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		<title>Blue Engineering - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-06-17T23:32:03Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8550</id>
		<title>Baukasten:Das Gefangenendilemma</title>
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				<updated>2017-02-24T23:24:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Gefangenendilemma: /* Das Gefangenendilemma */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Gefangenendilemma =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
Gefangenendilemma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|mini|Sobald wir wissen wie wir das Bild ändern können, werden die kleinen tapferen Kriegerlein den Triceratops verscheucht haben und werden Platz für ein passenderes Motiv machen!]]Das Gefangenendilemma ist wenigen Menschen bekannt obwohl es eigentlich jeden betrifft oder zumindest leicht treffen kann. Es beschreibt den Fall, dass zwei oder mehr Personen für sich selbst die optimale Entscheidung treffen, eine gemeinsame Entscheidung für alle Beteiligten jedoch eine bessere bzw. eine &amp;quot;sozial optimale&amp;quot; Lösung darstellt. Die Aufgabe dieses Bausteins soll es sein, den Teilnehmer_Innen ein Verständnis für diese Art von Dilemmata zu vermitteln und darauf aufbauend Möglichkeiten zu entwickeln diese zu überkommen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Durchführung von kleinen sozialen Experimenten, zum einem weil sich die Thematik dafür anbietet und zum anderen um den Teilnehmer_Innen die Thematik besonders nahe zu bringen. Da das Thema wissenschaftlich besonders in der Spieltheorie bekannt ist, kann ein spielerischer Ansatz bei der Herangehensweise an die Problematik durchaus zielführend und wissenschaftlich sein. Wichtig ist und vor allem einen guten &amp;quot;Aha&amp;quot;-Moment zu schaffen, die Teilnehmer_Innen für die Thematik zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, wie sie sich mit solchen Problemen entsprechend auseinandersetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Wie wirkt sich die Problematik des Gefangenendilemmas auf die ökologischen und sozialen Probleme unserer Welt aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Interaktiv, soziales Experiment, Erarbeitung in Gruppen, Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Persepektivübernahme''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenzen zur Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Partizipation'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Unterstützung anderer'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung der Lernziele. Bitte analog zu den [[TUB:Seminar:Lernziele|Lernzielen des Seminars]] formulieren, so dass diese an die spezifischen Inhalte eures Bausteins angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* ''kooperativ''&lt;br /&gt;
* ''faktenorientiert''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
soziales Experiment &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diskussion&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erarbeitung von Wissen in Gruppenarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Wie viele Menschen sollten mindestens teilnehmen? 8 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie viele können maximal teilnehmen? 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
60 Minuten können befüllt werden, zeitlich wenig flexibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Tafel und Kreide, Kartenset, Eieruhr, Süßigkeiten, 2 Buttermesser, Klebestreifen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Ursprungsversion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Welche Qualität hat der Baustein? Vorlage &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedarf es einer Überarbeitung? Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Siehe Vorbereitung im Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Die Zettel für das Gummibärchenexperiment sollten vor Beginn ausgefüllt sein. Dafür müssen alle Teilnehmenden PÜNKTLICH sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Siehe Vorbereitung im Raum und Mterialien und Durchführung am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
Der Baustein zum Gefangenen-Dilemma soll die Teilnehmer/Teilnehmerinnen auf einer spielerischen Ebene ansprechen und damit die Diskussion an alltäglichen Beispielen eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschnitt (Zeit)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Gummibärchenexperiment 1(3 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Einleitung (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Spiel Gefangenendilemma (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Kurze Diskussionsrunde (5-10 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Transfer zum Alltag - Kleingruppen (Max. 10 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Lange Diskussionsrunde (15 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Gummibärchenexperiment 2 (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Ausblick (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Für	das	„Spiel	Gefangenendilemma“	müssen	2	zufällige	Stühle	des	Stuhlkreises	präpariert	werden.	Unter	die	Sitzfläche	werden	jeweils	ein	Umschlag	mit	„Beute“	und	ein	(Küchen)Messer	als	Tatwaffe,	zum	Beispiel	mit	Panzertape,	geklebt.	Ausdrucken	und	Schneiden	der	Vorlage	für	das	Gummibärchenexperiment.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Beim	Betreten	des	Raums	bekommt	jeder	Teilnehmer/	jede	Teilnehmerin	einen	Zettel	mit	der	Auswahlmöglichkeit	„2	Gummibärchen“	oder	„40	Gummibärchen“	.	Der	Zettel	wird	 von	jedem	Teilnehmer	/	jeder	Teilnehmerin	geheim	ausgefüllt	und	dann	in	eine	Wahlurne	gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 08. Minute - Spiel Gefangenendilemma. ==&lt;br /&gt;
Die	Teilnehmer/Teilnehmerinnen	sitzen	in	einem	Stuhlkreis.	Zwei	Leute	werden	ausgesucht,	das	Gefangenendilemma	wird	nachgestellt.	Dafür	werden	vor	Beginn	des	Bausteins	unter	2	zufälligen	Stühlen	im	Stuhlkreis	zum	einen	„Beute“	(Zum	Beispiel	Schokotaler	oder	Monopoly-Geld	in	Briefumschlag)	und	zum	anderen	eine	„Waffe“,	zum	Beispiel	ein	Küchenmesser,	geklebt.	Es	wird	eine	Polizeikontrolle	nachgespielt,	bei	der	die	Sachen	entdeckt	werden	und	es	kommt	zu	einer	Anklage	dieser	beiden	Personen.	Die	beiden	Angeklagten	spielen	das	Gefangenendilemma	durch	(inklusive	Richter,	Staatsanwalt	etc.).	Sie	können	sich	dabei	nicht	absprechen.	Der	jeweilige	Anwalt/	Die	jeweilige	Anwältin	wird	die	Angeklagten	auf	die	dominante	Strategie	aufmerksam	machen	(„Ich	kenne	den	Richter/	die	Richterin	schon	seit	Jahren.	Wenn	du	gestehst,	kommst	du	eigentlich	immer	am	besten	weg“).	Der	Angeklagte	schreibt	seine	Entscheidung	„leugnen“	oder	„gestehen“	auf	einen	Zettel.	Der	Rest	der	Teilnehmer	kann	den	Prozess	beobachten	und	darüber	diskutieren.	Am	Ende	wird	die	Aussage	der	Angeklagten	„leugnen“	oder	„gestehen“	vorgestellt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 13. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Das	Verhalten	der	beiden	Angeklagten	wird	mit	allen	Teilnehmern	gemeinsam	ausgewertet.	Fragen	zum	Leiten	der	Diskussion	können	hier	sein:	Was	ist	passiert?	Wie	haben	sich	beide	verhalten?	Wie	schwer	ist	euch	die	Entscheidung	gefallen?	Was	habt	ihr	euch	überlegt?	Wie	hat	euch	euer	Anwalt/eure	Anwältin	beeinflusst?	Welche	Beispiele	kennt	ihr	aus	eurem	Alltag,	die	sich	in	einem	Gefangenendilemma	darstellen	lassen	können?	(hier	besteht	die	Möglichkeit,	tiefer	auf	das	Beispiel	einzugehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 20. Minute - Transfer zum Alltag. ==&lt;br /&gt;
Bei	der	anschließenden	Diskussion	erfolgt	die	Einteilung	in	Gruppen	zufällig	durch	Ziehen	von	Karten	aus	einem	Kartenspiel.	Die	Einteilung	erfolgt	zum	Beispiel	in	Karo,	Herz,	Pik,	Kreuz.	In	jeder	Gruppe	muss	zusätzlich	jemand	ermittelt	werden,	der	das	Ergebnis	der	Kleingruppendiskussion	anschließend	in	großer	Runde	vorstellt	(Zum	Beispiel	alle,	die	ein	Ass	gezogen	haben).	Die	Anzahl	der	Karten	muss	vorher	natürlich	an	die	Anzahl	der	Teilnehmer	angepasst	werden.	Anschließend	werden	in	den	Klein-Gruppen	unterschiedliche	Themen	zum	Gefangenendilemma	(verstärkt	aus	dem	Alltag)	besprochen.	Jeder	Gruppe	sitzt	ein	Leiter	des	Bausteins	bei.	Die	Gruppenleiter	sollen	an	der	Diskussion	mitwirken,	diese	aber	nicht	leiten.	In	den	Gruppen	werden	jeweils	andere	Themengebiete	besprochen.	Den	Gruppen	werden	mehrere	Szenarien	vorgestellt,	von	denen	sie	sich	ein	Szenario	aussuchen	bzw.	selbst	ausdenken	können.	Die	Ergebnisse	der	Diskussion	sollen	zu	Papier	gebracht	werden	um	sie	anschließend	den	anderen	Gruppen	vorstellen	zu	können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse. ==&lt;br /&gt;
Ergebnisse	aus	den	Kleingruppen	werden	vorgestellt:	Jeder/Jede	stellt	in	einer	einminütigen	„elevator	speech“	die	Ergebnisse	aus	seiner	Gruppendiskussion	vor.	Erst	jetzt	wird	die	Theorie	des	Gefangenendilemmas	genau	erläutert.	Vorgestellt	werden	müssen:	Was	ist	die	dominante	Strategie?	Wie	kann	ich	das	Ergebnis	für	alle	optimieren?	(durch	Absprechen)	Anschließend	ist	Platz	für	eine	offene	Diskussion.	Leitfragen	können	sein:	Was	kann	ich	im	Alltag	anders	machen?	Wie	kann	ich	mein	eigenes	Leben	und	das	Leben	meiner	Mitmenschen	verbessern?	Kennt	Ihr	noch	andere	Beispiele?	Habt	ihr	solche	Fälle	schon	selbst	erlebt?	…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 50. Minute - zweite Runde Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Die	Zettel	des	ersten	Gummibärchenexperiments	werden	ausgewertet	und	vorgestellt.	Gummibärchen	werden	eventuell	ausgeteilt	(wenn	bestes	Ergebnis	bereits	erzielt).	Ansonsten	wird	das	Experiment	erneut	durchgeführt.	Diesmal	sind	Absprachen	möglich.	Die	beiden	Durchführungen	können	(je	nach	übriger	Zeit)	mit	einem	Balkendiagramm	an	der	Tafel	ausgewertet	werden.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 55. Minute - Abschlussrunde ==&lt;br /&gt;
Die	Auswertung	des	Gummibärchenexperiments	soll	nochmal	den	Bogen	zum	Alltag	schaffen	und	die	Teilnehmer/Teilnehmerinnen	dazu	ermutigen,	im	Alltag	häufiger	über	ihr	eigenes	Verhalten,	aber	auch	das	ihrer	Mitmenschen,	nachzudenken	und	gegebenenfalls	auch	zu	kommunizieren.	&lt;br /&gt;
Mögliche Frage: Was nehmt ihr aus dem Seminar heute mit in euren Alltag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Die Spiele sind in der ersten Durchführung beide sehr gut angekommen. Für die Gruppendiskussion können eigenen Beispiele und Themen ausgesucht werden. Aktuelle Ereignisse können gut eingebunden werden, falls sie mit dem Gefangenendilemma in Verbindug stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich relativ unflexibel. Die Spiele und die Gruppendiskussionen benötigen Zeit. Bei den Diskussionen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Diskussion sich am Thema orientiert und nicht ausufert. Dort kann schnell viel Zeit verloren gehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
*Kartensets	für	das	Einteilen	in	die	Kleingruppen	&lt;br /&gt;
*Eieruhr	zum	Stoppen	der	„elevator	speeches“	&lt;br /&gt;
*Farbige	Kreide	(*optional	für	Arbeit	an	der	Tafel)	&lt;br /&gt;
*Schokogeld/Esspapier/Monopolygeld	als	„Beute“	2	&lt;br /&gt;
*(Küchen)Messer	als	„Tatwaffe“	&lt;br /&gt;
*Panzertape	zum	Befestigen	des	Geldes	und	der	Messer	unter	den	Stühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Erren,	T.	C.,	Shaw,	D.	M.,	&amp;amp;	Morfeld,	P.	(2016).	Analyzing	the	publish-or-perish	paradigm	with	game	theory:	the	prisoner’s	dilemma	and	a	possible	escape.	Science	and	engineering	ethics,	22(5),	1431-1446.	(PDF-Version von Tutoren erhaltbar)&lt;br /&gt;
* Zandvoort, H. (2009, November). Engineering education for a sustainable, just and peaceful society. In Presentation held at the TEK sustainable development seminar (Vol. 19). (PDF-Version von Tutoren erhaltbar)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Gefangenendilemma</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8549</id>
		<title>Baukasten:Das Gefangenendilemma</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8549"/>
				<updated>2017-02-24T23:18:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Gefangenendilemma: /* Materialien und Räume */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Gefangenendilemma =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
Gefangenendilemma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|mini|Sobald wir wissen wie wir das Bild ändern können, werden die kleinen tapferen Kriegerlein den Triceratops verscheucht haben und werden Platz für ein passenderes Motiv machen!]]Das Gefangenendilemma ist wenigen Menschen bekannt obwohl es eigentlich jeden betrifft oder zumindest leicht treffen kann. Es beschreibt den Fall, dass zwei oder mehr Personen für sich selbst die optimale Entscheidung treffen, eine gemeinsame Entscheidung für alle Beteiligten jedoch eine bessere bzw. eine &amp;quot;sozial optimale&amp;quot; Lösung darstellt. Die Aufgabe dieses Bausteins soll es sein, den Teilnehmer_Innen ein Verständnis für diese Art von Dilemmata zu vermitteln und darauf aufbauend Möglichkeiten zu entwickeln diese zu überkommen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Durchführung von kleinen sozialen Experimenten, zum einem weil sich die Thematik dafür anbietet und zum anderen um den Teilnehmer_Innen die Thematik besonders nahe zu bringen. Da das Thema wissenschaftlich besonders in der Spieltheorie bekannt ist, kann ein spielerischer Ansatz bei der Herangehensweise an die Problematik durchaus zielführend und wissenschaftlich sein. Wichtig ist und vor allem einen guten &amp;quot;Aha&amp;quot;-Moment zu schaffen, die Teilnehmer_Innen für die Thematik zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, wie sie sich mit solchen Problemen entsprechend auseinandersetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Wie wirkt sich die Problematik des Gefangenendilemmas auf die ökologischen und sozialen Probleme unserer Welt aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Interaktiv, soziales Experiment, Erarbeitung in Gruppen, Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Persepektivübernahme''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenzen zur Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Partizipation'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Unterstützung anderer'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung der Lernziele. Bitte analog zu den [[TUB:Seminar:Lernziele|Lernzielen des Seminars]] formulieren, so dass diese an die spezifischen Inhalte eures Bausteins angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* ''kooperativ''&lt;br /&gt;
* ''faktenorientiert''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
* ''soziales Experiment''&lt;br /&gt;
* ''Diskussion''&lt;br /&gt;
* ''Erarbeitung von Wissen in Gruppenarbeit''&lt;br /&gt;
* Blabla&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Wie viele Menschen sollten mindestens teilnehmen? 8 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie viele können maximal teilnehmen? 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
60 Minuten können befüllt werden, zeitlich sehr flexibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Lehrmaterial für Gruppenarbeit, Tafel, Augenbinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Ursprungsversion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Welche Qualität hat der Baustein? Vorlage &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedarf es einer Überarbeitung? Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Siehe Vorbereitung im Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Die Zettel für das Gummibärchenexperiment sollten vor Beginn ausgefüllt sein. Dafür müssen alle Teilnehmenden PÜNKTLICH sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Siehe Vorbereitung im Raum und Mterialien und Durchführung am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
Der Baustein zum Gefangenen-Dilemma soll die Teilnehmer/Teilnehmerinnen auf einer spielerischen Ebene ansprechen und damit die Diskussion an alltäglichen Beispielen eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschnitt (Zeit)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Gummibärchenexperiment 1(3 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Einleitung (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Spiel Gefangenendilemma (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Kurze Diskussionsrunde (5-10 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Transfer zum Alltag - Kleingruppen (Max. 10 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Lange Diskussionsrunde (15 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Gummibärchenexperiment 2 (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Ausblick (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Für	das	„Spiel	Gefangenendilemma“	müssen	2	zufällige	Stühle	des	Stuhlkreises	präpariert	werden.	Unter	die	Sitzfläche	werden	jeweils	ein	Umschlag	mit	„Beute“	und	ein	(Küchen)Messer	als	Tatwaffe,	zum	Beispiel	mit	Panzertape,	geklebt.	Ausdrucken	und	Schneiden	der	Vorlage	für	das	Gummibärchenexperiment.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Beim	Betreten	des	Raums	bekommt	jeder	Teilnehmer/	jede	Teilnehmerin	einen	Zettel	mit	der	Auswahlmöglichkeit	„2	Gummibärchen“	oder	„40	Gummibärchen“	.	Der	Zettel	wird	 von	jedem	Teilnehmer	/	jeder	Teilnehmerin	geheim	ausgefüllt	und	dann	in	eine	Wahlurne	gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 08. Minute - Spiel Gefangenendilemma. ==&lt;br /&gt;
Die	Teilnehmer/Teilnehmerinnen	sitzen	in	einem	Stuhlkreis.	Zwei	Leute	werden	ausgesucht,	das	Gefangenendilemma	wird	nachgestellt.	Dafür	werden	vor	Beginn	des	Bausteins	unter	2	zufälligen	Stühlen	im	Stuhlkreis	zum	einen	„Beute“	(Zum	Beispiel	Schokotaler	oder	Monopoly-Geld	in	Briefumschlag)	und	zum	anderen	eine	„Waffe“,	zum	Beispiel	ein	Küchenmesser,	geklebt.	Es	wird	eine	Polizeikontrolle	nachgespielt,	bei	der	die	Sachen	entdeckt	werden	und	es	kommt	zu	einer	Anklage	dieser	beiden	Personen.	Die	beiden	Angeklagten	spielen	das	Gefangenendilemma	durch	(inklusive	Richter,	Staatsanwalt	etc.).	Sie	können	sich	dabei	nicht	absprechen.	Der	jeweilige	Anwalt/	Die	jeweilige	Anwältin	wird	die	Angeklagten	auf	die	dominante	Strategie	aufmerksam	machen	(„Ich	kenne	den	Richter/	die	Richterin	schon	seit	Jahren.	Wenn	du	gestehst,	kommst	du	eigentlich	immer	am	besten	weg“).	Der	Angeklagte	schreibt	seine	Entscheidung	„leugnen“	oder	„gestehen“	auf	einen	Zettel.	Der	Rest	der	Teilnehmer	kann	den	Prozess	beobachten	und	darüber	diskutieren.	Am	Ende	wird	die	Aussage	der	Angeklagten	„leugnen“	oder	„gestehen“	vorgestellt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 13. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Das	Verhalten	der	beiden	Angeklagten	wird	mit	allen	Teilnehmern	gemeinsam	ausgewertet.	Fragen	zum	Leiten	der	Diskussion	können	hier	sein:	Was	ist	passiert?	Wie	haben	sich	beide	verhalten?	Wie	schwer	ist	euch	die	Entscheidung	gefallen?	Was	habt	ihr	euch	überlegt?	Wie	hat	euch	euer	Anwalt/eure	Anwältin	beeinflusst?	Welche	Beispiele	kennt	ihr	aus	eurem	Alltag,	die	sich	in	einem	Gefangenendilemma	darstellen	lassen	können?	(hier	besteht	die	Möglichkeit,	tiefer	auf	das	Beispiel	einzugehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 20. Minute - Transfer zum Alltag. ==&lt;br /&gt;
Bei	der	anschließenden	Diskussion	erfolgt	die	Einteilung	in	Gruppen	zufällig	durch	Ziehen	von	Karten	aus	einem	Kartenspiel.	Die	Einteilung	erfolgt	zum	Beispiel	in	Karo,	Herz,	Pik,	Kreuz.	In	jeder	Gruppe	muss	zusätzlich	jemand	ermittelt	werden,	der	das	Ergebnis	der	Kleingruppendiskussion	anschließend	in	großer	Runde	vorstellt	(Zum	Beispiel	alle,	die	ein	Ass	gezogen	haben).	Die	Anzahl	der	Karten	muss	vorher	natürlich	an	die	Anzahl	der	Teilnehmer	angepasst	werden.	Anschließend	werden	in	den	Klein-Gruppen	unterschiedliche	Themen	zum	Gefangenendilemma	(verstärkt	aus	dem	Alltag)	besprochen.	Jeder	Gruppe	sitzt	ein	Leiter	des	Bausteins	bei.	Die	Gruppenleiter	sollen	an	der	Diskussion	mitwirken,	diese	aber	nicht	leiten.	In	den	Gruppen	werden	jeweils	andere	Themengebiete	besprochen.	Den	Gruppen	werden	mehrere	Szenarien	vorgestellt,	von	denen	sie	sich	ein	Szenario	aussuchen	bzw.	selbst	ausdenken	können.	Die	Ergebnisse	der	Diskussion	sollen	zu	Papier	gebracht	werden	um	sie	anschließend	den	anderen	Gruppen	vorstellen	zu	können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse. ==&lt;br /&gt;
Ergebnisse	aus	den	Kleingruppen	werden	vorgestellt:	Jeder/Jede	stellt	in	einer	einminütigen	„elevator	speech“	die	Ergebnisse	aus	seiner	Gruppendiskussion	vor.	Erst	jetzt	wird	die	Theorie	des	Gefangenendilemmas	genau	erläutert.	Vorgestellt	werden	müssen:	Was	ist	die	dominante	Strategie?	Wie	kann	ich	das	Ergebnis	für	alle	optimieren?	(durch	Absprechen)	Anschließend	ist	Platz	für	eine	offene	Diskussion.	Leitfragen	können	sein:	Was	kann	ich	im	Alltag	anders	machen?	Wie	kann	ich	mein	eigenes	Leben	und	das	Leben	meiner	Mitmenschen	verbessern?	Kennt	Ihr	noch	andere	Beispiele?	Habt	ihr	solche	Fälle	schon	selbst	erlebt?	…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 50. Minute - zweite Runde Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Die	Zettel	des	ersten	Gummibärchenexperiments	werden	ausgewertet	und	vorgestellt.	Gummibärchen	werden	eventuell	ausgeteilt	(wenn	bestes	Ergebnis	bereits	erzielt).	Ansonsten	wird	das	Experiment	erneut	durchgeführt.	Diesmal	sind	Absprachen	möglich.	Die	beiden	Durchführungen	können	(je	nach	übriger	Zeit)	mit	einem	Balkendiagramm	an	der	Tafel	ausgewertet	werden.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 55. Minute - Abschlussrunde ==&lt;br /&gt;
Die	Auswertung	des	Gummibärchenexperiments	soll	nochmal	den	Bogen	zum	Alltag	schaffen	und	die	Teilnehmer/Teilnehmerinnen	dazu	ermutigen,	im	Alltag	häufiger	über	ihr	eigenes	Verhalten,	aber	auch	das	ihrer	Mitmenschen,	nachzudenken	und	gegebenenfalls	auch	zu	kommunizieren.	&lt;br /&gt;
Mögliche Frage: Was nehmt ihr aus dem Seminar heute mit in euren Alltag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Die Spiele sind in der ersten Durchführung beide sehr gut angekommen. Für die Gruppendiskussion können eigenen Beispiele und Themen ausgesucht werden. Aktuelle Ereignisse können gut eingebunden werden, falls sie mit dem Gefangenendilemma in Verbindug stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich relativ unflexibel. Die Spiele und die Gruppendiskussionen benötigen Zeit. Bei den Diskussionen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Diskussion sich am Thema orientiert und nicht ausufert. Dort kann schnell viel Zeit verloren gehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
*Kartensets	für	das	Einteilen	in	die	Kleingruppen	&lt;br /&gt;
*Eieruhr	zum	Stoppen	der	„elevator	speeches“	&lt;br /&gt;
*Farbige	Kreide	(*optional	für	Arbeit	an	der	Tafel)	&lt;br /&gt;
*Schokogeld/Esspapier/Monopolygeld	als	„Beute“	2	&lt;br /&gt;
*(Küchen)Messer	als	„Tatwaffe“	&lt;br /&gt;
*Panzertape	zum	Befestigen	des	Geldes	und	der	Messer	unter	den	Stühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Erren,	T.	C.,	Shaw,	D.	M.,	&amp;amp;	Morfeld,	P.	(2016).	Analyzing	the	publish-or-perish	paradigm	with	game	theory:	the	prisoner’s	dilemma	and	a	possible	escape.	Science	and	engineering	ethics,	22(5),	1431-1446.	(PDF-Version von Tutoren erhaltbar)&lt;br /&gt;
* Zandvoort, H. (2009, November). Engineering education for a sustainable, just and peaceful society. In Presentation held at the TEK sustainable development seminar (Vol. 19). (PDF-Version von Tutoren erhaltbar)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Gefangenendilemma</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8548</id>
		<title>Baukasten:Das Gefangenendilemma</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8548"/>
				<updated>2017-02-24T23:17:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Gefangenendilemma: /* Vorbereitung für die Moderation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Gefangenendilemma =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
Gefangenendilemma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|mini|Sobald wir wissen wie wir das Bild ändern können, werden die kleinen tapferen Kriegerlein den Triceratops verscheucht haben und werden Platz für ein passenderes Motiv machen!]]Das Gefangenendilemma ist wenigen Menschen bekannt obwohl es eigentlich jeden betrifft oder zumindest leicht treffen kann. Es beschreibt den Fall, dass zwei oder mehr Personen für sich selbst die optimale Entscheidung treffen, eine gemeinsame Entscheidung für alle Beteiligten jedoch eine bessere bzw. eine &amp;quot;sozial optimale&amp;quot; Lösung darstellt. Die Aufgabe dieses Bausteins soll es sein, den Teilnehmer_Innen ein Verständnis für diese Art von Dilemmata zu vermitteln und darauf aufbauend Möglichkeiten zu entwickeln diese zu überkommen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Durchführung von kleinen sozialen Experimenten, zum einem weil sich die Thematik dafür anbietet und zum anderen um den Teilnehmer_Innen die Thematik besonders nahe zu bringen. Da das Thema wissenschaftlich besonders in der Spieltheorie bekannt ist, kann ein spielerischer Ansatz bei der Herangehensweise an die Problematik durchaus zielführend und wissenschaftlich sein. Wichtig ist und vor allem einen guten &amp;quot;Aha&amp;quot;-Moment zu schaffen, die Teilnehmer_Innen für die Thematik zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, wie sie sich mit solchen Problemen entsprechend auseinandersetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Wie wirkt sich die Problematik des Gefangenendilemmas auf die ökologischen und sozialen Probleme unserer Welt aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Interaktiv, soziales Experiment, Erarbeitung in Gruppen, Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Persepektivübernahme''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenzen zur Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Partizipation'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Unterstützung anderer'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung der Lernziele. Bitte analog zu den [[TUB:Seminar:Lernziele|Lernzielen des Seminars]] formulieren, so dass diese an die spezifischen Inhalte eures Bausteins angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* ''kooperativ''&lt;br /&gt;
* ''faktenorientiert''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
* ''soziales Experiment''&lt;br /&gt;
* ''Diskussion''&lt;br /&gt;
* ''Erarbeitung von Wissen in Gruppenarbeit''&lt;br /&gt;
* Blabla&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Wie viele Menschen sollten mindestens teilnehmen? 8 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie viele können maximal teilnehmen? 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
60 Minuten können befüllt werden, zeitlich sehr flexibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Lehrmaterial für Gruppenarbeit, Tafel, Augenbinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Ursprungsversion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Welche Qualität hat der Baustein? Vorlage &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedarf es einer Überarbeitung? Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Siehe Vorbereitung im Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Die Zettel für das Gummibärchenexperiment sollten vor Beginn ausgefüllt sein. Dafür müssen alle Teilnehmenden PÜNKTLICH sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Materialien und Räume notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
Der Baustein zum Gefangenen-Dilemma soll die Teilnehmer/Teilnehmerinnen auf einer spielerischen Ebene ansprechen und damit die Diskussion an alltäglichen Beispielen eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschnitt (Zeit)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Gummibärchenexperiment 1(3 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Einleitung (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Spiel Gefangenendilemma (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Kurze Diskussionsrunde (5-10 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Transfer zum Alltag - Kleingruppen (Max. 10 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Lange Diskussionsrunde (15 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Gummibärchenexperiment 2 (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Ausblick (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Für	das	„Spiel	Gefangenendilemma“	müssen	2	zufällige	Stühle	des	Stuhlkreises	präpariert	werden.	Unter	die	Sitzfläche	werden	jeweils	ein	Umschlag	mit	„Beute“	und	ein	(Küchen)Messer	als	Tatwaffe,	zum	Beispiel	mit	Panzertape,	geklebt.	Ausdrucken	und	Schneiden	der	Vorlage	für	das	Gummibärchenexperiment.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Beim	Betreten	des	Raums	bekommt	jeder	Teilnehmer/	jede	Teilnehmerin	einen	Zettel	mit	der	Auswahlmöglichkeit	„2	Gummibärchen“	oder	„40	Gummibärchen“	.	Der	Zettel	wird	 von	jedem	Teilnehmer	/	jeder	Teilnehmerin	geheim	ausgefüllt	und	dann	in	eine	Wahlurne	gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 08. Minute - Spiel Gefangenendilemma. ==&lt;br /&gt;
Die	Teilnehmer/Teilnehmerinnen	sitzen	in	einem	Stuhlkreis.	Zwei	Leute	werden	ausgesucht,	das	Gefangenendilemma	wird	nachgestellt.	Dafür	werden	vor	Beginn	des	Bausteins	unter	2	zufälligen	Stühlen	im	Stuhlkreis	zum	einen	„Beute“	(Zum	Beispiel	Schokotaler	oder	Monopoly-Geld	in	Briefumschlag)	und	zum	anderen	eine	„Waffe“,	zum	Beispiel	ein	Küchenmesser,	geklebt.	Es	wird	eine	Polizeikontrolle	nachgespielt,	bei	der	die	Sachen	entdeckt	werden	und	es	kommt	zu	einer	Anklage	dieser	beiden	Personen.	Die	beiden	Angeklagten	spielen	das	Gefangenendilemma	durch	(inklusive	Richter,	Staatsanwalt	etc.).	Sie	können	sich	dabei	nicht	absprechen.	Der	jeweilige	Anwalt/	Die	jeweilige	Anwältin	wird	die	Angeklagten	auf	die	dominante	Strategie	aufmerksam	machen	(„Ich	kenne	den	Richter/	die	Richterin	schon	seit	Jahren.	Wenn	du	gestehst,	kommst	du	eigentlich	immer	am	besten	weg“).	Der	Angeklagte	schreibt	seine	Entscheidung	„leugnen“	oder	„gestehen“	auf	einen	Zettel.	Der	Rest	der	Teilnehmer	kann	den	Prozess	beobachten	und	darüber	diskutieren.	Am	Ende	wird	die	Aussage	der	Angeklagten	„leugnen“	oder	„gestehen“	vorgestellt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 13. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Das	Verhalten	der	beiden	Angeklagten	wird	mit	allen	Teilnehmern	gemeinsam	ausgewertet.	Fragen	zum	Leiten	der	Diskussion	können	hier	sein:	Was	ist	passiert?	Wie	haben	sich	beide	verhalten?	Wie	schwer	ist	euch	die	Entscheidung	gefallen?	Was	habt	ihr	euch	überlegt?	Wie	hat	euch	euer	Anwalt/eure	Anwältin	beeinflusst?	Welche	Beispiele	kennt	ihr	aus	eurem	Alltag,	die	sich	in	einem	Gefangenendilemma	darstellen	lassen	können?	(hier	besteht	die	Möglichkeit,	tiefer	auf	das	Beispiel	einzugehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 20. Minute - Transfer zum Alltag. ==&lt;br /&gt;
Bei	der	anschließenden	Diskussion	erfolgt	die	Einteilung	in	Gruppen	zufällig	durch	Ziehen	von	Karten	aus	einem	Kartenspiel.	Die	Einteilung	erfolgt	zum	Beispiel	in	Karo,	Herz,	Pik,	Kreuz.	In	jeder	Gruppe	muss	zusätzlich	jemand	ermittelt	werden,	der	das	Ergebnis	der	Kleingruppendiskussion	anschließend	in	großer	Runde	vorstellt	(Zum	Beispiel	alle,	die	ein	Ass	gezogen	haben).	Die	Anzahl	der	Karten	muss	vorher	natürlich	an	die	Anzahl	der	Teilnehmer	angepasst	werden.	Anschließend	werden	in	den	Klein-Gruppen	unterschiedliche	Themen	zum	Gefangenendilemma	(verstärkt	aus	dem	Alltag)	besprochen.	Jeder	Gruppe	sitzt	ein	Leiter	des	Bausteins	bei.	Die	Gruppenleiter	sollen	an	der	Diskussion	mitwirken,	diese	aber	nicht	leiten.	In	den	Gruppen	werden	jeweils	andere	Themengebiete	besprochen.	Den	Gruppen	werden	mehrere	Szenarien	vorgestellt,	von	denen	sie	sich	ein	Szenario	aussuchen	bzw.	selbst	ausdenken	können.	Die	Ergebnisse	der	Diskussion	sollen	zu	Papier	gebracht	werden	um	sie	anschließend	den	anderen	Gruppen	vorstellen	zu	können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse. ==&lt;br /&gt;
Ergebnisse	aus	den	Kleingruppen	werden	vorgestellt:	Jeder/Jede	stellt	in	einer	einminütigen	„elevator	speech“	die	Ergebnisse	aus	seiner	Gruppendiskussion	vor.	Erst	jetzt	wird	die	Theorie	des	Gefangenendilemmas	genau	erläutert.	Vorgestellt	werden	müssen:	Was	ist	die	dominante	Strategie?	Wie	kann	ich	das	Ergebnis	für	alle	optimieren?	(durch	Absprechen)	Anschließend	ist	Platz	für	eine	offene	Diskussion.	Leitfragen	können	sein:	Was	kann	ich	im	Alltag	anders	machen?	Wie	kann	ich	mein	eigenes	Leben	und	das	Leben	meiner	Mitmenschen	verbessern?	Kennt	Ihr	noch	andere	Beispiele?	Habt	ihr	solche	Fälle	schon	selbst	erlebt?	…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 50. Minute - zweite Runde Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Die	Zettel	des	ersten	Gummibärchenexperiments	werden	ausgewertet	und	vorgestellt.	Gummibärchen	werden	eventuell	ausgeteilt	(wenn	bestes	Ergebnis	bereits	erzielt).	Ansonsten	wird	das	Experiment	erneut	durchgeführt.	Diesmal	sind	Absprachen	möglich.	Die	beiden	Durchführungen	können	(je	nach	übriger	Zeit)	mit	einem	Balkendiagramm	an	der	Tafel	ausgewertet	werden.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 55. Minute - Abschlussrunde ==&lt;br /&gt;
Die	Auswertung	des	Gummibärchenexperiments	soll	nochmal	den	Bogen	zum	Alltag	schaffen	und	die	Teilnehmer/Teilnehmerinnen	dazu	ermutigen,	im	Alltag	häufiger	über	ihr	eigenes	Verhalten,	aber	auch	das	ihrer	Mitmenschen,	nachzudenken	und	gegebenenfalls	auch	zu	kommunizieren.	&lt;br /&gt;
Mögliche Frage: Was nehmt ihr aus dem Seminar heute mit in euren Alltag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Die Spiele sind in der ersten Durchführung beide sehr gut angekommen. Für die Gruppendiskussion können eigenen Beispiele und Themen ausgesucht werden. Aktuelle Ereignisse können gut eingebunden werden, falls sie mit dem Gefangenendilemma in Verbindug stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich relativ unflexibel. Die Spiele und die Gruppendiskussionen benötigen Zeit. Bei den Diskussionen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Diskussion sich am Thema orientiert und nicht ausufert. Dort kann schnell viel Zeit verloren gehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
*Kartensets	für	das	Einteilen	in	die	Kleingruppen	&lt;br /&gt;
*Eieruhr	zum	Stoppen	der	„elevator	speeches“	&lt;br /&gt;
*Farbige	Kreide	(*optional	für	Arbeit	an	der	Tafel)	&lt;br /&gt;
*Schokogeld/Esspapier/Monopolygeld	als	„Beute“	2	&lt;br /&gt;
*(Küchen)Messer	als	„Tatwaffe“	&lt;br /&gt;
*Panzertape	zum	Befestigen	des	Geldes	und	der	Messer	unter	den	Stühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Erren,	T.	C.,	Shaw,	D.	M.,	&amp;amp;	Morfeld,	P.	(2016).	Analyzing	the	publish-or-perish	paradigm	with	game	theory:	the	prisoner’s	dilemma	and	a	possible	escape.	Science	and	engineering	ethics,	22(5),	1431-1446.	(PDF-Version von Tutoren erhaltbar)&lt;br /&gt;
* Zandvoort, H. (2009, November). Engineering education for a sustainable, just and peaceful society. In Presentation held at the TEK sustainable development seminar (Vol. 19). (PDF-Version von Tutoren erhaltbar)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Gefangenendilemma</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8547</id>
		<title>Baukasten:Das Gefangenendilemma</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8547"/>
				<updated>2017-02-24T23:17:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Gefangenendilemma: /* Vorbereitung für die Teilnehmenden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Gefangenendilemma =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
Gefangenendilemma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|mini|Sobald wir wissen wie wir das Bild ändern können, werden die kleinen tapferen Kriegerlein den Triceratops verscheucht haben und werden Platz für ein passenderes Motiv machen!]]Das Gefangenendilemma ist wenigen Menschen bekannt obwohl es eigentlich jeden betrifft oder zumindest leicht treffen kann. Es beschreibt den Fall, dass zwei oder mehr Personen für sich selbst die optimale Entscheidung treffen, eine gemeinsame Entscheidung für alle Beteiligten jedoch eine bessere bzw. eine &amp;quot;sozial optimale&amp;quot; Lösung darstellt. Die Aufgabe dieses Bausteins soll es sein, den Teilnehmer_Innen ein Verständnis für diese Art von Dilemmata zu vermitteln und darauf aufbauend Möglichkeiten zu entwickeln diese zu überkommen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Durchführung von kleinen sozialen Experimenten, zum einem weil sich die Thematik dafür anbietet und zum anderen um den Teilnehmer_Innen die Thematik besonders nahe zu bringen. Da das Thema wissenschaftlich besonders in der Spieltheorie bekannt ist, kann ein spielerischer Ansatz bei der Herangehensweise an die Problematik durchaus zielführend und wissenschaftlich sein. Wichtig ist und vor allem einen guten &amp;quot;Aha&amp;quot;-Moment zu schaffen, die Teilnehmer_Innen für die Thematik zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, wie sie sich mit solchen Problemen entsprechend auseinandersetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Wie wirkt sich die Problematik des Gefangenendilemmas auf die ökologischen und sozialen Probleme unserer Welt aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Interaktiv, soziales Experiment, Erarbeitung in Gruppen, Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Persepektivübernahme''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenzen zur Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Partizipation'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Unterstützung anderer'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung der Lernziele. Bitte analog zu den [[TUB:Seminar:Lernziele|Lernzielen des Seminars]] formulieren, so dass diese an die spezifischen Inhalte eures Bausteins angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* ''kooperativ''&lt;br /&gt;
* ''faktenorientiert''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
* ''soziales Experiment''&lt;br /&gt;
* ''Diskussion''&lt;br /&gt;
* ''Erarbeitung von Wissen in Gruppenarbeit''&lt;br /&gt;
* Blabla&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Wie viele Menschen sollten mindestens teilnehmen? 8 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie viele können maximal teilnehmen? 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
60 Minuten können befüllt werden, zeitlich sehr flexibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Lehrmaterial für Gruppenarbeit, Tafel, Augenbinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Ursprungsversion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Welche Qualität hat der Baustein? Vorlage &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedarf es einer Überarbeitung? Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung von der Moderation erwartet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Die Zettel für das Gummibärchenexperiment sollten vor Beginn ausgefüllt sein. Dafür müssen alle Teilnehmenden PÜNKTLICH sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Materialien und Räume notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
Der Baustein zum Gefangenen-Dilemma soll die Teilnehmer/Teilnehmerinnen auf einer spielerischen Ebene ansprechen und damit die Diskussion an alltäglichen Beispielen eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschnitt (Zeit)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Gummibärchenexperiment 1(3 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Einleitung (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Spiel Gefangenendilemma (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Kurze Diskussionsrunde (5-10 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Transfer zum Alltag - Kleingruppen (Max. 10 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Lange Diskussionsrunde (15 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Gummibärchenexperiment 2 (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Ausblick (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Für	das	„Spiel	Gefangenendilemma“	müssen	2	zufällige	Stühle	des	Stuhlkreises	präpariert	werden.	Unter	die	Sitzfläche	werden	jeweils	ein	Umschlag	mit	„Beute“	und	ein	(Küchen)Messer	als	Tatwaffe,	zum	Beispiel	mit	Panzertape,	geklebt.	Ausdrucken	und	Schneiden	der	Vorlage	für	das	Gummibärchenexperiment.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Beim	Betreten	des	Raums	bekommt	jeder	Teilnehmer/	jede	Teilnehmerin	einen	Zettel	mit	der	Auswahlmöglichkeit	„2	Gummibärchen“	oder	„40	Gummibärchen“	.	Der	Zettel	wird	 von	jedem	Teilnehmer	/	jeder	Teilnehmerin	geheim	ausgefüllt	und	dann	in	eine	Wahlurne	gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 08. Minute - Spiel Gefangenendilemma. ==&lt;br /&gt;
Die	Teilnehmer/Teilnehmerinnen	sitzen	in	einem	Stuhlkreis.	Zwei	Leute	werden	ausgesucht,	das	Gefangenendilemma	wird	nachgestellt.	Dafür	werden	vor	Beginn	des	Bausteins	unter	2	zufälligen	Stühlen	im	Stuhlkreis	zum	einen	„Beute“	(Zum	Beispiel	Schokotaler	oder	Monopoly-Geld	in	Briefumschlag)	und	zum	anderen	eine	„Waffe“,	zum	Beispiel	ein	Küchenmesser,	geklebt.	Es	wird	eine	Polizeikontrolle	nachgespielt,	bei	der	die	Sachen	entdeckt	werden	und	es	kommt	zu	einer	Anklage	dieser	beiden	Personen.	Die	beiden	Angeklagten	spielen	das	Gefangenendilemma	durch	(inklusive	Richter,	Staatsanwalt	etc.).	Sie	können	sich	dabei	nicht	absprechen.	Der	jeweilige	Anwalt/	Die	jeweilige	Anwältin	wird	die	Angeklagten	auf	die	dominante	Strategie	aufmerksam	machen	(„Ich	kenne	den	Richter/	die	Richterin	schon	seit	Jahren.	Wenn	du	gestehst,	kommst	du	eigentlich	immer	am	besten	weg“).	Der	Angeklagte	schreibt	seine	Entscheidung	„leugnen“	oder	„gestehen“	auf	einen	Zettel.	Der	Rest	der	Teilnehmer	kann	den	Prozess	beobachten	und	darüber	diskutieren.	Am	Ende	wird	die	Aussage	der	Angeklagten	„leugnen“	oder	„gestehen“	vorgestellt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 13. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Das	Verhalten	der	beiden	Angeklagten	wird	mit	allen	Teilnehmern	gemeinsam	ausgewertet.	Fragen	zum	Leiten	der	Diskussion	können	hier	sein:	Was	ist	passiert?	Wie	haben	sich	beide	verhalten?	Wie	schwer	ist	euch	die	Entscheidung	gefallen?	Was	habt	ihr	euch	überlegt?	Wie	hat	euch	euer	Anwalt/eure	Anwältin	beeinflusst?	Welche	Beispiele	kennt	ihr	aus	eurem	Alltag,	die	sich	in	einem	Gefangenendilemma	darstellen	lassen	können?	(hier	besteht	die	Möglichkeit,	tiefer	auf	das	Beispiel	einzugehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 20. Minute - Transfer zum Alltag. ==&lt;br /&gt;
Bei	der	anschließenden	Diskussion	erfolgt	die	Einteilung	in	Gruppen	zufällig	durch	Ziehen	von	Karten	aus	einem	Kartenspiel.	Die	Einteilung	erfolgt	zum	Beispiel	in	Karo,	Herz,	Pik,	Kreuz.	In	jeder	Gruppe	muss	zusätzlich	jemand	ermittelt	werden,	der	das	Ergebnis	der	Kleingruppendiskussion	anschließend	in	großer	Runde	vorstellt	(Zum	Beispiel	alle,	die	ein	Ass	gezogen	haben).	Die	Anzahl	der	Karten	muss	vorher	natürlich	an	die	Anzahl	der	Teilnehmer	angepasst	werden.	Anschließend	werden	in	den	Klein-Gruppen	unterschiedliche	Themen	zum	Gefangenendilemma	(verstärkt	aus	dem	Alltag)	besprochen.	Jeder	Gruppe	sitzt	ein	Leiter	des	Bausteins	bei.	Die	Gruppenleiter	sollen	an	der	Diskussion	mitwirken,	diese	aber	nicht	leiten.	In	den	Gruppen	werden	jeweils	andere	Themengebiete	besprochen.	Den	Gruppen	werden	mehrere	Szenarien	vorgestellt,	von	denen	sie	sich	ein	Szenario	aussuchen	bzw.	selbst	ausdenken	können.	Die	Ergebnisse	der	Diskussion	sollen	zu	Papier	gebracht	werden	um	sie	anschließend	den	anderen	Gruppen	vorstellen	zu	können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse. ==&lt;br /&gt;
Ergebnisse	aus	den	Kleingruppen	werden	vorgestellt:	Jeder/Jede	stellt	in	einer	einminütigen	„elevator	speech“	die	Ergebnisse	aus	seiner	Gruppendiskussion	vor.	Erst	jetzt	wird	die	Theorie	des	Gefangenendilemmas	genau	erläutert.	Vorgestellt	werden	müssen:	Was	ist	die	dominante	Strategie?	Wie	kann	ich	das	Ergebnis	für	alle	optimieren?	(durch	Absprechen)	Anschließend	ist	Platz	für	eine	offene	Diskussion.	Leitfragen	können	sein:	Was	kann	ich	im	Alltag	anders	machen?	Wie	kann	ich	mein	eigenes	Leben	und	das	Leben	meiner	Mitmenschen	verbessern?	Kennt	Ihr	noch	andere	Beispiele?	Habt	ihr	solche	Fälle	schon	selbst	erlebt?	…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 50. Minute - zweite Runde Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Die	Zettel	des	ersten	Gummibärchenexperiments	werden	ausgewertet	und	vorgestellt.	Gummibärchen	werden	eventuell	ausgeteilt	(wenn	bestes	Ergebnis	bereits	erzielt).	Ansonsten	wird	das	Experiment	erneut	durchgeführt.	Diesmal	sind	Absprachen	möglich.	Die	beiden	Durchführungen	können	(je	nach	übriger	Zeit)	mit	einem	Balkendiagramm	an	der	Tafel	ausgewertet	werden.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 55. Minute - Abschlussrunde ==&lt;br /&gt;
Die	Auswertung	des	Gummibärchenexperiments	soll	nochmal	den	Bogen	zum	Alltag	schaffen	und	die	Teilnehmer/Teilnehmerinnen	dazu	ermutigen,	im	Alltag	häufiger	über	ihr	eigenes	Verhalten,	aber	auch	das	ihrer	Mitmenschen,	nachzudenken	und	gegebenenfalls	auch	zu	kommunizieren.	&lt;br /&gt;
Mögliche Frage: Was nehmt ihr aus dem Seminar heute mit in euren Alltag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Die Spiele sind in der ersten Durchführung beide sehr gut angekommen. Für die Gruppendiskussion können eigenen Beispiele und Themen ausgesucht werden. Aktuelle Ereignisse können gut eingebunden werden, falls sie mit dem Gefangenendilemma in Verbindug stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich relativ unflexibel. Die Spiele und die Gruppendiskussionen benötigen Zeit. Bei den Diskussionen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Diskussion sich am Thema orientiert und nicht ausufert. Dort kann schnell viel Zeit verloren gehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
*Kartensets	für	das	Einteilen	in	die	Kleingruppen	&lt;br /&gt;
*Eieruhr	zum	Stoppen	der	„elevator	speeches“	&lt;br /&gt;
*Farbige	Kreide	(*optional	für	Arbeit	an	der	Tafel)	&lt;br /&gt;
*Schokogeld/Esspapier/Monopolygeld	als	„Beute“	2	&lt;br /&gt;
*(Küchen)Messer	als	„Tatwaffe“	&lt;br /&gt;
*Panzertape	zum	Befestigen	des	Geldes	und	der	Messer	unter	den	Stühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Erren,	T.	C.,	Shaw,	D.	M.,	&amp;amp;	Morfeld,	P.	(2016).	Analyzing	the	publish-or-perish	paradigm	with	game	theory:	the	prisoner’s	dilemma	and	a	possible	escape.	Science	and	engineering	ethics,	22(5),	1431-1446.	(PDF-Version von Tutoren erhaltbar)&lt;br /&gt;
* Zandvoort, H. (2009, November). Engineering education for a sustainable, just and peaceful society. In Presentation held at the TEK sustainable development seminar (Vol. 19). (PDF-Version von Tutoren erhaltbar)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Gefangenendilemma</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8546</id>
		<title>Baukasten:Das Gefangenendilemma</title>
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				<updated>2017-02-24T23:16:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Gefangenendilemma: /* Literaturhinweise und Quellen. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Gefangenendilemma =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
Gefangenendilemma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|mini|Sobald wir wissen wie wir das Bild ändern können, werden die kleinen tapferen Kriegerlein den Triceratops verscheucht haben und werden Platz für ein passenderes Motiv machen!]]Das Gefangenendilemma ist wenigen Menschen bekannt obwohl es eigentlich jeden betrifft oder zumindest leicht treffen kann. Es beschreibt den Fall, dass zwei oder mehr Personen für sich selbst die optimale Entscheidung treffen, eine gemeinsame Entscheidung für alle Beteiligten jedoch eine bessere bzw. eine &amp;quot;sozial optimale&amp;quot; Lösung darstellt. Die Aufgabe dieses Bausteins soll es sein, den Teilnehmer_Innen ein Verständnis für diese Art von Dilemmata zu vermitteln und darauf aufbauend Möglichkeiten zu entwickeln diese zu überkommen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Durchführung von kleinen sozialen Experimenten, zum einem weil sich die Thematik dafür anbietet und zum anderen um den Teilnehmer_Innen die Thematik besonders nahe zu bringen. Da das Thema wissenschaftlich besonders in der Spieltheorie bekannt ist, kann ein spielerischer Ansatz bei der Herangehensweise an die Problematik durchaus zielführend und wissenschaftlich sein. Wichtig ist und vor allem einen guten &amp;quot;Aha&amp;quot;-Moment zu schaffen, die Teilnehmer_Innen für die Thematik zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, wie sie sich mit solchen Problemen entsprechend auseinandersetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Wie wirkt sich die Problematik des Gefangenendilemmas auf die ökologischen und sozialen Probleme unserer Welt aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Interaktiv, soziales Experiment, Erarbeitung in Gruppen, Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Persepektivübernahme''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenzen zur Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Partizipation'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Unterstützung anderer'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung der Lernziele. Bitte analog zu den [[TUB:Seminar:Lernziele|Lernzielen des Seminars]] formulieren, so dass diese an die spezifischen Inhalte eures Bausteins angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* ''kooperativ''&lt;br /&gt;
* ''faktenorientiert''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
* ''soziales Experiment''&lt;br /&gt;
* ''Diskussion''&lt;br /&gt;
* ''Erarbeitung von Wissen in Gruppenarbeit''&lt;br /&gt;
* Blabla&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Wie viele Menschen sollten mindestens teilnehmen? 8 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie viele können maximal teilnehmen? 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
60 Minuten können befüllt werden, zeitlich sehr flexibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Lehrmaterial für Gruppenarbeit, Tafel, Augenbinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Ursprungsversion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Welche Qualität hat der Baustein? Vorlage &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedarf es einer Überarbeitung? Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung von der Moderation erwartet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung seitens der Teilnehmenden notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Materialien und Räume notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
Der Baustein zum Gefangenen-Dilemma soll die Teilnehmer/Teilnehmerinnen auf einer spielerischen Ebene ansprechen und damit die Diskussion an alltäglichen Beispielen eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschnitt (Zeit)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Gummibärchenexperiment 1(3 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Einleitung (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Spiel Gefangenendilemma (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Kurze Diskussionsrunde (5-10 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Transfer zum Alltag - Kleingruppen (Max. 10 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Lange Diskussionsrunde (15 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Gummibärchenexperiment 2 (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Ausblick (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Für	das	„Spiel	Gefangenendilemma“	müssen	2	zufällige	Stühle	des	Stuhlkreises	präpariert	werden.	Unter	die	Sitzfläche	werden	jeweils	ein	Umschlag	mit	„Beute“	und	ein	(Küchen)Messer	als	Tatwaffe,	zum	Beispiel	mit	Panzertape,	geklebt.	Ausdrucken	und	Schneiden	der	Vorlage	für	das	Gummibärchenexperiment.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Beim	Betreten	des	Raums	bekommt	jeder	Teilnehmer/	jede	Teilnehmerin	einen	Zettel	mit	der	Auswahlmöglichkeit	„2	Gummibärchen“	oder	„40	Gummibärchen“	.	Der	Zettel	wird	 von	jedem	Teilnehmer	/	jeder	Teilnehmerin	geheim	ausgefüllt	und	dann	in	eine	Wahlurne	gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 08. Minute - Spiel Gefangenendilemma. ==&lt;br /&gt;
Die	Teilnehmer/Teilnehmerinnen	sitzen	in	einem	Stuhlkreis.	Zwei	Leute	werden	ausgesucht,	das	Gefangenendilemma	wird	nachgestellt.	Dafür	werden	vor	Beginn	des	Bausteins	unter	2	zufälligen	Stühlen	im	Stuhlkreis	zum	einen	„Beute“	(Zum	Beispiel	Schokotaler	oder	Monopoly-Geld	in	Briefumschlag)	und	zum	anderen	eine	„Waffe“,	zum	Beispiel	ein	Küchenmesser,	geklebt.	Es	wird	eine	Polizeikontrolle	nachgespielt,	bei	der	die	Sachen	entdeckt	werden	und	es	kommt	zu	einer	Anklage	dieser	beiden	Personen.	Die	beiden	Angeklagten	spielen	das	Gefangenendilemma	durch	(inklusive	Richter,	Staatsanwalt	etc.).	Sie	können	sich	dabei	nicht	absprechen.	Der	jeweilige	Anwalt/	Die	jeweilige	Anwältin	wird	die	Angeklagten	auf	die	dominante	Strategie	aufmerksam	machen	(„Ich	kenne	den	Richter/	die	Richterin	schon	seit	Jahren.	Wenn	du	gestehst,	kommst	du	eigentlich	immer	am	besten	weg“).	Der	Angeklagte	schreibt	seine	Entscheidung	„leugnen“	oder	„gestehen“	auf	einen	Zettel.	Der	Rest	der	Teilnehmer	kann	den	Prozess	beobachten	und	darüber	diskutieren.	Am	Ende	wird	die	Aussage	der	Angeklagten	„leugnen“	oder	„gestehen“	vorgestellt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 13. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Das	Verhalten	der	beiden	Angeklagten	wird	mit	allen	Teilnehmern	gemeinsam	ausgewertet.	Fragen	zum	Leiten	der	Diskussion	können	hier	sein:	Was	ist	passiert?	Wie	haben	sich	beide	verhalten?	Wie	schwer	ist	euch	die	Entscheidung	gefallen?	Was	habt	ihr	euch	überlegt?	Wie	hat	euch	euer	Anwalt/eure	Anwältin	beeinflusst?	Welche	Beispiele	kennt	ihr	aus	eurem	Alltag,	die	sich	in	einem	Gefangenendilemma	darstellen	lassen	können?	(hier	besteht	die	Möglichkeit,	tiefer	auf	das	Beispiel	einzugehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 20. Minute - Transfer zum Alltag. ==&lt;br /&gt;
Bei	der	anschließenden	Diskussion	erfolgt	die	Einteilung	in	Gruppen	zufällig	durch	Ziehen	von	Karten	aus	einem	Kartenspiel.	Die	Einteilung	erfolgt	zum	Beispiel	in	Karo,	Herz,	Pik,	Kreuz.	In	jeder	Gruppe	muss	zusätzlich	jemand	ermittelt	werden,	der	das	Ergebnis	der	Kleingruppendiskussion	anschließend	in	großer	Runde	vorstellt	(Zum	Beispiel	alle,	die	ein	Ass	gezogen	haben).	Die	Anzahl	der	Karten	muss	vorher	natürlich	an	die	Anzahl	der	Teilnehmer	angepasst	werden.	Anschließend	werden	in	den	Klein-Gruppen	unterschiedliche	Themen	zum	Gefangenendilemma	(verstärkt	aus	dem	Alltag)	besprochen.	Jeder	Gruppe	sitzt	ein	Leiter	des	Bausteins	bei.	Die	Gruppenleiter	sollen	an	der	Diskussion	mitwirken,	diese	aber	nicht	leiten.	In	den	Gruppen	werden	jeweils	andere	Themengebiete	besprochen.	Den	Gruppen	werden	mehrere	Szenarien	vorgestellt,	von	denen	sie	sich	ein	Szenario	aussuchen	bzw.	selbst	ausdenken	können.	Die	Ergebnisse	der	Diskussion	sollen	zu	Papier	gebracht	werden	um	sie	anschließend	den	anderen	Gruppen	vorstellen	zu	können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse. ==&lt;br /&gt;
Ergebnisse	aus	den	Kleingruppen	werden	vorgestellt:	Jeder/Jede	stellt	in	einer	einminütigen	„elevator	speech“	die	Ergebnisse	aus	seiner	Gruppendiskussion	vor.	Erst	jetzt	wird	die	Theorie	des	Gefangenendilemmas	genau	erläutert.	Vorgestellt	werden	müssen:	Was	ist	die	dominante	Strategie?	Wie	kann	ich	das	Ergebnis	für	alle	optimieren?	(durch	Absprechen)	Anschließend	ist	Platz	für	eine	offene	Diskussion.	Leitfragen	können	sein:	Was	kann	ich	im	Alltag	anders	machen?	Wie	kann	ich	mein	eigenes	Leben	und	das	Leben	meiner	Mitmenschen	verbessern?	Kennt	Ihr	noch	andere	Beispiele?	Habt	ihr	solche	Fälle	schon	selbst	erlebt?	…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 50. Minute - zweite Runde Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Die	Zettel	des	ersten	Gummibärchenexperiments	werden	ausgewertet	und	vorgestellt.	Gummibärchen	werden	eventuell	ausgeteilt	(wenn	bestes	Ergebnis	bereits	erzielt).	Ansonsten	wird	das	Experiment	erneut	durchgeführt.	Diesmal	sind	Absprachen	möglich.	Die	beiden	Durchführungen	können	(je	nach	übriger	Zeit)	mit	einem	Balkendiagramm	an	der	Tafel	ausgewertet	werden.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 55. Minute - Abschlussrunde ==&lt;br /&gt;
Die	Auswertung	des	Gummibärchenexperiments	soll	nochmal	den	Bogen	zum	Alltag	schaffen	und	die	Teilnehmer/Teilnehmerinnen	dazu	ermutigen,	im	Alltag	häufiger	über	ihr	eigenes	Verhalten,	aber	auch	das	ihrer	Mitmenschen,	nachzudenken	und	gegebenenfalls	auch	zu	kommunizieren.	&lt;br /&gt;
Mögliche Frage: Was nehmt ihr aus dem Seminar heute mit in euren Alltag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Die Spiele sind in der ersten Durchführung beide sehr gut angekommen. Für die Gruppendiskussion können eigenen Beispiele und Themen ausgesucht werden. Aktuelle Ereignisse können gut eingebunden werden, falls sie mit dem Gefangenendilemma in Verbindug stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich relativ unflexibel. Die Spiele und die Gruppendiskussionen benötigen Zeit. Bei den Diskussionen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Diskussion sich am Thema orientiert und nicht ausufert. Dort kann schnell viel Zeit verloren gehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
*Kartensets	für	das	Einteilen	in	die	Kleingruppen	&lt;br /&gt;
*Eieruhr	zum	Stoppen	der	„elevator	speeches“	&lt;br /&gt;
*Farbige	Kreide	(*optional	für	Arbeit	an	der	Tafel)	&lt;br /&gt;
*Schokogeld/Esspapier/Monopolygeld	als	„Beute“	2	&lt;br /&gt;
*(Küchen)Messer	als	„Tatwaffe“	&lt;br /&gt;
*Panzertape	zum	Befestigen	des	Geldes	und	der	Messer	unter	den	Stühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Erren,	T.	C.,	Shaw,	D.	M.,	&amp;amp;	Morfeld,	P.	(2016).	Analyzing	the	publish-or-perish	paradigm	with	game	theory:	the	prisoner’s	dilemma	and	a	possible	escape.	Science	and	engineering	ethics,	22(5),	1431-1446.	(PDF-Version von Tutoren erhaltbar)&lt;br /&gt;
* Zandvoort, H. (2009, November). Engineering education for a sustainable, just and peaceful society. In Presentation held at the TEK sustainable development seminar (Vol. 19). (PDF-Version von Tutoren erhaltbar)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Gefangenendilemma</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8545</id>
		<title>Baukasten:Das Gefangenendilemma</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8545"/>
				<updated>2017-02-24T23:12:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Gefangenendilemma: /* Gekürzte Variante. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Gefangenendilemma =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
Gefangenendilemma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|mini|Sobald wir wissen wie wir das Bild ändern können, werden die kleinen tapferen Kriegerlein den Triceratops verscheucht haben und werden Platz für ein passenderes Motiv machen!]]Das Gefangenendilemma ist wenigen Menschen bekannt obwohl es eigentlich jeden betrifft oder zumindest leicht treffen kann. Es beschreibt den Fall, dass zwei oder mehr Personen für sich selbst die optimale Entscheidung treffen, eine gemeinsame Entscheidung für alle Beteiligten jedoch eine bessere bzw. eine &amp;quot;sozial optimale&amp;quot; Lösung darstellt. Die Aufgabe dieses Bausteins soll es sein, den Teilnehmer_Innen ein Verständnis für diese Art von Dilemmata zu vermitteln und darauf aufbauend Möglichkeiten zu entwickeln diese zu überkommen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Durchführung von kleinen sozialen Experimenten, zum einem weil sich die Thematik dafür anbietet und zum anderen um den Teilnehmer_Innen die Thematik besonders nahe zu bringen. Da das Thema wissenschaftlich besonders in der Spieltheorie bekannt ist, kann ein spielerischer Ansatz bei der Herangehensweise an die Problematik durchaus zielführend und wissenschaftlich sein. Wichtig ist und vor allem einen guten &amp;quot;Aha&amp;quot;-Moment zu schaffen, die Teilnehmer_Innen für die Thematik zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, wie sie sich mit solchen Problemen entsprechend auseinandersetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Wie wirkt sich die Problematik des Gefangenendilemmas auf die ökologischen und sozialen Probleme unserer Welt aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Interaktiv, soziales Experiment, Erarbeitung in Gruppen, Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Persepektivübernahme''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenzen zur Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Partizipation'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Unterstützung anderer'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung der Lernziele. Bitte analog zu den [[TUB:Seminar:Lernziele|Lernzielen des Seminars]] formulieren, so dass diese an die spezifischen Inhalte eures Bausteins angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* ''kooperativ''&lt;br /&gt;
* ''faktenorientiert''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
* ''soziales Experiment''&lt;br /&gt;
* ''Diskussion''&lt;br /&gt;
* ''Erarbeitung von Wissen in Gruppenarbeit''&lt;br /&gt;
* Blabla&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Wie viele Menschen sollten mindestens teilnehmen? 8 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie viele können maximal teilnehmen? 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
60 Minuten können befüllt werden, zeitlich sehr flexibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Lehrmaterial für Gruppenarbeit, Tafel, Augenbinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Ursprungsversion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Welche Qualität hat der Baustein? Vorlage &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedarf es einer Überarbeitung? Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung von der Moderation erwartet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung seitens der Teilnehmenden notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Materialien und Räume notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
Der Baustein zum Gefangenen-Dilemma soll die Teilnehmer/Teilnehmerinnen auf einer spielerischen Ebene ansprechen und damit die Diskussion an alltäglichen Beispielen eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschnitt (Zeit)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Gummibärchenexperiment 1(3 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Einleitung (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Spiel Gefangenendilemma (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Kurze Diskussionsrunde (5-10 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Transfer zum Alltag - Kleingruppen (Max. 10 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Lange Diskussionsrunde (15 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Gummibärchenexperiment 2 (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Ausblick (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Für	das	„Spiel	Gefangenendilemma“	müssen	2	zufällige	Stühle	des	Stuhlkreises	präpariert	werden.	Unter	die	Sitzfläche	werden	jeweils	ein	Umschlag	mit	„Beute“	und	ein	(Küchen)Messer	als	Tatwaffe,	zum	Beispiel	mit	Panzertape,	geklebt.	Ausdrucken	und	Schneiden	der	Vorlage	für	das	Gummibärchenexperiment.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Beim	Betreten	des	Raums	bekommt	jeder	Teilnehmer/	jede	Teilnehmerin	einen	Zettel	mit	der	Auswahlmöglichkeit	„2	Gummibärchen“	oder	„40	Gummibärchen“	.	Der	Zettel	wird	 von	jedem	Teilnehmer	/	jeder	Teilnehmerin	geheim	ausgefüllt	und	dann	in	eine	Wahlurne	gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 08. Minute - Spiel Gefangenendilemma. ==&lt;br /&gt;
Die	Teilnehmer/Teilnehmerinnen	sitzen	in	einem	Stuhlkreis.	Zwei	Leute	werden	ausgesucht,	das	Gefangenendilemma	wird	nachgestellt.	Dafür	werden	vor	Beginn	des	Bausteins	unter	2	zufälligen	Stühlen	im	Stuhlkreis	zum	einen	„Beute“	(Zum	Beispiel	Schokotaler	oder	Monopoly-Geld	in	Briefumschlag)	und	zum	anderen	eine	„Waffe“,	zum	Beispiel	ein	Küchenmesser,	geklebt.	Es	wird	eine	Polizeikontrolle	nachgespielt,	bei	der	die	Sachen	entdeckt	werden	und	es	kommt	zu	einer	Anklage	dieser	beiden	Personen.	Die	beiden	Angeklagten	spielen	das	Gefangenendilemma	durch	(inklusive	Richter,	Staatsanwalt	etc.).	Sie	können	sich	dabei	nicht	absprechen.	Der	jeweilige	Anwalt/	Die	jeweilige	Anwältin	wird	die	Angeklagten	auf	die	dominante	Strategie	aufmerksam	machen	(„Ich	kenne	den	Richter/	die	Richterin	schon	seit	Jahren.	Wenn	du	gestehst,	kommst	du	eigentlich	immer	am	besten	weg“).	Der	Angeklagte	schreibt	seine	Entscheidung	„leugnen“	oder	„gestehen“	auf	einen	Zettel.	Der	Rest	der	Teilnehmer	kann	den	Prozess	beobachten	und	darüber	diskutieren.	Am	Ende	wird	die	Aussage	der	Angeklagten	„leugnen“	oder	„gestehen“	vorgestellt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 13. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Das	Verhalten	der	beiden	Angeklagten	wird	mit	allen	Teilnehmern	gemeinsam	ausgewertet.	Fragen	zum	Leiten	der	Diskussion	können	hier	sein:	Was	ist	passiert?	Wie	haben	sich	beide	verhalten?	Wie	schwer	ist	euch	die	Entscheidung	gefallen?	Was	habt	ihr	euch	überlegt?	Wie	hat	euch	euer	Anwalt/eure	Anwältin	beeinflusst?	Welche	Beispiele	kennt	ihr	aus	eurem	Alltag,	die	sich	in	einem	Gefangenendilemma	darstellen	lassen	können?	(hier	besteht	die	Möglichkeit,	tiefer	auf	das	Beispiel	einzugehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 20. Minute - Transfer zum Alltag. ==&lt;br /&gt;
Bei	der	anschließenden	Diskussion	erfolgt	die	Einteilung	in	Gruppen	zufällig	durch	Ziehen	von	Karten	aus	einem	Kartenspiel.	Die	Einteilung	erfolgt	zum	Beispiel	in	Karo,	Herz,	Pik,	Kreuz.	In	jeder	Gruppe	muss	zusätzlich	jemand	ermittelt	werden,	der	das	Ergebnis	der	Kleingruppendiskussion	anschließend	in	großer	Runde	vorstellt	(Zum	Beispiel	alle,	die	ein	Ass	gezogen	haben).	Die	Anzahl	der	Karten	muss	vorher	natürlich	an	die	Anzahl	der	Teilnehmer	angepasst	werden.	Anschließend	werden	in	den	Klein-Gruppen	unterschiedliche	Themen	zum	Gefangenendilemma	(verstärkt	aus	dem	Alltag)	besprochen.	Jeder	Gruppe	sitzt	ein	Leiter	des	Bausteins	bei.	Die	Gruppenleiter	sollen	an	der	Diskussion	mitwirken,	diese	aber	nicht	leiten.	In	den	Gruppen	werden	jeweils	andere	Themengebiete	besprochen.	Den	Gruppen	werden	mehrere	Szenarien	vorgestellt,	von	denen	sie	sich	ein	Szenario	aussuchen	bzw.	selbst	ausdenken	können.	Die	Ergebnisse	der	Diskussion	sollen	zu	Papier	gebracht	werden	um	sie	anschließend	den	anderen	Gruppen	vorstellen	zu	können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse. ==&lt;br /&gt;
Ergebnisse	aus	den	Kleingruppen	werden	vorgestellt:	Jeder/Jede	stellt	in	einer	einminütigen	„elevator	speech“	die	Ergebnisse	aus	seiner	Gruppendiskussion	vor.	Erst	jetzt	wird	die	Theorie	des	Gefangenendilemmas	genau	erläutert.	Vorgestellt	werden	müssen:	Was	ist	die	dominante	Strategie?	Wie	kann	ich	das	Ergebnis	für	alle	optimieren?	(durch	Absprechen)	Anschließend	ist	Platz	für	eine	offene	Diskussion.	Leitfragen	können	sein:	Was	kann	ich	im	Alltag	anders	machen?	Wie	kann	ich	mein	eigenes	Leben	und	das	Leben	meiner	Mitmenschen	verbessern?	Kennt	Ihr	noch	andere	Beispiele?	Habt	ihr	solche	Fälle	schon	selbst	erlebt?	…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 50. Minute - zweite Runde Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Die	Zettel	des	ersten	Gummibärchenexperiments	werden	ausgewertet	und	vorgestellt.	Gummibärchen	werden	eventuell	ausgeteilt	(wenn	bestes	Ergebnis	bereits	erzielt).	Ansonsten	wird	das	Experiment	erneut	durchgeführt.	Diesmal	sind	Absprachen	möglich.	Die	beiden	Durchführungen	können	(je	nach	übriger	Zeit)	mit	einem	Balkendiagramm	an	der	Tafel	ausgewertet	werden.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 55. Minute - Abschlussrunde ==&lt;br /&gt;
Die	Auswertung	des	Gummibärchenexperiments	soll	nochmal	den	Bogen	zum	Alltag	schaffen	und	die	Teilnehmer/Teilnehmerinnen	dazu	ermutigen,	im	Alltag	häufiger	über	ihr	eigenes	Verhalten,	aber	auch	das	ihrer	Mitmenschen,	nachzudenken	und	gegebenenfalls	auch	zu	kommunizieren.	&lt;br /&gt;
Mögliche Frage: Was nehmt ihr aus dem Seminar heute mit in euren Alltag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Die Spiele sind in der ersten Durchführung beide sehr gut angekommen. Für die Gruppendiskussion können eigenen Beispiele und Themen ausgesucht werden. Aktuelle Ereignisse können gut eingebunden werden, falls sie mit dem Gefangenendilemma in Verbindug stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich relativ unflexibel. Die Spiele und die Gruppendiskussionen benötigen Zeit. Bei den Diskussionen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Diskussion sich am Thema orientiert und nicht ausufert. Dort kann schnell viel Zeit verloren gehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
*Kartensets	für	das	Einteilen	in	die	Kleingruppen	&lt;br /&gt;
*Eieruhr	zum	Stoppen	der	„elevator	speeches“	&lt;br /&gt;
*Farbige	Kreide	(*optional	für	Arbeit	an	der	Tafel)	&lt;br /&gt;
*Schokogeld/Esspapier/Monopolygeld	als	„Beute“	2	&lt;br /&gt;
*(Küchen)Messer	als	„Tatwaffe“	&lt;br /&gt;
*Panzertape	zum	Befestigen	des	Geldes	und	der	Messer	unter	den	Stühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Gefangenendilemma</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8544</id>
		<title>Baukasten:Das Gefangenendilemma</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8544"/>
				<updated>2017-02-24T23:10:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Gefangenendilemma: /* Von den Verfasser_innen. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Gefangenendilemma =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
Gefangenendilemma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|mini|Sobald wir wissen wie wir das Bild ändern können, werden die kleinen tapferen Kriegerlein den Triceratops verscheucht haben und werden Platz für ein passenderes Motiv machen!]]Das Gefangenendilemma ist wenigen Menschen bekannt obwohl es eigentlich jeden betrifft oder zumindest leicht treffen kann. Es beschreibt den Fall, dass zwei oder mehr Personen für sich selbst die optimale Entscheidung treffen, eine gemeinsame Entscheidung für alle Beteiligten jedoch eine bessere bzw. eine &amp;quot;sozial optimale&amp;quot; Lösung darstellt. Die Aufgabe dieses Bausteins soll es sein, den Teilnehmer_Innen ein Verständnis für diese Art von Dilemmata zu vermitteln und darauf aufbauend Möglichkeiten zu entwickeln diese zu überkommen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Durchführung von kleinen sozialen Experimenten, zum einem weil sich die Thematik dafür anbietet und zum anderen um den Teilnehmer_Innen die Thematik besonders nahe zu bringen. Da das Thema wissenschaftlich besonders in der Spieltheorie bekannt ist, kann ein spielerischer Ansatz bei der Herangehensweise an die Problematik durchaus zielführend und wissenschaftlich sein. Wichtig ist und vor allem einen guten &amp;quot;Aha&amp;quot;-Moment zu schaffen, die Teilnehmer_Innen für die Thematik zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, wie sie sich mit solchen Problemen entsprechend auseinandersetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Wie wirkt sich die Problematik des Gefangenendilemmas auf die ökologischen und sozialen Probleme unserer Welt aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Interaktiv, soziales Experiment, Erarbeitung in Gruppen, Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Persepektivübernahme''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenzen zur Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Partizipation'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Unterstützung anderer'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung der Lernziele. Bitte analog zu den [[TUB:Seminar:Lernziele|Lernzielen des Seminars]] formulieren, so dass diese an die spezifischen Inhalte eures Bausteins angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* ''kooperativ''&lt;br /&gt;
* ''faktenorientiert''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
* ''soziales Experiment''&lt;br /&gt;
* ''Diskussion''&lt;br /&gt;
* ''Erarbeitung von Wissen in Gruppenarbeit''&lt;br /&gt;
* Blabla&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Wie viele Menschen sollten mindestens teilnehmen? 8 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie viele können maximal teilnehmen? 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
60 Minuten können befüllt werden, zeitlich sehr flexibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Lehrmaterial für Gruppenarbeit, Tafel, Augenbinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Ursprungsversion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Welche Qualität hat der Baustein? Vorlage &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedarf es einer Überarbeitung? Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung von der Moderation erwartet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung seitens der Teilnehmenden notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Materialien und Räume notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
Der Baustein zum Gefangenen-Dilemma soll die Teilnehmer/Teilnehmerinnen auf einer spielerischen Ebene ansprechen und damit die Diskussion an alltäglichen Beispielen eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschnitt (Zeit)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Gummibärchenexperiment 1(3 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Einleitung (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Spiel Gefangenendilemma (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Kurze Diskussionsrunde (5-10 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Transfer zum Alltag - Kleingruppen (Max. 10 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Lange Diskussionsrunde (15 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Gummibärchenexperiment 2 (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Ausblick (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Für	das	„Spiel	Gefangenendilemma“	müssen	2	zufällige	Stühle	des	Stuhlkreises	präpariert	werden.	Unter	die	Sitzfläche	werden	jeweils	ein	Umschlag	mit	„Beute“	und	ein	(Küchen)Messer	als	Tatwaffe,	zum	Beispiel	mit	Panzertape,	geklebt.	Ausdrucken	und	Schneiden	der	Vorlage	für	das	Gummibärchenexperiment.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Beim	Betreten	des	Raums	bekommt	jeder	Teilnehmer/	jede	Teilnehmerin	einen	Zettel	mit	der	Auswahlmöglichkeit	„2	Gummibärchen“	oder	„40	Gummibärchen“	.	Der	Zettel	wird	 von	jedem	Teilnehmer	/	jeder	Teilnehmerin	geheim	ausgefüllt	und	dann	in	eine	Wahlurne	gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 08. Minute - Spiel Gefangenendilemma. ==&lt;br /&gt;
Die	Teilnehmer/Teilnehmerinnen	sitzen	in	einem	Stuhlkreis.	Zwei	Leute	werden	ausgesucht,	das	Gefangenendilemma	wird	nachgestellt.	Dafür	werden	vor	Beginn	des	Bausteins	unter	2	zufälligen	Stühlen	im	Stuhlkreis	zum	einen	„Beute“	(Zum	Beispiel	Schokotaler	oder	Monopoly-Geld	in	Briefumschlag)	und	zum	anderen	eine	„Waffe“,	zum	Beispiel	ein	Küchenmesser,	geklebt.	Es	wird	eine	Polizeikontrolle	nachgespielt,	bei	der	die	Sachen	entdeckt	werden	und	es	kommt	zu	einer	Anklage	dieser	beiden	Personen.	Die	beiden	Angeklagten	spielen	das	Gefangenendilemma	durch	(inklusive	Richter,	Staatsanwalt	etc.).	Sie	können	sich	dabei	nicht	absprechen.	Der	jeweilige	Anwalt/	Die	jeweilige	Anwältin	wird	die	Angeklagten	auf	die	dominante	Strategie	aufmerksam	machen	(„Ich	kenne	den	Richter/	die	Richterin	schon	seit	Jahren.	Wenn	du	gestehst,	kommst	du	eigentlich	immer	am	besten	weg“).	Der	Angeklagte	schreibt	seine	Entscheidung	„leugnen“	oder	„gestehen“	auf	einen	Zettel.	Der	Rest	der	Teilnehmer	kann	den	Prozess	beobachten	und	darüber	diskutieren.	Am	Ende	wird	die	Aussage	der	Angeklagten	„leugnen“	oder	„gestehen“	vorgestellt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 13. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Das	Verhalten	der	beiden	Angeklagten	wird	mit	allen	Teilnehmern	gemeinsam	ausgewertet.	Fragen	zum	Leiten	der	Diskussion	können	hier	sein:	Was	ist	passiert?	Wie	haben	sich	beide	verhalten?	Wie	schwer	ist	euch	die	Entscheidung	gefallen?	Was	habt	ihr	euch	überlegt?	Wie	hat	euch	euer	Anwalt/eure	Anwältin	beeinflusst?	Welche	Beispiele	kennt	ihr	aus	eurem	Alltag,	die	sich	in	einem	Gefangenendilemma	darstellen	lassen	können?	(hier	besteht	die	Möglichkeit,	tiefer	auf	das	Beispiel	einzugehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 20. Minute - Transfer zum Alltag. ==&lt;br /&gt;
Bei	der	anschließenden	Diskussion	erfolgt	die	Einteilung	in	Gruppen	zufällig	durch	Ziehen	von	Karten	aus	einem	Kartenspiel.	Die	Einteilung	erfolgt	zum	Beispiel	in	Karo,	Herz,	Pik,	Kreuz.	In	jeder	Gruppe	muss	zusätzlich	jemand	ermittelt	werden,	der	das	Ergebnis	der	Kleingruppendiskussion	anschließend	in	großer	Runde	vorstellt	(Zum	Beispiel	alle,	die	ein	Ass	gezogen	haben).	Die	Anzahl	der	Karten	muss	vorher	natürlich	an	die	Anzahl	der	Teilnehmer	angepasst	werden.	Anschließend	werden	in	den	Klein-Gruppen	unterschiedliche	Themen	zum	Gefangenendilemma	(verstärkt	aus	dem	Alltag)	besprochen.	Jeder	Gruppe	sitzt	ein	Leiter	des	Bausteins	bei.	Die	Gruppenleiter	sollen	an	der	Diskussion	mitwirken,	diese	aber	nicht	leiten.	In	den	Gruppen	werden	jeweils	andere	Themengebiete	besprochen.	Den	Gruppen	werden	mehrere	Szenarien	vorgestellt,	von	denen	sie	sich	ein	Szenario	aussuchen	bzw.	selbst	ausdenken	können.	Die	Ergebnisse	der	Diskussion	sollen	zu	Papier	gebracht	werden	um	sie	anschließend	den	anderen	Gruppen	vorstellen	zu	können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse. ==&lt;br /&gt;
Ergebnisse	aus	den	Kleingruppen	werden	vorgestellt:	Jeder/Jede	stellt	in	einer	einminütigen	„elevator	speech“	die	Ergebnisse	aus	seiner	Gruppendiskussion	vor.	Erst	jetzt	wird	die	Theorie	des	Gefangenendilemmas	genau	erläutert.	Vorgestellt	werden	müssen:	Was	ist	die	dominante	Strategie?	Wie	kann	ich	das	Ergebnis	für	alle	optimieren?	(durch	Absprechen)	Anschließend	ist	Platz	für	eine	offene	Diskussion.	Leitfragen	können	sein:	Was	kann	ich	im	Alltag	anders	machen?	Wie	kann	ich	mein	eigenes	Leben	und	das	Leben	meiner	Mitmenschen	verbessern?	Kennt	Ihr	noch	andere	Beispiele?	Habt	ihr	solche	Fälle	schon	selbst	erlebt?	…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 50. Minute - zweite Runde Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Die	Zettel	des	ersten	Gummibärchenexperiments	werden	ausgewertet	und	vorgestellt.	Gummibärchen	werden	eventuell	ausgeteilt	(wenn	bestes	Ergebnis	bereits	erzielt).	Ansonsten	wird	das	Experiment	erneut	durchgeführt.	Diesmal	sind	Absprachen	möglich.	Die	beiden	Durchführungen	können	(je	nach	übriger	Zeit)	mit	einem	Balkendiagramm	an	der	Tafel	ausgewertet	werden.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 55. Minute - Abschlussrunde ==&lt;br /&gt;
Die	Auswertung	des	Gummibärchenexperiments	soll	nochmal	den	Bogen	zum	Alltag	schaffen	und	die	Teilnehmer/Teilnehmerinnen	dazu	ermutigen,	im	Alltag	häufiger	über	ihr	eigenes	Verhalten,	aber	auch	das	ihrer	Mitmenschen,	nachzudenken	und	gegebenenfalls	auch	zu	kommunizieren.	&lt;br /&gt;
Mögliche Frage: Was nehmt ihr aus dem Seminar heute mit in euren Alltag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Die Spiele sind in der ersten Durchführung beide sehr gut angekommen. Für die Gruppendiskussion können eigenen Beispiele und Themen ausgesucht werden. Aktuelle Ereignisse können gut eingebunden werden, falls sie mit dem Gefangenendilemma in Verbindug stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
*Kartensets	für	das	Einteilen	in	die	Kleingruppen	&lt;br /&gt;
*Eieruhr	zum	Stoppen	der	„elevator	speeches“	&lt;br /&gt;
*Farbige	Kreide	(*optional	für	Arbeit	an	der	Tafel)	&lt;br /&gt;
*Schokogeld/Esspapier/Monopolygeld	als	„Beute“	2	&lt;br /&gt;
*(Küchen)Messer	als	„Tatwaffe“	&lt;br /&gt;
*Panzertape	zum	Befestigen	des	Geldes	und	der	Messer	unter	den	Stühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Gefangenendilemma</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8543</id>
		<title>Baukasten:Das Gefangenendilemma</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8543"/>
				<updated>2017-02-24T23:08:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Gefangenendilemma: /* Materialien zur Durchführung. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Gefangenendilemma =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
Gefangenendilemma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|mini|Sobald wir wissen wie wir das Bild ändern können, werden die kleinen tapferen Kriegerlein den Triceratops verscheucht haben und werden Platz für ein passenderes Motiv machen!]]Das Gefangenendilemma ist wenigen Menschen bekannt obwohl es eigentlich jeden betrifft oder zumindest leicht treffen kann. Es beschreibt den Fall, dass zwei oder mehr Personen für sich selbst die optimale Entscheidung treffen, eine gemeinsame Entscheidung für alle Beteiligten jedoch eine bessere bzw. eine &amp;quot;sozial optimale&amp;quot; Lösung darstellt. Die Aufgabe dieses Bausteins soll es sein, den Teilnehmer_Innen ein Verständnis für diese Art von Dilemmata zu vermitteln und darauf aufbauend Möglichkeiten zu entwickeln diese zu überkommen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Durchführung von kleinen sozialen Experimenten, zum einem weil sich die Thematik dafür anbietet und zum anderen um den Teilnehmer_Innen die Thematik besonders nahe zu bringen. Da das Thema wissenschaftlich besonders in der Spieltheorie bekannt ist, kann ein spielerischer Ansatz bei der Herangehensweise an die Problematik durchaus zielführend und wissenschaftlich sein. Wichtig ist und vor allem einen guten &amp;quot;Aha&amp;quot;-Moment zu schaffen, die Teilnehmer_Innen für die Thematik zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, wie sie sich mit solchen Problemen entsprechend auseinandersetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Wie wirkt sich die Problematik des Gefangenendilemmas auf die ökologischen und sozialen Probleme unserer Welt aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Interaktiv, soziales Experiment, Erarbeitung in Gruppen, Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Persepektivübernahme''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenzen zur Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Partizipation'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Unterstützung anderer'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung der Lernziele. Bitte analog zu den [[TUB:Seminar:Lernziele|Lernzielen des Seminars]] formulieren, so dass diese an die spezifischen Inhalte eures Bausteins angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* ''kooperativ''&lt;br /&gt;
* ''faktenorientiert''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
* ''soziales Experiment''&lt;br /&gt;
* ''Diskussion''&lt;br /&gt;
* ''Erarbeitung von Wissen in Gruppenarbeit''&lt;br /&gt;
* Blabla&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Wie viele Menschen sollten mindestens teilnehmen? 8 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie viele können maximal teilnehmen? 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
60 Minuten können befüllt werden, zeitlich sehr flexibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Lehrmaterial für Gruppenarbeit, Tafel, Augenbinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Ursprungsversion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Welche Qualität hat der Baustein? Vorlage &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedarf es einer Überarbeitung? Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung von der Moderation erwartet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung seitens der Teilnehmenden notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Materialien und Räume notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
Der Baustein zum Gefangenen-Dilemma soll die Teilnehmer/Teilnehmerinnen auf einer spielerischen Ebene ansprechen und damit die Diskussion an alltäglichen Beispielen eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschnitt (Zeit)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Gummibärchenexperiment 1(3 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Einleitung (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Spiel Gefangenendilemma (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Kurze Diskussionsrunde (5-10 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Transfer zum Alltag - Kleingruppen (Max. 10 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Lange Diskussionsrunde (15 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Gummibärchenexperiment 2 (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Ausblick (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Für	das	„Spiel	Gefangenendilemma“	müssen	2	zufällige	Stühle	des	Stuhlkreises	präpariert	werden.	Unter	die	Sitzfläche	werden	jeweils	ein	Umschlag	mit	„Beute“	und	ein	(Küchen)Messer	als	Tatwaffe,	zum	Beispiel	mit	Panzertape,	geklebt.	Ausdrucken	und	Schneiden	der	Vorlage	für	das	Gummibärchenexperiment.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Beim	Betreten	des	Raums	bekommt	jeder	Teilnehmer/	jede	Teilnehmerin	einen	Zettel	mit	der	Auswahlmöglichkeit	„2	Gummibärchen“	oder	„40	Gummibärchen“	.	Der	Zettel	wird	 von	jedem	Teilnehmer	/	jeder	Teilnehmerin	geheim	ausgefüllt	und	dann	in	eine	Wahlurne	gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 08. Minute - Spiel Gefangenendilemma. ==&lt;br /&gt;
Die	Teilnehmer/Teilnehmerinnen	sitzen	in	einem	Stuhlkreis.	Zwei	Leute	werden	ausgesucht,	das	Gefangenendilemma	wird	nachgestellt.	Dafür	werden	vor	Beginn	des	Bausteins	unter	2	zufälligen	Stühlen	im	Stuhlkreis	zum	einen	„Beute“	(Zum	Beispiel	Schokotaler	oder	Monopoly-Geld	in	Briefumschlag)	und	zum	anderen	eine	„Waffe“,	zum	Beispiel	ein	Küchenmesser,	geklebt.	Es	wird	eine	Polizeikontrolle	nachgespielt,	bei	der	die	Sachen	entdeckt	werden	und	es	kommt	zu	einer	Anklage	dieser	beiden	Personen.	Die	beiden	Angeklagten	spielen	das	Gefangenendilemma	durch	(inklusive	Richter,	Staatsanwalt	etc.).	Sie	können	sich	dabei	nicht	absprechen.	Der	jeweilige	Anwalt/	Die	jeweilige	Anwältin	wird	die	Angeklagten	auf	die	dominante	Strategie	aufmerksam	machen	(„Ich	kenne	den	Richter/	die	Richterin	schon	seit	Jahren.	Wenn	du	gestehst,	kommst	du	eigentlich	immer	am	besten	weg“).	Der	Angeklagte	schreibt	seine	Entscheidung	„leugnen“	oder	„gestehen“	auf	einen	Zettel.	Der	Rest	der	Teilnehmer	kann	den	Prozess	beobachten	und	darüber	diskutieren.	Am	Ende	wird	die	Aussage	der	Angeklagten	„leugnen“	oder	„gestehen“	vorgestellt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 13. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Das	Verhalten	der	beiden	Angeklagten	wird	mit	allen	Teilnehmern	gemeinsam	ausgewertet.	Fragen	zum	Leiten	der	Diskussion	können	hier	sein:	Was	ist	passiert?	Wie	haben	sich	beide	verhalten?	Wie	schwer	ist	euch	die	Entscheidung	gefallen?	Was	habt	ihr	euch	überlegt?	Wie	hat	euch	euer	Anwalt/eure	Anwältin	beeinflusst?	Welche	Beispiele	kennt	ihr	aus	eurem	Alltag,	die	sich	in	einem	Gefangenendilemma	darstellen	lassen	können?	(hier	besteht	die	Möglichkeit,	tiefer	auf	das	Beispiel	einzugehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 20. Minute - Transfer zum Alltag. ==&lt;br /&gt;
Bei	der	anschließenden	Diskussion	erfolgt	die	Einteilung	in	Gruppen	zufällig	durch	Ziehen	von	Karten	aus	einem	Kartenspiel.	Die	Einteilung	erfolgt	zum	Beispiel	in	Karo,	Herz,	Pik,	Kreuz.	In	jeder	Gruppe	muss	zusätzlich	jemand	ermittelt	werden,	der	das	Ergebnis	der	Kleingruppendiskussion	anschließend	in	großer	Runde	vorstellt	(Zum	Beispiel	alle,	die	ein	Ass	gezogen	haben).	Die	Anzahl	der	Karten	muss	vorher	natürlich	an	die	Anzahl	der	Teilnehmer	angepasst	werden.	Anschließend	werden	in	den	Klein-Gruppen	unterschiedliche	Themen	zum	Gefangenendilemma	(verstärkt	aus	dem	Alltag)	besprochen.	Jeder	Gruppe	sitzt	ein	Leiter	des	Bausteins	bei.	Die	Gruppenleiter	sollen	an	der	Diskussion	mitwirken,	diese	aber	nicht	leiten.	In	den	Gruppen	werden	jeweils	andere	Themengebiete	besprochen.	Den	Gruppen	werden	mehrere	Szenarien	vorgestellt,	von	denen	sie	sich	ein	Szenario	aussuchen	bzw.	selbst	ausdenken	können.	Die	Ergebnisse	der	Diskussion	sollen	zu	Papier	gebracht	werden	um	sie	anschließend	den	anderen	Gruppen	vorstellen	zu	können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse. ==&lt;br /&gt;
Ergebnisse	aus	den	Kleingruppen	werden	vorgestellt:	Jeder/Jede	stellt	in	einer	einminütigen	„elevator	speech“	die	Ergebnisse	aus	seiner	Gruppendiskussion	vor.	Erst	jetzt	wird	die	Theorie	des	Gefangenendilemmas	genau	erläutert.	Vorgestellt	werden	müssen:	Was	ist	die	dominante	Strategie?	Wie	kann	ich	das	Ergebnis	für	alle	optimieren?	(durch	Absprechen)	Anschließend	ist	Platz	für	eine	offene	Diskussion.	Leitfragen	können	sein:	Was	kann	ich	im	Alltag	anders	machen?	Wie	kann	ich	mein	eigenes	Leben	und	das	Leben	meiner	Mitmenschen	verbessern?	Kennt	Ihr	noch	andere	Beispiele?	Habt	ihr	solche	Fälle	schon	selbst	erlebt?	…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 50. Minute - zweite Runde Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Die	Zettel	des	ersten	Gummibärchenexperiments	werden	ausgewertet	und	vorgestellt.	Gummibärchen	werden	eventuell	ausgeteilt	(wenn	bestes	Ergebnis	bereits	erzielt).	Ansonsten	wird	das	Experiment	erneut	durchgeführt.	Diesmal	sind	Absprachen	möglich.	Die	beiden	Durchführungen	können	(je	nach	übriger	Zeit)	mit	einem	Balkendiagramm	an	der	Tafel	ausgewertet	werden.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 55. Minute - Abschlussrunde ==&lt;br /&gt;
Die	Auswertung	des	Gummibärchenexperiments	soll	nochmal	den	Bogen	zum	Alltag	schaffen	und	die	Teilnehmer/Teilnehmerinnen	dazu	ermutigen,	im	Alltag	häufiger	über	ihr	eigenes	Verhalten,	aber	auch	das	ihrer	Mitmenschen,	nachzudenken	und	gegebenenfalls	auch	zu	kommunizieren.	&lt;br /&gt;
Mögliche Frage: Was nehmt ihr aus dem Seminar heute mit in euren Alltag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
*Kartensets	für	das	Einteilen	in	die	Kleingruppen	&lt;br /&gt;
*Eieruhr	zum	Stoppen	der	„elevator	speeches“	&lt;br /&gt;
*Farbige	Kreide	(*optional	für	Arbeit	an	der	Tafel)	&lt;br /&gt;
*Schokogeld/Esspapier/Monopolygeld	als	„Beute“	2	&lt;br /&gt;
*(Küchen)Messer	als	„Tatwaffe“	&lt;br /&gt;
*Panzertape	zum	Befestigen	des	Geldes	und	der	Messer	unter	den	Stühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Gefangenendilemma</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8542</id>
		<title>Baukasten:Das Gefangenendilemma</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8542"/>
				<updated>2017-02-24T23:07:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Gefangenendilemma: /* Ablaufplan. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Gefangenendilemma =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
Gefangenendilemma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|mini|Sobald wir wissen wie wir das Bild ändern können, werden die kleinen tapferen Kriegerlein den Triceratops verscheucht haben und werden Platz für ein passenderes Motiv machen!]]Das Gefangenendilemma ist wenigen Menschen bekannt obwohl es eigentlich jeden betrifft oder zumindest leicht treffen kann. Es beschreibt den Fall, dass zwei oder mehr Personen für sich selbst die optimale Entscheidung treffen, eine gemeinsame Entscheidung für alle Beteiligten jedoch eine bessere bzw. eine &amp;quot;sozial optimale&amp;quot; Lösung darstellt. Die Aufgabe dieses Bausteins soll es sein, den Teilnehmer_Innen ein Verständnis für diese Art von Dilemmata zu vermitteln und darauf aufbauend Möglichkeiten zu entwickeln diese zu überkommen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Durchführung von kleinen sozialen Experimenten, zum einem weil sich die Thematik dafür anbietet und zum anderen um den Teilnehmer_Innen die Thematik besonders nahe zu bringen. Da das Thema wissenschaftlich besonders in der Spieltheorie bekannt ist, kann ein spielerischer Ansatz bei der Herangehensweise an die Problematik durchaus zielführend und wissenschaftlich sein. Wichtig ist und vor allem einen guten &amp;quot;Aha&amp;quot;-Moment zu schaffen, die Teilnehmer_Innen für die Thematik zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, wie sie sich mit solchen Problemen entsprechend auseinandersetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Wie wirkt sich die Problematik des Gefangenendilemmas auf die ökologischen und sozialen Probleme unserer Welt aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Interaktiv, soziales Experiment, Erarbeitung in Gruppen, Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Persepektivübernahme''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenzen zur Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Partizipation'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Unterstützung anderer'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung der Lernziele. Bitte analog zu den [[TUB:Seminar:Lernziele|Lernzielen des Seminars]] formulieren, so dass diese an die spezifischen Inhalte eures Bausteins angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* ''kooperativ''&lt;br /&gt;
* ''faktenorientiert''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
* ''soziales Experiment''&lt;br /&gt;
* ''Diskussion''&lt;br /&gt;
* ''Erarbeitung von Wissen in Gruppenarbeit''&lt;br /&gt;
* Blabla&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Wie viele Menschen sollten mindestens teilnehmen? 8 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie viele können maximal teilnehmen? 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
60 Minuten können befüllt werden, zeitlich sehr flexibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Lehrmaterial für Gruppenarbeit, Tafel, Augenbinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Ursprungsversion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Welche Qualität hat der Baustein? Vorlage &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedarf es einer Überarbeitung? Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung von der Moderation erwartet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung seitens der Teilnehmenden notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Materialien und Räume notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
Der Baustein zum Gefangenen-Dilemma soll die Teilnehmer/Teilnehmerinnen auf einer spielerischen Ebene ansprechen und damit die Diskussion an alltäglichen Beispielen eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschnitt (Zeit)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Gummibärchenexperiment 1(3 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Einleitung (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Spiel Gefangenendilemma (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Kurze Diskussionsrunde (5-10 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Transfer zum Alltag - Kleingruppen (Max. 10 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Lange Diskussionsrunde (15 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Gummibärchenexperiment 2 (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Ausblick (5 Minuten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Für	das	„Spiel	Gefangenendilemma“	müssen	2	zufällige	Stühle	des	Stuhlkreises	präpariert	werden.	Unter	die	Sitzfläche	werden	jeweils	ein	Umschlag	mit	„Beute“	und	ein	(Küchen)Messer	als	Tatwaffe,	zum	Beispiel	mit	Panzertape,	geklebt.	Ausdrucken	und	Schneiden	der	Vorlage	für	das	Gummibärchenexperiment.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Beim	Betreten	des	Raums	bekommt	jeder	Teilnehmer/	jede	Teilnehmerin	einen	Zettel	mit	der	Auswahlmöglichkeit	„2	Gummibärchen“	oder	„40	Gummibärchen“	.	Der	Zettel	wird	 von	jedem	Teilnehmer	/	jeder	Teilnehmerin	geheim	ausgefüllt	und	dann	in	eine	Wahlurne	gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 08. Minute - Spiel Gefangenendilemma. ==&lt;br /&gt;
Die	Teilnehmer/Teilnehmerinnen	sitzen	in	einem	Stuhlkreis.	Zwei	Leute	werden	ausgesucht,	das	Gefangenendilemma	wird	nachgestellt.	Dafür	werden	vor	Beginn	des	Bausteins	unter	2	zufälligen	Stühlen	im	Stuhlkreis	zum	einen	„Beute“	(Zum	Beispiel	Schokotaler	oder	Monopoly-Geld	in	Briefumschlag)	und	zum	anderen	eine	„Waffe“,	zum	Beispiel	ein	Küchenmesser,	geklebt.	Es	wird	eine	Polizeikontrolle	nachgespielt,	bei	der	die	Sachen	entdeckt	werden	und	es	kommt	zu	einer	Anklage	dieser	beiden	Personen.	Die	beiden	Angeklagten	spielen	das	Gefangenendilemma	durch	(inklusive	Richter,	Staatsanwalt	etc.).	Sie	können	sich	dabei	nicht	absprechen.	Der	jeweilige	Anwalt/	Die	jeweilige	Anwältin	wird	die	Angeklagten	auf	die	dominante	Strategie	aufmerksam	machen	(„Ich	kenne	den	Richter/	die	Richterin	schon	seit	Jahren.	Wenn	du	gestehst,	kommst	du	eigentlich	immer	am	besten	weg“).	Der	Angeklagte	schreibt	seine	Entscheidung	„leugnen“	oder	„gestehen“	auf	einen	Zettel.	Der	Rest	der	Teilnehmer	kann	den	Prozess	beobachten	und	darüber	diskutieren.	Am	Ende	wird	die	Aussage	der	Angeklagten	„leugnen“	oder	„gestehen“	vorgestellt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 13. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Das	Verhalten	der	beiden	Angeklagten	wird	mit	allen	Teilnehmern	gemeinsam	ausgewertet.	Fragen	zum	Leiten	der	Diskussion	können	hier	sein:	Was	ist	passiert?	Wie	haben	sich	beide	verhalten?	Wie	schwer	ist	euch	die	Entscheidung	gefallen?	Was	habt	ihr	euch	überlegt?	Wie	hat	euch	euer	Anwalt/eure	Anwältin	beeinflusst?	Welche	Beispiele	kennt	ihr	aus	eurem	Alltag,	die	sich	in	einem	Gefangenendilemma	darstellen	lassen	können?	(hier	besteht	die	Möglichkeit,	tiefer	auf	das	Beispiel	einzugehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 20. Minute - Transfer zum Alltag. ==&lt;br /&gt;
Bei	der	anschließenden	Diskussion	erfolgt	die	Einteilung	in	Gruppen	zufällig	durch	Ziehen	von	Karten	aus	einem	Kartenspiel.	Die	Einteilung	erfolgt	zum	Beispiel	in	Karo,	Herz,	Pik,	Kreuz.	In	jeder	Gruppe	muss	zusätzlich	jemand	ermittelt	werden,	der	das	Ergebnis	der	Kleingruppendiskussion	anschließend	in	großer	Runde	vorstellt	(Zum	Beispiel	alle,	die	ein	Ass	gezogen	haben).	Die	Anzahl	der	Karten	muss	vorher	natürlich	an	die	Anzahl	der	Teilnehmer	angepasst	werden.	Anschließend	werden	in	den	Klein-Gruppen	unterschiedliche	Themen	zum	Gefangenendilemma	(verstärkt	aus	dem	Alltag)	besprochen.	Jeder	Gruppe	sitzt	ein	Leiter	des	Bausteins	bei.	Die	Gruppenleiter	sollen	an	der	Diskussion	mitwirken,	diese	aber	nicht	leiten.	In	den	Gruppen	werden	jeweils	andere	Themengebiete	besprochen.	Den	Gruppen	werden	mehrere	Szenarien	vorgestellt,	von	denen	sie	sich	ein	Szenario	aussuchen	bzw.	selbst	ausdenken	können.	Die	Ergebnisse	der	Diskussion	sollen	zu	Papier	gebracht	werden	um	sie	anschließend	den	anderen	Gruppen	vorstellen	zu	können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse. ==&lt;br /&gt;
Ergebnisse	aus	den	Kleingruppen	werden	vorgestellt:	Jeder/Jede	stellt	in	einer	einminütigen	„elevator	speech“	die	Ergebnisse	aus	seiner	Gruppendiskussion	vor.	Erst	jetzt	wird	die	Theorie	des	Gefangenendilemmas	genau	erläutert.	Vorgestellt	werden	müssen:	Was	ist	die	dominante	Strategie?	Wie	kann	ich	das	Ergebnis	für	alle	optimieren?	(durch	Absprechen)	Anschließend	ist	Platz	für	eine	offene	Diskussion.	Leitfragen	können	sein:	Was	kann	ich	im	Alltag	anders	machen?	Wie	kann	ich	mein	eigenes	Leben	und	das	Leben	meiner	Mitmenschen	verbessern?	Kennt	Ihr	noch	andere	Beispiele?	Habt	ihr	solche	Fälle	schon	selbst	erlebt?	…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 50. Minute - zweite Runde Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Die	Zettel	des	ersten	Gummibärchenexperiments	werden	ausgewertet	und	vorgestellt.	Gummibärchen	werden	eventuell	ausgeteilt	(wenn	bestes	Ergebnis	bereits	erzielt).	Ansonsten	wird	das	Experiment	erneut	durchgeführt.	Diesmal	sind	Absprachen	möglich.	Die	beiden	Durchführungen	können	(je	nach	übriger	Zeit)	mit	einem	Balkendiagramm	an	der	Tafel	ausgewertet	werden.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 55. Minute - Abschlussrunde ==&lt;br /&gt;
Die	Auswertung	des	Gummibärchenexperiments	soll	nochmal	den	Bogen	zum	Alltag	schaffen	und	die	Teilnehmer/Teilnehmerinnen	dazu	ermutigen,	im	Alltag	häufiger	über	ihr	eigenes	Verhalten,	aber	auch	das	ihrer	Mitmenschen,	nachzudenken	und	gegebenenfalls	auch	zu	kommunizieren.	&lt;br /&gt;
Mögliche Frage: Was nehmt ihr aus dem Seminar heute mit in euren Alltag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Gefangenendilemma</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8541</id>
		<title>Baukasten:Das Gefangenendilemma</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8541"/>
				<updated>2017-02-24T22:54:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Gefangenendilemma: /* Ablaufplan. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Gefangenendilemma =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
Gefangenendilemma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|mini|Sobald wir wissen wie wir das Bild ändern können, werden die kleinen tapferen Kriegerlein den Triceratops verscheucht haben und werden Platz für ein passenderes Motiv machen!]]Das Gefangenendilemma ist wenigen Menschen bekannt obwohl es eigentlich jeden betrifft oder zumindest leicht treffen kann. Es beschreibt den Fall, dass zwei oder mehr Personen für sich selbst die optimale Entscheidung treffen, eine gemeinsame Entscheidung für alle Beteiligten jedoch eine bessere bzw. eine &amp;quot;sozial optimale&amp;quot; Lösung darstellt. Die Aufgabe dieses Bausteins soll es sein, den Teilnehmer_Innen ein Verständnis für diese Art von Dilemmata zu vermitteln und darauf aufbauend Möglichkeiten zu entwickeln diese zu überkommen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Durchführung von kleinen sozialen Experimenten, zum einem weil sich die Thematik dafür anbietet und zum anderen um den Teilnehmer_Innen die Thematik besonders nahe zu bringen. Da das Thema wissenschaftlich besonders in der Spieltheorie bekannt ist, kann ein spielerischer Ansatz bei der Herangehensweise an die Problematik durchaus zielführend und wissenschaftlich sein. Wichtig ist und vor allem einen guten &amp;quot;Aha&amp;quot;-Moment zu schaffen, die Teilnehmer_Innen für die Thematik zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, wie sie sich mit solchen Problemen entsprechend auseinandersetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Wie wirkt sich die Problematik des Gefangenendilemmas auf die ökologischen und sozialen Probleme unserer Welt aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Interaktiv, soziales Experiment, Erarbeitung in Gruppen, Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Persepektivübernahme''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenzen zur Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Partizipation'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Unterstützung anderer'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung der Lernziele. Bitte analog zu den [[TUB:Seminar:Lernziele|Lernzielen des Seminars]] formulieren, so dass diese an die spezifischen Inhalte eures Bausteins angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* ''kooperativ''&lt;br /&gt;
* ''faktenorientiert''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
* ''soziales Experiment''&lt;br /&gt;
* ''Diskussion''&lt;br /&gt;
* ''Erarbeitung von Wissen in Gruppenarbeit''&lt;br /&gt;
* Blabla&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Wie viele Menschen sollten mindestens teilnehmen? 8 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie viele können maximal teilnehmen? 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
60 Minuten können befüllt werden, zeitlich sehr flexibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Lehrmaterial für Gruppenarbeit, Tafel, Augenbinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Ursprungsversion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Welche Qualität hat der Baustein? Vorlage &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedarf es einer Überarbeitung? Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung von der Moderation erwartet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung seitens der Teilnehmenden notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Materialien und Räume notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
Der Baustein zum Gefangenen-Dilemma soll die Teilnehmer/Teilnehmerinnen auf einer spielerischen Ebene ansprechen und damit die Diskussion an alltäglichen Beispielen eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gummibärchenexperiment 1 : 3 Minuten&lt;br /&gt;
Einleitung :5 Minuten&lt;br /&gt;
Spiel Gefangenendilemma :5 Minuten&lt;br /&gt;
Kurze Diskussionsrunde (alle) :5-10 Minuten&lt;br /&gt;
Transfer zum Alltag (Kleingruppen) :Max. 10 Minuten&lt;br /&gt;
Lange Diskussionsrunde (alle):15 Minuten&lt;br /&gt;
Gummibärchenexperiment 2 :5 Minuten&lt;br /&gt;
Ausblick: 5 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Siehe Doku, es müssen Gegenstande unter den Stühlen versteckt werden. (Tatwaffe und Raubgeld)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Gummibärchenexperiment mit den Anwesenden, jeder bekommt einen Zettel, Wahlurne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 03. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 08. Minute - Spiel Gefangenendilemma. ==&lt;br /&gt;
Alle Sitzen, dann kommt die Polizeikontrolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 13. Minute - Diskussionsrunde. ==&lt;br /&gt;
Das Gefangendilemma wird vorgestellt und diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 20. Minute - Transfer zum Alltag. ==&lt;br /&gt;
In kleinen Gruppen werden die vorbereiteten Gefangendilemmata zu verschiedenen Themen aus dem Alltag bearbeitet und ein Poster erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse. ==&lt;br /&gt;
Die Gruppen präsentieren innerhalb von 2 Minuten ihr Plakat und Ergebnisse.&lt;br /&gt;
Danach kann fließend in eine Diskussion übergegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 50. Minute - zweite Runde Gummibärchenexperiment. ==&lt;br /&gt;
Das Gummibärchenexperiment wird wiederholt, diesmal ohne Regeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 53. Minute - Auswertung des Gummibärchenexperiments. ==&lt;br /&gt;
Es werden die zwei Experimente verglichen nach der Auszählung der Stimmzettel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 55. Minute - Abschlussrunde ==&lt;br /&gt;
Frage: Was nehmt ihr aus dem Seminar heute mit in euren Alltag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Gefangenendilemma</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8540</id>
		<title>Baukasten:Das Gefangenendilemma</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=8540"/>
				<updated>2017-02-24T22:46:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Gefangenendilemma: /* Ablaufplan. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Gefangenendilemma =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
Gefangenendilemma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|mini|Sobald wir wissen wie wir das Bild ändern können, werden die kleinen tapferen Kriegerlein den Triceratops verscheucht haben und werden Platz für ein passenderes Motiv machen!]]Das Gefangenendilemma ist wenigen Menschen bekannt obwohl es eigentlich jeden betrifft oder zumindest leicht treffen kann. Es beschreibt den Fall, dass zwei oder mehr Personen für sich selbst die optimale Entscheidung treffen, eine gemeinsame Entscheidung für alle Beteiligten jedoch eine bessere bzw. eine &amp;quot;sozial optimale&amp;quot; Lösung darstellt. Die Aufgabe dieses Bausteins soll es sein, den Teilnehmer_Innen ein Verständnis für diese Art von Dilemmata zu vermitteln und darauf aufbauend Möglichkeiten zu entwickeln diese zu überkommen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Durchführung von kleinen sozialen Experimenten, zum einem weil sich die Thematik dafür anbietet und zum anderen um den Teilnehmer_Innen die Thematik besonders nahe zu bringen. Da das Thema wissenschaftlich besonders in der Spieltheorie bekannt ist, kann ein spielerischer Ansatz bei der Herangehensweise an die Problematik durchaus zielführend und wissenschaftlich sein. Wichtig ist und vor allem einen guten &amp;quot;Aha&amp;quot;-Moment zu schaffen, die Teilnehmer_Innen für die Thematik zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, wie sie sich mit solchen Problemen entsprechend auseinandersetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Wie wirkt sich die Problematik des Gefangenendilemmas auf die ökologischen und sozialen Probleme unserer Welt aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Interaktiv, soziales Experiment, Erarbeitung in Gruppen, Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Persepektivübernahme''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenzen zur Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Partizipation'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Unterstützung anderer'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung der Lernziele. Bitte analog zu den [[TUB:Seminar:Lernziele|Lernzielen des Seminars]] formulieren, so dass diese an die spezifischen Inhalte eures Bausteins angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* ''kooperativ''&lt;br /&gt;
* ''faktenorientiert''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
* ''soziales Experiment''&lt;br /&gt;
* ''Diskussion''&lt;br /&gt;
* ''Erarbeitung von Wissen in Gruppenarbeit''&lt;br /&gt;
* Blabla&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Wie viele Menschen sollten mindestens teilnehmen? 8 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie viele können maximal teilnehmen? 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
60 Minuten können befüllt werden, zeitlich sehr flexibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Lehrmaterial für Gruppenarbeit, Tafel, Augenbinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Ursprungsversion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Welche Qualität hat der Baustein? Vorlage &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedarf es einer Überarbeitung? Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung von der Moderation erwartet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung seitens der Teilnehmenden notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Materialien und Räume notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
Der Baustein zum Gefangenen-Dilemma soll die Teilnehmer/Teilnehmerinnen auf einer spielerischen Ebene ansprechen und damit die Diskussion an alltäglichen Beispielen eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschnitt&lt;br /&gt;
Zeit&lt;br /&gt;
Gummibärchenexperiment 1&lt;br /&gt;
3 Minuten&lt;br /&gt;
Einleitung&lt;br /&gt;
5 Minuten&lt;br /&gt;
Spiel Gefangenendilemma&lt;br /&gt;
5 Minuten&lt;br /&gt;
Kurze Diskussionsrunde (alle)&lt;br /&gt;
5-10 Minuten&lt;br /&gt;
Transfer zum Alltag (Kleingruppen)&lt;br /&gt;
Max. 10 Minuten&lt;br /&gt;
Lange Diskussionsrunde (alle)&lt;br /&gt;
15 Minuten&lt;br /&gt;
Gummibärchenexperiment 2&lt;br /&gt;
5 Minuten&lt;br /&gt;
Ausblick&lt;br /&gt;
5 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Gefangenendilemma</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=7702</id>
		<title>Baukasten:Das Gefangenendilemma</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=7702"/>
				<updated>2016-11-25T13:54:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Gefangenendilemma: /* Das Gefangenendilemma */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Gefangenendilemma =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
Gefangenendilemma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|mini|Sobald wir wissen wie wir das Bild ändern können, werden die kleinen tapferen Kriegerlein den Triceratops verscheucht haben und werden Platz für ein passenderes Motiv machen!]]Das Gefangenendilemma ist wenigen Menschen bekannt obwohl es eigentlich jeden betrifft oder zumindest leicht treffen kann. Es beschreibt den Fall, dass zwei oder mehr Personen für sich selbst die optimale Entscheidung treffen, eine gemeinsame Entscheidung für alle Beteiligten jedoch eine bessere bzw. eine &amp;quot;sozial optimale&amp;quot; Lösung darstellt. Die Aufgabe dieses Bausteins soll es sein, den Teilnehmer_Innen ein Verständnis für diese Art von Dilemmata zu vermitteln und darauf aufbauend Möglichkeiten zu entwickeln diese zu überkommen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Durchführung von kleinen sozialen Experimenten, zum einem weil sich die Thematik dafür anbietet und zum anderen um den Teilnehmer_Innen die Thematik besonders nahe zu bringen. Da das Thema wissenschaftlich besonders in der Spieltheorie bekannt ist, kann ein spielerischer Ansatz bei der Herangehensweise an die Problematik durchaus zielführend und wissenschaftlich sein. Wichtig ist und vor allem einen guten &amp;quot;Aha&amp;quot;-Moment zu schaffen, die Teilnehmer_Innen für die Thematik zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, wie sie sich mit solchen Problemen entsprechend auseinandersetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Wie wirkt sich die Problematik des Gefangenendilemmas auf die ökologischen und sozialen Probleme unserer Welt aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Interaktiv, soziales Experiment, Erarbeitung in Gruppen, Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Persepektivübernahme''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenzen zur Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Partizipation'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Unterstützung anderer'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung der Lernziele. Bitte analog zu den [[TUB:Seminar:Lernziele|Lernzielen des Seminars]] formulieren, so dass diese an die spezifischen Inhalte eures Bausteins angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* ''kooperativ''&lt;br /&gt;
* ''faktenorientiert''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
* ''soziales Experiment''&lt;br /&gt;
* ''Diskussion''&lt;br /&gt;
* ''Erarbeitung von Wissen in Gruppenarbeit''&lt;br /&gt;
* Blabla&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Wie viele Menschen sollten mindestens teilnehmen? 8 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie viele können maximal teilnehmen? 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
60 Minuten können befüllt werden, zeitlich sehr flexibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Lehrmaterial für Gruppenarbeit, Tafel, Augenbinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Ursprungsversion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Welche Qualität hat der Baustein? Vorlage &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedarf es einer Überarbeitung? Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung von der Moderation erwartet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung seitens der Teilnehmenden notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Materialien und Räume notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Gefangenendilemma</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=7701</id>
		<title>Baukasten:Das Gefangenendilemma</title>
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				<updated>2016-11-25T13:52:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Gefangenendilemma: /* Das Gefangenendilemma */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Gefangenendilemma =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
Gefangenendilemma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|mini|Sobald wir wissen wie wir das Bild ändern können, werden die kleinen tapferen Kriegerlein den Triceratops verscheucht haben und werden Platz für ein passenderes Motiv machen!]]Das Gefangenendilemma ist wenigen Menschen bekannt obwohl es eigentlich jeden betrifft oder zumindest leicht treffen kann. Es beschreibt den Fall, dass zwei oder mehr Personen für sich selbst die optimale Entscheidung treffen, eine gemeinsame Entscheidung für alle Beteiligten jedoch eine bessere bzw. eine &amp;quot;sozial optimale&amp;quot; Lösung darstellt. Die Aufgabe dieses Bausteins soll es sein, den Teilnehmer_Innen ein Verständnis für diese Art von Dilemmata zu vermitteln und darauf aufbauend Möglichkeiten zu entwickeln diese zu überkommen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Durchführung von kleinen sozialen Experimenten, zum einem weil sich die Thematik dafür anbietet und zum anderen um den Teilnehmer_Innen die Thematik besonders nahe zu bringen. Da das Thema wissenschaftlich besonders in der Spieltheorie bekannt ist, kann ein spielerischer Ansatz bei der Herangehensweise an die Problematik durchaus zielführend und wissenschaftlich sein. Wichtig ist und vor allem einen guten &amp;quot;Aha&amp;quot;-Moment zu schaffen, die Teilnehmer_Innen für die Thematik zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, wie sie sich mit solchen Problemen entsprechend auseinandersetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Wie wirkt sich die Problematik des Gefangenendilemmas auf die ökologischen und sozialen Probleme unserer Welt aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Interaktiv, soziales Experiment, Erarbeitung in Gruppen, Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Persepektivübernahme''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenzen zur Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Partizipation'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Unterstützung anderer'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung der Lernziele. Bitte analog zu den [[TUB:Seminar:Lernziele|Lernzielen des Seminars]] formulieren, so dass diese an die spezifischen Inhalte eures Bausteins angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* ''kooperativ''&lt;br /&gt;
* ''faktenorientiert''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
* ''soziales Experiment''&lt;br /&gt;
* ''Diskussion''&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Erarbeitung von Wissen in Gruppenarbeit&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Wie viele Menschen sollten mindestens teilnehmen? 8 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie viele können maximal teilnehmen? 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
60 Minuten können befüllt werden, zeitlich sehr flexibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Lehrmaterial für Gruppenarbeit, Tafel, Augenbinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Ursprungsversion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Welche Qualität hat der Baustein? Vorlage &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedarf es einer Überarbeitung? Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung von der Moderation erwartet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung seitens der Teilnehmenden notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Materialien und Räume notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Gefangenendilemma</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=7700</id>
		<title>Baukasten:Das Gefangenendilemma</title>
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				<updated>2016-11-25T13:51:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Gefangenendilemma: /* Das Gefangenendilemma */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Gefangenendilemma =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
Gefangenendilemma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|mini|Sobald wir wissen wie wir das Bild ändern können, werden die kleinen tapferen Kriegerlein den Triceratops verscheucht haben und werden Platz für ein passenderes Motiv machen!]]Das Gefangenendilemma ist wenigen Menschen bekannt obwohl es eigentlich jeden betrifft oder zumindest leicht treffen kann. Es beschreibt den Fall, dass zwei oder mehr Personen für sich selbst die optimale Entscheidung treffen, eine gemeinsame Entscheidung für alle Beteiligten jedoch eine bessere bzw. eine &amp;quot;sozial optimale&amp;quot; Lösung darstellt. Die Aufgabe dieses Bausteins soll es sein, den Teilnehmer_Innen ein Verständnis für diese Art von Dilemmata zu vermitteln und darauf aufbauend Möglichkeiten zu entwickeln diese zu überkommen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Durchführung von kleinen sozialen Experimenten, zum einem weil sich die Thematik dafür anbietet und zum anderen um den Teilnehmer_Innen die Thematik besonders nahe zu bringen. Da das Thema wissenschaftlich besonders in der Spieltheorie bekannt ist, kann ein spielerischer Ansatz bei der Herangehensweise an die Problematik durchaus zielführend und wissenschaftlich sein. Wichtig ist und vor allem einen guten &amp;quot;Aha&amp;quot;-Moment zu schaffen, die Teilnehmer_Innen für die Thematik zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, wie sie sich mit solchen Problemen entsprechend auseinandersetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Wie wirkt sich die Problematik des Gefangenendilemmas auf die ökologischen und sozialen Probleme unserer Welt aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Interaktiv, soziales Experiment, Erarbeitung in Gruppen, Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Persepektivübernahme''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenzen zur Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Partizipation'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Unterstützung anderer'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung der Lernziele. Bitte analog zu den [[TUB:Seminar:Lernziele|Lernzielen des Seminars]] formulieren, so dass diese an die spezifischen Inhalte eures Bausteins angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* ''kooperativ''&lt;br /&gt;
* ''faktenorientiert''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
* &amp;quot;soziales Experiment&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Diskussion&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Erarbeitung von Wissen in Gruppenarbeit&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Wie viele Menschen sollten mindestens teilnehmen? 8 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie viele können maximal teilnehmen? 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
60 Minuten können befüllt werden, zeitlich sehr flexibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Lehrmaterial für Gruppenarbeit, Tafel, Augenbinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Ursprungsversion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Welche Qualität hat der Baustein? Vorlage &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedarf es einer Überarbeitung? Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung von der Moderation erwartet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung seitens der Teilnehmenden notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Materialien und Räume notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Gefangenendilemma</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=7663</id>
		<title>Baukasten:Das Gefangenendilemma</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=7663"/>
				<updated>2016-11-21T14:13:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Gefangenendilemma: /* Das Gefangenendilemma */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Gefangenendilemma =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
Gefangenendilemma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|mini|Sobald wir wissen wie wir das Bild ändern können, werden die kleinen tapferen Kriegerlein den Triceratops verscheucht haben und werden Platz für ein passenderes Motiv machen!]]Das Gefangenendilemma ist wenigen Menschen bekannt obwohl es eigentlich jeden betrifft oder zumindest leicht treffen kann. Es beschreibt den Fall, dass zwei oder mehr Personen für sich selbst die optimale Entscheidung treffen, eine gemeinsame Entscheidung für alle Beteiligten jedoch eine bessere bzw. eine &amp;quot;sozial optimale&amp;quot; Lösung darstellt. Die Aufgabe dieses Bausteins soll es sein, den Teilnehmer_Innen ein Verständnis für diese Art von Dilemmata zu vermitteln und darauf aufbauend Möglichkeiten zu entwickeln diese zu überkommen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Durchführung von kleinen sozialen Experimenten, zum einem weil sich die Thematik dafür anbietet und zum anderen um den Teilnehmer_Innen die Thematik besonders nahe zu bringen. Da das Thema wissenschaftlich besonders in der Spieltheorie bekannt ist, kann ein spielerischer Ansatz bei der Herangehensweise an die Problematik durchaus zielführend und wissenschaftlich sein. Wichtig ist und vor allem einen guten &amp;quot;Aha&amp;quot;-Moment zu schaffen, die Teilnehmer_Innen für die Thematik zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, wie sie sich mit solchen Problemen entsprechend auseinandersetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Wie wirkt sich die Problematik des Gefangenendilemmas auf die ökologischen und sozialen Probleme unserer Welt aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Interaktiv, soziales Experiment, Erarbeitung in Gruppen, Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Persepektivübernahme''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenzen zur Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Partizipation'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Unterstützung anderer'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung der Lernziele. Bitte analog zu den [[TUB:Seminar:Lernziele|Lernzielen des Seminars]] formulieren, so dass diese an die spezifischen Inhalte eures Bausteins angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* ''kooperativ''&lt;br /&gt;
* ''faktenorientiert''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
''Kurze Beschreibung der verwendenten Lehr-/Lernmethoden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Wie viele Menschen sollten mindestens teilnehmen? 8 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie viele können maximal teilnehmen? 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
60 Minuten können befüllt werden, zeitlich sehr flexibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Lehrmaterial für Gruppenarbeit, Tafel, Augenbinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Ursprungsversion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Welche Qualität hat der Baustein? Vorlage &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedarf es einer Überarbeitung? Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung von der Moderation erwartet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung seitens der Teilnehmenden notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Materialien und Räume notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Gefangenendilemma</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=7657</id>
		<title>Baukasten:Das Gefangenendilemma</title>
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				<updated>2016-11-21T13:39:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Gefangenendilemma: /* Vollständiger Titel des eigenen Bausteins */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Gefangenendilemma =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
Gefangenendilemma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|250px|right|]]Eine Kurzbeschreibung von etwa 150-250 Wörtern Länge - möglichst mit Bild.... FOLGT!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Wie wirkt sich die Problematik des Gefangenendilemmas auf die ökologischen und sozialen Probleme unserer Welt aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Interaktiv, soziales Experiment, Erarbeitung in Gruppen, Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Persepektivübernahme''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenzen zur Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Partizipation'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Unterstützung anderer'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung der Lernziele. Bitte analog zu den [[TUB:Seminar:Lernziele|Lernzielen des Seminars]] formulieren, so dass diese an die spezifischen Inhalte eures Bausteins angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* ''kooperativ''&lt;br /&gt;
* ''faktenorientiert''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
''Kurze Beschreibung der verwendenten Lehr-/Lernmethoden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Wie viele Menschen sollten mindestens teilnehmen? 8 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie viele können maximal teilnehmen? 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
60 Minuten können befüllt werden, zeitlich sehr flexibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Lehrmaterial für Gruppenarbeit, Tafel, Augenbinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Ursprungsversion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Welche Qualität hat der Baustein? Vorlage &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedarf es einer Überarbeitung? Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung von der Moderation erwartet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung seitens der Teilnehmenden notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Materialien und Räume notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Gefangenendilemma</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=7656</id>
		<title>Baukasten:Das Gefangenendilemma</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.blue-engineering.org/index.php?title=Baukasten:Das_Gefangenendilemma&amp;diff=7656"/>
				<updated>2016-11-21T13:37:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2016 2:Gefangenendilemma: /* Vollständiger Titel des eigenen Bausteins */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Hinweise zum Ausfüllen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Blue Engineering Homepage basiert auf der [http://mediawiki.org/wiki/ Mediawiki Software], die auch Wikipedia zu Grunde liegt, so dass deren Syntax genutzt werden kann. Die deutsche Wikipedia bietet eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikisyntax umfassende Hilfeseite zur Wikisyntax].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Vorlage für die Semesterarbeiten besteht im wesentlichen aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer [[Baukasten:Infobox|parametrisierten Infobox]]&lt;br /&gt;
*** die Infobox beginnt und endet mit zwei geschweiften Klammern&lt;br /&gt;
*** löscht einfach die Zeile die unter den jeweiligen Gleichzeichen steht und ersetzt sie mit eurem eigenen Text. Dies ist beispielhafte Parameterangabe &amp;lt;code&amp;gt; | Parameter = Hier kommt ein Wert hin &amp;lt;/code&amp;gt;. Der übersichthalber sollte der Wert eine Ziele tiefer stehen.&lt;br /&gt;
*** hier sollte keine Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** einer freien Texteingabe&lt;br /&gt;
*** Sie bietet einen beispielhaften Aufbau an, der eine erste Orientierung bietet. Bei Bedarf kann hiervon abgewichen werden.&lt;br /&gt;
*** hier kann Wikisyntax verwendet werden&lt;br /&gt;
*** folgende Überschriften sind auf &amp;lt;code&amp;gt; = Ebene 1 = &amp;lt;/code&amp;gt;: Vorbereitung, Ablaufplan, Materialien zur Durchführung, Hinweise und Anmerkungen, Literatur und Quellen&lt;br /&gt;
*** die Zeitangaben sind auf &amp;lt;code&amp;gt; == Ebene 2 == &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** alle übrigen Überschriften dann auf &amp;lt;code&amp;gt; === Ebene 3 === &amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt; ==== Ebene 4 ==== &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** bindet soviel wie möglich in diese Dokumentations-Seite ein, z.B. Diskussionleitfäden etc. - nur wenn es geboten erscheint erstellt eine neue Seite nach folgendem Schema &amp;lt;code&amp;gt; Teilnehmende:2016_2:NAME_DER_SEMESTERARBEIT:Arbeitsblatt_1&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieser Hinweis zum Ausfüllen ist mit der ersten Abgabe zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orientiert euch bitte an den Grundbausteinen des Berliner Seminars, wenn ihr euren Baustein ausfüllt.&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Einstiegssitzung_-_Grundbaustein_in_Berlin|Einstiegssitzung - Grundbaustein des Berliner Seminars]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:100_Punkte_-_Faktoren_der_Technikgestaltung|100 Punkte - Faktoren der Technikgestaltung]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Katzenvideo_-_Materielle_und_Soziale_Voraussetzungen_von_Technik|Katzenvideo - Materielle und Soziale Voraussetzungen von Technik]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Plastik - KomBiWiE in Berlin|Plastik - KomBiWiE in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin|Themen- und Gruppenfindung - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[TING-D - Grundbaustein in Berlin|TING-D - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_-_Grundbaustein_in_Berlin|Technik als Problemlöser!? - Grundbaustein Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baukasten:Verantwortung_und_Kodizes_-_Grunbaustein_in_Berlin|Verantwortung und Kodizes - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Baustasten:Das_Produktivistische_Weltbild_-_Grundbaustein_in_Berlin|Das Produktivistische Weltbild - Grundbaustein in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vollständiger Titel des eigenen Bausteins =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baukasten:Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Titel =&lt;br /&gt;
Gefangenendilemma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kurzbeschreibung =&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr.com-photos-_belial-461410663.jpg|250px|right|]]Eine Kurzbeschreibung von etwa 150-250 Wörtern Länge - möglichst mit Bild.... FOLGT!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Thema =&lt;br /&gt;
Wie wirkt sich die Problematik des Gefangenendilemmas auf die ökologischen und sozialen Probleme unserer Welt aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Typ =&lt;br /&gt;
Baustein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schlagwörter =&lt;br /&gt;
Interaktiv, soziales Experiment, Erarbeitung in Gruppen, Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Kompetenzen =&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Persepektivübernahme''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenzen zur Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Partizipation'' &lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zum eigenständigen Handeln''&lt;br /&gt;
* ''Kompetenz zur Unterstützung anderer'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernziele =&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung der Lernziele. Bitte analog zu den [[TUB:Seminar:Lernziele|Lernzielen des Seminars]] formulieren, so dass diese an die spezifischen Inhalte eures Bausteins angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lernformen =&lt;br /&gt;
* ''kooperativ''&lt;br /&gt;
* ''faktenorientiert''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Methoden =&lt;br /&gt;
''Kurze Beschreibung der verwendenten Lehr-/Lernmethoden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Gruppengröße =&lt;br /&gt;
Wie viele Menschen sollten mindestens teilnehmen? 8 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie viele können maximal teilnehmen? 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Dauer =&lt;br /&gt;
60 Minuten können befüllt werden, zeitlich sehr flexibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Material =&lt;br /&gt;
Lehrmaterial für Gruppenarbeit, Tafel, Augenbinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Version =&lt;br /&gt;
Ursprungsversion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Qualität =&lt;br /&gt;
Welche Qualität hat der Baustein? Vorlage &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedarf es einer Überarbeitung? Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorbereitung =&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Moderation ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung von der Moderation erwartet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Teilnehmenden ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Vorbereitung seitens der Teilnehmenden notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialien und Räume ===&lt;br /&gt;
Beschreibt hier welche Materialien und Räume notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ablaufplan. =&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Für eine erste Orientierung, wie die Dokumentation erfolgen kann, ist hier der Baustein &amp;quot;Technik als Problemlöser!?&amp;quot; angegeben.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung im Raum ==&lt;br /&gt;
Wissensspeicher aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen. ==&lt;br /&gt;
Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, macht die wöchentlichen organisatorischen Ankündigungen und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 05. Minute - Kennenlernen. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt alle Namen? Wer kennt mehr als X Namen? Die Person, die die meisten Namen kennt zählt diese langsam auf, so dass alle anderen die Namen lernen können. Anschließend ergänzt die Person, die die zweit meisten Namen kennt usw. Zum Schluss sicher gehen, dass jede Person ihren Namen von jemand anderem gesagt bekommen hat - wenn nicht, dann in die Runde fragen, wer den entsprechenden Namen kennt. So bekommt im Idealfall jede Person ihren Namen durch eine andere Person gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Minute - Feedback. ==&lt;br /&gt;
Am 4. Seminartermin wird der Modulbaustein Feedbackvorstellung durchgeführt, an den beiden  folgenden Seminarterminen (5. + 6. Termin), wird das Peer-to-Peer Feedback der Semesterarbeitsgruppen durchgeführt (siehe Baustein Feedback). In allen Fällen beträgt die zur Verfügung stehende Zeit 25 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 35. Minute - Darstellendes Spiel und Anfangsbuchstaben. ==&lt;br /&gt;
Alle stehen in einem großen, akkuraten Kreis - keine Stühle etc. behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung in den heutigen Tag, wo viel mit darstellendem Spiel gearbeitet wird, werden alle Namen noch einmal durch ein entsprechendes Namenspiel wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Namensspiel wird der Anfangsbuchstabe des eigenen Vornamens genommen und hierzu ein passender Beruf oder etwas ähnliches dargestellt. Die Bewegung ist möglichst ausladend, komplex und wird von Geräuschen, Wörtern und Tönen begleitet. Für den Anfangsbuchstaben A bietet sich eine Astronautin an, die in einem Rakenstuhl sitzt, langsam den Countdown herunterzählt, unter ganz viel Lärm in den Himmel steigt und anschließend in Schwerelosigkeit fliegt. Für J wäre ein Jongleur in einem Zirkus mit Zirkusmusik denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle übrigen im Kreis schauen sich das darstellende Spiel an und raten sowohl den Beruf als auch den Namen der Person, die darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge geht einmal im Kreis rum, dass alle Teilnehmenden einmal etwas darstellen. Alle müssen mitmachen, wenn jemandem partout nichts einfällt, dann wird er_sie übersprungen und sie_er soll sich Hilfe bei seinem_r Nachbarn_in suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 45. Minute - Beginn des Bausteins - Gruppenaufteilung - Aufgabenzettel verteilen. ==&lt;br /&gt;
Vier Gruppen bilden sich nach der Maßgabe, dass sich möglichst wenige Menschen in den Gruppen kennen. Diese bearbeiten jeweils eine von vier Epochen: Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft. Bei Bedarf können fünf oder sechs Gruppen gebildet werden, die weiteren Gruppen bearbeiten Römisches Reich und Industrialisierung in England.&lt;br /&gt;
Die Aufgabenzettel für die jeweiligen Epochen enthalten alle wesentlichen Informationen, so dass es keiner weiteren Ankündigungen bedarf. Im Zweifel sollen sich die Teilnehmenden ihre eigenen Rahmenbedingungen definieren. Die Präsentation der einzelnen Stücke erfolgt innerhalb des Stuhlkreises, um umbauarbeiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Die Durchführenden laufen während der Gruppenarbeitsphase ein paar Mal von Gruppe zu Gruppe und klären bei Bedarf offene Fragen und achten darauf, dass die Teilnehmenden möglichst eine Vielzahl von Lösungsoptionen erarbeiten und dass das darstellende Spiel möglichst lebendig/lustig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 65. Minute - Pause. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 80. Minute - Reflexion des Gruppenprozesses. ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden beginnen nach der Pause wieder in ihren Kleingruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Moderationskarte. Auf eine Seite der Karte schreibt jede Person für sich, was ihr am Gruppenprozess gefallen hat und was ihr am Ergebnis der Gruppenarbeit gefällt. Auf die andere Seite schriebt jede Person, was ihr am Gruppenprozess nicht gefallen hat und was sie am Ergebnis der Gruppenarbeit stört.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden tauschen sich in zwei Blitzlichtrunden in ihren Kleingruppen darüber aus, was ihnen am erstens am Prozess/Ergebnis gefallen hat und zweitens was ihnen nicht gefallen hat. Weitere Fragen können sein: Konnte sich jedes Gruppenmitglied zu seiner_ihrer Zufriedenheit einbringen? Was wäre nötig gewesen, um sich einzubringen?&lt;br /&gt;
Anschließend tasuchen sie sich darüber aus, was sie bei zukünftigen Gruppenarbeiten gleich bzw. anders machen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 90. Minute - Bilden von neuen Kleingruppen und großer Stuhlkreis aller Gruppen ==&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden bilden vier neue Gruppen, so dass aus jeder vorherigen Kleingruppe mindestens ein Mitglied in der neuen Gruppe ist. Sie haben kurz Zeit sich in ihren neuen Kleingruppen kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmenden setzen sich getrennt nach den neuen Gruppen in einen großen, gemeinsamen Stuhlkreis. Jede Person sieht nach Möglichkeit jede andere Person im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Präsentationen wird zu Anfang überprüft, ob jemand alle Namen kennt. Diese Person, oder die Person, die die meisten Namen kennt, sagt einmal alle Namen der Reihe nach auf. Bei Bedarf wird durch andere Personen ergänzt, so dass alle Namen einmal von jemanden anderen gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 95. Minute - Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten. ==&lt;br /&gt;
Für die Präsentation und Diskussion steht insgesamt eine Stunde zur Verfügung. Die Durchführenden nehmen eine entsprechende, flexible Zeiteinteilung vor. Ein Teil der Stunde ist für eine Abschlussdiskussion reserviert.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Präsentation und gemeinsamen Diskussion wird daraufhingewiesen, dass manche Aspekte der Präsentation historisch nicht haltbar sein werden, bzw. ein zu großes Unwissen herrscht. Falsche und unrichtige Aspekte werden durch die Durchführenden nur gelegentlich korrigiert, daher ist alles, was die Gruppen darstellen sehr kritisch zu betrachten. Ziel des Bausteins ist es entsprechend auch nicht einen möglichst korrekten historischen Verlauf darzustellen, sondern zentrale Aspekte und historische Konstanten des Wechselverhältnisses von Technik, Individuen, Natur und Gesellschaft darzustellen sowie die Auswirkung von verschiedenen Herrschafts-/Gesellschaftsformen auf dieses Wechselverhältnis zu erarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Präsentation und Diskussion. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeiten werden im historischen Verlauf einzeln präsentiert und diskutiert. Der Verlauf folgt in etwa diesem Schema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Präsentation&lt;br /&gt;
# In den vier neuen Gruppen diskutieren: Was habt ihr gesehen? War alles dabei, was möglich gewesen wäre? Wie realistisch ist die Situation dargestellt worden? Nach der Steinzeit: Welche Bezüge gibt es zu den früheren Epochen?&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe kurze Statements aus den Kleingruppen hören&lt;br /&gt;
# In der Großgruppe einzelne Aspekte diskutieren, bzw. neue Aspekte einwerfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Präsentation und einer kurzen Diskussion des Mittelalters, bietet es sich an, in Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ersten beiden/dre Szenarien zu diskutieren und anschließend in der Großgruppe zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussionspunkte und -fragen ===&lt;br /&gt;
Folgende Punkte können nach den einzelnen Szenarien in der Großgruppe diskutiert werden:&lt;br /&gt;
* Was ist die Ursache? Ist es eine Ursache, die maßgeblich von Menschen verursacht wird? Wird diese im darstellenden Spiel aufgegriffen und entsprechend bearbeitet oder wird sich nur um Symptome gekümmert?&lt;br /&gt;
* Welche Lösungen werden wie erarbeitet? Sorgen die Lösungen nur für eine Problemverschiebung oder gehen sie auch auf die Ursachen ein?&lt;br /&gt;
* Wie technisiert ist die Lösung? Werden einfache Lösungsmöglichkeiten, wie z.B. Regenwasser aufsammeln noch in Erwägung gezogen?&lt;br /&gt;
* Wer ist von dem Problem betroffen? Alle in einer Gruppe, die Mehrzahl oder nur wenige?&lt;br /&gt;
* Wie viele Menschen sind von dem Problem betroffen? Eine kleine Gruppe, ein Dorf...die ganze Menschheit?&lt;br /&gt;
* Wer trifft wie eine Entscheidung, wie mit dem Problem umgegangen werden soll? Sind alle Betroffenen gleichermaßen in die Entscheidungsfindung eingebunden oder treffen einige wenige (die vielleicht gar nicht betroffen sind) Entscheidungen für andere?&lt;br /&gt;
* Welche räumliche Ausdehnung hat das Problem? Ist es beschränkt auf einen kleinen Landstrich oder ist die ganze Erde davon betroffen?&lt;br /&gt;
* Wie ist das Sozialleben organisiert? Wird Solidarität dargestellt oder nicht?&lt;br /&gt;
* Wenn es einen Lösungsansatz gibt: Wer hat Kontrolle über den Lösungsansatz? Kann eine Lösung auch verweigert werden? ist die Lösung verallgemeinerbar oder können nur wenige von ihr Gebrauch machen? Nach welcher Maßgabe können sie Gebrauch machen, z.B. nur durch Geld (Kommerzialisierung der Lösung)?&lt;br /&gt;
* Wie werden Konflikte dargestellt oder werden sie vermieden? Wie gehen die involvierten Personen mit Konflikten um? Werden Konflikte mit anderen in Erwägung gezogen, z.B. bei einer Übersiedlung in andere Gebieten oder beim Import von Wasser?&lt;br /&gt;
* Wie wird darauf eingegangen das Wasser ein Grundbedürfnis des Menschen ist? Wie wird darauf eingegangen, dass der Zugang zu Trinkwasser als Menschenrecht festgeschrieben wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Ursachen der Wasserverschmutzung. ===&lt;br /&gt;
* Mineralien&lt;br /&gt;
** Schwermetalle&lt;br /&gt;
** Schwefel&lt;br /&gt;
** Fluor - https://www.kit.edu/kit/pi_2014_15183.php, http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-das-unheimliche-wasser_aid_183959.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch&lt;br /&gt;
** Bakterien&lt;br /&gt;
*** umgekippte Quellen/Flüsse, da manche giftige Algen nur jahreszeitlich auftreten&lt;br /&gt;
*** verwesende Tiere&lt;br /&gt;
*** Legionellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastruktur&lt;br /&gt;
** Leitungsnetz&lt;br /&gt;
*** Blei im Trinkwasser - https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizin&lt;br /&gt;
** Hormone, insbesondere Cortision&lt;br /&gt;
** Verhütungsmittel&lt;br /&gt;
** Schmerzmittel&lt;br /&gt;
** Anti-Depressiva - http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/wasser/20071006_wasser_hormonaktive_substanzen_bewertung.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Produktion&lt;br /&gt;
** Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn - https://de.wikipedia.org/wiki/Kolont%C3%A1r-Dammbruch - http://www.spiegel.de/panorama/umweltkatastrophe-in-ungarn-giftschlamm-erreicht-die-donau-a-721806.html - http://www.spiegel.de/panorama/chemieunfall-in-ungarn-der-schlamm-hat-ihn-bis-auf-die-knochen-verbrannt-a-721398.html&lt;br /&gt;
** Chemieunfall von Jilin 2005 in China - https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Jilin_chemical_plant_explosions&lt;br /&gt;
** Liste der Chemie-Katastrophen - https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Chemiekatastrophen&lt;br /&gt;
** Dammbruch in Minas Gerais/Rio Doce 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
** Exxon Valdez&lt;br /&gt;
** Deep Water Horizon&lt;br /&gt;
** Fracking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
** Düngemittel&lt;br /&gt;
** Pestizide&lt;br /&gt;
*** Atrazin wird 2006 durch das Elbehochwasser aus dem Boden ausgespült und ist noch in Helgoland messbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mutwillige/kriminelle Verunreinigung&lt;br /&gt;
** Atrazin-Giftanschlag auf den Bodensee 2005 - http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-giftanschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-1.665949 - http://www.spiegel.de/panorama/pflanzenschutzmittel-gift-anschlag-auf-bodensee-wasserversorgung-a-384772.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Lösungsansätze für alle Szenarien. ===&lt;br /&gt;
Die möglichen Lösungsansätze beschränken sich auf einige wenige, die nur in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt und ausgestaltet werden. Insbesondere findet von Epoche zu Epoche eine immer stärkere Technisierung der Lösungsansätze statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswandern in einen anderen Landstrich, andere Region, auf einen anderen Planeten - je sesshafter eine Gesellschaft ist, desto eher wird diese Option verworfen/nicht berücksichtigt&lt;br /&gt;
* Importieren von Wasser, zum Beispiel über Aquädukte, wie im Römischen Reich oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
* Sammeln von Wasser: Regenwasser, Kondenswasser&lt;br /&gt;
* Physikalisch: Filtern, Abkochen&lt;br /&gt;
* Chemisch: Katalysatoren, Desinfektionsmittel&lt;br /&gt;
* Medizin: Symptombekämpfung beim Menschen&lt;br /&gt;
* Ursache identifizieren und beenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeit&lt;br /&gt;
** Alpha-Männer sind nur eine, eher seltene Variante, wie Gruppen in der Steinzeit strukturiert waren - meist waren es komplexe Machtgefüge innerhalb einer Gruppe, die in einer anderen Gruppe wieder ganz anders war.&lt;br /&gt;
** Selbst Schimpansen bringen kranken/alten Gruppenmitgliedern Wasser. Die Sorge für ältere wird gemeinhin als ein Grund für die kognitive Revolution des Menschen angesehen, da so Wissen über mehrere Generationen erhalten blieb und nicht jedes Mal neu erworben werden musste.&lt;br /&gt;
** Kräuter können zur Bekämpfung von Symptomen eingesetzt werden. Auch Tiere nutzen bestimmte Pflanzen zur Eigenmedikamentation um bestimmte Krankheiten zu heilen.&lt;br /&gt;
** Die Wasserverschmutzung ist meist nicht durch den Menschen verursacht. Der Mensch ist nur Verursacher, wenn er zu lange an einem Ort lagert und es zu einer Verunreinigung durch Fäkalien kommt.&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen kommen noch Eigenurin, Blut von Tieren und Früchte in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelalter&lt;br /&gt;
** Der Mensch tritt immer mehr als Verschmutzer auf: Fäkaliien, aber auch vor-industrielle Produzenten (Gerbereien, Eisenverhüttung etc.)&lt;br /&gt;
** Hexenverbrennungen haben nicht im Mittelalter stattgefunden, sondern in der frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Die Macht der weltlichen Herrscher wird vielfach unter- und überschätzt&lt;br /&gt;
** es gab ein komplexes System von wechselseitigen Abhängigkeiten, das durch Rechte und Traditionen festgeschrieben ist&lt;br /&gt;
** das Mittelalter ist noch nicht der Absolutismus der frühen Neuzeit, wo Herrschende meinten tun und lassen zu können, was sie wollen, vgl. Michael Kohlhaas von Heinricht von Kleist&lt;br /&gt;
** Es gab eine Gewaltasymmetrie und vereinzelt stehende Heere&lt;br /&gt;
** der Aberglaube und die Kirche werden oft sehr einseitig dargestellt, hier ist ein Verweis auf Kirche als Bildungsinstitution/Klosterschulen notwendig, beziehungsweise die Frage, wie wir uns heute abergläubig auf Technik fixieren (&amp;quot;Big Data und der Algorithmus werden es schon richten&amp;quot;)  &lt;br /&gt;
** Hildegard von Bingen als “Kräuterhexe”&lt;br /&gt;
** Neben den allgemeinen Lösungsansätzen sind ferner noch Bier und Wein möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrialisierung&lt;br /&gt;
** Hygienemaßnahme wurden von der oberen Mittelschicht durchgesetzt, da sie durch das enge Zusammenleben in Städten nun auch direkt von der mangelnden Hygienie betroffen waren.&lt;br /&gt;
** Im Vergleich zum Mittelalter findet nochmal eine stärkere Zentralisierung statt, so dass nicht unbedingt die Industrie als erste und direkte Verursacherin für die Wasserverschmutzung in Betracht kommt, sondern eher die Hygiene auf Grund eines sehr engen Zusammenlebens, was jedoch durch durch die Industrialisierung notwendig wurde.&lt;br /&gt;
** Gleichzeitig wurde durch das enge Zusammenleben/Zentralisierung von Arbeit und Leben auf engem Raum ein demokratisches Potential ermöglicht, dass eine geschlossene Arbeiterbewegung erst ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gegenwart&lt;br /&gt;
** Es wird nicht das Problem gelöst, sondern es wird nur über das Problem geredet.&lt;br /&gt;
** Kommerzialisierung des Wassers (Berliner Wasserwerke, Nestlé)&lt;br /&gt;
** Man kauft das Wasser ein und daher will man das andere sich um das Problem kümmern (Dienstleistungsdenken)&lt;br /&gt;
** immer mehr menschengemachte Verschmutzung&lt;br /&gt;
** Zitat aus einem Artikel der Monde Diplomatique: “Die Reichen setzen sich in ihre Privatjets, die Mittelklasse kauft sich Mineralwasser und die Unterschicht hat keine andere Wahl.” - Wäre das auch in Europa denkbar? Ja! (http://monde-diplomatique.de/artikel/!868607)&lt;br /&gt;
** Spezialisierung von Technik, nur wenige beherrschen sie, daher sind auch Fachmenschen nötig, um die Probleme zu lösen&lt;br /&gt;
** Wir kümmern uns drum/we are working on it als allgemeiner Slogan für jegliches Problem - nur wer nicht betroffen ist, kann das so einfach sagen&lt;br /&gt;
** Merkel hat 2015 zum G8 Gipfel in Elmau gesagt, dass sie bis 2030 das weltweite Hungerproblem lösen möchte - schön, dass sie soviel Zeit hat. Menschen die Hunger leiden sicher nicht.&lt;br /&gt;
** Wasser wird nicht nur als Grundbedürfnis der Menschen anerkannt, sondern auch als Menschenrecht (auch wenn es nur recht schwach formuliert ist)&lt;br /&gt;
** Zentralisierung der Wasserversorgung: In Berlin gibt es nur drei zentrale Wasserförderwerke, die rund um die Uhr laufen und sechs weitere, die tagsüber nur bei Bedarf zugeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zukunft&lt;br /&gt;
** Alles ist möglich, aber alles kommt nur selten bei der Gruppenarbeit raus: stattdessen ist es oft eine Dystopie, statt eine lebenswerte Utopie&lt;br /&gt;
** Konflikte werden fast gar nicht dargestellt, in dem Sinn ist es dann doch eine Utopie - aber zu welchem Preis?&lt;br /&gt;
** Es wird direkt auf den Menschen zugegriffen, z.B. durch Genmanipulation, um Symptome zu bekämpfen&lt;br /&gt;
** Computer-Algorithmen, Big Data, Smarte Robter und Nano-Roboter nehmen uns schon die Entscheidung ab, was zu tun ist und kümmern sich um menschliche Problem&lt;br /&gt;
** Technik als benevolant dictator, beziehungsweise ein&lt;br /&gt;
** Aberglaube an Technik&lt;br /&gt;
** Technik wird so langsam zu einer Religion&lt;br /&gt;
** Subsidiarität ist oft aufgehoben und stattdessen eine weltweite Zentralregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 150. Minute - Abschlussdiskussion. ==&lt;br /&gt;
Einzelne Aspekte werden hier nochmal aufgegriffen, die zuvor diskutiert wurden. Zum Abschluss der Diskussion nochmals ein Kleingruppengespräch zu folgender Frage: Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede der einzelnen Szenarien? Anschließend werden erst die Unterschiede in der Großgruppe diskutiert, danach die Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede. ===&lt;br /&gt;
* Zunächst waren es meist nur natürliche Ursachen, mit der Zeit wird Menschen gemachte Technik immer mehr zum Problemverursacher über Plastik in den Weltmeeren oder Hormone im Trinkwasser hat man sich in der Steinzeit keine Gedanken gemacht&lt;br /&gt;
* Die Ursache tritt immer mehr in den Hintergrund. Es geht irgendwann nur noch um die Bekämpfung von Symptomen.&lt;br /&gt;
* Teufelskreis der Technik - Neue Technik wird entwickelt, um die Folgen/Probleme einer alten Technik zu lösen&lt;br /&gt;
* Wer entscheidet? Wer ist Betroffen?&lt;br /&gt;
* In der Steinzeit fallen diese beiden in der Regel zusammen, mit der Zeit ergibt sich eine immer größere Spanne zwischen den Verantwortlichen für die Ursache, den Betroffenen und denen die Entscheidungen über Abhilfen treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamkeiten. ===&lt;br /&gt;
* Wasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen&lt;br /&gt;
* Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser&lt;br /&gt;
* Wird es erfüllt? Nein! - Wie lässt ein solch hoher Grad an Techniknutzung verantworten, wie es heute geschieht, wenn dies nicht weltweit gewährleistet ist?&lt;br /&gt;
* Die Grundstruktur der technischen Lösungsansätze hat sich weitestgehend nicht geändert, nur Der Grad der Technisierung steigt&lt;br /&gt;
* Konflikte um Wasser werden in den Stücken nur selten thematisiert, jedoch gibt es auch bereits heute große Konflikte um Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 165. Minute - Blauer Faden. ==&lt;br /&gt;
Stuhlkreis zur Seite räumen. Alle Personen stehen in einem großen, weiten Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Pole der TING-D Konstellation kurz aufzeigen. Die Teilnehmenden stellen sich nacheinander, einzeln an einen Punkt innerhalb der Konstellation und sagen zwei, drei Sätze, warum sie sich dort hingestellt haben. Bleibt einer der fünf Pole komplett leer, kann dies in der Gruppe thematisiert werden: Was lässt sich dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste TING-D-Aufstellung erfolgt zur Frage: Was nehme ich von der heutigen Sitzung mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite TING-D-Aufstellung erfolgt zu einer der beiden Fragen: Was sind die Verbindungslinien zu den vorangegangenen Sitzungen? Was kann ich als Einzelperson tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hinweise und Anmerkungen. =&lt;br /&gt;
=== Von den Verfasser_innen. ===&lt;br /&gt;
Der Pflichtbaustein beruht auf einem Referat im Seminar Soziologie des Ingenieurberufs an der TU Berlin und einer Überarbeitung durch Sarah C, die zu einem ersten Baustein geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz als Pflichtbaustein wurde darstellendes Spiel verpflichtend für alle Gruppen und als einziges Szenario für die unterschiedlichen Epochen wird eine Wasserverschmutzung ausgegeben. Eine kurze Einheit zur Reflexion des Gruppenprozesses wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte Variante. === &lt;br /&gt;
Der Baustein ist zeitlich sehr flexibel gestaltbar. Er wurde auch bei gleichem Lernerfolg innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Die Kleingruppen erhalten hier keinen Aufgabenzettel, sondern werden nur in die verschiedenen Epochen eingeteilt und sollen das Problem der Wasserverschmutzung mit ihren jeweiligen Mitteln lösen. Als Vorbereitungszeit für das darstellende Spiel reichen etwa 5 Minuten, so dass etwa 20 Minuten für Präsentation und Diskussion zur Verfügung stehen. Die Durchführenden müssen hier unter Umständen etwas mehr referieren und können nicht alles gemeinsam mit der Großgruppe erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien zur Durchführung. =&lt;br /&gt;
=== Aufgabenzettel. ===&lt;br /&gt;
Es hat sich vielfach bewährt, die Aufgabenstellung nur mündlich den Gruppen zu stellen. Hierzu teilt man die Großgruppe zunächst in Kleingruppen auf. Anschließend beschreibt man das allgemeine Problem, das heißt die Wasserversorgung ist gesundheitlich bedenklich, aber nicht zwingend tödlich. Nun teilt man jeder Gruppe eine Epoche und gibt hierbei ein paar Hinweise, was zu beachten ist, bzw. was möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung der mündlichen Aufgabenstellung kann auf die Aufgabenzettel zurückgegriffen werden:&lt;br /&gt;
* [[Baukasten:Technik_als_Problemlöser_Version_2_Aufgabenzettel|Aufgabenzettel - Technik als Problemlöser!? -  Sechs Epochen: Steinzeit, Römisches Reich Mittelalter, Industrialisierung, Gegenwart und Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturhinweise und Quellen. =&lt;br /&gt;
* Demirovic, Alex 2012: Marx Grün. Gesellschaftliche Naturverhältnisse demokratisieren. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:Demirovic_Marx_Gr%C3%BCn_Demokratisierung_Naturverh%C3%A4ltnisse.pdf &lt;br /&gt;
* Köhler, Bettina und Wissen, Markus: Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Ein kritischer, theoretischer Zugang zur ökologischen Krise. http://blue-eng.km.tu-berlin.de/index.php/Datei:K%C3%B6hler_Wissen_Gesellschaftliche_Naturverh%C3%A4ltnisse_Ein_kritischer_theoretischer_Zugang_zur_%C3%B6kologischen_Krise.pdf&lt;br /&gt;
* Klatt, Patricia und Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Baden-Württemberg erlebt einen Umweltskandal erster Güte. Trinkwasser und Äcker sind mit Fluorchemie verseucht. Niemand will es gewesen sein, die Behörden mauern. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2016 2:Gefangenendilemma</name></author>	</entry>

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