. Indirekter Wasserverbrauch (z.B. dafür jeden Tag Fleisch essen) &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Problematik der Wasserverschwendung auf Produktionsort bezogen (am Beispiel von Reis; „Wo sollte man Reis anbauen? In was für Ländern (Klimazonen) wird keine starke externe Bewässerung benötigt?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Quiz zur Selbstüberprüfung nach dem Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gruppenmitglieder stehen für Fragen zur Verfügung &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Erneutes einfangen der Meinungsbilder der Teilnehmenden'' &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein kann in einer Zeit von min. 60 Minuten und max. 100 Minuten durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Teilnehmenden notwendig, z.B. um einen Text im Vorfeld zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material und Räume =&lt;br /&gt;
Welches Material und welche Raumbeschaffenheit ist notwendig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir, die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. - möglichst mit Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
*'' &amp;quot;Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer ein Tisch zugeordnet (Blatt mit einer Nummer ziehen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurze Begrüßung durch Gruppenmitglieder&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Thema anhand eines Videos&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden einfangen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;5 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Rechenaufgabe („Wie viel Wasser hast du grad an?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Memory (Was wird an Wasser gespart bei Leitungswasser anstatt von Flaschenwasser → Glasflasche,Plastikflasche, Tasse, Plastikbecher, etc.)&amp;quot;&lt;br /&gt;
 *&amp;quot;Vergleich (direkter Wasserverbrauch (z.B. kürzer duschen) vs. Indirekter Wasserverbrauch (z.B. dafür jeden Tag Fleisch essen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Problematik der Wasserverschwendung auf Produktionsort bezogen (am Beispiel von Reis; „Wo sollte man Reis anbauen? In was für Ländern (Klimazonen) wird keine starke externe Bewässerung benötigt?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Quiz zur Selbstüberprüfung nach dem Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gruppenmitglieder stehen für Fragen zur Verfügung &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Erneutes einfangen der Meinungsbilder der Teilnehmenden'' &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein kann in einer Zeit von min. 60 Minuten und max. 100 Minuten durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Teilnehmenden notwendig, z.B. um einen Text im Vorfeld zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material und Räume =&lt;br /&gt;
Welches Material und welche Raumbeschaffenheit ist notwendig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7721</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
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				<updated>2016-12-05T19:57:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Titel = */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
 Virtuelles Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir, die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. - möglichst mit Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer ein Tisch zugeordnet (Blatt mit einer Nummer ziehen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurze Begrüßung durch Gruppenmitglieder&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Thema anhand eines Videos&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden einfangen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;5 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Rechenaufgabe („Wie viel Wasser hast du grad an?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Memory (Was wird an Wasser gespart bei Leitungswasser anstatt von Flaschenwasser → Glasflasche,Plastikflasche, Tasse, Plastikbecher, etc.)&amp;quot;&lt;br /&gt;
 *&amp;quot; Vergleich (direkter Wasserverbrauch (z.B. kürzer duschen) vs. Indirekter Wasserverbrauch (z.B. dafür jeden Tag Fleisch essen) &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Problematik der Wasserverschwendung auf Produktionsort bezogen (am Beispiel von Reis; „Wo sollte man Reis anbauen? In was für Ländern (Klimazonen) wird keine starke externe Bewässerung benötigt?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Quiz zur Selbstüberprüfung nach dem Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gruppenmitglieder stehen für Fragen zur Verfügung &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Erneutes einfangen der Meinungsbilder der Teilnehmenden'' &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zeit für Durchführung =&lt;br /&gt;
Der Baustein kann in einer Zeit von min. 60 Minuten und max. 100 Minuten durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Durchführenden notwendig, wenn sie den Baustein noch gar nicht kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Wie viel Zeit ist für die Vorbereitung der Teilnehmenden notwendig, z.B. um einen Text im Vorfeld zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material und Räume =&lt;br /&gt;
Welches Material und welche Raumbeschaffenheit ist notwendig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Einarbeitung in das Thema durch Lesen der Texte und das Ansehen des Einführungsvideos (ca. 1 Std), die Stationen sollten selbst alle einmal durchgeführt werden, um besser auf Probleme und evtl. Schwierigkeiten eingehen zu können (1-2 Std.); es muss eine klare Aufgabenverteilung der Moderater geben und diese müssen sich intensiver mit ihren Stationen auseinandersetzen (beigefügtes Material, Stationen, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer können sich im Vorfeld über Virtuelles Wasser informieren, jedoch ist kein Vorwissen notwendig um am Baustein teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Raumgröße: Teilnehmer abhängig, bewegliche Inneneinrichtung, Tafel, Beamer, min. 10 Tische, für jeden Teilnehmer ein Stuhl, Material für Stationenlernen, Stifte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7720</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7720"/>
				<updated>2016-12-05T18:03:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titel = ===&lt;br /&gt;
==== Virtuelles Wasser ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung = &lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir, die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. - möglichst mit Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer ein Tisch zugeordnet (Blatt mit einer Nummer ziehen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurze Begrüßung durch Gruppenmitglieder&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Thema anhand eines Videos&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden einfangen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;5 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Rechenaufgabe („Wie viel Wasser hast du grad an?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Memory (Was wird an Wasser gespart bei Leitungswasser anstatt von Flaschenwasser → Glasflasche,Plastikflasche, Tasse, Plastikbecher, etc.)&amp;quot;&lt;br /&gt;
 *&amp;quot; Vergleich (direkter Wasserverbrauch (z.B. kürzer duschen) vs. Indirekter Wasserverbrauch (z.B. dafür jeden Tag Fleisch essen) &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Problematik der Wasserverschwendung auf Produktionsort bezogen (am Beispiel von Reis; „Wo sollte man Reis anbauen? In was für Ländern (Klimazonen) wird keine starke externe Bewässerung benötigt?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Quiz zur Selbstüberprüfung nach dem Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gruppenmitglieder stehen für Fragen zur Verfügung &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Erneutes einfangen der Meinungsbilder der Teilnehmenden'' &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
Der Baustein kann in einer Zeit von min. 60 Minuten und max. 100 Minuten durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Erste Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Einarbeitung in das Thema durch Lesen der Texte und das Ansehen des Einführungsvideos (ca. 1 Std), die Stationen sollten selbst alle einmal durchgeführt werden, um besser auf Probleme und evtl. Schwierigkeiten eingehen zu können (1-2 Std.); es muss eine klare Aufgabenverteilung der Moderater geben und diese müssen sich intensiver mit ihren Stationen auseinandersetzen (beigefügtes Material, Stationen, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer können sich im Vorfeld über Virtuelles Wasser informieren, jedoch ist kein Vorwissen notwendig um am Baustein teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Raumgröße: Teilnehmer abhängig, bewegliche Inneneinrichtung, Tafel, Beamer, min. 10 Tische, für jeden Teilnehmer ein Stuhl, Material für Stationenlernen, Stifte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7719</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
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				<updated>2016-12-05T18:03:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Titel = */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titel = ===&lt;br /&gt;
==== Virtuelles Wasser ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung = &lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir, die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. - möglichst mit Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer ein Tisch zugeordnet (Blatt mit einer Nummer ziehen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurze Begrüßung durch Gruppenmitglieder&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Thema anhand eines Videos&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden einfangen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;5 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Rechenaufgabe („Wie viel Wasser hast du grad an?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Memory (Was wird an Wasser gespart bei Leitungswasser anstatt von Flaschenwasser → Glasflasche,Plastikflasche, Tasse, Plastikbecher, etc.)&amp;quot;&lt;br /&gt;
 *&amp;quot; Vergleich (direkter Wasserverbrauch (z.B. kürzer duschen) vs. Indirekter Wasserverbrauch (z.B. dafür jeden Tag Fleisch essen) &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Problematik der Wasserverschwendung auf Produktionsort bezogen (am Beispiel von Reis; „Wo sollte man Reis anbauen? In was für Ländern (Klimazonen) wird keine starke externe Bewässerung benötigt?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Quiz zur Selbstüberprüfung nach dem Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gruppenmitglieder stehen für Fragen zur Verfügung &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Erneutes einfangen der Meinungsbilder der Teilnehmenden'' &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
Der Baustein kann in einer Zeit von min. 60 Minuten und max. 100 Minuten durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Erste Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Einarbeitung in das Thema durch Lesen der Texte und das Ansehen des Einführungsvideos (ca. 1 Std), die Stationen sollten selbst alle einmal durchgeführt werden, um besser auf Probleme und evtl. Schwierigkeiten eingehen zu können (1-2 Std.); es muss eine klare Aufgabenverteilung der Moderater geben und diese müssen sich intensiver mit ihren Stationen auseinandersetzen (beigefügtes Material, Stationen, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer können sich im Vorfeld über Virtuelles Wasser informieren, jedoch ist kein Vorwissen notwendig um am Baustein teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Raumgröße: Teilnehmer abhängig, bewegliche Inneneinrichtung, Tafel, Beamer, min. 10 Tische, für jeden Teilnehmer ein Stuhl, Material für Stationenlernen, Stifte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7718</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7718"/>
				<updated>2016-12-05T18:02:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titel = ===&lt;br /&gt;
==== Virtuelles Wasser ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung = &lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir, die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. - möglichst mit Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer ein Tisch zugeordnet (Blatt mit einer Nummer ziehen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurze Begrüßung durch Gruppenmitglieder&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Thema anhand eines Videos&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden einfangen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;5 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Rechenaufgabe („Wie viel Wasser hast du grad an?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Memory (Was wird an Wasser gespart bei Leitungswasser anstatt von Flaschenwasser → Glasflasche,Plastikflasche, Tasse, Plastikbecher, etc.)&amp;quot;&lt;br /&gt;
 *&amp;quot; Vergleich (direkter Wasserverbrauch (z.B. kürzer duschen) vs. Indirekter Wasserverbrauch (z.B. dafür jeden Tag Fleisch essen) &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Problematik der Wasserverschwendung auf Produktionsort bezogen (am Beispiel von Reis; „Wo sollte man Reis anbauen? In was für Ländern (Klimazonen) wird keine starke externe Bewässerung benötigt?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Quiz zur Selbstüberprüfung nach dem Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gruppenmitglieder stehen für Fragen zur Verfügung &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Erneutes einfangen der Meinungsbilder der Teilnehmenden'' &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
Der Baustein kann in einer Zeit von min. 60 Minuten und max. 100 Minuten durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Erste Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Einarbeitung in das Thema durch Lesen der Texte und das Ansehen des Einführungsvideos (ca. 1 Std), die Stationen sollten selbst alle einmal durchgeführt werden, um besser auf Probleme und evtl. Schwierigkeiten eingehen zu können (1-2 Std.); es muss eine klare Aufgabenverteilung der Moderater geben und diese müssen sich intensiver mit ihren Stationen auseinandersetzen (beigefügtes Material, Stationen, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer können sich im Vorfeld über Virtuelles Wasser informieren, jedoch ist kein Vorwissen notwendig um am Baustein teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Raumgröße: Teilnehmer abhängig, bewegliche Inneneinrichtung, Tafel, Beamer, min. 10 Tische, für jeden Teilnehmer ein Stuhl, Material für Stationenlernen, Stifte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7717</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
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				<updated>2016-12-05T18:01:44Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titel = ===&lt;br /&gt;
==== Virtuelles Wasser ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung = &lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir, die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. - möglichst mit Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer ein Tisch zugeordnet (Blatt mit einer Nummer ziehen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurze Begrüßung durch Gruppenmitglieder&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Thema anhand eines Videos&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden einfangen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;5 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Rechenaufgabe („Wie viel Wasser hast du grad an?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Memory (Was wird an Wasser gespart bei Leitungswasser anstatt von Flaschenwasser → Glasflasche,Plastikflasche, Tasse, Plastikbecher, etc.)&amp;quot;&lt;br /&gt;
 *&amp;quot; Vergleich (direkter Wasserverbrauch (z.B. kürzer duschen) vs. Indirekter Wasserverbrauch (z.B. dafür jeden Tag Fleisch essen) &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Problematik der Wasserverschwendung auf Produktionsort bezogen (am Beispiel von Reis; „Wo sollte man Reis anbauen? In was für Ländern (Klimazonen) wird keine starke externe Bewässerung benötigt?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Quiz zur Selbstüberprüfung nach dem Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gruppenmitglieder stehen für Fragen zur Verfügung &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Erneutes einfangen der Meinungsbilder der Teilnehmenden'' &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
Der Baustein kann in einer Zeit von min. 60 Minuten und max. 100 Minuten durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Erste Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Einarbeitung in das Thema durch Lesen der Texte und das Ansehen des Einführungsvideos (ca. 1 Std), die Stationen sollten selbst alle einmal durchgeführt werden, um besser auf Probleme und evtl. Schwierigkeiten eingehen zu können (1-2 Std.); es muss eine klare Aufgabenverteilung der Moderater geben und diese müssen sich intensiver mit ihren Stationen auseinandersetzen (beigefügtes Material, Stationen, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer können sich im Vorfeld über Virtuelles Wasser informieren, jedoch ist kein Vorwissen notwendig um am Baustein teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Raumgröße: Teilnehmer abhängig, bewegliche Inneneinrichtung, Tafel, Beamer, min. 10 Tische, für jeden Teilnehmer ein Stuhl, Material für Stationenlernen, Stifte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7716</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
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				<updated>2016-12-05T18:01:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Vorbereitung für die Moderation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titel = ===&lt;br /&gt;
==== Virtuelles Wasser ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung = &lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir, die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. - möglichst mit Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer ein Tisch zugeordnet (Blatt mit einer Nummer ziehen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurze Begrüßung durch Gruppenmitglieder&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Thema anhand eines Videos&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden einfangen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;5 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Rechenaufgabe („Wie viel Wasser hast du grad an?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Memory (Was wird an Wasser gespart bei Leitungswasser anstatt von Flaschenwasser → Glasflasche,Plastikflasche, Tasse, Plastikbecher, etc.)&amp;quot;&lt;br /&gt;
 *&amp;quot; Vergleich (direkter Wasserverbrauch (z.B. kürzer duschen) vs. Indirekter Wasserverbrauch (z.B. dafür jeden Tag Fleisch essen) &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Problematik der Wasserverschwendung auf Produktionsort bezogen (am Beispiel von Reis; „Wo sollte man Reis anbauen? In was für Ländern (Klimazonen) wird keine starke externe Bewässerung benötigt?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Quiz zur Selbstüberprüfung nach dem Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gruppenmitglieder stehen für Fragen zur Verfügung &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Erneutes einfangen der Meinungsbilder der Teilnehmenden'' &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
Der Baustein kann in einer Zeit von min. 60 Minuten und max. 100 Minuten durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Raumgröße: Teilnehmer abhängig, bewegliche Inneneinrichtung, Tafel, Beamer, min. 10 Tische, für jeden Teilnehmer ein Stuhl, Material für Stationenlernen, Stifte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Einarbeitung in das Thema durch Lesen der Texte und das Ansehen des Einführungsvideos (ca. 1 Std), die Stationen sollten selbst alle einmal durchgeführt werden, um besser auf Probleme und evtl. Schwierigkeiten eingehen zu können (1-2 Std.); es muss eine klare Aufgabenverteilung der Moderater geben und diese müssen sich intensiver mit ihren Stationen auseinandersetzen (beigefügtes Material, Stationen, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer können sich im Vorfeld über Virtuelles Wasser informieren, jedoch ist kein Vorwissen notwendig um am Baustein teilzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Erste Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Einarbeitung in das Thema durch Lesen der Texte und das Ansehen des Einführungsvideos (ca. 1 Std), die Stationen sollten selbst alle einmal durchgeführt werden, um besser auf Probleme und evtl. Schwierigkeiten eingehen zu können (1-2 Std.); es muss eine klare Aufgabenverteilung der Moderater geben und diese müssen sich intensiver mit ihren Stationen auseinandersetzen (beigefügtes Material, Stationen, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer können sich im Vorfeld über Virtuelles Wasser informieren, jedoch ist kein Vorwissen notwendig um am Baustein teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Raumgröße: Teilnehmer abhängig, bewegliche Inneneinrichtung, Tafel, Beamer, min. 10 Tische, für jeden Teilnehmer ein Stuhl, Material für Stationenlernen, Stifte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7715</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
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				<updated>2016-12-05T18:00:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Materialien und Räume */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titel = ===&lt;br /&gt;
==== Virtuelles Wasser ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung = &lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir, die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. - möglichst mit Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer ein Tisch zugeordnet (Blatt mit einer Nummer ziehen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurze Begrüßung durch Gruppenmitglieder&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Thema anhand eines Videos&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden einfangen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;5 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Rechenaufgabe („Wie viel Wasser hast du grad an?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Memory (Was wird an Wasser gespart bei Leitungswasser anstatt von Flaschenwasser → Glasflasche,Plastikflasche, Tasse, Plastikbecher, etc.)&amp;quot;&lt;br /&gt;
 *&amp;quot; Vergleich (direkter Wasserverbrauch (z.B. kürzer duschen) vs. Indirekter Wasserverbrauch (z.B. dafür jeden Tag Fleisch essen) &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Problematik der Wasserverschwendung auf Produktionsort bezogen (am Beispiel von Reis; „Wo sollte man Reis anbauen? In was für Ländern (Klimazonen) wird keine starke externe Bewässerung benötigt?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Quiz zur Selbstüberprüfung nach dem Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gruppenmitglieder stehen für Fragen zur Verfügung &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Erneutes einfangen der Meinungsbilder der Teilnehmenden'' &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
Der Baustein kann in einer Zeit von min. 60 Minuten und max. 100 Minuten durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Raumgröße: Teilnehmer abhängig, bewegliche Inneneinrichtung, Tafel, Beamer, min. 10 Tische, für jeden Teilnehmer ein Stuhl, Material für Stationenlernen, Stifte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Einarbeitung in das Thema durch Lesen der Texte und das Ansehen des Einführungsvideos (ca. 1 Std), die Stationen sollten selbst alle einmal durchgeführt werden, um besser auf Probleme und evtl. Schwierigkeiten eingehen zu können (1-2 Std.); es muss eine klare Aufgabenverteilung der Moderater geben und diese müssen sich intensiver mit ihren Stationen auseinandersetzen (beigefügtes Material, Stationen, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer können sich im Vorfeld über Virtuelles Wasser informieren, jedoch ist kein Vorwissen notwendig um am Baustein teilzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Erste Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung von der Moderation erwartet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer können sich im Vorfeld über Virtuelles Wasser informieren, jedoch ist kein Vorwissen notwendig um am Baustein teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Raumgröße: Teilnehmer abhängig, bewegliche Inneneinrichtung, Tafel, Beamer, min. 10 Tische, für jeden Teilnehmer ein Stuhl, Material für Stationenlernen, Stifte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7714</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
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				<updated>2016-12-05T18:00:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Vorbereitung für die Teilnehmenden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titel = ===&lt;br /&gt;
==== Virtuelles Wasser ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung = &lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir, die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. - möglichst mit Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer ein Tisch zugeordnet (Blatt mit einer Nummer ziehen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurze Begrüßung durch Gruppenmitglieder&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Thema anhand eines Videos&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden einfangen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;5 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Rechenaufgabe („Wie viel Wasser hast du grad an?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Memory (Was wird an Wasser gespart bei Leitungswasser anstatt von Flaschenwasser → Glasflasche,Plastikflasche, Tasse, Plastikbecher, etc.)&amp;quot;&lt;br /&gt;
 *&amp;quot; Vergleich (direkter Wasserverbrauch (z.B. kürzer duschen) vs. Indirekter Wasserverbrauch (z.B. dafür jeden Tag Fleisch essen) &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Problematik der Wasserverschwendung auf Produktionsort bezogen (am Beispiel von Reis; „Wo sollte man Reis anbauen? In was für Ländern (Klimazonen) wird keine starke externe Bewässerung benötigt?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Quiz zur Selbstüberprüfung nach dem Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gruppenmitglieder stehen für Fragen zur Verfügung &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Erneutes einfangen der Meinungsbilder der Teilnehmenden'' &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
Der Baustein kann in einer Zeit von min. 60 Minuten und max. 100 Minuten durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Raumgröße: Teilnehmer abhängig, bewegliche Inneneinrichtung, Tafel, Beamer, min. 10 Tische, für jeden Teilnehmer ein Stuhl, Material für Stationenlernen, Stifte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Einarbeitung in das Thema durch Lesen der Texte und das Ansehen des Einführungsvideos (ca. 1 Std), die Stationen sollten selbst alle einmal durchgeführt werden, um besser auf Probleme und evtl. Schwierigkeiten eingehen zu können (1-2 Std.); es muss eine klare Aufgabenverteilung der Moderater geben und diese müssen sich intensiver mit ihren Stationen auseinandersetzen (beigefügtes Material, Stationen, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer können sich im Vorfeld über Virtuelles Wasser informieren, jedoch ist kein Vorwissen notwendig um am Baustein teilzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Erste Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung von der Moderation erwartet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer können sich im Vorfeld über Virtuelles Wasser informieren, jedoch ist kein Vorwissen notwendig um am Baustein teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Materialien und Räume notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7713</id>
		<title>Baukasten:Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt in einem Produkt?!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Virtuelles_Wasser_-_Wie_viel_Wasser_steckt_in_einem_Produkt%3F!&amp;diff=7713"/>
				<updated>2016-12-05T17:59:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Virtuelles: /* Virtuelles Wasser */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Virtuelles Wasser - Wie viel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?! ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titel = ===&lt;br /&gt;
==== Virtuelles Wasser ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung = &lt;br /&gt;
Die meisten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände benötigen für ihre Produktion Wasser, viel Wasser. Doch die wenigsten Konsumenten können sich vorstellen wie viel Wasser wirklich für die Produktion verwendet wird. In diesem Baustein wollen wir, die Thematik des Virtuellen Wassers veranschaulichen und mit Hilfe von verschiedenen Stationen unseren Kommilitonen näher bringen. Ziel ist es, das Thema zu sensibilisieren und auf die Wasserverschwendung, die oftmals hinter der Produktion steht, aufzuzeigen. Des Weiteren möchten wir Alternativen aufzeigen, für die man sich entscheiden kann, damit weniger Wasser verschwendet wird. - möglichst mit Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Virtuelles Wasser: Wieviel Wasser steckt wirklich hinter einem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein, Stationenlernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Wasserverbrauch, Wasserfußabdruck, Waterfootprint, Virtuelles Wasser, Grauwasser, Wassermengen in der Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur disziplinübergreifenden Erkenntnisgewinnung'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum moralischen Handeln'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Aufklärung des Themas, Bewussterer Umgang mit Produkten des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;Beim Reinkommen wird jedem Teilnehmer ein Tisch zugeordnet (Blatt mit einer Nummer ziehen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ausgestellte Wasserproben probieren, nach Leitungs- und Flaschenwasser unterscheiden (Ergebnis auf Blättchen notieren und abgeben)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurze Begrüßung durch Gruppenmitglieder&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Thema anhand eines Videos&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Meinungsbild der Teilnehmenden einfangen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einführung in das Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;5 Stationen zum Thema Virtuelles Wasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Rechenaufgabe („Wie viel Wasser hast du grad an?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Quartett („Wie viel Wasser steckt in der Produktion eines Lebensmittels?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Memory (Was wird an Wasser gespart bei Leitungswasser anstatt von Flaschenwasser → Glasflasche,Plastikflasche, Tasse, Plastikbecher, etc.)&amp;quot;&lt;br /&gt;
 *&amp;quot; Vergleich (direkter Wasserverbrauch (z.B. kürzer duschen) vs. Indirekter Wasserverbrauch (z.B. dafür jeden Tag Fleisch essen) &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Problematik der Wasserverschwendung auf Produktionsort bezogen (am Beispiel von Reis; „Wo sollte man Reis anbauen? In was für Ländern (Klimazonen) wird keine starke externe Bewässerung benötigt?“)&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kurzes Quiz zur Selbstüberprüfung nach dem Stationenlernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gruppenmitglieder stehen für Fragen zur Verfügung &amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Diskussion zwischen allen Teilnehmenden&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Erneutes einfangen der Meinungsbilder der Teilnehmenden'' &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
Gruppenarbeit, Stationenlernen, Interaktiver Austausch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Min. 10; Max. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
Der Baustein kann in einer Zeit von min. 60 Minuten und max. 100 Minuten durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Raumgröße: Teilnehmer abhängig, bewegliche Inneneinrichtung, Tafel, Beamer, min. 10 Tische, für jeden Teilnehmer ein Stuhl, Material für Stationenlernen, Stifte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Vorbereitung für Moderation =&lt;br /&gt;
Einarbeitung in das Thema durch Lesen der Texte und das Ansehen des Einführungsvideos (ca. 1 Std), die Stationen sollten selbst alle einmal durchgeführt werden, um besser auf Probleme und evtl. Schwierigkeiten eingehen zu können (1-2 Std.); es muss eine klare Aufgabenverteilung der Moderater geben und diese müssen sich intensiver mit ihren Stationen auseinandersetzen (beigefügtes Material, Stationen, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Vorbereitung für Teilnehmende =&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer können sich im Vorfeld über Virtuelles Wasser informieren, jedoch ist kein Vorwissen notwendig um am Baustein teilzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Erste Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Sehr gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung von der Moderation erwartet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung seitens der Teilnehmenden notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Materialien und Räume notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Virtuelles</name></author>	</entry>

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